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Berliner Ensemble
Mitte, Berlin
37 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin
- Kontakt:
-
030 28408 0
| Nutzer-Infos |
|
Friedrichstr. 107, am Friedrichstadt-Palast, 10117 Berlin
Zitat: Wir waren am Samstag zum Club Mix um 22 Uhr im Quatsch Comedy Club, Moderation machte Markus Barth – einfach super, uns haben alle Komiker sehr gut gefallen und wir werden bei unserem nächsten Berlinbesuch gerne wieder kommen.
36 Beiträge zum Platz "Berliner Ensemble" auf Deutsch
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Das Theater am Schiffbauerdamm, auch bekannt als Berliner Ensemble, ist eine der bekanntesten Berliner Theaterbühne, vielleicht die bekannteste überhaupt. Viele berühmte Dramatiker, Regisseure und Schauspieler haben hier schon gearbeitet. Über allem schwebt natürlich der Geist Bertolt Brechts, der dieses Theater nach dem Krieg aufbaute und ihm bis heute seinen Stempel aufdrückt.
Das Repertoire legt keinen Schwerpunkt auf moderne, gegenwartsbezogene Theatertexte. Der 1994 verstorbene Werner Schwab ist schon fast der aktuellste Autor. Vielmehr widmet sich das BE der Pflege von Klassikern. Lessing, Kleist und Tschechow kommen regelmäßig ins Programm, aber auch Sophokles und Shakespeare werden aufgeführt. Selbst Inszenierungen, die klassisch für für das BE sind, werden immer mal wieder gespielt. So ist gelegentlich noch Brechts „Der aufenthaltsame Aufstieg des Aturo Ui“ in der Inszenierung von Heiner Müller aus dem Jahr 1995 zu sehen.
Bei meinen letzten Besuchen habe ich zwei Stücke gesehen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das war einmal „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht. Inszeniert wurde das Stück vom amerikanischen Regisseur Robert Wilson schon 2007, es ist seitdem aber ein fester Bestandteil des BE-Programms. Die Geschichte von Mackie Messer, seiner Frau Polly und dem Kopf der Londoner Bettlermafia, Jonathan Peachum, war eine unterhaltsame, amüsante und rasante Vorstellung. Die Slapstick-Einlagen fand ich sehr einfallsreich, auch die musikalischen Einlagen waren sehr schwungvoll. Ganz anders war „Dantons Tod“ nach Georg Büchner. Das Stück ist eine politische Auseinandersetzung zwischen Ideologie und Utopie, der Notwendigkeit von Gewalt und dem persönlichen Glück. Besonders bewegend fand ich die Bühnenbilder. Wenn Danton vor dem Revolutionstribunal aussagt, und die Damen und Herren von oben Gericht über ihn halten, empfand ich das als sehr bedrückend.
Die Preise für Karten bewegen sich – im Vergleich zu anderen großen Berliner Theatern – auf einem moderaten Niveau. Einzelkarten kosten je nach Preisklasse zwischen 5 und 30 Euro, ein Abo für zehn Vorstellungen (Preisklasse II) ist schon für 120 Euro zu haben. Es gibt Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Arbeitslose oder Rentner.
Fast schon barock ist der Saal zu nennen. Für ein modernes Theater regieren hier natürlich etwas zu viel die Goldverzierungen, aber das trägt auch ungemein zum Charme des Theaters bei. Durch die zwei Ränge bekommt es eine wunderbare Höhe, so dass – zumindest im Parkett – auch bis zur Paus genug Luft zum Atmen bleibt. Auf Bequemlichkeit wird im BE nicht viel gegeben, man sitzt da eher hart. Die Stühle stehen dicht an dicht, so dass das Durchkommen nicht immer leicht ist. Von den meisten Plätzen sieht man relativ gut, allerdings ist im zweiten Rang die Bühne sehr weit. Dafür ist die Akustik wirklich gut.
Das BE ist in Berlin eine Institution. Das Haus ist fast immer ausverkauft und neue Inszenierungen werden in den großen Tageszeitungen der Republik besprochen. Dabei scheint das Publikum das BE bald mehr zu lieben als die Presse. Aktuelle, gegenwartsbezogene Stücke werden leider kaum noch am BE gegeben – Ausnahme: Yasmina Reza –, dafür hat man aber reichlich Auswahl aus dem klassischen Repertoire von Sophokles bis Thomas Bernhard. Davon lasse ich mich aber nicht von meinem nächsten Besuch im Theater am Schiffbauerdamm abhalten.
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Konnte ich doch den hochbetagten Bernhard Minetti aus nächster Nähe bewundern.
Ich litt mit Martin Wuttke als Arturo Ui, und ich begann Gerd Voss zu bewundern, als er in EINFACH KOMPLIZIERT ganz alleine die Bühne füllte.
Ich war erst 3 Mal dort und hatte das Glück, drei unvergessliche Stücke zu sehen.
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Die Parkplatzsuche am Schiffbauerdamm ist ne kleine Katastrophe...
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Wiederholt Besitzer eines Jahresabonnements (für nur € 120,- kann man 10 Vorstellungen in den zweitbesten Kategorie bekommen), nur leider mit der Zeit ist das Kontingent kleiner geworden und telefonisch durch zu kommen, ist es mittlerweile auch nicht leichter. Nach dem vierten Jahre das Abo gekündigt.
