Ich verstehe ehrlich gestanden nicht, wie man so engstirnig sein kann, nicht einmal einen Gin Tonic im Weinglas zu probieren und sich den dann noch “umservieren” lassen zu wollen. Aber, Ihre Angelegenheit ….
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becketts kopf
Prenzlauer Berg, Berlin
77 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
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Pappelallee 64, 10437 Berlin
- Kontakt:
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0162 237 94 18
beckettskopf
- Geöffnet:
-
Di-So: ab 20 Uhr
- Smoke Spot:
-
Eigener Raucherraum
| Inhaber-Infos |
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| Nutzer-Infos |
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Mehringdamm 62, 10961 Berlin
Herrliche Bar im Herzen von Berlin. Kundenzitat: "Mehr als nur Kneipe, schon beim ersten Betreten wird es ein Zuhause. Egal ob Party oder gemütliches Abhängen, es wird auf alle Fälle ein schöner Abend."
72 Beiträge zum Platz "becketts kopf" auf Deutsch
150 Beiträge
Die Werke Samuel Becketts gelten als schwierig, und das gilt auch für die Beschreibung der Cocktails auf der in Taschenbuchausgaben von Werken Becketts gesteckten Karte. Die Zutaten werden in blumigen Worten erwähnt, aber mangels Kategorisierung vermochten wir nicht recht einzuschätzen, was sich hinter der Beschreibung verbirgt. Eine Kostprobe: »Heimlich im Morgengrauen vereinigt sich die blumig-schöne Madeira mit dem herb-würzigen Gin. Dies ist der Frühnebel, in dem sie vergingen. Weich und elegant hinterlässt er ein Tattoo im Geschmacksgedächtnis.«
Der Hinweis auf der Karte »Wir servieren keine Cocktails mit Fruchtsäften aus Flaschen« gibt die Richtung vor: Cocktails für Erwachsene. Nicht fruchtig süß, im großen Glas mag, sondern eher herb, kräftig, bitter und verwunderlich, z.B. mit Angelika-Wurzel. Ich dachte, das wäre Medizin.
Ganz zu Recht wurde der Inhaber, Oliver Ebert, vom Mixology Magazin für Barkultur zum Mixologen des Jahres 2013 gekürt. Und der prämierte Newcomer des Jahres 2013, Harry Glockler, hat uns den besten Gin-Fizz serviert, den ich je getrunken habe. Im zarten, ziselierten, tiefgekühlten Glas mit Stiel (und Stil), straight up, ohne Eis.
Empfehlenswert sind bei kleinem Hunger auch die Käse- und die Iberico-Auswahl oder die Oliven.
Weniger schön ist allein das Nichtraucher-Hinterzimmer, weil es der Durchgang zur Toilette ist, und man vom handwerklichen Geschick der Bartender nichts mitbekommt. Reservieren sollte man also vorne, wobei wir um halb eins am Freitag morgen auch ohne Reservierung Platz gefunden haben.
Das erste Mal, als ich aufgrund meiner Neugierde, die durch einen Rundfunkbeitrag geweckt wurde, Becketts Kopf aufsuchen wollte, sind meine Begleitung und ich beinahe daran vorbeigelaufen. Hier beginnen bereits die Besonderheiten der Bar: Statt eines Schriftzugs oder ähnlichem ist lediglich ein dunkler Kopf vor einem dunklen Vorhang im Fenster zu sehen, und man muss an der Tür klingeln, um Einlass zu finden. Die Räumlichkeiten sind in einen Raucher- und einen Nichtraucherbereich aufgeteilt. Man sitzt auf Ledersesseln oder –sofas an couchtischhohen Tischen. Die Cocktails sind alkoholtechnisch gesehen sehr reichhaltig und hochwertig und zudem äußerst unterschiedlich und interessant in ihren Geschmacksnuancen, was meiner Meinung nach die hohen Preise rechtfertigt. Nicht zuletzt schätze ich die Bar aber auch wegen ihres besonderen Flairs.
Man sollte unbedingt reservieren, wenn man am Wochenende nicht abgewiesen werden möchte; sind alle Plätze besetzt, gibt es nämlich keinen Einlass mehr. Außerdem ist an ausreichend Bargeld zu denken, bevor die Entdeckungsreise durch die vielen Cocktails beginnt.
