Rheinauenflohmarkt, Bonn
- Beschreibung des Inhabers:
-
Kontakt und Informationen erhalten Sie bei:
Melan macht Märkte Veranstaltungs GmbH
Karmeliterstr. 10
52064 Aachen
0241 - 18 95 400 - Kategorie:
- Flohmarkt und Trödelmarkt Bonn
- Kontakt:
- Melan Märkte
- Adresse:
-
Ludwig-Erhard-Allee, Melan macht Märkte Veranstaltungs GmbH, 53111 Bonn
0241 18 95 400
- Website:
- Geöffnet:
-
Findet an jedem Dritten Samstag des Monats statt (April bis Oktober)
Aufbau Freitags ab 16 Uhr
Verkauf am Samstag 8-18 Uhr
- Mehr Details:
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15 Beiträge zu Rheinauenflohmarkt auf Deutsch
Ein wirklich cooler Flohmarkt, obwohl man auch sagen muss dass manchmal viele professionelle Händler da sind. Trotzdem findet man eigentlich immer was und es ist auch ein super Ausflug an einem sonnige Samstag im Frühling oder Sommer.
Schon seit Tagen freue ich mich auf den 21. Mai, denn heute ist Flohmarkttime in der Bonner Rheinaue.
Das Aufstehen um 6:30 Uhr fällt mir heute wesentlich leichter als an anderen Tagen. Ich spüre mal wieder das Flohmarktfieber, das mich hellwach macht und meinen Adrenalinspiegel um etliches erhöht.
Nach dem Duschen und Frühstück im Stehen eile ich um 7:15 Uhr zum Breisiger Bahnhof und stehe nach einstündiger Fahrt in der Bonner Rheinaue. Das Wetter ist wieder schön. Angenehme sonnige 24 Grad sind vorhergesagt. Schon seit 25 Jahren beobachte ich, dass an jedem 3. Samstag im Monat, an dem diese Veranstaltung von April bis Oktober stattfindet, meistens ein schöner Tag ist und es selten regnet.
Werde ich heute wieder so einen tollen Tag erleben, wie bei meinem letzten Besuch des Rheinauenflohmarktes. Meine Gedanken gehen zurück zu dem Moment, als ich damals während der Bahnheimfahrt in dem für 2 Euro erstandenen Buch mit dem Titel „Kostolanys Tipps zur Geldanlage“, einen alten 100 DM-Schein fand.
In der Rheinaue befinden sich jetzt schon Tausende von Menschen, von denen etliche bestimmt schon wesentlich früher aufgestanden sind als ich. Manche kommen von weit her, sogar aus dem Ausland, um ihre Sachen zu verkaufen oder ein Schnäppchen zu machen. Viele reisen schon am Tag vorher an und übernachten in der Rheinaue auf Luftmatratze, Isomatte oder im Zelt, um sich einen guten Verkaufsplatz zu sichern.
Als erstes gehe ich Richtung Süden. Es kommen mir Leute mit vollen Beuteln entgegen, für die der Flohmarktbesuch offensichtlich schon
beendet ist. Einer strahlt und hält seinem Kumpel eine Kaffeekanne unter die Nase mit der Bemerkung: „Echt Meissener für 10 Euro“. Ich denke: „Hoffentlich ist es keine Fälschung. Hm, vielleicht habe ich ja heute auch Glück“
Es soll ja Flohmarktspezies geben, die früh morgens im Dunkeln, ausgestattet mit Taschenlampe und Lupe, mit Goldgräberstimmung nach einem unentdeckten Picasso oder anderen Schätzen zum Superschnäppchenpreis suchen nach dem Motto:„Der frühe Vogel fängt den Wurm."
Auf der rechten Seite liegen viele Bücher auf dem Boden. Ich suche ja noch für meinen Freund Manfred eine Witzbuch. Ich bleibe stehen und durchblättere einige Bücher mit der Hoffnung, nochmals einen Geldschein zu finden. Nach kurzer Zeit beende ich mein Suchen, da ich es als aussichtslos empfinde und gehe zum nächsten Stand.
