80. Spring und Dressur Derby Klein Flottbek, Nienstedten, Hamburg

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2 Beiträge zu 80. Spring und Dressur Derby Klein Flottbek auf Deutsch

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Beitrag zu 80. Spring und Dressur Derby Klein Flottbek vom 28 Mai 2009

Titelkorrektur: 80. Deutsches Spring- und Dressurderby, Hamburg Klein Flottbek. ;-)

Den ersten Kontakt mit dem Deutschen Springderby in Hamburg Klein Flottbek hatte ich im Bücherschrank meines Vaters. Dort fand ich die Biographie von Fritz Thiedemann. Nein, es war gar keine Biographie, es war eine Danksagung an seinen Meteor, mit dem er 1951 das Hamburger Derby gewonnen hatte und der heute, in Bronze verewigt, immer noch vor dem Kieler Landwirtschaftsministerium steht.
In diesem Buch, das ich aus Vaters Bücherschrank mopste und über das er mir später erzählte, er habe es sich in seinen Aachener Studienjahren angeschaft, als er selbst begeisterter Besucher in der Aachener Soers war, wo er Thiedemann & Co reiten sah, in diesem Buch also, sah ich zum ersten Mal Bilder von den legendären Sprüngen auf dem Flottbeker Derbyplatz. Bis heute gilt das Deutsche Springderby als schwerstes Springen der Welt. Und wenn ich die Parcourzeichnungen über die Jahre vergleiche, dann hat sich am selbigen quasi nichts geändert. Vielleicht wurden ein paar technische Finessen eingebaut, um umgekehrt gefährliche Sprünge zum Wohl von Pferd und Reiter zu entschärfen, aber im Grunde genommen führt der Weg seit der ersten Austragung 1920 über die gleichen 17 Hindernisse und die Distanz von 1230 Metern.

Eine andere Legende aus diesen Tagen ist gestern sogar selbst zugegen. HGW, wie er in Reiterkreisen kurz genannt wird, Hans Günter Winkler, der mit seiner legendären Halla 1955 das Derby gewann. Für mich Gänsehautfeeling, wenn diese Namen erklingen, im nächsten Moment Paul Schockemöhle über den Parcour läuft und ich Ludger und Markus Beerbaum und Christian Ahlmann schon auf dem Abreiteplatz mit der Kamera erfasst habe.

Pulvermanns Grab konnte ich leider nicht einsehen. Die Holsteiner Wegesprünge und die irischen Wälle waren leider genau gegenüber und das Durchkommen durch unglaubliche Menschenmassen erschwert. 25000 Zuschauer sollen es gestern gewesen sein. Und eine Stimmung … Wie beim Fussball in der Fankurve. Und stolz dürfen die Hamburger sein. Was für ein faires Publikum! Für jeden, der sich noch fehlerfrei im Parcour bewegte, wurde die Luft angehalten, jeder, der erfolgreich den Wall herunterkam und auch noch das Gatter dahinter überwand, egal ob mit oder ohne Fehler, wurde lautstark angefeuert. Nach neun Ritten hiess es: “Wir haben erst drei Wertungen!” Bei vielen spielten einfach die Nerven der Pferde nicht mit. Meist war es der Wall, an dem die Teilnehmer scheiterten.

Kein Wunder. Ist er auch beeindruckend. Das Pferd (und auch der Reiter) braucht Mut, den Wall runter zu gehen. Um das Hindernis fehlerfrei zu verlassen, muss es in der Mitte des Walls abspringen, ein Galoppsprung und schon wieder abspringen, um über das Gatter zu kommen. Dieses Paar hat es geschafft. 31 Paare sind gestartet, nur zwei Nuller gab es zu sehen, zwei Stürze, bei denen glücklicherweise nichts passierte, beide aber hier am weissen Gatter. Und so ging es zu Ende “mein” erstes Deutsches Springderby. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen. Ich komme wieder, soviel ist sicher.

Vier statt fünf Sterne gibt es, weil an sich alles perfekt war, nur … gerade am Derbysonntag war der Platz völlig überlaufen. Als Stehplatzbesucher musste man Glück haben, einen Platz zu bekommen, von dem man ein bisschen was sehen konnte. Auch liesse sich das Problem der Zugänge, resp. der Engpässe durch nur drei Aufgänge zu den Stehplätzen sicherlich besser lösen, wenn der Zaun an mehreren Stellen geöffnet würde.

Meine Empfehlung an die Veranstalter würde lauten. Machen Sie den gesamten Turnierplatz für Stehplatzbesucher zugänglich. Ein Rundlauf um den Platz wäre schön, so wie es auf anderen Turnieren üblich ist. In Flottbek muss man sehr umständlich über das Ausstellergelände ausweichen und kann viele Sprünge nur über Leinwand sehen!

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Benutzerfoto: Wolfgang Mumsen

Wolfgang ...

Hamburg

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Beitrag zu 80. Spring und Dressur Derby Klein Flottbek vom 27 Mai 2009

Vom 21.05.2009 bis zum 24.05.2009 fand in Klein Flottbek das 80. Spring und Dressur Derby statt.
Es war das erste was ich miterleben durfte.Es war ein unbeschreibliches Erlebnis,was auch meine Kunden fanden, die wir zu dieser Veranstaltung über 4 Tage eingeladen hatten.
Ich hatte mit Pferden bisher nicht zu tun und bin nun ein totaler Fan.Die Stimmung die dort herrscht, ist der reine Wahnsinn.
Ich habe einen URL mit Videos angefügt, wo Ihr von dieser Stimmung einen kleinen Eindruck bekommt.
Das wird für uns in den nächsten Jahren mit unseren Kunden eine Pflichtveranstaltung werden.
PS. Das mit dem URL für das Video hat leider nicht geklappt.

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