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Die Vorlieben für eine Bar gehen ja weit auseinander. Von der TexMex angehauchten Kettenbarrestaurant mit Riesen Caipis über die Szenebar hin zur klassichen Piano-Cocktail-Bar. Entsprechend das Publikum. Das Beckets Kopf fällt für mich in keine der oben genannten Kategorien, es ist eine kleine, unaufgeregte Bar, ohne die Prenzlauer Berg typische Patina, mit individuellen Gestaltungselementen, die trotz alldem ihren Anspruch haben. Closed Door, das heisst ohne „Tageslicht“ mit Klingel, die Handhabung der Türpolitik ist aber völlig unprätentiös, es geht wohl eher darum, eine Überfüllung der kleinen Bar zu vermeiden als das Publikum zu selektieren.
Was das Beckets Kopf so besonders macht, sind seine Cocktails und das Fachwissen des Inhabers, Herrn Ebert. Die Bar hat sich verschrieben Cocktails im Stil um die Prohibitionszeit zu kreieren, wie man sie im Nordosten der USA und in London getrunken hat. Wer also einen Jumbo Caipi erwartet wird sicherlich enttäuscht werden, wer sich hingegen an Variationen eines Manhattans, Old Fashioned, Sazerac und Konsorten erfreut wird entzückt sein. Selbstverständlich gibt es nicht nur trockene, sondern auch fruchtige und leichte Cocktails.
Die eigentliche Karte besteht aus ein paar Seiten Signatur Cocktails, also Eigenkreationen, von denen die Probierten (ca. 20) für mich allesamt ein Geschmackserlebnis waren. Die aktuelle Karte ist auf der Web Page abrufbar.
Alle Cocktails werden handwerklich extrem sauber gearbeitet, das Eis ist wirklich kalt, die Gläser ebenso, die Mengen exakt abgestimmt, die Säfte frisch. Aus meiner Sicht 5 Sterne, weil es ein Eldorado der Cocktailkultur ist, ohne aber in die Szene / Klugscheissermasche auszuarten. Auch muss ich hierzu zugeben, das ich es angenehm finde, einen gestanden Barkeeper gegenüber zu wissen, nicht wieder ein Hipster mit Nerdbrille und Bart, der auf der neuesten „Mr. Mixologist“ Welle mitreitet, ohne dass ich deren Qualifikation in irgendeiner Weise abwerten möchte.
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54 Beiträge
Hat man reserviert (was unbedingt zu empfehlen ist), wird man nach Betätigung der Klingel auch freundlich begrüßt und an seinen Platz geführt. Das Ambiente ist besonders. Es ist schummrig und verraucht ... man nimmt dann jedoch mitunter auf schweren Ledersesseln platz. Außerdem fällt direkt auf, dass im Beckett's Kopf niemand steht. Politik des Ladens ist, dass nur so lange Gäste herein gelassen werden, so lange jeder einen Sitzplatz hat. Stehen ist, auch wenn man es gerne möchte, nicht gern gesehen.
Die Cocktails werden von erfahrenen Mitarbeitern (oder der Chefin) selbst gemixt und schmecken außergewöhnlich gut. Es werden ausschließlich gute Zutaten (bzw. Alkoholika) verwendet, die auch noch ansprechend angerichtet werden (z.B. in einem geeisten Kelch; oder nur mit einem riesigen, das Glas fast ausfüllenden Eiswürfel).
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2 Beiträge
weil sie einen schwarzen OP-Kittel tragen über ihre Gäste erhaben zu sein.
Gin Tonic im Weinglas! Hallo?!
"...damit die Aromen des Gin sich besser entfalten..." Hallo?! Hallo?!
Auf unseren dringlichen (abfällig belächelten) Wunsch wird unser Getränk dann einfach in Longdrink-Gläser umgeschüttet.
Dass dabei von unserem kostbaren (!!) Drink jeweils gut 2,50€ in der Spüle landen schert die coolen Man in Black einen feuchten Kehrricht.
Fazit:
- einmal und nie wieder!
