Gusto fino - Cucina Italiana, Uhlenhorst, Hamburg
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Sushi und Japanische Restaurants Uhlenhorst | Sushi und Japanische Restaurants Hamburg - Adresse:
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Papenhuder Straße 49, 22087 Hamburg
040 30036931
- Website:
- Geöffnet:
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Mo - Fr: 11:00 - 15:00 und 18:00 - 23:00
Sa: 18:00 - 23:00
So: geschlossen
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Hofweg 75, 22085 Hamburg
Japanisches Restaurant in Hamburg. Kundenzitat: " Ein Abend im WA-YO ist eine kulinarische Offenbarung. Hier wird einem japanische Küche auf allerhöchstem Niveau geboten. Stilvolle japanische Einrichtung."
18 Beiträge zu Gusto fino - Cucina Italiana auf Deutsch
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Im Gusto Fino wird ein schmackhaftes Essen mit qualitativ hochwertigen Zutaten zubereitet und serviert, das seinen Preis wert ist. Die beiden Signores sind überaus freundliche Gastgeber, die einem jeden Wunsch erfüllen. Das Interieur spricht für sich, neben dem Rexrodt die erste Adresse in HH Uhlenhorst!
Mein Freund und ich gehen seit fast zwei Jahren ins Gusto Fino.
Der Kellner ist kult;) Wir bekommen top Essen und top Service mit einer besonderen Note.
Fühlen uns dort sehr wohl. Es ist klein, chic und gemütlich. Auf Wunsch wird die Musik angemacht und das Licht gedimmt;);)
Vor kurz besuchte ich das Gusto fino in der Pappenhuderstraße, im Uhlenhorst. Es hat ein sehr schönes und gemütliches Ambiente, wo wir freundlich begrüßt wurden. Es gab eine Vielfalt von sehr leckeren Speisen, ich entschied mich für die Scampi im Kartoffelmantel als Vorspeise, ich wähle dannach Ravioli mit Steinpilzenragout und anschließend ein Kalbsbrasato mit Kartoffelpürree und Gemüse und eine Dessert Variation. Als Aperetiv ein sehr leckeren Proseco und einen wunderschönen Wein aus der Toskana ( Antinori Chianti Classico) zum Essen, hervorragend!
Das Essen war sehr gut. In der Küche kocht ein erfahrener Mann der sehr viele Jahre im Hotel Atlantik gearbeitet hat, und diese Erfahrung konnte ich in meinem Essen wieder finden.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist zu 100% in Ordnung.
Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch und kann das Restaurante an alle die einmal außergewöhnlich und sehr lecker Essen wollen weiter empfehlen.
Mit einem befreundeten Gastronomen war ich heute zum Mittagstisch dort; endlich hatten wir mal Zeit dafür. Das Mittagsmenü in drei Gängen für 9,50 Euro hatte uns hereingelockt. Die Bewertungen hatten wir vorher gelsen und wollten uns selbst ein Bild machen.
Die Auswahl der Gerichte für einen Mittagstisch vollkommen ausreichend: Wahl zwischen geeister Tomatensuppe oderMiso-Suppe, Hauptgang Penne mit Mozzarella, Kirschtomaten und Basilikum oder Lachsfilet in Zitronen-Ingwer-Sauce oder Putenbrust mit Pilzen oder Sushi-Variation oder gebackene Honig-Hühnchen-Roll sowie ein Überraschungsdessert.
Wir entschieden uns für die geeiste Tomatensuppe, Lachs und Pute.
Der Service brauchte relativ lange, bis das sofort bei Eintreffen bestellte Wasser und die Weinkarte kamen (es waren etwa fünf kleine Tische besetzt). Wir entschieden uns für einen Roero Arneis, der mit 20,00 Euro sehr fair kalkuliert ist.
Die Suppe hätte man auch gut als Gazpacho titulieren können und geeist wäre kälter gewesen. Geschmacklich aber sehr gut und sicher hätte eine wirklich geeiste Suppe den Geschmack sich kauim entfalten Lasen (warum dann aber als geeist ankündigen?). Der gebratene Lachs in Zitronen-Ingwer-Sauce grandios. Eine geschmacklich überzeugende Harmonie, nicht zu viel Säue, aber ausreichend, um dem Lachs eine absolut passende Würze zu geben. Der Kollege konnte sich über die Pute auch nicht beklagen, sehr saftig und auf den Punkt, die knackih angebratenen Pilze mit einem Schuss Sahne rundeten das Gericht perfekt ab. In beiden Fällen drei bis vier kleine Kartoffeln als Beilage. Die Mengen absolut ausreichend.
Das Dessert ein Heidelbeerparfait mit zweierlei Fruchtsaucen. Parfait überzeugte, die Sauchen auch, wobei vor allem die gelbe (war vermutlich Aprikose) an Geschmacksdichte kaum zu übertreffen war. Hammer!
Fazit: Für den Preis ein sehr gutes Mittagsangebot, das in Preis-Leistung überzeugt. Service bis auf Kleinigkeiten aufmerksam. An den Hauptgängen fehlte vielleicht eine Spur Salz. Leider standen auf den Tischen weder Salz- noch Pfeffermühle und der Service ließ sich gerade dann nicht mehr so oft blicken.
Weiter so und auch noch die Kleinigkeiten besser machen. Wir kommen wieder!
Die Karte spricht italienisch und Sushi, und in der Küche steht ein ehemaliger Sternekoch, das klingt recht vielversprechend.
Die Einrichtung ist gemütlich. Die Tische stehen recht eng beieinander, aber die Souterrain-Lokale hier in der Gegend sind nun mal nicht die großzügigsten. Die beiden italienischen Inhaber empfangen mich sehr freundlich und begleiten mich durch den Abend.
