Ich finde es erstaunlich, dass Du gerade die Eisbären als Negativbeispiel bringst. Das Eisbärengehege ist recht neu und relativ groß. Und die guten Hälterbedingungen haben bereits für Nachwuchs gesorgt. Viel trauriger finde ich da seit vielen Jahren das Gehege der Flusspferde. Hier wünschte ich mir so ein Gelände wie das Hippodrom im von Dir genannten Kölner Zoo.
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Wilhelma zoologisch-botanischer Garten
Bad Cannstatt, Stuttgart
136 Beiträge
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Neckartalstr. 9, 70376 Stuttgart
- Kontakt:
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0711 5402 0
wilhelma_stuttgart
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Mo - So: 8:15 - 16:00
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130 Beiträge zum Platz "Wilhelma zoologisch-botanischer Garten" auf Deutsch
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Da Kinder ja immer gerne gut unterhalten sein wollen und man als Eltern hier vor allem während der Ferien und den Wochenenden das Beste versucht um den Kleinen die Welt näherzubringen und sie gleichzeitig mit Wissen, neuen Erfahrungen und spielerischer Unterhaltung zu versorgen, haben wir der Wilhelma in Stuttgart auf dem Weg gen Süden einen Besuch abgestattet.
Generell sind die Meinungen zu Zoos ja gespalten und auch ich bin hier keine Ausnahme. So sehr ich es mag die verschiedensten Tierarten zu bestaunen, die man sonst in unseren Breitengraden nicht zu Gesicht bekommt, so zwiegespalten ist meine Gefühl oft, wenn ich durch solche Parks spaziere. Da es hierzu aber zahlreiche andere Diskussionen außerhalb dieses Rahmens gibt, möchte ich mich hier allein auf das „Erlebnis Zoo“ beschränken.
Die Wilhelma bietet eine wunderbare Vielfalt der unterschiedlichsten Tierarten. Bis hin zu den exotischsten Insekten und Wassergeschöpfen ist hier wirklich so einiges zu bestaunen. Besonders schön aufgrund seiner tropisch-entspannten Atmosphäre fand ich das Schmetterlingshaus. Neben vielen bunten und wunderschönen Faltern, kann man hier auch das Entpuppungsstadium näher erkunden – was gerade auch für Kinder sehr schön ist. Wer einen entspannten Zootag genießen möchte und so viel wie möglich aus der Wilhelm an Eindrücken mitnehmen, der sollte ein ausgiebiges Picknick und ein paar Snacks einpacken, da der Park so viel bietet, dass man locker den ganzen Tag dort verbringen kann.
Am Ende immer wieder erstaunlich: trotz der exotischen Vielfalt, bleibt vor allem bei den Kleinen der Streichelzoo am Ende wohl immer eine der favorisierten Attraktionen. Die Nähe zum Tier ist scheinbar für Kinder stets das schönste Erlebnis.
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Alles ist sehr weitläufig, jede Tierart hat ihr eigenes oder kombiniertes Gehege.
Und nicht nur für Familien geeignet, einen schönen Tag zu verbringen.
Ich bin mal gespannt, wenn 2013 das neue Affenhaus eröffnet wird.
Ich mag vor allem das Elefanten und Bärengehege.
Der Eintritt ist mit 12€ allerdings nicht gerade billig. Ich gehe gerne ab 16 Uhr rein, da kostet es nur 8€
Die komplette Preisliste könnt ihr hier einsehen: http://www.wilhelma.de/de/besuch/eintrittspreise.html
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Derzeit kann ich empfehlen folgende Bereiche unbedingt zu besuchen:
- Aquarium/Terrarienabteilung mit den Krokodilen
- Amazonashaus
- das Schmetterlingshaus
- Amazonashaus
- diverse Fütterungsshows (unsere Kinder lieben vor allem die Seelöwenfütterung)
Highlights für Kinder:
- diverse Sport-/Kletteranlagen
- Streichelzoo
- Pony reiten
- Schaumelken
An Feiertagen mit gutem Wetter ist hier natürlich die Hölle los ... das sollte einem klar sein. Anreise an solchen Tagen mit Öffentlichen ist zu empfehlen.
