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Comenius-Garten von micha-l-l
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Comenius-Garten

Neukölln, Berlin

4 8 Beiträge

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Richardstr. 35, 12043 Berlin

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0306866106
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8 Beiträge zum Platz "Comenius-Garten" auf Deutsch

Benutzerfoto: aliremmo
aliremmo
Berlin
6 Beiträge
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5 Sterne für Comenius-Garten
Beitrag zu Comenius-Garten vom 5 Dezember 2011

Toller Garten
Der Besitzer ist nett erzählt euch alles über den garten im sommer kriegt ihr viele verschiedene Obstsorten sehr lecker alles Bio :D

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Benutzerfoto: elli53
elli53
2 Beiträge
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5 Sterne für Comenius-Garten
Beitrag zu Comenius-Garten vom 29 August 2011

Habe gerade einige Beiträge über den Comeniusgarten gelesen und möchte gerne mal ein paar “Erläuterungen” abgeben.
Der von Euch genannte “Wächter”, hat diesen Garten vor ca.20 Jahren ins Leben gerufen,dies war mit verdammt viel Arbeit verbunden.
Der Garten ist Vormittags für Kita´s und Schulen geöffnet, die beteiligten Kinder haben im Garten ihre eigenen Hochbeete, die sie bepflanzen und versorgen.
LEIDER benutzen inzwischen immer mehr Leute den Garten als Selbstbedienungsladen und Partystätte.
Ich bin Erzieherin in einer kleinen Kita ( Rixdorfer Rüpel) und auch wir haben da unsere Beete, leider hatten wir in diesem Jahr sehr wenig von unserem Gemüse, Zucchini, Bohnen, Tomaten etc. vieles “verschwand” einfach über Nacht und die Obstbäume wurden ge"erntet".
Von den Neuköllnern wurde der Garten angenommen, Kinder und Jugendliche( auch mit Migrationshintergrund) aus dem Viertel hatten und haben eine sinnvolle Aufgabe.
Tja und dann erscheinen plötzlich “Mitmenschen” in Neukölln die glauben alles gehört jetzt ihnen und alles müsse" HIPPER" werden.
Jeder ist gerne im Garten gesehen,aber geht doch einfach repektvoll damit um.
Mit freundlichen Grüßen

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: Vayonnaise
Vayonnaise
Berlin
185 Beiträge
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4 Sterne für Comenius-Garten
Beitrag zu Comenius-Garten vom 12 Juni 2011

Eine der Überraschungen in Neukölln! Der Garten sieht privat aus und so gepflegt ist er auch. Es gibt hier Pflanzen und Obstbäume, die man in der Umgebung nicht leicht findet, immerhin sind wir ja in der tiefen Stadt! Der Comeniusgarten ist ein Kleinod in dem man sich wirklich fern der Masse entspannen kann, weil viele garnicht wissen, wie sie reinkommen. Toll auch das Engagement des Besitzers den Kindern Neuköllns Natur und Wissenschaft näher zu bringen.
Allerdings finde ich die "Gartenpolitik" nicht so toll. Wir durften an einem heißen Tag kein kühles Bier mitbringen und anstatt uns zu sagen, dass Alkohol im Park nicht gern gesehen wird, was ich gut verstehen kann, wurde uns gesagt, dass man in dem Park mit muslimischen Kindern arbeitet und ihre religiösen Gebote und Verbote respektiert. Finde ich doof, sowas vorzuschieben. Dürfen wir jetzt auch nicht mehr mit Schinkenbrötchen in den Park, weil das muslimische Kinder traumatisiert!? Ein schlichtes: Bitte im Park kein Alkohol konsumieren hätte gereicht.

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Benutzerfoto: Tinka
Tinka
55 Beiträge
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4 Sterne für Comenius-Garten
Beitrag zu Comenius-Garten vom 27 Mai 2011

Wunderschöner Garten, ich hatte ihn fast für mich allein. Eigentlich war er gestern wegen Bauarbeiten geschlossen, aber als ich ankam, hab ich ein bisschen gejammert und siehe da, der keeper hatte ein weiches Herz und hat mich reingelassen. Es war wunderschön und ausser mir nur noch ein paar Gärtner drin. Herrliche Mohnblumen? riesig gross und viele Rosen, ein ganzer hain davon, ein kleiner teich, ein paar Statuen wie sie in keinem garten fehlen sollten. es war wirklich schön. Unbedingt hin! es gibt ja viel in der Gegend, man kann in den Körnerpark, oder auf die Friedhöfe. Der weg lohnt sich!