Ich probiere das Menü mit begleitenden (Rindchen-)Weinen.
Soviel vorweg; Die Weine – naja, nichts Sensationelles. Die Speisen: Von – Bis.
Natürlich gibt es wie fast überall Pellegrino/Aqua Panna.
Es wird ein Brotkorb gereicht, aber weder Öl noch irgendein Aufstrich/Dip. Kenne ich in der Preisklasse anders.
Grüße aus der Küche gibt es (für mich) nicht.
Das Menü beginnt mit 3 verschiedenen Maki-Röllchen. Sehr frisch und lecker. Aber warum Sushi nun auch noch beim Italiener?
Der dazu gereichte Muskateller ist perfekt. Er soll auch der beste Wein des Abends bleiben…
Danach steht dann Italien auf dem Programm: Antipasti. Vitello tonnato (sehr angenehm: die Tunfischsoße ist drunter und man erkennt gleich die Fleischqualität), gegrillte gehäutete Paprika, 2 Jakobsmuscheln mit Basilikumpesto, Rote Bete, ein Avocadotatar und ein Salatbouquet sind lecker und frisch und sehr nett angerichtet. Aber geschmacklich ohne wirkliche Überraschung, wenn man von der fehlenden Würze absieht. Der gemischte Salat ist leider außerdem sehr ölig. Positiv empfinde ich den Nicht-Balsamico-Einsatz.
Der Rheingau-Riesling dazu ist einfach nur dünn und sauer und ich bekomme netterweise einen leckeren körperreichen Chardonnay aus Frankreich eingeschenkt – wesentlich angenehmer für Kalb, Avocado und Jakobsmuschel.
Es folgt saisongerecht ein Bärlauchrisotto mit Spargel und Scampi. Glücklicherweise nicht so bärlauchig wie so oft, sondern gut akzentuiert. Leider hat der Koch es mit dem Wein zu gut gemeint, der Risotto schmeckt säuerlich und nicht rund. Schade. Reichlich weiße, intensiv schmeckende Spargelspitzen stimmen aber milde, und die beiden großen Riesengarnelen sind wirklich hervorragend. Der Sauvignon von der Loire ist ganz okay dazu.
Nun folgt der Hauptgang – Zweierlei vom Maibock. Es werden Geschmortes und ein Stückchen Filet serviert. Glücklicherweise mit reichlich Rotweinsoße, das Fleisch ist leider etwas trocken geraten. Aber lecker. Nur das Kartoffelsoufflé ist etwas zusammengefallen und schmeckt pappig-neutral. Der Aglianico dazu ist ganz ordentlich, aber mehr möchte ich davon nicht trinken…
Zum Dessert gibt es einen österreichischen Klassiker: Gerührter Wiener Eiskaffee. Nicht wie in der Eisdiele kalter Kaffee mit Vanilleeis und einer Unmenge Schlagsahne, sondern als Eiskugel serviert. Trotzdem nicht mein Ding. Aber der freundliche Service bringt mir netterweise ein Zitronensorbet.
Der dazu gereichte trockene Madeira ist auch eher charakterschwach.
Ich werde wiederkommen, um à la carte und die Weine aus dem eigenen Gusto Fino-Bestand zu probieren. Gutes Besteck und schöne Weingläser (gut: viele unterschiedliche Gläser für die verschiedenen Weine) laden ein, es gibt klassische dicke weiße Stoffservietten. Der Service ist sehr nett und aufmerksam, überhaupt nicht bussi-mäßig. Und gemütlich ist es auch.
Nur Sushi muss ich hier nicht haben.
PJebsen @MmeCroissant: Wenn man Sushi beim Italiener nicht haben muss, gibt's eine simple Lösung: Einfach kein Sushj bestellen! ;-)
19 Juli 2010
Samstagabend, 3 Tische besetzt, wir zu Viert: Terrine Entenstopfleber, Vitello classico, Spaghetti amatriciana, Hechtklößchen, Seesaibling, Boef a la mode, Grauer Burgunder (Heger), Morellino (rot, Sizilien), Chateau Lannesan (offen), Wasser, Panna Cotta - macht zusammen für 4 Personen 198 Euronen. Abgesehen davon, dass ich die Leber gebraten bestellt hatte und nicht als unterkühlte, (viel zu konsistenz-feste!) Rollenscheibe mit Apfelspalten und Schnickschnack-Garnitur, abgesehen, dass trotz Reservierung für 4 Personen der Tisch hartnäckig nur für 3 Personen - bis kurz vor der Nachfrage - eingedeckt blieb... abgesehen noch von vielen Abgesehenheiten. Wenn man den erklärten Anspruch des Gusto fino zugrunde legt, stimmen weder die Balance zwischen Anspruch und Speisen, Speisen und Qualität, Qualität und Preis, Preis und Service. Hier ist noch sehr viel Arbeit zu tun, sehr, sehr viel. Da tut's eben nicht nur die selbsternannte Premium-Positionierung (bei einer Basiskarte Italienisch/Sushi Specials!?) und ein Ex-Sterne-Koch. Man darf gespannt sein, ob das Gusto fino einen klaren Stil findet...
Irgendwie fehlte auch ein Italiener "um die Ecke" in der Papenhuder Str. Als also das Gusto Fini eröffnete, waren wir sofort froh und testeten es aus. Die Karte ist ganz gut, wobei viele Gerichte, insbesondere Mittags wenig bis gar nichts mit Italienisch zu tun haben. Spannend: es gibt auch ganz gute Sushis und die Preise Mittags sind wirklich gut.
Allerdings mochte der Funke bisher nicht so richtig überspringen, Ist ales ganz nett, aber da ist auch der Hunder meiner Nachbarin. So schreibt man keine Gastro-Geschichte bzw. bekommt man die Gäste dazu "unbedingt" wiederkommen zu wollen.
