Gratulation zum 600.Beitrag! Wahnsinn…:)
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Jüdischer Friedhof Weißensee
Weißensee, Berlin
46 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin
- Kontakt:
-
030 925 33 30
- Geöffnet:
-
Sommerzeit: So - Do 8 - 17 Uhr, Fr 8 - 15 Uhr
Winterzeit: So - Do 8 - 16 Uhr, Fr 8 - 15 Uhr
Männliche Besucher tragen bitte eine Kopfbedeckung
| Nutzer-Infos |
|
14059 Berlin
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45 Beiträge zum Platz "Jüdischer Friedhof Weißensee" auf Deutsch
Hier liegen viele Verstorbene der vorletzten Jahrhundertwende und der Zeit danach. Bürger die das Berliner Stadtleben und die Geschichte Deutschlands recht eindeutig mitprägten.
Der Unterschied zu anderen Grabanlagen Berlins liegt in seiner Größe, der Historie und dem Überleben...
Die meisten Gräber sind in deutscher Sprache geschrieben, in der Baukunst der damaligen Zeit erschaffen worden, was ein sehr moderner Vorgang damals war.
Zu Ehren der Toten sollte hier nach meiner kein kurzweiliger Touristen-Rundgang erfolgen.
Es sollten mindestens zwei Stunden eingeplant werden.
Hier meine Ansichten beim letzten winterlichen Besuch:

























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Dominik83, 3 April 2013:
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buskutscher8, 3 April 2013:
Sehr anschauliche Bilder, und natürlich auch von mir Gratulation zum 600. Beitrag @ Berlinesser!
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laemmchen75, 3 April 2013:
Wow, schon wieder 100 voll??? Na dann: Herzlichen Glückwunsch!! :-)
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_frauhase_, 3 April 2013:
und von mir auch!!!
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micha-l-l, 3 April 2013:
Glückwunsch zum 600. !
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cordymt, 3 April 2013:
auch von mir – Glückwunsch zur 600.
Da sind wir ja fast gemeinsam durchs Ziel gegangen ;-) -
Jienni, 3 April 2013:
Auch von mir Glückwunsch – zum gelungenen, stimmungsvollen Beitrag und zur Rundung auf die 600 ;-)
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Pfullingen, 3 April 2013:
Auch von mir herzlichen Glückwunsch für den Beitrag und für die Fotos.
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upaheinz, 4 April 2013:
Auch von mir herzlichen Glückwunsch zu 600 tollen Beiträgen mit tollen Fotos. Ich werde wohl noch einige Jahre brauchen um auf diese Zahl zu kommen.
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Berlinesser, 4 April 2013:
Vielen Dank^v^ Auf das Qype uns noch erhalten bleibt;-)
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UweJ, 5 April 2013:
Was für ein schöner 600. ! Herzlichen Glückwunsch – Uwe
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Berlinesser, 6 April 2013:
Auch Dir vielen Dank UWe!
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bb-dd, 9 April 2013:
Auch von mir verspätet Glückwunsch! Bitte weiter so:-)
Können Juden in Deutschland nicht mal ihre Ruhe finden wenn sie tot sind?
Wer erdreistet sich, selbst autorisiert, sie mit ihrem Gedankengewäsch zu verfolgen, dem gleichen Gesülze, das sie schon zu Lebzeiten ertragen mußten aber nie ertragen konnten? Schließlich sind Juden ganz normale Menschen, die entweder einer Religionsgemeinschaft angehören oder nur so geboren wurden ohne eine Wahl haben zu können und sich dafür lebenslang von Anderen in eine Schublade stecken lassen mußten. Dabei spielt es unterm Strich schon keine Rolle mehr, aus welcher Ecke das Gewäsch stammt:
Gutmeinende, Gutmenschen, professionelle Betroffene, Psychopathen, Fanatiker, Glaubenseiferer, Holocaust-Industrielle, allgemeine Dummschwätzer, politisch Interessierte oder Judenhasser.
Wenn hier was normal wäre, fände sich für jeden Berliner Friedhof ein solcher Rattenschwanz an Kommentaren.
Deshalb laßt den Juden ihren Frieden wie allen anderen Nicht-Juden auch und diejenigen, die sie nicht mögen können sich damit trösten, daß die dort Liegenden schon tot sind und man nach jüdischem Ritus vor ihnen noch nicht mal den Hut abnehmen muß.
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michaelhaas, 8 März 2013:
“Gesülze”, “Gewäsch”, “Dummschwätzer” – nichts von alledem kann ich hier entdecken – Sie scheinen sich in Ihrer ganz eigenen Realität zu bewegen, und ich finde, dort sollten Sie auch bleiben.
Jeder empfindet diesen Ort auf seine Weise, und jeder kann mit der Maus in der Hand entscheiden, ob ihn das interessiert oder nicht.
Ihren “Beitrag” aber braucht kein Mensch… -
Malophob, 9 März 2013:
@michaelhaas
Da muß wohl irgendwas in meiner Formulierung bei Ihnen voll ins Schwarze getroffen haben!
