werds mir nächtes jahr mal wieder anschauen...
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Klosterschenke Scheyern
Scheyern
- Adresse:
-
Schyrenplatz 1, 85298 Scheyern
- Kontakt:
-
084412789 0
| Nutzer-Infos |
|
7 Beiträge zum Platz "Klosterschenke Scheyern" auf Deutsch
Die größte Bestätigung für die Location ist wohl dass ein befreundetes Paar nun auch dort heiraten will... :-)
Aber auch der Service war hervorragend. Das komplette Personal war freundlich und sehr bemüht. Ganz egal ob es war, als wir lange bevor wir uns für Scheyern entschieden hatten mal zum Essen dort waren um für uns zu entscheiden ob es passt, oder dann bei der Planung (inkl. Probeessen, Weinauswahl, Deko des Saales...)
Zum klassischen Sekt Empfang gab es auch einen Bierempfang (der Bräutigam durfte ein Fass anzapfen... :-)) Wir wären nie auf diese tolle Idee gekommen die allen Gästen sehr positiv in Erinnerung geblieben ist. Da das Wetter mitspielte konnten wir dass im schönen Biergarten machen.
Das bayerische Brautverziehen fand unten im Bräustüberl statt. Sehr schön!!
Danach Kaffee und Kuchen (die Torte von dem von der Klosterschenke empfohlenen Bäcker, wirklich gut!)
Und dann ein Menü mit 3 Hauptspeisen zur Auswahl.
Keiner hatte was am Essen zu meckern. Es war lecker und schnell serviert dass die Gäste miteinander essen konnte (wir waren ca. 65 Leute)
Der Abend konnte nach dem Traditionellen Ende um Mitternacht noch wunderschön in der Klosterstub´n ausklingen die sie extra noch für uns und unsere letzten Gäste offen ließen...
Der Heimweg war kurz, wir und viele der Gäste waren im Hotel bzw. im Kloster untergebracht.
Ein Tag an den wir immer gerne zurück denken werden.
Für uns war es perfekt, in der Klosterschenke hat Service, Saal und die wunderschöne Umbebung perfekt gestimmt.
(kleiner Tipp noch: Im Klostergarten auf den Treppen vor der Kirche kann man super Gruppenfotos machen... ;-)
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622 Beiträge
Rezension vom 20.02.2011
♣ mit gemischten gefühlen ♣
Es kostete etwas Überredungskraft meine Frau am Sonntagmittag (20.02.11) für den ehemaligen Kloster-Reutberg-Wirt zu begeistern. Auch weil zwei Besuche im vergangenen Sommer nicht gerade für Begeisterung sorgten.
Und noch etwas: Küchenchef T, der mich im Mai 2006 in Reutberg mit seiner Kocherei zur Weißglut brachte, zog mit nach Scheyern.
Wir hatten reserviert und bekamen wunschgemäß einen guten Tisch am Fenster in der ansprechend renovierten Restaurantstube (es gibt noch einen Bräustüberl mit rustikalem Gepräge, eine Etage tiefer, nahe dem Eingangsbereich ins Klosterarreal, gleiche Küche!).
Es bediente Th, flink und sehr bemüht, alles recht zu machen. Es lag der Verdacht nahe, er wußte, wen er vor sich hatte.
Die manchmal fast unguten Auseinandersetzungen mit dem Hausherrn, den Benediktinern, vertreten durch den öffenlichkeitsbemühten Cellerar Pater L, der sogar schon ein Lokalverbot in Erwägung gezogen haben soll, so ein Geschäftsführer von früher, belastet natürlich einen Test. Wohlgemerkt, das war vor der neuen Wirtefamilie H aus Reutberg.
Genuß pur sind die Biere aus der wiedererweckten Klosterbrauerei. Für mich fast flüssiges Manna: ein Klosterbier - Kellertrüb, 0,5 l im Steinkrug 2,80 €.