Seit kurzem haben die Inhaber Herrn Viehauser eine Chance gegeben, was ich sehr gut finde. In den 90igern hatter dieser ja wirklich ein Händchen, aber war nach seinem Absturz leider nie wieder richtig "zurück", mal bißchen im Rive ausgeholfen, etc. Aber Welten von der alten Klasse entfernt. Ich setze nun mehr große Hoffnungen in Herrn Viehauser für das Gusto Fino. Ich habe einmal gehört, das man Glück benötigt - und aber auch nach diesem greifen muss. Wir werden sehen, ob Herr Viehauser diese Chance umsetzt und testen das Gusto Fino gerne noch einmal. die Inhaber sind sehr nett und geben sich redlich Mühe, evtl. mit ein bißchen mehr Finesse in der Küche und mehr Italo-Touch wird es ja doch etwas mit der Gastro-Geschichte!
Stephan Uhrenbacher @pjebsen - spannend. Das Gallo Nero finde ich ja toll, aber teuer. Mal sehen wie das Gusto Fino so ist.
2 Februar 2010
PJebsen @Stephan Uhrenbacher: Ich erfuhr gestern bei einer kurzen Stippvisite im Gusto fino, dass sie mittlerweile eine Website haben: http://gustofino-hamburg.de/
Dort findest du Infos zu besonderen Aktionen und Veranstaltungen.
2 Februar 2010
(seit dem Hamburger Abendblatt-Artikel vom 22.09.09 neuerdings Gourmetrestaurant)
Räumlichkeit: moderner heller Look
Hautspeisenangebot: knapp, Preise sehr gehoben (ergänzende Extra-
Tafel nur auf Wunsch)
Weine: Flaschenweine und offene Weine (0,25-0,5-1), preislich sehr akzeptabel
Darreichung und Geschmack: sehr zufriedenstellend
Bedienung und Service: unfreundlich und unzureichend
Getränkekarte nur auf Wunsch, vor Bestellung bereits wortlos wieder abgeholt
bestellte „Tagessuppe“ (5,50) wird zur teuren Hummersuppe von der Extra-Tafel (10,50)
Von drei Fleischgerichten auf der Speisekarte, nur zwei vorrätig (Lamm war aus)
ergänzende Extra-Tafel kam zu spät
hKein Amuse-Gueule, außer Brot und einen Klecks Wasabicreme (siehe Gourmetrestaurant)
Nur auf Anfrage einen zu großen (Servier-) Löffel bekommen (für kleine Suppentasse)
Das die bestellte Dorade (18,50) vergessen wurde, wurde in keinster Weise kommentiert, auch keine Entschuldigung als sich die Dorade als halb roh herausstellte
Die halbe Ente (24,50) serviert in zwei Stücken (besser zweimal serviert, siehe Gourmetrestaurant)
Aus dem angeboten 0,25 Weißwein wird ein 0,2-Glas Weißwein
Auf Einwand, dass die Dorade mit 18,50 überteuert ist, wurde auf einen Imbiss verwiesen
Raucher finden draußen ungemüt-liches Ambiente vor (Renovierungs-Reste, keinen Aschenbecher)
Fazit: Ohne guten Service kein Gourmetrestaurant
Auch eine 27-jährige Tätigkeit als Bar-Chef im Atlantik, ersetzt keine ServiceAusbildung
Frage: Hat sich Monika Wien vom Hamburger Abendblatt tatsächlich im Gusto Fino befunden und sich vom vorhandenen Service bedienen lassen? Oder ist der Artikel eine eigene Werbekampagne?
PJebsen Ich habe das Gusto fino häufiger besucht und dort immer nur perfekten Service genossen.
Einige deiner Bemerkung wirken auf mich einfach nur bösartig:
"(seit dem Hamburger Abendblatt-Artikel vom 22.09.09 neuerdings Gourmetrestaurant)"
Das Gusto fino ist nicht "plötzlich" ein Gourmet-Restaurant geworden, ich habe es auch schon vor dem 22. 9. 2009 so erlebt.
"Preise sehr gehoben"
Bei meinen Besuchen gab es auch Hauptgerichte unter 10 Euro, die ebenfalls hervorragend waren.
Mit den Preisen ist es ohnehin so eine Sache. Wenn die Speisekarte eines Restaurants wie beim Gusto fino draußen aushängt und die Preise mein persönliches Budget übersteigen, esse ich dort nicht.
Freiwillig Preise zu bezahlen, von denen ich vorher weiß, dass ich sie zu hoch finde, und mich hinterher darüber zu beschweren, käme mir nicht in den Sinn.
"bestellte „Tagessuppe“ (5,50) wird zur teuren Hummersuppe von der Extra-Tafel (10,50)"
Solltet ihr wirklich ein nicht bestelltes Gericht serviert bekommen und dafür den vollen Preis bezahlt haben: selbst Schuld.
"Aus dem angeboten 0,25 Weißwein wird ein 0,2-Glas Weißwein"
S. o.
"Von drei Fleischgerichten auf der Speisekarte, nur zwei vorrätig (Lamm war aus)"
Die Betreiber erzählten mir mal, dass bei ihnen Gerichte manchmal ausverkauft sein könnten - das liege daran, dass sie ausschließlich frische Zutaten verwendeten und nicht auf Tiefkühl-Reserven zurückgriffen. Das bewerte ich positiv; und dafür nehme ich gern in Kauf, auch mal auf mein Wunschgericht zu verzichten.
"Auf Einwand, dass die Dorade mit 18,50 überteuert ist, wurde auf einen Imbiss verwiesen"
Ich kann verstehen, wenn Gastronomen so etwas denken. Sagen sollten sie es jedoch in der Tat nicht.
