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Kompliment HighKey (03.07.2008) 5

Die russische Kneipe am Rathenauplatz bietet nicht nur unendlich viele leckere Wodkasorten, sonder auch das russische Flair. Die Kneipe ist am Wocheende immer gerammelt voll, so dass man sich seine Getränke selber an der Theke holt. Besonders empfehlen kann ich den Honigwodka! mmmmh

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Kompliment gaultperezoso (06.05.2008) 5

Für einen Vodka oder auch zwei [und dann noch fünf] geht das Lux allemal. Wenn man Glück hat und sich zufällig ein spanischer Gitarrist mit einem russischen Akkordeonisten trifft, die beiden gegen einen kleinen Obolus musizieren, kann das Herz schnell in den Tiefen der russischen Seele versinken. Wer allerdings auf der Suche nach Speisen ist, wird am Rathenauplatz schon seit Jahren nicht mehr fündig. Das ehemalige Restaurant gleichen Namens war gleich nebenan, wo heute das Fischermanns residiert und hat sich längst in den Osten [nach Deutz] verzogen. Hier ist Bar, hier ist Alkohol, Vodka in allen erdenkbaren Facetten - und das kann völlig reichen.

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User_star_grey 27
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rrromps

Kompliment rrromps (27.03.2008) 2

Bin kürzlich noch mal im Hotel Lux am Rathenauplatz gewesen und muss sagen, dass ich schwer enttäuscht war. Der Kneipenraum roch nach einer Mischung aus Klostein und Spülmittel und der ehemalige pompöse Charm in dunkelrot hat sich ein ein schäbiges Dunkel in Rot entwickelt. Als Veedels-Kneipe ist das HL bestimmt noch OK, aber als Themen-Kneipe überzeugt es mich nicht mehr. Schade, das war mal ganz was großes…

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Kompliment Horst_Janssen (15.03.2008) 4

Achtung: ich schreibe über das HOTELUX am RATHENAUPLATZ - nicht über das Haupthaus (oder ist es doch nur die Dependance?) op d’r schäl Sick (Deutz)! Es gibt also zwei Häuser, nicht, wie in einem Kommentar hier suggeriert wird, nur eines!!!

Ursprünglich residierte das russisch anmutende Hotelux in den Räumen des heutigen Fisherman’s, gleich nebenan. Und in dem Raum, in dem jetzt das Hotellux sich befindet, befand sich das “Zimmes”, ein kleines, sehr schönes, sehr leckeres jiddisches Restaurant, das es leider, leider, leider nicht mehr gibt. Alles das, was es jetzt nur noch op d’r schäl Sick im Hotelux gibt (Essen), gab es damals hier am Rathenauplatz.

Das Hotellux am Rathenauplatz ist eine schöne, dunkelrot gehaltene Kneipe mit russischem und sowjetischen Schnickschnack. Herrlich sind, unbenommen, die vielen Wodkasorten (mein liebster ist “Goldener Ring” - ganz klar, ganz weich - und noch einen, bitte…). Das Bier heißt “Roter Oktober” und schmeckt passabel. Eine herbe, aber sehr freundliche (männliche) Bedienung lässt keine Wünsche offen.

Man kann diese Kneipe auch für private Veranstaltungen mieten. Dann wird ein roter Teppich ausgerollt und ein Türsteher in russischer (sowjetischer?) Militäruniform begrüßt die Gäste und hält ungebetene Gäste “hinterm Zaun”, sozusagen. Die kleinen russischen Häppchen, die dann gereicht werden, sind dann aus dem Hotellux op d’r schäl Sick importiert worden.