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Benutzerfoto: Zimtkeks
Zimtkeks
Berlin
10 Beiträge
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5 Sterne für Comenius-Garten
Beitrag zu Comenius-Garten vom 7 Januar 2011

Wunderschöner, fast geheimer Garten, der neuerdings schrecklicherweise von Neu-Neuköllner-Hipster-Grüppchen mit angewachsenem Coffee-To-Go-Becher bevölkert wird, die dann auf der Wiese hocken und ängstlich zu den harten Neuköllner Jungs im Pavillon rüberschielen. Da freut es, dass der besagte "Wächter" des Gartens, der sogar Erfinder desselbigen ist, ab und zu mal das Türchen verschlossen lässt. Die, für die er den Garten einst angelegt hat, wissen, wie sie reinkommen.

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Benutzerfoto: dharma
dharma
Berlin
58 Beiträge
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2 Sterne für Comenius-Garten
Beitrag zu Comenius-Garten vom 8 April 2010

Der Garten ist ganz süß, allerdings auch sehr klein. Eine extra Anfahrt lohnt sich hierfür meiner Meinung nach nicht!

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Benutzerfoto: Didala
Didala
Berlin
21 Beiträge
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4 Sterne für Comenius-Garten
Beitrag zu Comenius-Garten vom 11 September 2009

Ein kleines Paradies mitten in Neukölln. Ein sehr schöner Garten mit Obstbäumen, Kräutern,Sträuchern, Teich und vieles mehr. Ein friedlicher und schöner Platz, um die Seele baumeln zu lassen und einfach den Tag zu genießen. Leider ist der Garten wie ein Festung gesichert. Und der “Wächter” bestimmt die Öffnungszeiten nach eigener Lust und Laune.

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  • ina_berlin, 28 Mai 2010:

    Ja, dem kann ich nur zustimmen: Phantastisch, eine Pracht gerade jetzt in dieser Jahreszeit! Nur leider scheint der Wächter mit fortschreitendem Alter den Garten als sein eigen zu betrachten und öffnet eher unregelmäßig. Auch ich stand mit einer Gruppe vor der Tür, zwei Neuköllner waren schon entnervt Richtung Rathaus gezogen "Wir beschwer´n uns!", und als die wegwaren, kam der Herr des Gartens doch noch und wir genossen die Pracht des Frühsommers.

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Benutzerfoto: leuchtturmgisela
leuchttur...
Westoverl...
374 Beiträge
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5 Sterne für Comenius-Garten
Beitrag zu Comenius-Garten vom 15 Mai 2009

Wenn das Tor in der Richardstraße 35 ins Schloss gefallen ist, hilft Rütteln nichts. Nur wer weiß, wie es sich öffnen lässt, darf eintreten. Äpfel, Birnen, Haselnüsse, Himbeeren, Johannisbeeren, Pfirsiche und Stachelbeeren säumen den Gartenweg. Ein kleines Paradies öffnet sich – mitten in Berlin.

Der Comenius-Garten liegt im Böhmischen Dorf im Stadtteil Neucölln. 1737 nahm König Friedrich Wilhelm I. 350 Glaubensflüchtlinge aus Böhmen in Brandenburg-Preußen auf. Einige von ihnen erhielten Berliner Bürgerrecht, andere Siedlerstellen in Brandenburg. Der König erwarb das Schulzengut Rixdorf und ließ neun Doppelgehöfte bauen, die von Flüchtlingen bewohnt und bewirtschaftet wurden. Fast alle Gebäude des 18. Jahrhunderts vernichtete der große Brand im Jahre 1849, die Nachfahren der Emigranten leben noch heute in Neukölln, in den Häusern, die die Menschen anstelle der Brandruinen errichteten.

Das Böhmische Dorf erstreckt sich entlang der Richardstraße zwischen Ganghoferstraße und Schöneweider Straße. In den Seitenstraßen und am Richardplatz stehen noch viele der Bauten des 19. Jahrhunderts. In der Kirchgasse erinnern Relief und Statue an Johann Amos Comenius, den letzten Bischof der Böhmischen Brüder, und Friedrich Wilhelm I. Der Bildhauer Alfred Reichel schuf beide Werke.