Und, noch einmal: Gegen überteuerte Preise gibt es ein wirksames Gegenmittel. Kauf einfach die betreffenden Produkte nicht!
"Raucher finden draußen ungemüt-liches Ambiente vor (Renovierungs-Reste, keinen Aschenbecher)"
Sei froh, dass du das Gusto fino nicht im August besucht hast. Damals wurde die Papenhuder Straße komplett saniert. Wahrscheinlich hättest du es dem Gusto fino damals zum Vorwurf gemacht, dass der Blick draußen dinierender Gäste auf Baufahrzeuge fiel!
Renovierungs-Reste? Wo gehobelt wird, fallen Späne. ;-)
"Fazit: Ohne guten Service kein Gourmetrestaurant
"Auch eine 27-jährige Tätigkeit als Bar-Chef im Atlantik, ersetzt keine ServiceAusbildung"
Ich kann nichts über die Ausbildung der Betreiber sagen. Aber glaubst du allen Ernstes, ein Bar-Chef mit Defiziten im Service-Bereich hätte im Atlantic 27 Jahre lang überlebt?
"Frage: Hat sich Monika Wien vom Hamburger Abendblatt tatsächlich im Gusto Fino befunden und sich vom vorhandenen Service bedienen lassen? Oder ist der Artikel eine eigene Werbekampagne?"
Monika Wien hat das gleiche Gusto fino erlebt, das auch zu meinen Hamburger Favoriten zählt.
Planst du, noch weitere Beiträge zu schreiben? Mich würde interessieren, welche Restaurants deinen strengen Maßstäben genügen.
6 Oktober 2009
Tja - der Artikel im Hamburger Abendblatt vom 22. September hieß :
Viehhauser kehrt zurück an den Herd-im Gusto Fino
Unter anderem stand dort ...dort bietet der 59-Jährige nun ein Drei-Gänge-Menü für 9,50 Euro an.
Wir resevierten 1 Tisch und freuten uns auf den Abend. Nur es gab leider nichts für 9,50 € sondern das Menü 49,00 € uuuupppps Ich finde das sind schon Welten dazwischen. Wir bestellten Fisch mit Steinpilzen und es kam Fisch mit Champignons. Der Kellner meinte es muß in der Küche verwechselt worden sein. Aber gut es waren eben schon einmal 2 Dinge die nicht stimmten. Das Essen war in Ordnung, aber die Werbegeschichte im Hamburger Abendblatt schon sehr grenzwertig wenn nicht betrügerisch.In so einen Laden gehe ich nicht noch einmal!
kummerani Hmm, ich weiß nich, ob ich es als Werbegeschichte bewerten würde. Ein schnelle Nachfrage beim Hambuger Abendblatt bringt hier Licht in die "dunkle Küche" ;-). Die 9,50€ beziehen sich auf das Mittagsmenü. Das hätte die Autorin vll. erwähnen sollen. Ob es sich hierbei um eine Werbeaktion des Restaurants handelt - quod est demonstrandum. Hier könnte man dem Betreiber durchaus Unrecht tun....
29 September 2009
PJebsen Der Preis bezieht sich, wie kummerani korrekt feststellt, aufs Mittagsmenü. Eine Freundin, der ich von Alsterdorfs obigem Qype-Beitrag erzählte, traf Viehhauser zufällig auf der Straße und sprach ihn darauf an. Er bestätigte, dass er mittags ein Drei-Gänge-Menü serviere. Vielleicht wurde das im Abendblatt versehentlich inkorrekt wiedergegeben.
6 Oktober 2009
Es ist schon ein Weilchen her, dass ich im Gusto fino gewesen bin (QCN 07/09) und will noch schnell meine Statement-Nudel in den Topf werfen.
Anfangs war ich ja noch ein wenig skeptisch ob der japano-italienischen Crossover-Küche. Warum japanische und ital. Spezialität in einem Ristorante kredenzen? Die Länder samt ihren Gebräuche sind doch recht weit von einander entfernt. These: Der gemeinsame Nenner aller Kulturen lässt sich auf dem Boden der Pfannen und Töpfe der kulinarischen Welt ausmachen.
Die Lokalität ist hünsch eingerichtet, der Service sehr freundlich und zuvorkommend. Die Speisen lecker, doch die Portionierung zu klein.
Meine Nudeln mit seinen Scampi war wirklich gut. Die Seebewohner ragten mit ihren Schwänzen nach oben hübsch drapiert auf dem Nudelberg. Die Teigschnüren waren perfekt “al dente” und formidabel gewürzt.
Auch alle anderen Teilnehmer der QCN schienen von den Küchenkünsten angetan. Bis…naja, die Portionierung eben. Gerade die Dimensionen der Vorspeise waren ein wenig dürftig. Man musste schon ein wenig Glück haben, um von all den erschiedenen Kleinigkeiten kosten zu können. Die, von denen ich naschen durfte war wirklich gut: leckeres Sushi und knuspriges Tempura.
An sich liest es sich, nach einem 5 Sterne-Fazit, doch war ich bei der Bezahlung ein wenig enttäuscht. Gemeinhin habe ich bisher die Erfahrung in einem italienischen Ristorante gemacht, dass noch eine Runde Sambuca oder Grapppe auf’s Haus ausgeschenkt wird. Gerade dann, wenn der Gast recht üppig gespeist, ergo ein paar Euronen in der Kasse gelandet sind. Ich denke, unsere Gruppe hat sich nicht lumpen lassen. Fehlanzeige: weder ein geistreiches Getränke noch ein Espresso wurde angeboten. Diesen hab ich in Eigenregie bestellt und bezahlt. Sehr gut aber der Preis ist wenig italienisch; in der Regel 0,90 € im Stiefel-Land - hier: 2,50 €. Ein wenig happig.