Derzeit noch ein schöner Bonus ... von November bis Februar gilt der Wintertarif (8 statt 12 Euro).
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Es gibt (zumindest im Sommer und zu bestimmten Zeiten) 3 Park-Eingänge, man kommt sowohl mit dem Auto als auch mit den Öffentlichen gut hin und kann den ganzen Tag dort verbringen.
Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich, es gibt eine riesige Anzahl an verschiedenen Pflanzen im botanischen Teil und natürlich auch viele viele Tiere.
Vom Affen bis zum Zebra ist fast alles dabei.
Besonders sehenswert finde ich immer das Amazonashaus und das Schmetterlingshaus im unteren Teil des Zoos. Im oberen Bereich ist der Streichelzoo ein echter Hit für Kinder und Eltern und das Bärengehege verbindet die beiden Zoobereiche über den Berg miteinander.
Der Zoo bietet zu jeder Jahreszeit tolle Erlebnisse und reine Postkartenmotive, die Fütterung der Seeöwen ist fast Zirkusverdächtig, man sollte sich frühzeitig einen Platz am Gitter vorn sichern! :)
Toll für Stuttgarter und "Vielbesucher": Die Jahreskarte ist wirklich günstig, für Studenten und Schüler nochmal weniger! Und in der Wilhelma wird es nie langweilig! :)
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es gibt überall pläne die man sich nehmen kann um sich zurechtzufinden.
die gebäude im unteren teil der wilhelma sind teilweise sehr schön und alt. weiter oben hingegen sind es hässliche betonbauten.
der streichelzoo ist für kinder toll, da sie die tiere heir nicht nur sehen sondern auch anfassen können.
ABER:
die haltungsbedingungen der tiere sind nicht zumutbar. deutlich sichtbar ist, dass es der wilhelma hauptsächlich darum geht VIELE arten zu halten, statt weniger arten in größeren gehegen.
vor einiger zeit wurde das amazonienhaus neu gebaut, sehr beeindruckend. anstelle dieses projekts hätte man meiner meinung nach jedoch die haltungsbedingungen einiger arten verbessern können.
raubkatzen, affen, giraffen und eisbären sind auf engstem raum gehalten, ohne rückzugsmöglichkeit. diese tiere zeigen deutliche verhaltungsstörungen.
heir könnte sich die wilhelma ein beispiel am kölner zoo nehmen. dieser hat vor einiger zeit beschlossen auf einige arten zu verzichten und das elefantengehege stark vergrößert.
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Deliberation, 7 November 2012:
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nana1409, 8 November 2012:
vielleicht ist das eisbärgehege eines der größeren, ja. ob es groß genug ist liegt immer im auge des betrachtes, und für mein empfinden ist es immernoch viel zu klein. wenn man bedenkt wie groß diese tiere sind und wie schnell sie laufen und schwimmen können finde ich es sehr schade dass sie auf so engem raum gehalten werden, und das ohne wirkliche rückzugsmöglichkeiten.
wie gesagt, in dem fall ist es wohl subjektiv. -
KritikerKeks, 12 November 2012:
Also dann müsstest du eigentlich so weit gehen dass man sagt: “TierHALTUNG und ARTGERECHT” geht eh nicht zusammen.
Kein Zoo kann den Tieren den Lebensraum bieten, den Sie in der freien Wildbahn hätten.
Das weiß man aber bevor man in den Zoo geht.
Und falls du das Ganze ein bisschen verfolgst wirst du feststellen dass sie dabei sind den Zoo im großen Stil umzubauen und zu vergrößern ;)
Die Wilhelma ist immer noch einer der schönsten Zoos die ich kenne! :) -
nana1409, 25 November 2012:
wenn sie es jetzt umbauen, schön und gut, wenn was sinnvolles bei rauskommt.
wie die tiere die letzten jahre/jahrzehnte gehalten wurden ist unzumutbar. andere zoos haben es vorgemacht indem sie auf tierarten verzichtet haben um den vorhandenen größere gehege bauen zu können. diese bereitschaft hat die wilhelma bisher nicht gezeigt. -
nana1409, 25 November 2012:
tierhaltung kann auch nicht artgerecht sein, trotzdem sollte man das kleinste übel wählen. und das bedeutet für mich nicht raubkatzen und affen in derart winzige käfige zu sperren. das hat mit SCHUTZ nichtsmehr zu tun.
schön mag sie für dich sein, für mich ist es traurig zu sehen wie manche tiere dort vor sich hinvegetieren müssen, und das nur um zahllose menschen zu unterhalten. -
Deliberation, 26 November 2012:
Wieso sollte man “das kleinste Übel” wählen, wenn nach Deinen Worten Zoos ohnehin keine Rolle beim Artenschutz spielen? Dann kann man sie doch gleich abschaffen?