Hier sehe ich einige Zinnsachen auf dem Tisch. Als langjähriger Zinnsammler interessiert mich ein besonders schöner Bierkrug mit einem Jagdmotiv. Ich nehme den Krug in die Hand und schaue auf der Rückseite nach dem Zinnstempel. Dort ist ein Aufdruck „95 % Reinzinn“ mit einem „Engelstempel“. "Wenn der Preis stimmt, nehme ich den mit" denke ich. Ein Mann, offenbar ein Türke, spricht mich an: „25 Euronen“. Da ich aber nur 20 bezahlen möchte, muß ich jetzt clever handeln. Ich mache ein Angebot von 15 Euro, und der Krug wechselt den Besitzer bei 20 Euro.
In meinem Haus habe ich in den vergangenen Jahren schon etliche Flohmarktschnäppchen angesammelt. Für heute habe ich mir deshalb eine Beschränkung auf maximal 3 Gegenstände auferlegt, da ich sonst bald Platzprobleme bekomme. Ich denke: "Die Sachen müssen noch in meine Umhängetasche passen und dürfen nicht zu schwer sein. Ich möchte ja meinen Rundgang genießen und nicht wie ein Packesel über den Flohmarkt laufen."
Da ich ja noch das Witzbuch finden möchte, halte ich jetzt nur nach Büchern Ausschau. Nach 5 Minuten erspähe ich auf dem Boden ein gut erhaltenes Taschenbuch mit dem Titel: „Das superstarke Witzbuch“.
Ich blättere in dem Buch und finde zwei angekreuzte Stellen und
lese: "Wie erwirbt man an der Börse ein kleines Vermögen?
Indem man mit einem großen Vermögen anfängt."
Darunter der nächste Witz: "Liebling, brauchst du mich noch, bevor ich mich anziehe?"
Für 2 Euro erwerbe ich das Buch und stecke es in meine Tasche.
Da ich mittlerweile schon 1,5 Stunden unterwegs bin, setze ich mich auf eine freie Bank, um mich etwas auszuruhen. Es dauert nicht lange und eine Mutter und ihr ca. achtjähriger Sohn setzen sich zu mir. Zwischen den beiden entsteht folgender Dialog:
“Mami, wo ist meine Schokolade?“ fragt der Sohn in forderndem Ton.
“In meiner Handtasche. Moment, ich gebe sie dir sofort,“ anwortet die Mutter.
"Und wo ist die Cola?" fragt der Sohn ungeduldig. "Hier bitte," ist die Antwort von Mami.
“Die ist ja pisswarm! Wieso hast du die nicht vorher in den Kühlschrank gestellt? Du kriegst aber auch nie was auf die Reihe,“schreit der Sohnemann
Die Mutter ist sprachlos.
Ich denke: „Bei so einer Erziehung sterben Machos wohl nie aus".
Nach einem kräftigen Schluck aus meiner Wasserflasche setze ich meinen Rundgang fort.
Es kommen mir einige Leute entgegen mit einem Eis in der Hand. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, und ich halte Ausschau nach dem Eisverkäufer. Nach kurzer Zeit sehe ich eine lange Schlange von Menschen, die vor einem Kleinbus stehen, mit der Aufschrift „Gelatti“.
Ich denke: „Hier muss ich bestimmt noch lange warten. Bis Ende des Monates Mai hatte ich mir doch vorgenommen, auf Eis und Schokolade zu verzichten“. Meine Disziplin ist diesmal zum Glück stärker als meine „Schlecklust“, und ich beiße als Alternative in eine mitgenommene Banane.
Ich komme vorbei an vielen Anbietern mit gebrauchten Haushaltsartikeln,
Spielzeug, Kleidung und Büchern. An manchen Gegenständen
steht: “Nur 1 Euro“. Ich entdecke einige größere Pappkartons, an denen der Vermerk angebracht ist: „Zu verschenken“. Dort stehen einige Leute und durchwühlen die noch halbgefüllten Kisten.