Theologe und Pädagoge Johann Amos Comenius (1592-1670), der in seiner tschechischen Heimatsprache Jan Amos Komenský heißt, erfuhr in seinem langen Leben direkt die harten Folgen der religiösen Auseinandersetzungen, die 1618 in den Dreißigjährigen Krieg mündeten. Die Menschen in Böhmen hatten sich der Reformation zugewandt. Als der Krieg endlich 1648 befriedet wurde, fiel Böhmen an das katholische Haus Habsburg. Der Kaiser zwang die Bevölkerung, sich zu seinem Glauben zu bekennen. Auswanderungswellen bis in das 18. Jahrhundert waren die Folge.

Auch Comenius verließ die Heimat, wanderte durch Europa und schrieb: „Gott ladet alle ein, zwingt niemand, duldet alle, verdammt niemand, er hebt sein Urteil für die Zukunft auf. Unser Hass, mit dem wir um der Religion willen gegeneinander eifern, unsere heftigen Religionskriege, zeigen sie nicht die offene Verderbnis? Was ist eine Religion in Waffen?“ Die Frage hat bis heute niemand beantwortet.

Comenius lehrte ein Leben im Einklang mit der Natur als die Grundlage allen menschlichen Lernens. Dies Lernen forderte er für alle Menschen, reiche und arme, Jungen und Mädchen, Männer und Frauen aller Religionen. Wie es gelingen könne, ein neues Paradies zu pflanzen, fragte er sich.

Schon 1987 entstand im Böhmischen Dorf die Idee, zum 400. Jahrestag des Gelehrten einen Philiosophie- und Schulgarten anzulegen, der seine Lehre des Lernens umsetzt und die historischen und modernen Stätten in Rixdorf miteinander verbindet.

Die AusstellungsmauerDen Entwurf zum Garten auf der Freifläche an der Richardstraße gestalteten die Garten- und Landschaftsarchitekten Cornelia Müller, Elmar Knippschild und Jan Wehberg. Im Comenius-Garten befinden sich drei der Stationen des Lebensweges, der am Walnussbaum, dem Baum des Lebens, am Karl-Marx-Platz steht. Über den Mutterschulbereich geht es in den Garten hinein. Hier befinden sich der Grundschul-, Lateinschul- und Akademiebereich.

Veilchenbeet, Rosenhain, Irrgarten, Seelenparadies und Wiesenbeet, Comenius-Denkmal und Ausstellungsfläche sowie das Auge Gottes versinnbildlichen die drei Stationen im Garten. Außerhalb des Gartens liegen die Schule des Berufs, die Greisenschule und die Schule des Todes. Sie werden durch die Kolonistenhöfe in der Richardstraße, die Seniorentagesstätte und den Böhmischen Gottesacker verwirklicht.

Im Comenius-Garten gibt es Führungen, die die gärtnerischen Sinnbilder erklären. Alle Gäste des Gartens können sich auch allein auf Entdeckungsreise machen, die Ruhe genießen und innehalten. Es gibt soviel zu sehen. Pflanzen, die vielen Stadtgeborenen unbekannt sind, Obststräucher, die vielleicht der Kindheitserinnerung angehören. Duft von Veilchen und Rosen locken – und das sollen sie auch: Verlocken, Natur zu entdecken, kennen zu lernen. Wissen und Bildung für alle Menschen waren ja die erklärten Ziele des Gelehrten Comenius. Er glaubte, die Menschen könnten das Paradies nur als Garten neu erschaffen. Auf 7 000 Quadratmetern ist es Gärtnerin und Gärtnern in Neukölln gelungen.

Die UNO ehrt Comenius als geistigen Wegbereiter der demokratischen Zivilgesellschaft. In den Kreisen der Bevölkerung sind der tschechische Weltbürger und sein Werk fast vergessen.
Zur Erinnerung an Johann Amos Comenius stiftete die tschechoslowakische Regierung 1992 ein Denkmal für die Gartenanlage in Rixdorf. Der Bildhauer Josef Vajce schuf es, Staatschef Alexander Dubček enthüllte das Werk 1992, als der Garten eröffnet wurde.

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