Die Wilhelma hat übrigens in den letzten Jahrzehnten immer wieder auf Tierarten “verzichtet”. Z.Bsp. auf Schimpansen, die im Rahmen des Artenschutzes und Erhaltungsprogramms nach Ungarn gingen. Ist aber nichts Besonderes, das macht jeder Zoo so… wegen Artenschutz und so… ;-)
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Beim Ersten reinschauen wurde gerade höchst intensiv Mittagsschlaf gehalten. Beim späteren Besuch der Anlage waren dann alle Gorillababys aktiv und gut drauf. Super goldig diese kleinen Wesen.
Gute Parkmöglichkeit beim Zoo. Wir haben für 2,5 Stunden 2 Euro bezahlt. Auch das man das Eintrittsticket am Automaten am Parkhaus kaufen kann war ne tolle Lösung.
Unser Trip aus dem Schwarzwald in die Wilhelma hat sich gelohnt.
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Es gibt nur wenige Zoos auch International die vergleichbar sind mit der Wilhelma.
Es ist einfach die gelungene Kombination aus zoologischem und botanischem Garten die
diesen Zoo so einzigartig macht.
Wenn ich in Stuttgart zu Besuch in Stuttgart bin komme ich immer gerne her :)
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Sasha26, 30 August 2012:
…..und bald haben die Elefanten und Affen ein großes neues Gelände.
Zunächst das Positive.
Als botanischer Garten ist die Wilhelma eine Wucht. Die Treibhäuser-/hallen sind liebevoll gestaltet, weitläufig und mit Hunderten von Arten bestückt, die überwiegend sauber beschriftet sind. Das ist Top! Das Aquarium ist aufgrund der schieren Anzahl an Becken ebenfalls sehr gut, auch wenn hier ein wenig an Präsentation mangelt. Es gibt eben fast "nur" kleine Becken und davon extrem viele. Das ist auf Dauer etwas eintönig, aber nicht wirklich negativ. Das Insektarium und Reptilium ist eher klein gehalten, was schade ist. Die Präsentation ist hier ähnlich dem Aquarium, aber es gibt mehr Hintergrundinfos zu den Arten und mehr Schautafeln. Lobenswert ist der Schaubauernhof zu erwähnen, damit Kinder sehen können, das Kühe nicht lila sind und wie solche Tiere, die auf ihren Tellern landen, aussehen.
Gut ist auch die maurische Architektur mancher Gebäude, die sich aber leider nur auf den wohl ursprünglichen Teil der Wilhelma im Inneren beschränkt. In den Außenbereichen dominieren extrem hässliche Betonbauten, womit ich zu den negativen Punkten komme.
Die Außenbereiche und Freigehege sind ein Armutszeugnis und machen mich als Zoobesucher traurig. Die Unterbringung der Tiere kann man nicht als artgerecht bezeichnen. Giraffen stehen dort in einem viel zu kleinen Gehege, wobei jede grüne Pflanze mit einem hohen Zaun vor Knabern der Tiere geschützt ist. Einziges Futter weit und breit: Eine einzige Futterlaterne mit Heu. Nur die größte Giraffe konnte gerade so ein paar grüne Blätter von einem Baun angeln. Generell zu den Großtieren, also Elefanten, Raubkatzen & Co.: Oft werden sie einzeln gehalten und in deutlich zu kleinen Gehegen, die zudem sehr lieblos gestaltet sind und kaum Abwechslung bieten. Die Elefanten zeigten deutliche Verhaltensstörungen (Stereotypien) und wippten ständig hin und her.