Vor mir trägt ein älterer Herr eine 2 Meter große Hanfpalme, die seine Frau wohl gerade zum Schnäppchenpreis erstanden hat. Ich höre, wie sie stolz verkündet: „Mindestens 50 Euro hann ich jespaart“.
Ich denke: „Ist bei diesem Ehepaar ja eine tolle Arbeitsteilung. Frau trägt Geldbörse und trifft Kaufentscheidung, und der Mann schleppt die 50-Kilopalme. Bis zum nächsten Parkplatz oder zur Straßenbahn ist es bestimmt noch einen Kilometer“.
Ein mir entgegenkommendes Paar hat sich für die Beförderung ihrer Schnäppchen eine bessere Lösung einfallen lassen. Papi trägt die kleine Tochter in einem Tragegestell auf dem Rücken und Mami schiebt den Kinderwagen, auf dem etliche vollgepackte Plastiktüten liegen.
Bald erreiche ich das Parkrestaurant Rheinaue, ein prachtvolles Gebäude im japanischem Stil. Einige Schritte entfernt setze ich mich auf den Rasen, genieße die Sonnenstrahlen und die tolle Aussicht auf das Siebengebirge.
Etwas abseits sehe ich eine Mutter, die sich liebevoll um ihren behinderten Sohn kümmert, der in einem Rollstuhl sitzt. Sie hilft ihm beim Essen und streichelt ab und zu seine Wangen. Ich bin ganz gerührt und beeindruckt
von so einem Verhalten.
Da ich mittlerweile schon über fünf Stunden unterwegs bin, entschließe ich mich, den Heimweg anzutreten. Meine Gedanken sind: „Es war wieder ein schöner und interessanter Flohmarktbesuch. Hoffentlich bleibt dieser tolle Flohmarkt noch lange bestehen“.
coloniaexpress Vielleicht sollte der Flohmarkt täglich öffnen, damit Bonn künftig generell besseres Wetter hat…
29 August 2011
Sonnenhut coloniaexpress, du hast ein witzige Art Kommentare zu schreiben, das gefällt mir!
29 August 2011
In einer Hinsicht kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen: Als Käufer ist der Flohmarkt wirklich toll. Schöne Landschaft, das Auge kann sich zwischendrin entspannen ;-), richtiger Trödel ohne Billig-Kram-Händler, immer wieder erstaunliche Schnäppchen.
Als Verkäufer allerdings..oh oh. Erstens muss man wirklich zu nachtschlafender Zeit da sein, mit Müh und Not einen Parkplatz finden, während des Einparkens noch den Parkplatz gegen adrenalingeschwängerte Schnäppchenjäger verteidigen und dann kilometerlang zum Standplatz eiern. Man sollte unbedingt eine Sackkarre oder Ähnliches mitnehmen!
Und wenn man dann an seinem Platz ist, kann man vielleicht noch das Glück haben, dass in der Zwischenzeit von rechts und links etwas "verrutscht" worden ist..
Verkaufen will ich da nie wieder, das war zu viel Stress am (sau)frühen Morgen.
Sonnenhut Gut geschrieben!
Kaufen ist einfacher als verkaufen. Habe da einmal vor Jahren
an einem Tag 250 Euro Umsatz gemacht. Man muß auch etwas Glück haben und die richtigen Sachen mitnehmen.
Dass oft über 1000 Anbieter zum Flohmarkt kommen, spricht ja wohl für sich. Reich geworden ist da bestimmt noch keiner. Die besten Geschäfte machen wohl Eis-, Pommes- und Getränkeverkäufer, sowie der Veranstalter.
Schöne Grüße
Sonnenhut
29 Mai 2011
Hier lässt sich wirklich viel Geld verdienen, ich verdiene mindestens 100 € pro Flohmarkt, so kann man sich sein Taschengeld gut aufbessern. Aber es gibt auch gute Sachen zu kaufen.