Was die Theater-Inszinierungen betrifft, ja mit Höhen und Tiefen, aber meistens erstklassig.
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Das Theater ist wirklich wunderschön und in insgesamt einwandfreiem Zustand. Die Garderobe kostet 1€ extra. Ich habe mir mit Freunden “Der zerbrochene Krug” angesehen und fand mich gut unterhalten. Die Bühnenbauten waren schön anzusehen, die Darbietung nicht abstrakt und somit für einen Freund klarer Worte, wie mich, verständlich.
Warum nur 2 Punkte: Weil ich für den gezahlten Ticketpreis überhaupt nur etwas sehen konnte, wenn ich mich ständig, ausweichend der Dame vor mir, nach recht oder links verbog. Der Abend war eine körperliche Qual. Die Höhenunterschied zwischen den Sitzreihen im 1. Rang ist absolut unzureichend, da zudem auch nicht versetzt angeordnet. Beugt sich die Vorderfrau/-mann zudem nach vorne, wer sitzt schon gerne wie angewachsen, ist dann ganz aus mit der Sicht. Meine Freunde saßen nicht komfortabler, sie waren allerdings leidensfähiger oder nichts anderes gewöhnt.
Auf dem Parkett sind zumindest die Sitzreihen teilweise versetzt, hier muss man wohl experimentieren einen guten Platz zu finden.
Zu allem Unkomfort gesellt sich dann auch noch ein, bei Theater-Stille doch sehr lauter, knarrender Sitz.
Mein Veto für das Versetzen der Sitzreihen und einmal durch-ölen der Sitze. Dann komme ich wieder, versprochen.
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Ich gehe regelmäßig ins BE und bin bisher noch nie enttäuscht worden.
Das Ambiente ist toll und das Publikum gemischt.
Selbst die traditionellen Stücke überzeugen immer wieder durch eine Brise Innovation und jeder Theaterabend war bisher unterhaltsam.
Besonders lohnenswert sind Stücke mit hochklassigen Gastregisseuren und Sonderaufführungen (ich denke da besonders an "Herr Peymann kauft sich eine Hose…).
Ich hatte auch schon ein Abo, bin aber dazu übergegangen meine Theaterabende etwas spontaner zu gestalten. Oft findet man am Abend der Auffürung noch richtig gute Restkarten – auch wenn natürlich ein Risiko bleibt.
Das BE ist defintiv immer noch mein Lieblingstheater in Berlin und bietet nicht nur bei Brecht-Stücken ein tolles Qualitätstheater!
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Weltklasse.Theaterstücke von unbekannten Schinken bis hin zu Klassikern und auch in anderen Sprachen.Hervorragend!Exzellente Darbietungen.
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Sehr schönes Haus – Inbegriff eines alten Theaters mit Fresken und rotem Samt, etc. Gemischtes Programm – vieles davon Mainstream, weniges etwas mutiger und damit für mich interessanter. Beispiel “Shakespeares Sonette”: Ich liebe (!) Robert Wilson und habe die Inszenierung an sich wirklich genossen, aufgesogen – wahnsinnige Designs, grandioses Licht und auch wunderbare musikalische Umsetzung von Wainwright und den begnadeten Musikern. Aber dann gab es diese – wie ich finde – furchtbaren Slapstick-Einlagen zwecks Umbauten, die m.E. einfach nur billig und doof waren und einen komplett aus der Wilson/Wainwright/Shakespeare Welt rausgerissen haben – meiner Meinung nach das LETZTE, was bei so einer Inszenierung passieren sollte. Es muss ja nicht alles ernst sein, keinesfalls – bei Shakespeare ist es das ja auch nicht . . . aber diese Art von Slapstick, die “Cupid” und sein “Assistent” dargeboten haben, fand ich dann doch extrem unpassend und schade – in der Idee an sich, nicht in der Darbietung der beiden Spieler wohlgemerkt. Aber “Cupid” und sein “Assistent” haben am Ende ordentlich Applaus geerntet – das war der Moment, in dem ich mich für die Menschheit fremdgeschämt habe, aber nun . . . jedem das seine. Ansonsten: Grandios!
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Tolles Haus, der brechtsche Geist lebt hier weiter. Als Student bekommt man günstige Karten für gute Plätze. So wird das BE zur kulturellen Einstiegsdroge!
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61 Beiträge
Gutes Improtheater in der Nähe des Schlesischen Tors. Tipp: Karten im Vorkauf holen, damit man eine Chance auf gute Plätze hat.
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23 Beiträge
Wunderschönes Haus, gute Atmosphäre! Immer wieder sehr gerne.
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Sahen hier die Dreigroschenoper, war gut inszeniert und gespielt. Die Sicht auch von den nicht allerteuersten Plätzen war gut.
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Sehr schönes Haus, tollen Ambiente und schöne Inszenierungen!
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mein erstes mal … beeindruckendes theater … ich war erschlagen von all der gold-samtenen pracht.
schöne grösse, auch für eine lesung. sitzreihenabstand im parkett nach vorne und zu beiden seiten eher beengt. etwa so wie in der economy einer billig-airline. schade.
lesung max goldt … wie immer ein genuss.
ob ich ausser einmal jährlich zu goldt nochmal hingehe? ja, aber nur wenn sie die bestuhlung so arrangieren, dass man nicht stundenlang körperkontakt zu fremden halten muss. ansonsten eher in die logen oder mal auf dem rang probieren.
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