Fazit: Operation geglückt (Crossover-Küche), Service schlapp… Schade!
kummerani hmmm, das macht mich noch betrüblicher :-( naja, vll. gibt’s ja noch ne zweite chance. aber eher werde ich mit clementine francesco in seinem a modo mio besuchen :-)
21 August 2009
Irgendwie hatte ich das Gefühl, als hätte ich vor dieser Qype City Night etwas besser über diesen Platz schlau machen sollen. So stellte ich mir unter dem Namen eher eine italienische Pizzeria oder Vergleichbares vor. Nach dem Ambiente, der Einrichtung und der gehobenen Kleidung der anderen Gäste ist mir dieser Eindruck aber gründlich vergangen. Ich wurde auch im Laufe des Abends dann darüber aufgeklärt, dass es im Bereich der italienischen Küche die Trattoria, die Pizzeria und das Ristorante gibt, und zwar in dieser Reihenfolge der gesellschaftlichen Anordnung.
Daher war es dann im Nachhinein nicht verwunderlich, dass es keine Pizza gab. Dafür aber edle und hochpreisige Gerichte mit hochtrabenden Namen und witzigerweise sogar Sushi. Ich war also in einem Edelrestaurant gelandet und hatte nicht mal meinen Porsche dabei. Verdammt.
Wie auch immer. Die Bedienung ist sehr freundlich und zuvorkommend (was man aber bei dieser gehobenen Gestaltung aber auch wiederum erwarten darf), die Karte war übersichtlich (4 Vorspeisen, 3 Pasta-Gerichte, 3 Fleischgerichte, 4 Fischgerichte, 3 Desserts und ein paar Sorten des besagten Sushi). Eine Flasche Wasser lag irgendwo bei 7 Euro, die von mir gewählte Hauptspeise (Kalbsschnitzel mit Kartoffelpüree und Spinat) schlug mit 17,50 zu und für zwei Glas offenen Rotwein habe ich mit 9 Euro genau so viel bezahlt wie das günstigste Gericht auf der Karte.
Keine Frage, alles war sehr lecker. Die Kalbsschnitzel waren zart und saftig, die Sauce passend, dem Kartoffelpüree hat man zwar den Trüffel nicht wirklich angemerkt, aber dafür war der Spinat super. Von den Vorspeisen habe ich, da hier gesammtelt für die ganze Gruppe ein paar gemischte Platten hergestellt wurden, nicht wirklich viel mitbekommen, musste dafür dann aber auch statt 10 Euro nur 8 Euro berappen.
Insgesamt bin ich mit 40 Euro weniger in der Tasche und einem nicht wirklich gestillten Hunger wieder nach Hause gegangen.
Keine Frage, das Gusto Fino ist sehr edel, wie der Ein oder Andere das auch für Uhlenhorst erwartet, aber hier fühlte ich mich total fehl am Platze. Für ein Candlelight-Dinner mit der Frau oder Freundin sicherlich sehr angenehm und passend, aber für meinen Geschmack erheblich zu teuer und von den Portionen her unverhältnismäßig winzig im Vergleich zum Preis.
Für Freunde des gepflegten was-mache-ich-nur-mit-meinem-vielen-Geld-ausgebens genau das Richtige, aber meins isses nicht.
Daher kann ich leider - trotz hochwertiger Küche und edler Einrichtung - nicht besser werten.
(Dass das auch anders geht, habe ich hier im San Michele gesehen...)
Malte Klauck @Frank: Da konnte ich meine Neugierde nicht bremsen und schaute beim “San Michele” nach, ..., Wo ist dein Bericht? Oh, schon gesehen, nun ist er da! Ein schneller Jung unser Frank.. ! :o)
23 Juli 2009
sidifferent @Frank: Da konnte ich meine Neugierde nicht bremsen und schaute beim “San Michele” nach (grins, Bertucio), ... sag doch mal was über die Preise dort: Die pdf-Speisekarte sagt dazu nur “auf Anfrage”. Wenn Du schon die Preise beim Gusto Fino für zu hoch hältst, würde ich gern wissen, wie das San Michele dagegenhält. Ok, da gibt es auch Pizza.
23 Juli 2009
Ich trudelte nach kleinem Fussmarsch und 25minütiger Parkplatzsuche (sch… Baustelle) etwas später ein und dachte beim Blick durchs Fenster: Ui, hätte evtl. doch das kleine Schwarze anziehen sollen.
Drinnen ging es aber relativ locker zu und ich bekam noch ein Resteckchen vom Tisch ab.
Ich hatte auch nicht den grössten Hunger und bestellte mir als Hauptgericht natürlich Sushi (Sake und Teka Maki je 8Stck, 4,50+4,80) - ich hab ihn zwar nicht persönlich gesehen, aber es soll hier tatsächlich einen Sushimeister geben und noch einen Koch, sprich es war kein Problem die verschiedenen Speisen fast zeitgleich für alle zu servieren.
Ich als Sushivernichtungsmaschine fand die Lachsmakis super lecker - die mit Thunfisch ok.
Der Lachs überzeugte auch schon bei den gemischten ital./asiatischen Vorspeisen, wobei die bei unserer grossen Gruppe ruhig etwas üppiger hätte ausfallen können oder 2,70 weniger hätten kosten dürfen ;-)
Naja - ist nicht einfach es allen einer Gruppe gerecht zu machen - ansonsten alles sehr lecker und die selbstgemachte Teriyakisosse der Hammer!
Zum krönenden Abschluss entschloss ich mich dann auch für die Nachtischplatte - Mega ;o)
Letzendlich landete ich dann bei 28,- mit anteilig bezahltem Wasser.