Einfach mal hingehen
Bonn - RHEINAUEN Flohmarkt
Ort, Ablauf, Termine und Gebühren bleiben wie in den vergangenen Jahren unverändert.
Vor Ort wird das Standgeld von 6,50€* pro längsten Meter
(Front oder Tiefe) zzgl. 10,00€ Reinikungskaution pro Stand im Laufe der Veranstaltung kassiert.
Kinder bis einschl 14 Jahren, die alleine einen Stand
betreiben, haben die ersten 2 Meter auf einer Kinderdecke (KEIN TISCH o.ä.) frei!
Aufbau jeweils Freitag vor Flohmarkttag ab 16 Uhr
Verkaufszeit Samstags von 8.00-18.00 Uhr
Ein Erlebnis für die ganze Familie!
wirklich riesengroß. und mit viel Wille und Energie findet man auch eine Reihe Privatverkäufer mit interessanten und wohlfeilen Angeboten.
Wenn man nicht alle 4 Wochen im Sommer hinrennt: dann immer wieder
An jedem 3. Samstag von April bis September ist dieser tolle, große Trödelmarkt in den Rheinauen.
Hier gibt es keine Neuware und einen relativ kleinen Anteil an Händlern, so dass es insgesamt ein wirklich tolles Angebot und eine gutes Preisniveau gibt.
Da der Trödelmarkt entlang der Wege in den Rheinauen stattfindet, also recht verschlungen ist, ist es fast unmöglich wirkich alle Stände zu sehen. Nach 3-4 Stunden reicht mir (und meinen Füßen) das Trödelmarkt-Treiben aber meistens auch, ohne die restlichen Stände noch auf Biegen und Brechen sehen zu müssen.
Ab 15h (bei schlechtem Wetter auch schon eher) fangen dann in der Regel die ersten Verkäufer in den Randlagen schon damit an, ihre Sachen wieder zusammenzupacken.
Die Stimmung auf dem Trödelmarkt ist insgesamt ziemlich gut. Die Versorgung mit Toiletten und Essensständen ist auch auf jeden Fall ausreichend.
Insbesondere an der Autobahnbrücke und am Rondell am "Eingang" zu den Rheinauen gibt es jeweils eine recht große Auswahl an Imbiss-Ständen, an denen man sich zwischendurch eine Kleinigkeit zu Essen kaufen kann.
Für Familien mit Kindern besteht natürlich zwischendurch auch die Möglichkeit auf dem Spielplätzen oder Wiesen der Rheinauen einen Zwischenstopp einzulegen.
Den Besuch des Trödelmarktes mit Kinderwagen oder Hunden würde ich aber, grad bei sehr gutem Wetter und um die Mittagzeit nicht empfehlen, da es dann schon sehr voll auf den Wegen werden kann.
Die Parksituation ist zum Trödelmarkt, wie auch zu jeder anderen Großveranstaltung in den Rheinauen etwas schwierig.
Wenn man früh dran ist, bekommt man meistens noch einen Parkplatz. Danach wird es dann immer schwieriger. Man sollte unbedingt auf die Beschilderung achten, da wirklich immer ein kleiner Trupp des Ordnugnsamtes unterwegs ist und Knöllchen verteilt!
Wer kann, sollte dann besser auf öffentliche Verkehrmittel ausweichen.
die Linie 66 hält ja direkt auf der Autobahnbrücke über den Rheinauen, so dass man von da zentral ins Getümmel kommt.
Für alle, die mit dem Auto ankommen (müssen), wäre es evtl. eine Alternative den P+R Parkplatz in Ramersdorf anzufahren und von dort die eine Haltestelle bis zu den Rheinauen die Bahn (66) zu nehmen.
Fazit: Dieser Trödelmarkt ist echt empfehlenswert!