Daß Sie dann in herrischer Manier für alle befinden, daß “kein Mensch” meinen “Beitrag” braucht und ich wohl nicht ganz in dieser Welt bin, entspricht geübter alter Landestradition. So gesehen habe ich eigentlich schon mehr erreicht, als ich erwartet hatte.
Demaskierend, Donnerwetter, das ging aber flott! Danke für Ihren Kommentar. -
michaelhaas, 9 März 2013:
Na, Sie strengen sich aber sehr an, um einen Fauxpas als Erfolgserlebnis verbuchen zu können:-) Das wird seine Gründe haben, aber die gehen mich nichts an. Und dass irgendetwas mit Ihrem Verhältnis zur Realität nicht in Ordnung ist, haben Sie nicht nur durch Ihre albernen Wuttiraden bewiesen, sondern gerade schon wieder: nun reden Sie sich ein, einen Nazi demaskiert zu haben, so steht es ja zwischen Ihren Zeilen. Nein, Malophob, Sie haben wirklich gar nichts erreicht, ausser sich lächerlich zu machen. Ich überlasse Ihnen nun gerne das letzte Wort, um Ihnen eine Chance zu geben, doch noch mit Anstand heraus zu kommen, aber ich fürchte, Sie werden sie nicht nutzen (vielleicht ist das ja ihre Tradition?)
135 Beiträge
Ich sehe Namen wie "Täubchen" als Vor- oder "Turteltaub" als Nachname!
Ich sehe viel Liebe und Trauer, und manchmal reicht es, das Sterbedatum in den Vierzigern zu sehen, um sich zu denken "Mein Gott, und das ist nur ein einziges schreckliches Schicksal unter all den Millionen Opfern von Hass und Wahn".
Aber dies ist hier nicht so omnipräsent, nicht so eine laute Anklage wie die Stelen am Brandenburger Tor und vieles andere. Es ist ein Ort, der viel mehr zu bieten hat als ein Mahnmal. Es ist ein Ort von Ruhe und Frieden, ein Ort zum Nachdenken.
Auf einem Grabstein steht
Hier ruht in Gott
mein über alles
geliebter Mann
Jacob Salmansohn
geb 17.4.1895 gest. 7.9.1949
Inmitten Deiner Lebenskraft
hat Dich der Tod mir weggerafft
Kaum dass unser Glück geboren
hab ich Dich auch schon verloren
Nur die Erinnerung bleibt besteh'n
Und Hoffnung auf ein Wiederseh'n
Ich merke: es wird Zeit, dass ich mal wieder hinfahre. Und dann lege ich Jacob einen Stein auf sein Grab...
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Dem muss ich heftigst widersprechen. Dieser Friedhof ist eine "Mordsgeschichte" und das Verweilen auf ihm gehört zu den allerschönsten, inneren Erfahrungen. Ich erinnere auch andere Friedhöfe, wie bspw. den am Ortsrand von Stahnsdorf, die mich sehr beeindruckt haben. In Stahnsdorf dachte ich nach kurzem Verweilen, hier würde ich gern unter der Lichtung eines Baums sitzen und Songs auf der Gitarre entwickeln. Das habe ich nie gemacht. Es hätte die Totenruhe empfindlich stören können. Die der Hinterbliebenen erst recht.
Friedhöfe auf qype zu bewerten, ist keineswegs geschmacklos. Wir müssen begreifen, dass jene, die schreiben, "sie könnten nicht verstehen", warum solche Plätze hier auf qype bewertet würden, nicht verstehen, was qype-User hier in ihren Erfahrungsberichten doch immerhin mit einer stark ins Gewicht fallenden "Schreibschwere" aufgeschrieben haben. Es sind durchweg zustimmende, aus dem innersten hoher Aufmerksamkeit entlehnte Artikelchen über besonders berührende Momente.
Jeder Mensch empfindet anders. Ich empfehle anderen jedoch, bei jeder weiteren qype-Bewertung doch einigermaßen meditativ vorzugehen, und das geht so:
- Einen Platz besuchen, und sei es eine Hamburger-Filiale von McDoof.
- Ein paar Fotos anfertigen. Ist für die Erinnerung gut.
- Nach Hause gehen. Schlafen. Nochmal schlafen.
- Fotos auswerten, bearbeiten, zusammenstellen. Dabei gedanklich "meditieren". Erinnerungen wachrufen.
- Vorberichte sämtlicher zuvor erschienener qype-Rezensenten sorgfältig querlesen. Die Highlights mit Komplimenten versehen. Sich merken, was andere schon geschrieben haben: Um selbst nicht notwendige Wiederholungen zu vermeiden.
- Fotos uploaden.
- Bericht entwerfen aus der "totalen Erinnerung", Konzentration, mit vollem Gedankendurchsatz und mit Liebe zum eigenen Standpunkt.