Erste Zitterpartie, schon hunderte Male gegessen: Tafelspitzbrühe mit Leberspätzle (vielleicht aus der Klostermetzgerei?) 3,60 €. Eine ausgesprochen feine Suppe mit ideal lebrigen Spätzle, die bestimmt nicht nur handgemacht aussahen, sondern es auch gewesen sind. Wir bekamen beide zu unseren Hauptgängen einen gemischten Salat vorneweg, weil wir es so wollten. Knackig, artenreich und sehr gute Salatsoße, wie aus V besten Zeiten im Musterkloster Scheyern. Und genau beim Salat »bildete« ich mir ein, dass jener J T die Hand im Spiel haben musste, und nicht F H, der andere Scheyerner Töpfeguru, denn die Tomatenstücke waren nämlich auch heute wieder nahezu ungenießbar.
Sehr erfreulich, dass ab diesem Zeitpunkt unser Genuß nahezu rapid nach oben schnellte, denn die fangfrische Forelle aus dem Klosterweiher gebraten mit zerlassener Kräuterbutter, Schwenkkartoffel und gemischtem Blattsalat, 13,20 €, war zwar nicht geschenkt – Scheyern ist teuer geworden –, aber es war der beste Flossler seit bestimmt fünfzehn Jahren in meiner Testerei. Groß, traumhaft saftig, resche Luxushaut und hervorragende, ich wiederhole, hervorragende Kartoffel. Ich war sprachlos, nicht nur, weil ich lange genussvoll essen durfte.
Auch Karin war vollauf zufrieden: Hausgemachte Bandnudeln mit Scampi und frischem Blattspinat, 14,60 €. Sie durfte sogar Gemüse nachoderen, ohne Aufpreis! Da schmerzte der Grüne Veltliner vom Lang am Neusiedler See mit 5,00 € für 0,2 l, nicht mehr so heftig. Außerdem bekam sie einen Schoppen, was unsere gute Meinung von den Hoyers nochmals liftete. Auch der hiesige Gemüsematador B war mit Gattin hellauf zufrieden.
Mein Fazit: Es wäre zu schön, um wahr zu sein, wenn es auch so positiv bliebe. Soll halt Pater L, mit dem als Cellerar berufsbedingt guten Draht nach oben, ein nettes Wort für uns Benediktiner-Fans einlegen!-------------------------------------------
Wichtige Änderung:
Laut Zeitungsbericht beginnt am 15.03.2010 die Pacht mit Familie H, vormals Kloster Reutberg.
Keine "echten" Sterne, noch nicht getestet. Zum Verständnis eine sehr schlechte Erfahrung aus der Reutberg-Zeit des neuen Scheyern-Wirts:
anno 2006
Das gehört sich einfach auf die Tageskarte im Fremdenherzeigebrauerei-biergartenklosterwirtshaus Reutberg, kurz vor Bad Tölz (von München aus betrachtet): Soljanka. Die Suppe der ExDDR. Dort einst in schlimmsten Macharten anzutreffen. Koch J T hat sich dieser Tradition erbarmt und es gelang ihm sogar eine Steigerung, eine entsetzliche Version: Schmeckte nach nichts, Langweilerwurststreifen, erbärmliche Sauregurkenstückchen. Ein Berg Sahne auf Zitrusfruchtscheibe spielt Schneemann an einem total verregneten, eiskalten Endemaitag.
Es goss mitunter in Strömen, der Himmel heulte, denn er sah, wie ich nach ein paar Bissen vom üppigen Braumeisterschnitzel das Besteck weglegen musste. Für mich so grässlich, dass selbst Beten in dieser Gottesnähe nicht mehr helfen konnte. Beim gemischten Salat davor schlugen Matschtomatenachtel bereits Alarm, aber essbare, ungeschälte Gurkenscheiben ließen mich wieder vorsichtig hoffen. Doch der Käse im Schnitzel zertrümmerte alles, machte nur noch nieder: widerlich. Den Hunger stillte eine alte Brez’n für 0,80 €! Das sind 1,60 DM. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – vor vierzig Jahren 5 Pf.. Übrigens, die drei Baguettescheiben zur Soljanka hatte der Kochmützen-Kerl einfach zwischen Unter- und Suppenteller geklemmt. Daran erkannte man sehr schön, was der Bursche über seine Gäste denkt!