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Riesiger Flohmarkt mit allerhand netten Dingen zum Bestaunen und drin Wühlen und Kaufen ;)
Macht viel Spaß an einem sonnigen Tag über den Flohmarkt zu schlendern und sich alles anzuschauen!
super-großer flohmarkt.da braucht man mit sicherheit gute 3 stunden um so gut wie alle stände abgeklappert zu haben.war 2x da und es ist umwerfend.die rheinaue ist ja nun nicht gerade klein,aber wenn man die ganzen stände dort sieht,kommt sie einem noch größer vor.
Ein toller Flohmarkt. Keine Neuware, schön gross und in einer wundervollen Umgebung. Man kann prima lange auf den Wege der Rheinaue zwischen den Ständen laufen. Die Stimmung dort ist auch ausgezeichnet. Bei gutem Wetter nicht zu übertreffen!
ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Der “Bonner Markt” wie wir ihn nennen ist echt der allerbeste und schönste Flohmarkt. Richtig schöner Trödel, kein Plastik etc…
kam durch meinen Freund dazu, dessen Vater schon seit 20 Jahren jedes Mal schon Donnerstags abends dort anreist um seinen Standplatz zu verteidigen und seit letztem Jahr auch desöfteren einen Platz für uns freizuhalten, da wir immer erst Freitags abends aus Wiesbaden kommen können. Als Verkäufer und als Besucher wirklich sehr sehr zu empfehlen!!!!
Jeden 3. Samstag im Monat ist dieser wirklich sehr schöne und grosse Flohmarkt die Attraktion in der Region, einfach nur gut und sehr zu empfehlen !!
Der schönste Trödel, auf dem ich je war- und wahrscheinlich auch der größte. Keine Neuware, sondern nur “richtiger” Trödel und keine ollen Handyoberschalen. Sehr angenehme Leute und Aussteller, dazu noch gut erreichbar mit der Bahn (Haltestelle “Rheinaue”). Ein Besuch lohnt auch von weiter her, man kann dort Stunden verbringen. Leider nur von April bis Oktober….
Herr_Rossi bald ist wieder April, daher die Frage: wann findet der Flohmarkt statt, samstags, sonntags?
18 Januar 2009
...toll, diese Beitrag-der-Woche-Funktion. Ganz besonders, wenn man den Platz auch noch kennt. Kann meiner Vorgängerin nur beipflichten - egal von welcher Seite (vor oder hinter dem Verkaufsstand) hier herrscht wunderschöne Trödler-Stimmung! Hier kann man Dinge die man selbst nicht mehr braucht gut loswerden - hab dort schon zweimal mein Taschengeld nach Schrank-Entrümpelung aufgebessert und es waren einfach schöne Tage. Man kann dort sogar für die Nacht sein Zelt aufschlagen - ich weiß nicht, ob offiziell, jedenfalls hab ich noch nichts von Verboten gehört. Tapeziertisch aufbauen, Zelt dahinter, pennen gehen und morgens um 4 von den ersten Bollerwägelchen die über den Kies am Zelt vorbeirollen geweckt werden. dann beginnt erstmal die Plackerei, denn mit dem Auto darf man nicht in dei Rheinaue. Heißt: Schleppen! Je nach Platz - denn die Rheinaue ist groß - legt man da schon den ein oder anderen Kilometer zurück. Ein Grund mehr möglichst NICHTS mehr mit zurück zu nehmen, also wird gegen Ende alles verscherbelt. Da darf man nicht sentimental werden bei den letzten Dingen.
Also los Leute: Entrümpelt eure Schränke, schnappt Euch Freund/Freundin und macht Euch nen Flotten Tag in der Rheinaue.
Oja!!! Zustimmung! Der weltbeste Flohmarkt!!
Bei gutem Wetter trifft man sich gemeinsam am Wendekreisel und überlegt ob man oben entlang auf Höhe des Pavillion Richtung Autobahnbrück und unten entlang am See vorbei zurück läuft oder eben eine der anderen möglichen Routen wählt.
Fest steht, dass man nie den gesamten Flohmarkt an einem Tag ablaufen wird, aber das macht nichts.