Früher, ja früher, ach Mütterchen Russland, da kam auch mal ein russischer Akkordeonspieler mit seiner Babutschka (oder so ähnlich) ins Hotelux, und sie hat Russisches zum Besten gegeben. Da ging einem das Herz auf. Was war das schön, was haben wir geweint… Lass die Flasche Wodka gleich hier stehen, für mich und meine Liebste…

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Qype Advanced Insider 2607
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SailorHH

Kompliment SailorHH (06.01.2008) 4

Im November 98 sah ich in der Kunsthalle Düsseldorf eine Werkschau von Alexander Michailowitsch Rodtschenko - am Abend gingen wir in Köln ins Hotelux. Schön das dort die Kunst der russischen Avangardisten in der Einrichtung und Gestaltung des Lokales genutzt werden und es sogar ganze Sitzelementzitate Rodtschenkos gibt. Seitdem war ich regelmässig dort, wenn es mich mal nach Köln verschlägt.
Deutlich herausragend sind auch die über dreizig Vodkasorten der Bar - denn hier muss man sich nicht mit dem üblichen Geschmack industrieller Vodkasorten bescheiden sondern erlebt das Wässerchen in neuer Vielfalt.
Was ich am Lokal an alter Stelle besser fand, ist das es einen Restaurant sowie einen Barteil gab aber die Atmosphäre ist fein erhalten worden.

Der Name des Lokals ist wie ich vermute vom alten Moskauer "Hotel Lux" abgeleitet. Hier ein Wikipediaausschnitt:

"Hotel Lux bezeichnete ein Hotel in Moskau, in dem in den frühen Jahren der Sowjetunion führende politische Emigranten einquartiert wurden.

Es war nach der russischen Oktoberrevolution von 1917 das Gästehaus der Kommunistischen Internationale, die dort auch ihre Führungselite beherbergte. Die überwiegend deutschen Exilanten der 1930er Jahre waren für Moskauer Verhältnisse sehr gut versorgt. Sie lebten in den mehreren hundert kleinen Zimmern, schrieben ihre Biografien, rechtfertigten sich, übten Selbstkritik und denunzierten zuweilen ihre Mitbewohner. Auch Bewohner des Hotel Lux wurden im Rahmen der stalinistischen Verfolgung 1936 - 1938 durch den NKWD festgenommen und verhört. Einige wurden nach Verurteilung in den Gulag deportiert oder hingerichtet. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges beherbergte das Hotel für kurze Zeit die Gruppe Ulbricht.

Heute heißt das Gebäude an der Einkaufsmeile Ulitza Tverskaja (Twerer Straße) 10 „Hotel Zentralnaja“, seine Etagen sind überwiegend als Büros vermietet."



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Qype Insider 908
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Kompliment manicon (19.12.2007) 5

Ein sehr guter Restaurant rechtsrheinisch!
Das Ambiente ist anspruchsvoll und versetzt einen in die vergangene Jahre. Alles sieht so schön nach den glücklichen Zeiten aus. Metro, Lenin, Menschen... zumindest auf den Fotos so!

Das Essen war sehr lecker. Zu empfehlen sind Pelmenis oder Blintschiki als Vorspeise, Schaschlik-Gericht als Hauptgericht und als Dessert Zimmes. Mhhhh. Traumhaft :)

Die Bedienung ist immer freundlich und zuvorkommend.
(und die Kreditkarten werden aufbewahrt! :)

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Kompliment Monika Neuhausen (02.11.2007) 5

Am Mittwoch waren wir im HoteLux essen.
Ich habe mich von Anfang an wohlgefühlt. Die Atmosphäre gefällt mir.
Man betritt das HoteLux und kommt erst in einen Raum mit Bar und Stehtischen. Durch ein Abteil der Transsibirischen Eisenbahn kommt man dann in den Restaurantbereich, der (wie schon einige Leute geschrieben haben) ganz in rot gehalten ist. Rote Samttischdecken, rote Wände. Es mag ein Klischee sein, aber so kann ich mir ein Restaurant in Moskau vorstellen.

Das Essen war unglaublich lecker. Aber Vorsicht, es liegt auch gut im Magen. Ich habe (der Werbung mit den Klitschkos sei Dank) Blinis gegessen. Gefüllt mit Gemüse und mit Käse überbacken. Das ganze eingerahmt in Vor- und Nachspeise. ..... Viel hätte nicht mehr gefehlt und ich wäre geplatzt! ;-)

Getrunken haben wir neben Wasser verschiedene Wodkas auch Cocktails und Longdrinks - natürlich alles mit russischem Touch, soll heißen alles mit Wodka gemixt.