Und das Genossenschaftsbier hatte bei mir keine Chance gegen alle Hopfentropfen aus der Holledau. Schwester D aus Kloster Mallersdorf sollte dem Reutberger Biersieder P mal zeigen, wie man sehr gutes, klösterliches Bier macht.
Doch ich glaube, da droben (sind nur ein paar Höhenmeter) ist Hopfen und Malz verloren, denn an schönen Tagen futtern und trinken Hundertschaften von Reutbergfans dem Wirt die Haare vom Kopf. Warum sollte er sich dann einen Kamm kaufen??
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el_marco, 14 Oktober 2010:
9 Beiträge
Allein die Umgebung macht einen Besuch schon lohnenswert. Das wunderschöne Kloster mit seinen Anlagen zu besichtigen und danach auf eine ordentliche Brotzeit in den Biergarten. Es war Mega voll, aber wir hatten mit etwas Glück noch ein schattiges Plätzchen im Biergarten erwischt. Wir hatten nicht bedacht..., es war Muttertag und Weißer Sonntag.!
Es dauerte etwas bis die Kellner uns bemerkten. Ein wunderschöner Biergarten in dem das Leben tobt. Oma und Opa beim Muttertagsausflug waren genauso vertreten wie die Kommunionkinder die spielend umherhüpften. Familen mit Kinderwagen. Einfach... das ganz normale Leben dort in diesem Biergarten.
Wir bestellten einmal Krustenbraten mit Kartoffelsalat und einen Obatzen. Also noch nie wurde mir so ein wunderschön angemachter Obatzer serviert.( Foto lade ich hoch). Gut die Wartezeit war etwas länger, aber bei so viel Betrieb regt man sich darüber nicht auf. Der Kellner war sehr sehr freundlich und hatte trotz Stress noch ein lächeln und ein persönliches Wort auf den Lippen.
Die Qualität des Essen war sehr sehr gut. Der Krustenbraten hatte eine knackige resche Kruste war innen saftig und sehr gut gewürzt. Der Obatze war sehr sehr lecker . Das Bier was süffig. Alles in allem ein sehr schöner gemütlicher Biergartenbesuch trotz der vielen Menschen. Wir kommen auf alle Fälle wieder.
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Schöner Biergarten, tolle Kloster-Atmosphäre. Auch das schmackhafte Essen kann überzeugen. Das gleich nebenan gebraute Bier ist dabei vielleicht der überzeugendste Grund für einen Besuch. Die Klosterschenke ist für meine Familie die Standardadresse, wenn es darum geht, gerade ausländischen Besuchern (d.h. Nicht-Bayern) mal einen Einblick in bayrische Trink- und Essgewohnheiten zu bieten. Rundum empfehlenswert.
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Der gesamte Komplex der Klosteranlage mit eigener Metzgerei, Brauerei etc. ist eine absolut empfehlenswerte Adresse.
Übernachtungsmöglichkeiten im Schyrenhof laden dazu ein, hier auch ein paar Tage länger zu bleiben. Die Zimmer sind top-modern aber auch traditionell eingerichtet, das Einzelzimmer ist mit 44 EUR inkl. Frühstück geradezu ein Schnäppchen.
Eine Übernachtung ist außerdem empfehlenswert, wenn man die erstklassigen Biere der Brauerei ausgiebig probieren will.
Die Küche des Schyrenhofs ist preiswert und die Gerichte von außerordentlich hoher Qualität, da fast alle Produkte aus eigener Produktion sind. Die Bedienungen sind ausnahmslos sehr nett und zuvorkommend.
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Klosterschenke Scheyern nennt sich der altmodischere Teil des Klostergasthofes rechts vor dem Hauptgebäude. Darunter sollten wir eigentlich einen recht ordentlichen, gestandenen bayerischen rustikalen, Holz in Holz ausgestatteten, Gasthof verstehen.
Die Bedienung ist schnell und das angebotene Essen ordentlich und reichlich.
Weine führt man, sei es wie es sei, nur Öterreichische, wie ich gerade von einer Bedienung am Nachbartisch mithören konnte.
Jedanfalls, ordentlicher Laden mit angemessenen Preisen, da kann man hin gehen, jedenfalls wenn man gerade mal in dieser Ecke Bayerns ist.
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