Die Toiletten sind bestenfalls auf dem Stand von Flughäfen. Mein erster Besuch in einer Toilette in der Nähe des Schaubauernhofes spottet jeder Beschreibung. "Schmutzig" wäre gelobt. Im maurischen Pavillon sieht es besser aus.
Schlecht ist generell die Lage der Wilhelma. An der kann man nichts ändern, aber man sollte schon erwähnen, daß permanent der erhebliche Verkehrslärm zu hören ist. Je weiter man sich nach Außen bewegt, desto schlimmer wird er. Alle paar Minuten hörten wir zusätzlich Sirenen von Rettungsfahrzeugen. Nicht gerade erholsam.
Die Preise für Essen und Trinken sollen recht hoch sein. Das habe ich nur anderen Berichten entnommen. Gesehen habe ich hier lediglich eine winzige Tüte Popcorn für ambitionierte 1,50 Euro. Würde man die Preise auf ein moderates Niveau senken, würde die Wilhelma sicher mehr Umsatz und dann auch mehr Gewinn erwirtschaften. Sollte man mal darüber nachdenken.
Das Parken kostet zusätzlich 5 Euro. Es gibt KEINEN Übersichtsplan den man mit sich führen kann und die Wegführung ist stark verbesserungswürdig.
Insgesamt m.E. also keinesfalls ein Top-Tipp, sondern ein schlechter Zoo mit sehr gutem botanischen Garten. Besser und ehrlicher wäre es, wenn die Preise deutlich angehoben würden und dafür mehr investiert würde, um einen Zoo zu schaffen, der WENIGER Tierarten eine artgerechte Unterbringung ermöglichen würde. Gigantismus, also das Prahlen mit einer möglichst breiten Flora und Fauna, ist hier m.E. deutlich kontraproduktiv und nicht im Sinne der Tiere. Ich werde die Wilhelma sicherlich nicht noch einmal besuchen und kann einen Besuch auch nicht wirklich empfehlen.
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Deliberation, 4 August 2012:
Vielen Dank für Deine ausführliche Rezension, zu der ich noch ergänzend die ein oder andere Anmerkung habe.
“Artgerechte Haltung” ist ein Thema, über das man sich vortrefflich wahrscheinlich mehrere Tage unterhalten kann. Für mich ist z.B. die artgerechte Haltung eines Elefanten nur in seiner natürlichen Umgebung möglich. Wenn wir aber von Zoos als Teil eines internationalen Zuchtprogramms zum Erhalt der Arten sprechen, gelten jedoch andere Maßstäbe.
Ja, die Elefanten in der Wilhelma wippen hin und her. Diese Verhaltensstörung nennt sich “Weben” und betrifft alle Elefanten, die in Gefangenschaft leben. Diese Handlung ist jedoch per se nicht schädlich für das Tier, denn es handelt sich hierbei lediglich um eine Ersatzhandlung. Kein Wunder, denn die natürlichen Handlungen wie Futtersuche, Schutz der Herde etc. sind in der freien Wildbahn ein Vollzeitjob für den Elefanten. In Gefangenschaft wird dies vom Zoo übernommen. Insofern muss das Tier sich beschäftigen, wird davon aber nicht kirre. Das sieht man auch daran, dass die Elefanten durchweg gesund sind, überdurchschnittlich lange leben und sich auch erfolgreich vermehren.
Übersichtspläne gibt es übrigens diverse, auch zum Mitnehmen. Das nächste Mal einfach an der Kasse nachfragen oder den “Wilhelma Führer” per Post bestellen.
Zum Angebot von Essen und Trinken kann ich als passionierter Zoobesucher in der ganzen Welt tatsächlich sagen, dass ich selten eine bessere Auswahl zu fairen Preisen gesehen habe. “Schuler-Gastronomie”, welche die Gastro-Einrichtungen betreiben, bieten mit der “Standardkarte” zwar den selben, ungesunden, aber für Kinder attraktiven Mist an, wie viele andere Zoos (Currywurst, Pommes und Co). Darüber hinaus gibt es aber auch saisonale Gerichte, die sehr ausgewogen sind.