Leider muss ich hier scheinbar mindestens einen Stern geben um meinen Beitrag zu veröffentlichen. Gemeint sind NULL
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KingCole, 27 November 2012:
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ocbgomme, 12 Mai 2013:
Die unqualifizierten Beiträge auf Qype stammen meist von Usern, die nur ein, zwei oder auch mal drei Beiträge veröffentlichen. Man sollte sie mit einem Warnzeichen versehen.
Gin Tonic im Weinglas? Ja, das mache ich auch, seit ich im Restaurant Amador (2-Micherlin-Sterne) einmal einen Gin Mare mit Rosmarinzweig im Glas bekommen habe. Aber was versteht ein Bayer im Himmel von Aromen? So viel wie von Rechtschreibung.
Die Bar bekommt schwache 4 Sterne: Positiv ist das Ambiente im vorderen Raum, das Licht und die Tatsache, dass es sich offenbar um Barkeeper handelt, die mixen können. Die Zusammensetzung der Drinks ist teils ungewöhnlich und stimmig, wenn auch nicht immer mein Geschmack. Erwartungsgemäß wird hier geraucht. Alles in allem aber ein recht angenehmer Laden und eine der ganz wenigen guten Bars in diesem Stadtteil.
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Geheimtip auf dem Pregnant Hill.
Man muss suchen und wenn man das leuchtende Beckettschild sieht muss man nur noch die Klingel suchen und schon erhält man Einlass in die dunkle Spelunke, in der die Karte in einem Buch Becketts versteckt ist.
in ihr offenbaren sich dem Leser ungeahnte Kreationen längst vergangener Tage. Teils neu interpretiert.
Chapeau. Wirklich große Mixologie. Alte Bartools werden eingesetzt um ebenso Traditionsreiche Spirituosen zu vermixen. Kommerz sucht man hier umsonst und man ist sich seines Handwerks bewusst.
Nur die Einrichtung hat mich nicht angesprochen.
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Schwierig.
Bequeme Sessel, aber auch (aus Platzgründen) unbequeme Hocker an den Tischen. Angenehme Beleuchtung, dezente Deko, nette Musik (ruhige 60er, 70er), kein Tageslicht.
Mixen kann man hier, das schmeckt man. Begeistert war allerdings niemand von uns. Da müssen wir wohl noch einmal hin und vielleicht ein paar Drinks probieren, die wir bereits kennen:)
Der Service ist professionell, es gibt nur Sitzplätze – ist die Bar zu voll, gibt es keinen Einlass.
AUf der Homepage finden sich zwei Statements:
“Wir machen keine Drinks mit obszönen Namen.” (da ist die Bar nicht die einzige, aber ich persönlich finde das immer etwas übertrieben distinguiert).
“Wir machen keine Drinks, die nicht schmecken.” (das setze ich bei einer guten Bar voraus. Aber über Geschmack lässt sich durchaus streiten und es kommt immer auf die Attitüde an, mit der man dieses Statement lebt. Es so offen zu kommunizieren, muss m.E. nicht sein, da mag ich eher Understatement.
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Die Drinks überzeugen wirklich, selten so geile Cocktails getrunken. Die Kellner kommen etwas zu häufig vorbei und fragen ständig ob alles in Ordnung ist. Bei Reservierungen ist nur der vordere (!!!) Raum zu empfehlen der direkt an der Bar ist und das Ambiente der perfekten Lounge hat. Im hinteren Raum oder im schmalen Durchgang fühlt man sich wie am Katzentisch zweiter Klasse. Dort ist es eng, zieht oft und man sitzt auf dem Weg aller Gäste zum Klo während man auf ein etwas groteskes und schweres und leider nicht gelungenes Gemälde einer Analphantasie starrt. Hinten oder im Flurdurchgang will ich in Zukunft nie wieder sitzen – das ist das Geld dann nicht wert.
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Nizi27, 24 Februar 2012:
Im Mekka der sinnlichen Verführung ist herzliche Gästebetreuung eben groß geschrieben. Zum stimmigen Gesamtkonzept passt es einfach, dass man intensiv und hervorragend betreut wird, das beginnt mit einem individuellen Empfang, einer sorgsamen Betreuung während des Genusses und endet mit einer schönen Geste, der Dame in die Jacke zu helfen. Das ist ein Gesamtpaket, das man einfach lieben muss. Den Katzentisch bemerkt man dann gar nicht mehr.
