04.09.2007
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Karlheinz Böhm > Menschen für Menschen<
Geboren 1928 in Darmstadt
Lebt in Äthiopien und Österreich
Das Engagement des Schauspielers Karlheinz Böhm begann am 16. Mai 1981 in der dritten Ausgabe der ZDF-Sendung „Wetten, dass..?“ bei Frank Elstner. Dort wettete er, nicht einmal jeder dritte Zuschauer würde eine Mark bzw. sieben Schilling für
notleidende Menschen in der Sahelzone spenden. Er versprach, dass er selbst nach Afrika gehen würde, um zu helfen, wenn er die Wette verliere. Er gewann, es kamen nur rund 1,2 Millionen DM (über 610.000 Euro) zusammen. Nach der Sendung im
Oktober 1981 flog er dennoch mit dem Geld erstmals nach Äthiopien und gründete
am 13. November 1981 die Hilfsorganisation Menschen für Menschen.
Karlheinz Böhm wurde für die Menschen in Äthiopien , was Mutter Teresa für Kalkutta war> Ein selbstloser und barmherziger Mensch , der sein Leben im Dienst der Menschen stellt<
Der Mann, den wir ehrfurchtsvoll mit Herr Böhm ansprechen, ist in Äthiopien Ato Karl, Herr Karl. Der Weiße mit äthiopischer Staatsbürgerschaft, während seine Frau Almaz die österreichische Staatsbürgerschaft hat, was sie in ihrer äthiopischen Familie zur
Ausländerin macht.
Karl-Heinz Böhm ist ein Volksheld in Äthiopien. Do you know Ato Karl? sein Konterfei hängt an äthiopischen Wänden, nach ihm und seiner Frau Almaz sind Plätze benannt, im ganzen Land weisen blaue Schilder auf Ausbildungsstätten, Krankenstationen, Kindergärten hin, die von Karl-Heinz Böhms Äthiopienhilfe Menschen für Menschen erbaut wurden. Steigt er aus seinem dunklen Allradwagen, in dem er seinen Fahrer durch Äthiopien chauffiert, strömen Menschen herbei, die er umarmt und küsst. Alle Blicke, alle Kameras sind auf ihn gerichtet.
Er tritt auf, eine Ikone der Hilfe, der Vater der Waisenkinder von Abdi Bori, der Schutzherr des Mettu-Karl-Hospitals, der, der die Massen von Birbisa aufklärt.
Das Publikum hat ihn früher geliebt, es liebt ihn heute.
Aber aus einer anderen Distanz, aus einer anderen Perspektive.Er sagt: "Ich bin in den Sissifilmen zu sehen, in Peeping Tom, wenn´s im Fernsehen läuft, aber die Menschen in Europa wissen ganz genau, dass ich hier für Menschen arbeite und für Andere da bin und nicht für meine eigenen Interessen und da kann ich reinen Gewissens sagen, ich habe hier den Sinn meines Lebens gefunden. Ich weiß, warum ich lebe."
Sein größter Wunsch ist, dass eines Tages ein Vertreter der äthiopischen Regierung zu ihm kommt und sagt: „Karl, jetzt warst du schon solange hier. Vielen Dank. Wir brauchen dich nicht mehr und wir kommen mit unseren Problemen selber zurecht."
Der jungen Generation im Land wünscht er auch, dass sie mehr existenzielle Sicherheit erlebt, als die Generationen davor.
Spenden werden gerne angenommen. Du kannst das hier online tun:
www.menschenfuermenschen.org/Spenden/Onlinespenden/index.htm
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