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nana1409, 7 November 2012:
natürlich ist artgerechte haltung nicht möglich in einem zoo.
trotzdem ist es doch wichtig die bestmöglichen bedingungen für das tier zu schaffen. diese sind in der wilhelma jedoch nicht gegeben.
der kölner zoo beispielsweise hat beschlossen auf einige arten zu verzichten und dafür ein riesiges elefantengehege gebaut.
mit artenschutz haben tiere im zoo sehr sehr wenig zu tun ;) -
Deliberation, 7 November 2012:
Au weia, den letzten Satz solltest Du besser nochmal überdenken. Ohne den Artenschutz in Zoos wären heute so einige Arten bereits ausgestorben. Der von Dir erwähnte Kölner Zoo hat den Artenschutz z.B. als Hauptziel und ist seit vielen Jahren weltweit in Artenschutzprogramme involviert. So konnte beispielsweise das Przewalskipferd, das in der freien Wildbahn ausgerottet war, wieder nachgezüchtet und in den ursprünglichen Gegenden angesiedelt werden. Da ein Nachzüchten innerhalb von Zoos erfolgen muss (das Washingtoner Abkommen verhindert das mit Wildtieren), müssen Zoos kooperieren und Tiere austauschen. Diesem Programm namens EEP gehört sowohl der Kölner Zoo als auch die Wilhelma an und das sind nur ein Teil der Fakten um die Bemühungen von Zoos im Rahmen der Artenerhaltung.
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nana1409, 8 November 2012:
es gibt jedoch auch DEN teil der fakten:
es gibt immernoch zoos die wildtiere importieren, die kontrollen diesbezüglich sind nicht streng genug. außerdem finde ich man kann bei diesen haltungsbedingungen nicht von SCHUTZ sprechen.
der artenschutz ist meiner meinung nach ein prestigeprojekt für viele (nicht alle!) zoos um tierschützer zu beruhigen. -
Caligula, 10 November 2012:
Zoos betreiben Artenschutz oder besser Erhaltungszucht aus einer Mischung aus Marketing und Gewinnorientierung. Das muss nicht negativ sein. Fakt ist, daß einige Arten tatsächlich durch Erhaltungszucht noch existieren, die sonst ausgestorben wären. Man beziffert diesen Anteil aber auf gerade einmal 1 % der Wirbeltiere, aber Fakt ist eben auch, daß sich Zoos hier auf “vorzeigbare” Arten konzentrieren, so bspw. tropische Vögel, die in Zoos viele Besucher anlocken und zudem ein hohes Prestige bringen. Zudem haben solche Käfigtiere mit Wildtieren nicht mehr viel gemein. Ihr Verhalten ist anders. Zoos päppeln eben auch solche Exemplare, die in der freien Wildbahn nicht überlebensfähig wären und greifen somit in die natürlich Selektion ein. Ohne den Erhalt des natürlichen Lebensraums dieser Tiere und eine baldige Auswilderung in Selbigen ist die Erhaltungszucht faktisch wertlos, denn was ist das für ein Artenschutz, der die Tiere in Käfigen vor der Menschheit schützt, ohne jede Chance auf Rückkehr in das eigene Biotop!?
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Der Eintrittspreis war total ok: 12 Euro schmerzen einen nicht und sind für einen Zoo wirklich ok. Die Größe der Wilhelma ist dafür nicht ganz so groß wie bei anderen Zoos.
Das Besondere sind natürlich all die historischen Häuser und Gewächshäuser, besonders die vielen Pflanzen sind dabei zu beachten. Die Tiere sind dafür nicht ganz in dieser Zahl vorhanden, wie man es von anderen Zoos kennt und von den Tierarten her ist es eher eine "Standardauswahl" (also es gibt keine "besonderen" Tierarten zu sehen, zumindest wären mir keine aufgefallen). Die Gehege schwanken von artgerecht bis leider teilweise noch eingepfercht, aber auch das ist bei den meisten Zoos gleich.
Sehr schön ist auch der Kinderturnpfad auf den verschiedenen Spielplätzen mit den verschiedenen Aufgaben für die Kinder (unsere Tochter war leider noch zu klein dafür).
Im Grunde hätte ich bis hierher noch die vollen 5 Punkte gegeben, meine Kritikpunkte oben wurden durch andere Punkte wieder aufgewogen, so dass alles ok wäre.