Was diesen Friedhof angeht, so kann ich um ehrlich zu sein, diesem keine aktuell vorhandenen, neueren Fotos beifügen. Denn ich war nicht wieder erneut da. Allein aus der Erinnerung und weil mich eine Meinungsäußerung so anficht, es sei "geschmacklos" über Friedhöfe Besuchsberichte zu verfassen, entschloss ich mich, mit all den anderen Wölfen hier zu heulen für eine unbedingte Besuchsempfehlung. Der Friedhof gehört zweifelsohne zu den Schönsten europaweit.
Darüber hinaus laden einen die Inschriften seiner Grabsteine dazu ein, über verblichene Lebensläufe nachzudenken und das Interesse an der besonderen Einmaligkeit von der Existenz jedes einzelnen Menschen erneut wieder in Erinnerung zu rufen.
Ähnliches empfinde ich auch bei viel kleineren Oden an die Vergangenheit. Nicht umsonst werbe ich sehr gern auch für die weitere Verlegung von inzwischen europaweit anzutreffenden Stolpersteinen, wie sie der Kölner Künstler Günter Demnig einst ersonnen hat.
Weiterführende Links
In der Passauer Str. 38 hat Ilse Schuster die Jüdin Blumenfeld denunziert:
http://www.mugshooting.de/blog/2012/08/24912/
Von Toilettenregeln, dem Tod in Deutschland und youtube-Sendungen zum Thema Adolf Hitler
http://gesichtspunkte.de/?p=12587
Ilse Weber in Theresienstadt, interpretiert von Julia Kaiser
http://gesichtspunkte.de/?p=9610
Berlin ist nicht Gelsenkirchen, aber Gelsenkirchen ist auch Berlin
http://gesichtspunkte.de/?p=9105
Mit der eigenen Traurigkeit umgehen. Vom Versuch, Trauer in Worte zu fassen
http://gesichtspunkte.de/?p=8097
(und einiges mehr)
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apfelfix, 17 Februar 2013:
das raff ich auch nicht!
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Thomas Gotthal, 21 Februar 2013:
Es ist schlicht und ergreifend “ein Platz”. Man kann auf qype Plätze bewerten. Eine solche Empfehlung stellt möglicherweise die Empfehlung dar, derartige Plätze einmal aufzusuchen. Das Aufsuchen solcher Plätze, das kann ich bestätigen, ist eine Inspiration, zur inneren Ruhe und Nachdenklichkeit zu kommen. Insofern ist auch ein Friedhof, manch Friedhof, kein schlechtes Unterfangen. Ich finde beispielsweise den Beitrag eins über diesem Beitrag sehr gelungen und empfehle, keine Denkverbote zu denken. Auch ein Friedhof kann mit sprachlichen Mitteln zutreffend gewürdigt werden. Geschmacklos ist nur, einen Friedhof zu “verreissen”. Meine Meinung.
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Voll jüdischer Erinnerungen und Gesten, sehr empfehlenswert unbedingt hingehen.
Bitte auf die Öffnungszeiten achten.
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Nemano1994, 2 Oktober 2012:
sehr toller steine auch und ruboster sand ey
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motreo, 2 Oktober 2012:
Was ist denn “ruboster sand ey”???
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michaelhaas, 23 Januar 2013:
Wenn ich manche Beiträge so lese, wird mir klar, dass ich besser privat für meine Rente vorsorgen sollte…:-)
Leider auch immer wieder Anschlagsziel von Kriminellen.
Wer den Friedhof besucht, muss eine Kopfbedeckung tragen. Zumindest die Männer.
Sehr groß und weitläufig und wie so viele Friedhöfe: In der Stille erzeugt auch dieser Friedhof eine ganz eigene Erhabenheit und Nachdenklichkeit.
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ich selbst von Eltern geboren welche im Nazi-Deutshland aufwuchsen und von denen ich absolut Nichts mitbekommen habe als eben dieses ärmliche Bewusstsein der in dieser Zeit erwachsen gewordenen - auch von allen Lehrern in der Schule wurden wir ja nur belogen - ich habe in Berlin gleich nach der Wende zum ersten Mal diese meine grundlegenden Prägungen reflektiert …
der jüdische Friedhof in Berlin ist ein wichtiges historisches Zeugnis der Berliner Geschichte welche uns alle angeht !!!
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Nemano1994, 2 Oktober 2012:
Zeugnis ? Dort liegen evt. noch ein paar verwesende Knochen unter der Erde, dass wars dann auch. Und eine bedrückende Stimmung herrscht dort auch nicht, da man einfach zu viele Kameras und nervige Touristen zu Gesicht bekommt.
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motreo, 3 Oktober 2012:
Eine bedrückende Stimmung kommt vor allem dann auf, wenn man so schwachsinnige Kommentare wie diesen lesen muss.
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michaelhaas, 23 Januar 2013:
motreo, ich mußte gerade laut lachen: hervorragend auf den Punkt gebracht!
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Nemano1994, 2 Oktober 2012:
Das Vollkornbrot meines Bäckers bringt mich auch immer in ehrfurcht.
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motreo, 2 Oktober 2012:
Das glaube ich auf jeden Fall!
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michaelhaas, 23 Januar 2013:
Das sollte es auch, Nemano1994: schließlich ist es Dir intellektuell überlegen…:-)
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