Stimmt, Astra Bier geht gar nicht!
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Astra Kulturhaus
Friedrichshain, Berlin
57 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Revaler Straße 99, 10245 Berlin
- Kontakt:
-
lido-berlin
| Nutzer-Infos |
|
Bismarckallee 23, 14193 Berlin
Gastronomie-Dienstleister in Berlin. "Hervorrangendes Angebot für Congress Catering, Firmenevents und private Feiern, arbeitet mit Qualitätskodex: keine Pulver, kein Convenience, alles handwerklich und mit viel Liebe und Leidenschaft gekocht."
55 Beiträge zum Platz "Astra Kulturhaus" auf Deutsch
Tolle Konzerte, ganz unkompliziert
Im Astra habe ich mir bisher hauptsächlich meinen Lieblingssänger IAMX angeguckt. Das aber immer mit viel Spaß. Im Prinzip ist das Astra eine ganz unkomplizierte Konzert- und Party-Location auf dem leicht ranzigen aber spannenden RAW-Gelände an der Warschauer Straße Ecke Revaler Straße. Wo einst die Züge der Reichsbahn „ausgebessert“ wurden, gibt es nun eine Reihe Partylocations und Bars – vom Cassiopeia-Club bis zum Schmutzigen Hobby von Partyluder Nina Queer. Auch das Kneipenviertel Simon-Dach-Straße ist nicht weit. Man kann also nach dem Konzert immer noch eine nette Bar finden oder in eine Disco weiterziehen.
Der Club:
Vom Äußeren des Astra weiß ich kaum was zu berichten, obwohl ich dann und wann auch im Hellen hier ankam und Einlass begehrte. Es muss irgendwie unscheinbar und hallenartig sein. Der Eingang ist eine Art Veranda-Vorbau, glaube ich. Nach der Kartenkontrolle kommen in einem kleinen Vorraum Garderobe, Bar und Toilettenbereich. Dahinter folgt der Konzert- und Partyraum. Der Club ist nicht riesig, aber auch nicht winzig – hübsch mittelgroß. Bei IAMX konnte man auch eine halbe Stunde vor dem offiziellen Anspielen der Vorband noch bequem seine Klamotten abgeben und sich ein Plätzchen recht weit vorne suchen.
Sound, Lichtanlage usw. schienen mir auch in Ordnung (ich bin keine Expertin) – ich habe die Konzerte von IAMX dort einfach nur genossen. Eigentlich herrscht Rauchverbot, aber zumindest beim ersten Mal hielten sich viele nicht so dran. Beim letzten Konzert war das angenehmer für mein Empfinden, aber da stand ich weiter am Rand.
Programm:
Neben Konzerten gibt es im Astra Kulturhaus auch Kabarett-Auftritte und Partys, zum Beispiel samstags oft Elektroswing und Rock. Überhaupt ist das Programm hier eher rockig bis alternativ. Am besten man informiert sich auf der Webseite oder in Stadtmagazinen, was so läuft.
Getränke:
An Getränken gibt es das Übliche: Bier, Schnaps, Long- und Softdrinks. Die Preise sind recht moderat. Neulich zahlte ich für zwei Wodka-Club Mate mit Pfand 8 Euro.
Service:
Die Toiletten waren – zumindest zu Anfang, als ich drauf war, sauber. Der Einlass war ebenfalls sachlich, freundlich und unkompliziert. An der Bar wartete man nicht allzu lange.
Fazit:
Warum nicht mal wieder ins Astra zu einem Konzert oder einer Party?
Abgeranzte Sitzmöbel reihen sich an schäbigster Ausstattung- man muß sich garnicht vorsehen ,kann eh kein Schaden mehr entstehen , der entstand wahrscheinlich schon vor zwanzig Jahren .
Ich bekam auf der Toilette fast Herpes , aber nun gut , nächstes Mal mache ich es wie meine Freundin - ich gehe draußen irgendwo ,vorher, in ein Restaurant auf das dortige Klo.
Das Bier schmeckte widerwärtig .
Falls ihr euch wundert warum das Astra 3 Sterne gekriegt hat - tja das Konzert war richtig geil und dafür hat dann auch alles gepasst .Man konnte tanzen und springen und vom Bass wurde mir fast schlecht - ich find das aber angenehm .
Also ,es muß nicht wieder das Astra sein , aber ich weiß ja jetzt was mich erwartet und kann mich darauf einstellen.