Leider ist mir dann aber doch ein Punkt aufgestossen: Es war einfach kein Wegeplan (ausser auf den ab und zu aufgestellten Tafeln) zu bekommen. Auf meine Frage wurde mir gesagt, ich könnte ja den kostenpflichtigen Parkführer kaufen (wo anders sind kostenlose Pläne Standard). Das selbe fiel mir dann bei der Essensversorgung auf: Currywurst mit Pommes für 6 Euro sind dann doch schon gehobender Standard, der an einem Ausflugsziel für Familien nicht sein sollte. Die Schliessfächer sollten dann auch noch 1 Euro kosten, den man nicht wiederbekommt, wie in anderen Zoos.
Diese Punkte brachten mir dann doch das Gefühl, dass man trotz der etwas günstigeren Eintrittspreise versuchte auf eine andere Weise an das Geld der Besucher zu kommen und das gibt von mir dann einen vollen Punkt Abzug.
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Liamara_St, 11 Juni 2012:
Welchen Zoo meinst du? (Also mit “einen der schönsten Zoos Europas”? Interessiert mich :) Was den Wegeplan betrifft, den braucht man in der Wilhelma eigentlich nicht. Man kann sehr gut den Rundgängen mittels der Schilder folgen. Aber ich verstehe, wenn man das gewohnt ist, dass man das gut findet und so haben möchte.
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Deliberation, 11 Juni 2012:
Ich tippe mal auf den hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Zoo_Leipzig
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Larian, 16 Juni 2012:
genau :)
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65 Beiträge
Die Wilhelma ist an sich echt schön nur die Tiere sind auf viel zu kleinen Raum eingepfercht z.b. Nilpferde es ist auch schlecht das Muttis trotz den Blitzlichverbotes bei den Aquarien fotografieren naja ist auch normal heute aber NICHT normal finde ich
das da kein Pfleger in der Nähe ist .
Wenig Interesse Hauptsache das Geld kassieren.
Die Pflanzen sind eifach nur TOP !!!!!
Mich faszinieren die Bananen einfach schön !!!!!! Die Anlagen ist ausreichend gepflegt es liegt zu viel Tierkot auf den Wegen.
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Meine Besuche in der Wilhelma …
bei jeden Besuch bzw fast jeden Besuch bei meiner Nichte besuchen wir beide zusammen die Wilhelma. Dank Jahreskarte für etwas über 55 Euro mehr als erschwinglich :)
Die Wilhelma ist sehr groß und wunderschön gestaltet.Auch sind alle erdenklichen Tiere zu finden.Besonders angetan sind meine Nichte & ich von den Seehunden,von denen einer so heisst wie meine Nichte und die Fütterung sehr toll ist. Ab und an dürfen auch Kinder Fische ins Wasser werfen (meist Vormittagsvorstellung). Die Fütterung ist sehr kindgerecht und wirklich an warmen Tagen super gut besucht ( frühzeitig hin,Fütterung beginnt um 15 Uhr). Im Winter standen wir ab und an auch nur zu fünft um das große Becken,was auch sehr angenehm war ;) Ein weiterer wichtiger Teil unseres allmonatlichen Besuchs ist der Streichelzoo und der Besuch bei den Kühen und Schweinen,wobei die Kühe in den letzten Monaten viel Nachwuchs hatten. Leider waren die Ställe über den Winter geschlossen. Wenn man nicht gerade Inhaber einer Jahreskarte ist,ist ein Besuch im Zoo nicht so lohnenswert,da die meisten Tiere in ihren Häusern/Käfigen sind.Auch war das obere Restaurant aufgrund Renovierung geschlossen.
Auffallend war,dass viele Renovierungen stattfanden,sowohl bei den Tieren,als auch bei den Spielplätzen. So unterliegt die Wilhelma trotz langem Bestehen einem ständigen Wandel.
Toll sind auch die Seerosenteiche und die Mammutbäume.
Die Wilhelma muss man(n),frau und kind unbedingt besucht haben !!!
Für Verpflegung und Snacks zwischendurch sind Kioske und Restaurants vorhanden.
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