Der ganze Markt erstrekt auf den gepflasterten Spazierwegen des hübschen, HÜGELIGEN Rheinaue Freizeitparks, der zur Bundesgartenschau im 1979 enstand.
Ich stelle mir vor, dass das Ganze von oben wie eine riesige Tiefseekrake ausschaut, mit bunten Tentakeln, unzähligen Ständen als Saugnäpfe und den dunklen Holzpavillions als Knopfaugen.
Hier werden alte Möbel feil geboten, Comicarchive, Bundeswehrtextilien, Musik Musik Musik, Instrumente, Spielwaren, Skuriositäten, Briefmarkensammlungen, ganze Generationen Überraschungsei-Figuren, Stände voller Pins-und Anstecknadeln mit sinnfreien Sprüchen, gedrucktes vergangener Zeiten, rheinische Haushaltsauflösungen, Taschensammlungen, Brillen, Gürtel, Lederjacken, Hosen, Geschirr und und und und und...
Wer diesen Flohmarkt kennenlernt, der wird an alle Flohmärkte künftig andere Maßstäbe ansetzen.
(Ähnlich bei "Rhein in Flammen" bzgl Feuerwerke)
Das perfekte an diesem Flohmarkt ist, dass der Rheinauepark in seiner Weitläufigkeit, trotzdem Übersichtlichkeit den perfekten Austragungsort und die perfekte Kulisse sichert. Man kann oben stehen, nach unten schauen und umgekehrt, man hockt zwischen den Tentakeln auf steilen Rasenhängen und entspannt sich.
Einen Tag vor Beginn rollen Wohnwagen und Pkw mit Anhänger aus der ganzen Republik heran und es wird gegrillt und abgesteckt.
Am Tag darauf wird hemmungslos im Halteverbot geparkt, alles legal zugeparkt bis abends, Extrabusse karren entspannte Menschenmassen heran. Viele laufen und radeln aus Godesberg und Bonn entlang des Rheins zur Rheinaue.
Ein richtiges Fest!
Erstaunlich finde ich auch, dass montags drauf die gesamte Rheinaue wieder wie geleckt aussieht.
Sonnenhut Der Rheinauenflohmarkt ist super, kenne keinen besseren.
Am 3. Samstag im Monat ist auch meistens schönes Wetter,
beobachte das schon über 20 Jahre. Ich hoffe, das der noch
viele Jahre stattfindet. Da habe ich schon manches Schnäppchen gemacht.
16 April 2011
Der Rheinauenflohmarkt in Bonn ist der sympathischste Flohmarkt, den ich kenne. Er ist nicht nur riesengroß, sondern er vermittelt seit Jahren das richtige Flohmarktgefühl: Nur private Verkäufer, kein häßlicher Plastikmüll von professionellen Plastikmüllhändlern, kein Schrott. Hier und da ein Eis- oder Crêpes-Stand.
Man kann stundenlang durch die verschlungenen Pfade der Rheinaue zwischen Schallplatten, Büchern, Spielzeug, Kleidung, Porzellan, Schnickschnack usw. usf. wandern und das ein oder andere Goldstück finden - denn hier kann man wirklich noch Glück haben und schicke Kuriositäten für sehr wenig Geld auftun. Manchmal auch für ein bißchen mehr; aufgrund des Umfangs ist halt für jeden was dabei.
Dazu kommt die idyllische Kulisse der Rheinauen mit Wiesen und Blumen und Wasser im Hintergrund. Natürlich ist in Bonn auch immer gutes Wetter!
Der Rheinauenflohmarkt findet von April bis Oktober am 3. Samstag im Monat statt. Deswegen am besten die beiden letzten Gelegenheiten in diesem Jahr noch nutzen!
zuja merke grad, dass ich ähnliche Begriffe für die Beschreibung des Flohmarktes verwende und denke, wer diesen Markt kennen gelernt hat.. da ist man einer Meinung!
Maßgeblich ist wirklich die hübsche Parklandschaft der Rheinaue.
Ein Prost auf die Rheinauentradition!
2 September 2007