Die Bedienung war top! Nett und kompetent. Es hat richtig Spaß gemacht und wir werden auch bald wiederkommen.

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Qype Advanced Insider 2531
Benutzerfoto: surfguard

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Kompliment surfguard (01.11.2007) 3

Das HoteLux ist eine Bar und ein Restaurant mit russischen Speisen und Getränken. Inwieweit es sich um Originalrezepte handelt, kann ich zwar nicht beurteilen, bei einem bin ich mir aber sicher: Hier schmeckt's! Die Gerichte haben alle einen speziellen Dreh, sind aber selten so außergewöhnlich, dass man nicht auch Amerikaner hierhin führen könnte.

Sehr schön ist auch die große Wodkakarte, für deren extensives Testen man sich aber ein paar Abende Zeit nehmen sollte...

Leider muss ich aber auch zwei Punkte abziehen. Denn seit das HoteLux vor inzwischen schon einigen Jahren vom Rathenauplatz auf die Schäl Sick gezogen ist, ist es deutlich schlechter gelegen als vorher. Jetzt kann man zwar mit der 3 oder 4 bis fast vor die Tür fahren, allerdings muss man sich für einen anschließenden Absacker auch wieder in die gleiche Bahn setzen und den Weg zurück in die Stadt antreten - während man früher bequem zu Fuß noch auf die Zülp oder die Luxemburger schlendern konnte.

Vor allem aber hat die Atmosphäre seit dem Umzug gelitten. Früher war das HotelLux zwar so klein, dass ohne Reservierung auch unter der Woche gar nix ging, was inzwischen anders ist. Aber dafür war die Atmosphäre viel dichter, dunkler und kuscheliger als heute. Ein echter Verlust.

Dennoch: Auch heute ist das HoteLux immer wieder einen Ausflug wert.

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Qype Advanced Insider 16K
Benutzerfoto: Siri

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Kompliment Siri (18.09.2007) 4

hi Kölner und Touristen,

was dem Bonner sein GUM (qype.com/place/21152 - Sovjetlokal GUM, Bonn), ist dem Kölner sein HoteLux...
der ansatz ist ähnlich: man tut, als wäre man 'sowjetisch' - was auch immer der bürger sich da klischeehaft drunter vorstellt.
gelingt aber ganz gut.

im gegensatz zum GUM, daß sich von vornherein als bar und vor allem nacht-bar versteht, ist das HoteLux auch restaurant.

und, wie es scheint, auch mit authentischen gerichten.
die vertestung einiger derselben ist inzwischen erfolgt - alles bestens!
noch mehr zu diesem 'platz' folgt...

______________________________
[nachtrag 20070918]
weitere "russen"in Köln:
- qype.com/place/25989 „Roter-Platz“

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Kompliment HenLen (23.10.2006) 4

Zu empfehlen ist der Babarowka und der Pfefferwodka (Xtra-hot)

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Kompliment Michael1973 (24.05.2006) 4

Im HoteLux in Köln-Deutz fühlt man sich in die kommunistische Sowjet-Ära zurückversetzt. Überall schwerer roter Samt und sozialistische Arbeiterbilder. Wirklich skurril aber einzigartig. Hier gibt es viel, viel zu trinken, vor allem 20 Trillionen Arten Wodka und Wodkamixgetränke. Wer bisher meinte, er sei trinkfest und ein "echter Kerl", darf ruhig mal den aus 7 (!) Wodkasorten bestehenden, im Longdrink-Glas servierten "KGB" bestellen (der Name ist Programm – hart und unerbittlich!). Wer das als Nichtrusse austrinken kann und danach weder schnell zur Toilette rennt noch umfällt, hat größten Respekt verdient. Auch essen kann man hier, ebenfalls typisch russisch (und dementsprechend sehr fett und eigenwillig), was nicht jedermanns Geschmack ist aber mal was Anderes. Das Publikum ist gemischt und nett, die Bedienung freundlich und zurückhaltend. Insgesamt empfehlenswert. Nostrovje!

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