Kompliment
Gabriela1 (11.08.2007)
Vor 20 Jahren war es schon einmal soweit, 1987 stürzten die Wassermassen die Staumauer herunter.
Jetzt war es mal wieder soweit, die starken Regenfälle hatten den Möhnestausee bis zum Rand gefüllt, das kontrollierte Ablassen über die Grundablaßschieber verursachte mittelschwere Überschwemmungen am kleinen Kraftwerk in Niederense, also griff man zum letzten Mittel, schloß die Schieber und nun läuft die Mauer über. Nicht wirklich über den Mauerkopf, sondern unterhalb des Mauerkopfes durch die Öffnungen dort.
Gigantisch kann ich nur sagen, tobend, tosend, ohrenbetäubend und wunderschön.
Du kommst bis auf wenige Meter an den Wasserfall heran, die Gischt trifft Dich, klar wirst Du naß, aber sehr angenehm.
Die Wassermassen werden jetzt fast von den Menschenmassen eingeholt, die hier von Nah und Fern an den See kommen.
Der westdeutsche Rundfunk, WDR 3, das Fernsehen, die Lokalsender, die Heimatzeitungen, alle sind vor Ort und berichten.
Überall klicken die Kameras, das muß man doch gesehen haben und im Bild festhalten.
Es ist einfach wunderschön anzuschauen und Du spürst eine gigantische Energie hier.
Das Ausgleichsbecken wird immer voller, die Möhne wird höher und höher, die Möwen werden immer mehr und natürlich auch die Menschen.
Es wird noch ein paar Tage so fallen.
Natürlich habe ich sofort versucht, Freunde über Handy zu benachrichtigen, wobei ich nicht weiß, ob die mich bei dem Rauschen überhaupt verstanden haben.
Aber Qyperangie aus Köln bekam ich an den Draht und der weiteste Weg lohnt sich.
Das sehen wir hier höchstens mal in 20 Jahren wieder, oder?
Bringt der Klimawandel dieses Ereignis jetzt doch öfter?
So schön, wie es ausschaut, es setzt einen starken Regen voraus und besser ist es, man sieht es nicht zu oft.
Aber schön ist es doch...............
Stichworte
schönheit, gigantisch, wassermassen, sprudelnd, tobend, energiegeladen
Kommentare (5)
Bedenklicher Inhalt?