Über die Beschallungsanlage sollte ich nochmal mit den Inhaber(n?) sprechen und bei der Beleuchtung täte ein Dimmer Wunder, aber das ist ja noch leicht zu ändern - hier meine Servicehotline: 0190 … hahaha
War ein sehr netter Abend und hat mich gefreut das so viele diesmal gekommen sind
Wie ich bereits gestern Abend schon befürchtete, wird die Qualität der Berichte co-qypender Qype-City-Nighter mit Hang zur italienischen Küche meine mageren Künste der Platzbeschreibung weit in den Schatten stellen [sidifferent].
Als ausgesprochener Nicht-unbedingt-Liebhaber von Pizzeria und Trattoria hoffte ich im Vorwege auf das Beste und rechnete mit dem Schlimmsten. Eine alte, bewehrte Regel selbstständiger Kaufleute und Gewerbetreibender. Nun, die fußläufig zu erreichende Lage an der Papenhuder Straße gab den Anstoß einen Versuch zu wagen.
Nach zwei telefonischen Vorgesprächen mit unserem Gastgeber und einem Vorabbesuch am Nachmittag der QCN, war ich mir sicher: hier legt sich heute Abend einer richtig ins Zeug.
Und da in Hamburg augenscheinlich jede Gesellschaft ab zwölf Personen, die am zweiten Mittwoch Abend im Monat reserviert, als Qype City Night Tester angesehen wird, ist die Frage eines anonymen, objektiven Restauranttests unter Alltagsbedingungen damit vom Tisch.
Ich habe die vorangegangenen Beiträge aufmerksam gelesen und stimme weitestgehend zu.
Tatsächlich sind wir hier in Uhlenhorst und nicht irgendwo auf der Durchreise. Dass somit eine Vorspeise zwischen 7 und 10 Euro und ein Hauptgericht zwischen 15 und 22 Euro angesiedelt ist, hatte ich (erstmals) im Vorwege nicht geprüft, da PJs Recherche eigentlich budgetkompatiblen Besuch in der vollen Breite der QCNer garantiert. Dennoch bemerkte ich ob des Preisniveaus die eine und andere skeptische Miene.
Sei es was drum. Ich bin eben Uhlenhorster, kenne auch das Preisniveau und habe dementsprechend eine Erwartungshaltung:
Trotz mehrfacher Nachfrage unseres Gastgebers [an mich als Orga gerichtet] ob denn alles in Ordnung sei; mir fiel trotz angestrengtem Überlegen nichts ein, was ich hätte bemängeln können.
Ich hatte vorsichtshalber nur für die angemeldeten 13 Personen reserviert. Dass am Ende 18 Personen Platz fanden und Punkt 22:00 Uhr zeitgleich ihre Hauptspeisen erhielten, verdient ein besonderes Lob.
Am Ende habe ich aufgerundete 30 Euro bezahlt, für eine Antipasti-Vorspeise (u.a. Cappacio und Trüffel, gegrillte Babykraken, Sushi, frittierte Süsskartoffel), eine herrlich gegrillte Dorade und viel Stilles Wasser.
Ich habe mich glänzend amüsiert und im Kreise meiner Tischnachbarn und Gegenüber einen tollen Abend verbracht. Das ist das was (über gutes Essen hinaus) in der Erinnerung bleibt.
Gestern war als die Qype Night im Gusto fino und endlich habe auch ich es mal wieder geschafft vorbei zukommen!
Ich kannte das Restaurant schon vom vorbei gehen & weil der Peter es so gelobt hatte war mein Freund auch schon dort gewesen und hatte mir sehr begeistert berichtet!
Es dauerte bis alle bestellt hatten und das Brot würde immer weniger! ;)
Die Vorspeisen waren für mich hammermässig lecker! Weiß gar nicht mehr was am besten war, wahrscheinlich die Auswahl und die Zusammmenstellung von italienischen & japanischen Leckerein!
Allerdings war ich danach satt, hatte natürlich zu viel Brot gegessen!
Zum Hauptgang gab es eine Vorspeise: Babycalamari auf Rucula, für mich perfekt!
Das Dessert sah klasse aus, werde ich beim nächsten Besuch vielleicht mal testen!
Ich haben für den Abend für mich & meine Freundin 53 € bezahlt, was ich absolut okay finde! Das Sushi, welches ich für meinen Freund mitbringen sollte gabs überraschender Weise aufs Haus! Und meine Freundin bekam noch ein kleines Glas Weinchen nachgeschenkt!
Vielen Dank
Eine wunderschöne QCN 07/2009 in einem Ristorante (nicht zu verwechseln mit Pizzeria oder Trattoria) mit japanischen Einschlägen:
Nette Qyper, gutes Essen, sehr nette Gastgeber, die aufgrund ständig anwachsender Anzahl von Qypern den langen Tisch zweimal erweitern mussten. Und die das auch ohne großes Gewese und schnell erledigten.
Überhaupt war mein grundsätzlicher emotionaler Eindruck hier: Im Gastraum war von dem Stress in der Küche, den wir sicher mit den unterschiedlichen Gerichten, die möglichst zur gleichen Zeit serviert werden sollten (und ich auch noch die einzige mit einem kleinen Pastagang zwischen Antipasti und Hauptgang …), verursacht haben, nichts zu spüren.
Der Stil ist gehoben, aber nicht abgehoben, die Tische weiß eingedeckt mit Kandelabern. Klein und nett dachte ich, als ich die Stätte betrat.
Bis sich alle Qyper gesammelt hatten und die Bestellungen aufgenommen werden konnten, dauerte es ein Weilchen und mein vorgestellter Appetit war wieder mal größer als mein tatsächlicher. Das obligatorische Brot wurde begleitet von einer Paste aus Tomate, Kräutern, Öl und … meiner Meinung nach Wasabi. Correct me, if I am wrong. Der gereichte offene sizilianische Weißwein war nicht so schwer / aromareich, wie ich befürchtete und passte sehr gut zu allen Gerichten.
