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Kompliment Rolf Bernhard Geißmann (11.09.2007) •••••

Kennt Ihr das meistverkaufte Kleidungsstück der Welt? Man staunt, es ist tatsächlich das T-shirt.
Da ich ja mittlerweile 4 dieser netten Leibchen von Qype bekommen habe, alle als 100 %-Baumwolle aus dem Herkunftsland Bangladesh deklariert, habe ich mir mal so meine kritischen Gedanken gemacht.
Warum?
Baumwolle ist heute der Anbau, der am stärksten mit Pestiziden
gespritzt wird. Die Chemiemafia redet den armen Menschen neben dem Gen-Anbau auch noch die Pestizide ein, nur um selber das große Geschäft zu machen.
Und wir sind so blöd und kaufen diese verseuchten Bauwollshirts
aus aller Herren Länder.
Diese Kleidungsstücke sind unsere zweite Haut und da gehören keine Pestizide dran.
Ist Euch eigentlich bekannt, daß mittlerweile jedes Jahr über 1000
Baumwollerntner in diesen Anbauländern an Pestiziden sterben?
Ich war auch sehr schockiert.
Und das alles nur dafür, daß in den Wirtschaftsländern die Reichen ihre shirts aus Baumwolle für 2-4 Euro einkaufen können.
Mittlerweile kommt hinzu, daß man den armen Bauern z.B. in Indien gen-manipulierte Baumwollpflanzen verkauft hat. Diese haben sich dafür verschulden und in Abhängigkeit begeben müssen.
Da aber die gen-manipulierten Pflanzen nicht bei den dortigen Böden resistent gegen Schädlinge waren, u.a. sogar den Pestiziden, die ja auch dazu verkauft wurden, nicht gewachsen waren,
sind ganze Ernten vernichtet worden und die Kleinbauern standen vor dem Nichts.
Das Ergebnis: Eine überdurchschnittlich hohe Selbstmordrate unter diesen Menschen.
Sollen wir weiter Baumwollkleidung kaufen, einfach so, ohne nachzudenken?
Ich nicht mehr.

Gibt es eine Alternative?
Ja.
Das Projekt Burkina Faso der Firma Hess-Natur.
Hier sind Baumwollfelder enstanden, die absolut giftfrei gehalten werden, kontrolliert, biologischer Anbau.
Ein einziges Hemd hält dort 7 qm Boden pestizidfrei, denn im konventionellen Baumwollanbau werden 1 kg Pestizide auf jeden Hektar Baumwolle gesprüht.
Mittlerweile wird das Projekt immer erfogreicher und weitet sich aus, von 756 Hektar in 2006 auf 1.100 Hektar in 2007.
Die Ernte in 2007 wird bei 100 Tonnen liegen, giftfreie Hemden =
825.000 Stück.
Hess ist bestrebt, bis 2008, 20 % der gesamten erforderlichen Baumwolle, allein aus diesem Projekt zu erwirtschaften.
Klar, dann gibt es das T-shirt nicht für 4 Euro, sondern für 13 Euro, aber das ist meine Haut mir wert.
Und ich helfe mit, daß 1500 Menschen in Burkina Faso einen Arbeitsplatz haben.
Es gibt noch mehr Innovationen bei Hess, bei Interesse mailt den Bereichsleiter Rolf Heimann dort an, vielleicht habt Ihr Vorschläge, vielleicht wollt Ihr Euch einbringen.

Aber eines ist wichtig, es wird Zeit, daß wir ALLE umdenken.









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