Für jüngere Semester ,also Abi-Küken mag der Schuppen in Ordnung sein ,für ältere Leute ist es eher gewöhnungsbedürftig .
Ich hoffe ein paar Euro werden investiert und dann kann ich mich auch mal auf die Sitzmöbel fleezen ohne mein Desinfektionsmittel zu vermissen.
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Am besten ohnen Jacke hin, oder 10 Minuten vor Konzertende gehen: Sonst steht ihr ne Ewigkeit an der Garderobe!
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Draußen vor Konzertbeginn ein bisschen im Biergarten chillen stimmt ziemlich gut auf den folgenden musikalischen Höhepunkt ein. Und nicht zuletzt der Toilettenmann mit seinem Thron (ein echter) ist ne Marke für sich. Da hol ich mir gern die Klo-Flatrate und krieg dafür ein Herzchen gemalt.
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mabi3000, 5 Februar 2013:
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Garderoben erschienen etwas klein, beim Abholen der Jacken gab es aber keine Probleme. Leider muss man beim Rein- und Rausgehen immer durch das Raucherzelt.
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Viel Spaß beim "In der Schlange steh'n!"
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Danke Astra, zum Umkippen scheiße!
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Konzert im Astra. Hoffnungslos überfüllt. So hoffnungslos, dass man die Warteschlange am Eingang problemlos zu einem gewaltigen Kreis schließen könnte, wenn da der Zaun zwischen der Fläche des Astra und der Warschauer Brücke wäre. Doch auch so reicht sie rekordverdächtig um zwei Ecken herum, von der Revaler Straße über einen schlechten Eckdöner bis hinauf auf die Brücke.
Und es geht nicht voran.
Wer nicht gerade Connections, Gästelistenplätze, Barmherzigkeit für Vornstehende oder keine Nerven hat, der sieht sich auf der Warschauer Brücke mit Blickrichtung Friedrichshain den entgegenströmenden Wellen angeschwemmter hippen Menschen ausgesetzt. Jene, über die drüben in Kreuzberg gelästert wird. Die, wegen denen morgen wieder teure Fensterscheiben von elterlich finanzierten Lamborghinis eingeworfen werden. Wegen denen trotz bereits jetzt vorhandener absoluter Überflutung an Cafés, Bars und Clubs fleißig weiter eröffnet wird.
70 % besoffen. Wodka, Tequila, Billig-Whiskey, teurer Whiskey, Korn, ach, was weiß ich. Schädel nicht mehr bei Bewusstsein. Zumeist in Begleitung von nüchternen Schnöslingen, die den Rest der Bande dann am nächsten Morgen auf der Rückfahrt alle Geschehnisse erzählen, die die prozentgeschwängerten Gehirne des sturzbesoffenen Rests nicht mehr mitgeschnitten haben. Wie Thomas seinen Cuba Libre über das Brückengeländer der Außenwelt zugänglich gemacht hat und damit die Staubschicht unsichtbar gemacht hat, die sich über die Jahre auf den im Laufe des Jahrhunderts dort zerschellten Glasscherben abgesetzt hat.
Es geht immer noch nicht voran.
Das Ende der Warteschlange hat sich
mittlerweile fast bis zum U-Bahnhof verlängert. Vorne passiert nüscht,
hinten passiert auch nüscht. Man sieht von der Warteschlange ganz hinten die Warteschlange ganz
vorne. Absurd.
Ein schwarzhaariger Mittzwanziger mit gewaltiger Fahne von seiner halbleeren Feigling-Flasche bietet mir nach einem verlorenen Augenduell die andere, volle Hälfte an, wünscht mir einen schönen Abend und torkelt davon, begleitet von lauten, dafür unverständlichen Anklagen in Richtung Friedrichshain-Kreuzberger Nachthimmel.
Es geht ein bisschen voran, ich stehe nun bereits in der Revaler Straße, habe das Schlimmste hinter mir und sehe nun lediglich noch einen in Leuchtfarben gekleideten Touristen, dessen Blase wohl nicht zum ersten Mal an dem Abend schwächelt und der keinerlei Hemmungen hat, in Blickweite von dutzenden Wartenden zu urinieren.