Los ging es mit deliziösen Antipasti-Platten: italienisch-japanisch. Klingt komisch, ist aber ein echtes Hightlight. Falls ich Elemente vergessen habe, möge man mir das bitte nachsehen; sie waren einfach zu schnell weg, um sie alle zu probieren.
Auf der italienischen Seite: Carpaccio mit Parmesan, Vitello Tonnato, marinierte Paprika, gegrillte Baby-Kraken, Cocktailtomate-Mozzarella
Auf der japanischen Platte: Meeresfrüchte-Tempura, Zucchini-Tempura, ein wirklich interessanter lauwarmer Salat aus Zucchini/Lachs?/Apfelspalten und ein paar gute Sushi-Kreationen. Eine Kreation hat vor allem meine Aufmerksamkeit erregt: Da ist was drin, was crunchy war wie Röstzwiebeln oder geröstete Brotwürfel ? Interessantes Mundgefühl. Die dazu gereichte Teriyaki-Sauce war nicht so, wie ich sie kenne, aber aufgrund ihrer Klebrigkeit/Malzigkeit (ohne zu süß zu sein!) genau richtig. Sie bleibt besser haften, suppt nicht so schnell durch. Und ist besser zu dosieren.
Aber ich bin ja in einem Restaurant, das von Italienern betrieben wird, also weiter mit einem Pastagang: Ja, der war ok: Ravioli mit Steinpilzfüllung von der Tageskarte, auf meine Bitte als Mini-Portion serviert, weil ich ja noch den Hauptgang bezwingen wollte. Leider zu wenig Steinpilzaroma und zu viel Butter.
Gefreut hatte ich mich auf den Hauptgang: Kalbsleber mit Salbei, auch von Tageskarte. Leider war der Salbei schon aus, also Kalbsleber Veneziana (mit Weißwein und Zwiebeln). Die Leber war zart und auf den Punkt gebraten und die Sauce interessanterweise etwas süßlich, was ich persönlich sehr schmackhaft fand. Das K’pü war leicht stückig und mit Trüffelöl verfeinert (gut), leider etwas zu wässrig. Wie wäre es Polenta stattdessen? Wäre auch fester in der Konsistenz, was sich besser zu den zarten Leberstückchen machen würde.
Was ich von den anderen Qypern mitbekommen habe:
Das Risotto polarisierte stark in der Wahrnehmung der Konsistenz (zu hart über genau richtig bis zu weich war alles dabei). Ich habe was von Miryam geklaut und fand es sehr gut: Die richtige Balance zwischen schlunzig und leicht bissfest und gut abgestimmt auf die Pfifferlinge. Risotto ist schwierig in Deutschland, je nachdem, von welcher ‚Reisrichtung’ jemand kommt.
Fazit: Ein interessanter neuer Stern am Uhlenhorster Himmel, mit sympathischen, engagierten Gastronomen und Küchenchefs, wie man sie sich wünscht. Was ich davon halten soll, dass Italiener aus unterschiedlichen Regionen hier gut zusammen arbeiten (was normalerweise gar nicht geht !) und auch noch Elemente der japanischen Küche dazufügen … darüber muss ich noch mal nachdenken. Aber die Synthese, die ich erlebt habe, war sehr viel versprechend. Ich schwanke zwischen 4 und 5 Punkten
PJebsen Ich hatte das Risotto und fand es genau richtig, eben weil es noch leicht bissfest war.
10 Juli 2009
Ich fands hier relativ warm und wenn die Tür offen war eher zugig. Wir saßen auch ziemlich eng, dementsprechend laut wurde es dann.
Vielleicht ist es anders wenn man nicht mit einer Gruppe kommt.
Die Preise fand ich eher überdurchschnittlich, und wie es dann so üblich ist, die Portionen eher unterdurchschnittlich klein. Die Auswahl auf der Karte fand ich nicht besonders groß. Ich hatte eine Vorspeise für ca. 7 Euro eine Hauptspeise für ca. 9 Euro, und ging dann hungrig nach Hause.
Ansonsten nettes Personal und gehobenes Ambiente, insgesamt relativ klein.
Drei Sterne, denn ich möchte nicht noch einen dafür abziehen, dass das einfach nicht so ganz meine Location ist und ich sie auch nicht besucht hätte, wenn dort die QCN nicht stattgefunden hätte. Das soll dem Restaurant aber nicht zum Nachteil gereichen.
PJebsen @PJebsen: Was ich zu sagen versuchte ;-) : Wir hätten wahrscheinlich mehr Platz gehabt, wenn die Wirte gleich den kompletten Nebenraum für uns geblockt hätten.
11 Juli 2009
Anlässlich der Juli-QCN hat es mich gestern also ins vornehme Uhlenhorst, genauer gesagt, ins “Gusto Fino” verschlagen - zu finden im Souterrain in der Papenhuder Straße 49.
Das Lokal ist relativ klein, aber hübsch und mit weißen Tischtüchern und Stoffservietten ausgestattet, so wie man es von einem gediegenen Restaurant in dieser Lage und dieser Preiskategorie erwartet.