Beste (einzige) Bar in der Gegend.
Gutes Ambiente, in dem man auch mal
interessante Menschen kennenlernt.
Da möchte man gerne öfter hin, als
es die Zeit erlaubt! 1UP!
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Definitiv eines der schönsten Ausflüge im Spirituosenbereich! Eine sehr extravagante Auswahl an klassischen Cocktails perfekt auf den Punkt gebracht! Und auch wenn man vor schönen Worten kaum mehr hinterher kommt, wird mann entsprechend dem Wunsch und Geschmack beraten! Ob nun am Wochenende oder für einen Feierabenddrink absolut zu empfehlen! Wenn man sich allerdings einen Eimer Longisland wünscht sollte man sich für etwas anderes entscheiden;)
Vielen Dank an die Belegschafft!
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2 Beiträge
Definitiv eine der 3 Lieblingsbars, die ich zur Zeit für Berlin benennen kann. Oliver versteht die Cocktailkunst wie kaum ein anderer – Präzision bis ins kleinste Detail bei der Zubereitung sind an der Tagesordnung. Hochwertigste Spirituosen werden genutzt, tiefgefrorene Eiswürfel (bzw. kleine Eisberge & -bälle auch gern) verwendet und das Ganze perfekt zurückhaltend im Glas kredenzt. Selbst für Kenner der Cocktailszene ist jeder Drink ein Highlight.
Dem Gast sei gesagt: ja, der Rauchgenuss (gerne auch Zigarren aus dem immer gut bestückten Humidor der Bar) ist gestattet und dies mag nicht jedem Gefallen. Fakt ist aber auch, dass das Rauchen irgendwie zum Cocktailabend dazu gehört – es ist halt ein Ort des Lasters. ;) Und das sage ich als Nichtraucher. Wer das nicht tolerieren will bzw. sich dadurch beim Cocktailgenuss sensorisch gestört fühlt, der sollte diese Bar vermutlich besser nicht aufsuchen.
Und es kann an Wochenenden zur “prime time” natürlich gerne voll werden. Wen wundert’s auch bei dieser hohen Qualität und diesem intimen Ambiente, welches die Einrichtung herüber bringt. Das spricht sich rum. Dann, eben durch die oben genannte Präzision bei der Zubereitung, kann es auch mal länger dauern bis der eine oder andere Drink zubereitet ist. Das Warten lohnt aber, denn die Betonung liegt auf der klassischen Cocktailkunst der Jahrhundertwende bis in die 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts – und wer damit nichts anzufangen weiß: die Cocktails sind meistens stark, weil eben mit Hochprozentigem, Likören und Sirups gemixt wird. Weniger mit Säften und wenn mit frisch Gepresstem. Hier gibt’s noch Prozente fürs Geld! :)
Zu einem Thema, das ich hier in der Bewertungsliste öfter gesehen habe: der “Preisfrage”. Es gibt grob 2 Kategorien von Bars (ich lasse mal die Grau-Schattierungen dazwischen aus) – die einen, die für 4 EUR “all day happy hour” Angebote bewerben und am Fließband 50 mit Hansen-Rum befüllte Planters Punch die Stunde fertigen. Und die anderen, die eher Wert aufs Detail legen, feine Spirituosen & Früchte verwenden und viel Arbeit in jeden Drink stecken. Bei letzterem Typ, zu dem auch diese Bar gehört, dürfte klar sein, dass dies nicht zu 4 EUR zu schaffen ist. Im Vergleich der Preise im Top-Segment der Barkunst ist das Preisniveau eher normal bis günstig – dennoch sollte man beachten, dass es eben keine Bar ist in der man mit einem schmalen Taler auskommt.