Häppchenweise stoße ich weiter vor, irgendwann stehe ich tatsächlich am Eingang vom Astra und viele graue Haare reicher dann letztendlich auch an der Einlasskontrolle. Dort wird ein gepflegter Fick auf die Internettickets gegeben. Einfach einreissen und fertig is', warum auch kompliziert? Von wegen Code einscannen, von wegen digital. Fünffaches Ausdrucken bedeutet in dem Falle fünfmaliger Einlass. Wer Geld machen will, bitte...
Drinnen geht der Wahnsinn weiter. Und zwar direkt an der ungünstig am Anfang des Eingangsraumes positionierten Garderobe. Klar, jeder gibt dort seine Jacke ab. Und ebenso klar, jeder holt sie dort nach Konzertende ab. Bei einer etwa zwei Meter langen Theke, einer handvoll Mitarbeiter dahinter und hunderten Besuchern davor endet das aber zwangsläufig im Chaos.
Es gibt Stress.
„Ich muss hier mal durch, ich muss dringend raus hier, meine Freundin wartet da draußen schon seit 'ner halben Stunde.“
„Platz da, Alter, ick muss meene
Jacke hol'n!“
„Weg da, ick hab'n paar Jacken.“
„Melanie, hol' du mal die Jacken, du hast Tittenbonus. Hahahahahahhahahahahahahhahahahahhhaa.“
„Stehste an? Na dann geh' ick mal vor, ick brooch meene Jacke nämlich jetzt.“
Noch häufiger wird die die Warteschlange aber durch nonverbale Taktiken wie dem Dauereinsatz von Ellenbogen, das Vorschicken von wandelnden Korpulenzen oder schlicht einem napoleoneskem Vordringen in die erste Reihe übersprungen. Das ist dann insbesondere bei der sich notgedrungen ereignenden Häufigkeit ärgerlich, gerade in Kombination mit mangelnder Streitlust. Diese legen dafür einige andere Haudegen an den Start, die gerade vom aufmerksam Personal in den Außenbereich transportiert werden, um dort weiter Klitschko zu spielen.
Nach noch viel mehr Ellenbogen, Titten, Reißverschlüssen und Fettschichten gibt's dann endlich die Jacke zurück, die man im Vorhinein noch ziemlich alleine abgeben konnte.
Raus.
Frische Luft.
Verschwitzt in die Kälte.
Egal.
Es hat sich gelohnt.
Trotz mäßigen Sounds. Trotz durchschnittlichen Longdrinks mit zuviel Eis. Trotz Anstehen bis zur Warschauer Brücke.
Aber ich komme wieder. Dann hoffentlich nur in der Revaler.
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Pitz Fischer, 14 November 2012:
Derart viel Kultur ist ja kaum zu verkraften. Feigling mag ich nicht, ebenso ist es mir unangenehm, wenn mir jemand ans Beinkleid pinkelt. Frische Luft gibts hier genug, ergo: Keine Lust auf Astra!
Der Raum an sich clean und schlicht. Aber die Musik spielt sowieso auf der Bühne. Seit kurzem gibt es auch eine Bar für die Durstigen aus der ersten Reihe. Klares Plus!
Sicherlich wird es voll bei guten Bands/Konzerten. Aber bei welchen Konzertveranstaltern ist es anders?!
Akustik ist sicherlich nicht optimal aber muss den Vergleich mit der C-Halle und dem Lido nicht scheuen.
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Liebes Astra-Team, in Interview gebt Ihr Euch gerne als Musikliebhaber aus. Die wunderbare Musik von Grizzly Bear durch das Nadelöhr einer ungeeigneten PA zu schicken, ist aber blanker Zynismus.
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Das Programm im Astra ist über jeden Zweifel erhaben für jeden Rock- und Indie-Fan. War selbst schon oft dort und hab Ruhiges (Coco Rosie) bis hin zu Krach (Rob Zoimbie) gesehen.
Das die Venue nicht so groß ist hat Vor- und Nachteile: auch "größere" Bands (wie Tocotronic) sind in einem eher intimen Rahmen zu sehen, allerdings ist es häufig sehr voll ("ausverkauft"). Der vordere Extra-Raum ist ruhiger und es lässt sich ein wenig entspannen oder reden, gleiches gilt für den kleinen Garten der im Sommer gemütlich ist.
Das Astra ist ein Laden der so ein "gewisses Etwas" hat wie es häufiger mal in Berliner Venues vorkommt. Ich war beim ersten Besuch positiv überrascht und das ist bis heute so geblieben.
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