Die Speisekarte ist sehr ausgewählt und relativ übersichtlich, dazu gibt es noch eine Tafel mit Tagesangeboten. Das Angebot aus italienischer und japanischer Küche (wie z. B. Sushi) fand ich zwar anfangs leicht irritierend und sehr ungewöhnlich, aber die gemischten Vorspeisen, die eben auch die asiatischen Köstlichkeiten beinhalteten, konnten durchweg überzeugen. Auch die italienischen Antipasti fand ich klasse. Neben marinierten Schalotten und Zucchini gab es u. a. Vitello Tonnato, Carpaccio, Babycalamari und Mozzarella Pomodori. Das, was ich davon probiert hatte, war wirklich köstlich, jedoch fand ich die Mengen viel zu klein bemessen. Z. B. war auf unserer Platte, die wir uns zu viert (oder mehr?) teilten, nur 2 winzige Scheibchenen Vitello Tonnato, die man nicht wirklich teilen konnte. Auch auf der asiatischen Vorspeisenplatte gab es nur 2 Satéspießchen - diese konnte man sich zwar teilen, aber es war letztendlich wirklich nur eine Miniportion zum Kosten. Dafür, dass die Antipasti mista pro Person mit 7,70 Euro berechnet wurden, hätte es von einigen Zutaten schon etwas mehr sein dürfen, damit alle Teilnehmer auch von allem hätten probieren können.
Zum Glück hatte ich gestern Abend keinen Bärenhunger, und so entschied ich mich danach für den Hauptgang für eine Vorspeise, die Babycalamaretti auf Rucola. Die Größe fand ich für eine Vorspeise absolut in Ordnung, jedoch war das Ganze sehr nüchtern angerichtet (siehe Foto) und musste letztendlich mit mehreren Spritzern Balsamicocreme aufgepeppt werden.
Während des Abends gab es für mich zwei Gläser vom offenen Weißwein (zusammen für stolze 9,00 Euro) und mein eines Glas Wasser, welches ich dazu getrunken hatte, schlug beim Bezahlen mit 3,00 Euro zu Buche. Einen Cappuccino hatte ich auch, dessen Preis ich nicht mehr weiß. Alles zusammen addiert lag ich jedenfalls bei über 30 Euro.
Unser Kellner war im Großen und Ganzen recht aufmerksam und sehr freundlich, jedoch wurden die Brotkörbchen nur auf Nachfrage neu aufgefüllt und auch bezüglich des Mineralwassernachschubs hätte ich mir etwas mehr Aufmerksamkeit gewünscht.
Fazit: Unsere Vorspeisen fand ich exzellent und waren qualitativ sicher absolut hochwertig. Der Rest überzeugte mich jedoch leider nicht so sehr, dass ich jetzt noch einmal wiederkehren müsste; inbesondere fand ich die Portionen für die Preise einfach zu klein (besonders auch bei den Gnocchi) und die Getränke zu teuer - aber das ist meine ganz subjektive Meinung und sicher Ansichtssache.
Abgesehen von alledem fand ich den Abend nichts desto trotz großartig, was allerdings vielmehr an meinen sympathischen Tischnachbarn und den überaus netten Gesprächen lag, als an der Location und/oder dem Essen. ;-)
Elli79 “Abgesehen von alledem fand ich den Abend nichts desto trotz großartig, was allerdings vielmehr an meinen sympathischen Tischnachbarn und den überaus netten Gesprächen lag, als an der Location und/oder dem Essen. ;-)”
das sowie so! ;)
9 Juli 2009
Ich weiß: Es ist unfair, ein Restaurant am allerersten Tag heimzusuchen, schon vor der offiziellen Eröffnung. Im Gusto fino wurde heute Mittag noch gestrichen, und eine Speisekarte gab es noch nicht. Alles aber kein Problem, denn die beiden sympathischen Betreiber verstehen als erfahrene Gastronomen ihr Handwerk.
Um das Fazit vorwegzunehmen: Das heutige Debüt war vortrefflich. Was mich besonders freut, denn mit dem Gusto fino ist endlich wieder ein italienisches Restaurant ins Souterrain der Papenhuder Straße 49 eingezogen. Zuvor residierte dort das 54°nord, das sich mit norddeutscher Küche einen hervorragenden Ruf erkochte. Grützwurst, Kalbsnieren und falscher Hase sind aber leider nicht mein Fall, weswegen ich einen weiteren Vorläufer am selben Standort vermisste: das fabulöse Pompei. Erst durch dieses Ristorante entdeckte ich vor circa zehn Jahren die vorher von mir schmählich vernachlässigte italienische Küche für mich.
Das Gusto fino scheint ein würdiger Nachfolger zu sein. Als Vorspeise des Mittagsmenüs für günstige 8,50 Euro wählte ich eine Spargelsuppe, die schon mal ein wunderbarer Einstieg war: leicht (im Gegensatz zur sonst oft angebotenen mehlschwitzig eingedickten gutbürgerlichen Variante), aber geschmacksintensiv, mit gerösteten Pinienkernen und frischen Kräutern.
Als Hauptspeise (siehe Foto) gab es eine Dorade mit einer delikaten Sauce aus rosa Pfeffer, Wein und Zitrone sowie zarten Röstaromen (nicht angebrannt wie bei Tim Mälzer, sondern gekonnt ;-) ); dazu ebenfalls perfekt angeröstete Rosmarinkartoffeln und Zwiebelgemüse. Und über allem schwebte ein sanfter Hauch von Knoblauch. Höchstwertung!
Originellerweise leistet sich das Gusto fino auch einen eigenen Sushi-Chef. Dessen Können genoss heute Mittag ein asiatisches Paar am Nebentisch, das ebenfalls äußerst zufrieden war.
Vorwarnung: Dies wird nicht mein letzter Besuch in diesem feinen Laden sein, es drohen also noch diverse Aktualisierungen dieses Beitrags. ;-)
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Und schon folgt eine abendliche Ergänzung: Mittlerweile hängt vor dem Restaurant die verlockende Abendkarte aus. Italienische Hauptspeisen kosten zwischen ca. 8,50 Euro (Pasta) und 18 Euro, Sushi gibt’s ab ca. 4,50 Euro.
PJebsen @Eat_Berlin: Klingt nach Übersetzungscomputer! Könnte ein Fall für dich sein … ;-)
21 Juni 2009