Als kleines Fazit: wenn man kompromisslos auf das Geschmacksoptimum optimierte Cocktails in einer gediegenen Atmosphäre genießen will und auch bereit ist a) das Rauchen anderer Gäste zu tolerieren und b) bereit ist ein paar EUR mehr für Cocktails auszugeben, die jeden Cent wert sind, dann ist man im Becketts Kopf bestens aufgehoben. Ich empfehle jedem, der nach Geschmackserlebnissen sucht und ein Fan guter Barkultur ist diese Lokalität zu besuchen…
(Und, kleiner Tipp: unbedingt mal den “Marinetti” probieren – steht für gewöhnlich nicht auf der Karte, ist aber meiner Ansicht nach die beste Eigenkreation des Hauses mit besonderem Aroma.)
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Sehr geil eingerichtete Bar und über die Bedienung ist auch nichts Schlechtes zu berichten. Bartender zu sein ist eben Berufung. Da gehört Show dazu. Wenn man an der Tür eine Klingel findet, ist es schon nicht so ganz unerwartet, dass die Bar sich nicht im unteren Preisniveau befinden wird. Ein wahrer Gack ist die Getränke-Karte. Nach zwei Glühpunsch auf dem Weihnachtsmarkt führt das bei Dame schon mal zu leichter Überforderung. Die Karte ist echt ausgefallen. Nach eigenem Geschmack waren die bestellten Cocktails ein bisschen herb und vor allem sehr stark. Beim nächsten Mal frage ich besser nach Mädchencocktails. ;-)
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Ich fand es sehr teuer und das Personal ausserdem auffallend unfreundlich. Erschreckend schlimm eingerichtet und gestrichen zudem. Schreckliche Materialien, schlimme Farben, schlecht gemacht.
Das passt alles so gar nicht zu dem edlen Anstrich den man versucht sich zu geben, mit Klingel an der Tür usw.
Viele Standard-Getränke gibt es nicht, und man wird angeschaut, als hätte man nach etwas ganz absurdem gefragt.
Alkoholfreies Bier kann man haben und mögen oder auch nicht, der Kellner machte allerdings kommentarlos nur sowas Schnippiges wie: pfff.
Diagonal verlegte Fliessen über Laminat geben einem dann den Rest.
Ein Stern für den Rieseneiswürfel im ganz schönen Glas.
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ocbgomme, 12 Mai 2013:
Ja, hier ist die Bestätigung zu meinem obigen Kommentar.
Ein Beitrag, ein Stern.
Bitte, wer geht in eine ganz besondere Bar, um Standard-Getränke oder alkoholfreies Bier zu trinken?
Der Beitrag ist, ich sag es mal mit seinen Worten: ganz schlecht gemacht.
Diese Bar betreibt die Hochkultur der Sinnesverführung durch die Zusammenstellung feinster geschmacklich ineinander gefasster Spirituosen. Habe noch die ganze Nacht von meinem Lusitanian und der selbst eingelegten Cocktailkirsche geträumt, als hätte sich der feinwürziger leicht zimtige Geschmack in meinem Gaumen eingebrannt. Absolut empfehlenswert. Ein Meister der Cocktailkunst verwöhnt die Gäste mit fein abgestimmten Aromen, ein Geschmackserlebnis ohne Gleichen, die Sinne berührend und betörend. Dort stimmt einfach alles.
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Reservierung erwünscht!!!
Wir hatten nicht reserviert :-) dennoch gewährte man uns Einlass, als wir zu Frührentnerzeiten gegen 21.30 Uhr am Samstag die Bar betreten wollten.
Eine Klingel an der Tür trennt gebetene von ungebeten Gästen.
Die Karte, ein Genuss auf Papier, keine herkömmlichen Cocktailnamen, scheinbar eigene Kreationen und umso phantasievoller die Beschreibung der Cockails wie z.B. für AVIATION oder WONDERLAND.
Die Zubereitung der Cocktails im Raucherbereich konnte ich akustisch nur erahnen. Hier wird scheinbar ganze Arbeit geleistet, der Shaker shake die Dinger auch wirklich.
Spätestens wenn das Getränkt auf dem Tisch steht, weiß man, was da so lange geschlagen wurde. Vorzüglich gemischte Cocktails, bei denen die Zutaten stimmen und alles bestens dosiert ist.
Verglichen mit der CSA, Bar am Lützowplatz und Green Door … einer der besten Cocktails in Berlin.
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