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Rheinisches LandesMuseum Bonn
Bonn
- Adresse:
-
Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn
- Kontakt:
-
0228 2070 0
- Geöffnet:
-
Di Do Fr Sa + So: 10 – 18 h,
Mi 10 – 21 h
Mo geschlossen
| Nutzer-Infos |
|
6 Beiträge zum Platz "Rheinisches LandesMuseum Bonn" auf Deutsch
Sonderausstellungen.
Immer wieder einen Besuch wert.
High Tech Romans – Unter dem Motto “Schauen Machen Staunen” werden die Errungenschaften des römischen Reiches auch den Kleinsten anschaulich vermittelt.
War ein angenehmer und kurzweiliger Familienausflug.
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Klar liegen hier viele Steine und Knochen rum, aber es ist gut illustriert und mit Headset gut verständlich. Ich mag Elefanten sehr und deswegen fand ich das hier sehenswert.
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Ich war mit meinem Sohn, angelockt von den Plakaten der Sonderausstellung Elefantenreich, erstmalig im Museum.
Das Museum liegt in Bonn, grob gesagt, hinter dem Bahnhof. Man sollte aber als Ortsfremder einen Stadtplan greifbar haben.
Das Gebäude selbst ist sehr schön und macht einen relativ modernen Eindruck. Angeschlossen ans Museum ist ein Museumsshop und ein (nettes) Cafe.
Die Sonderausstellung besteht aus einem nachgebauten Mammut und vielen, vielen Knochen und Sklettteilen. Die ersten 5-7 mögen noch interessant sein dann wurde uns aber schon langweilig.
Die normale Ausstellung besteht aus vielen, vielen, vielen Steinen. Ob nun Faustkeile, Fossilien, Mauerresten alles Steine.
Es gibt natürlich noch andere, bestimmt auch seltene, hochkarätige und wertvolle, Ausstellungsstücke.
Uns sind aber nur Knochen und Steine in Erinnerung geblieben.
Dafür musste ich 8,— € Eintritt bezahlen (Kinder sind frei).
Ich als Gelegenheitsmuseumsbesucher würde dort nicht mehr hingehen (mein Sohn erst recht nicht mehr)
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Als größtes Museum des Landschaftsverbandes Rheinland ermöglicht das Rheinische Landesmuseum einen Blick auf die Kulturgeschichte der Region zwischen Aachen und Essen, Kleve und Bonn. Sie beginnt mit dem Neandertaler, der vor über 40.000 Jahren lebte, und reicht bis in unsere Tage, in denen sich Künstler Gedanken über das Hier und Jetzt machen.
Das Rheinische LandesMuseum ist ein Themenmuseum. Als für alle Zeitabschnitte menschlicher Kulturgeschichte wesentlich, bietet das Haus mehrere Themen an. Die Objekte innerhalb jedes Themas stehen unabhängig von ihrer zeitlichen Zuordnung gezielt in ihrem inhaltlichen Umfeld. Jedes Thema wird bis zur Gegenwart, also bis zur zeitgenössischen Betroffenheit geführt.
Auch den Kindern wird mit den Originalen, den Inszenierungen und verschiedenen Medien Antworten auf viele Fragen geboten, die disie an ausgestellte Funde und Werke stellen. Eine festgelegte Besichtigung ist nicht vorgesehen.
Römische Reiterhelme mit Gesichtsmasken gehören zu den seltenen und kostbaren Funden antiker Militärausrüstung. Herausragende Stücke aus der Sammlung des Museum Het Valkhof in Nijmegen, die im Mittelpunkt eines deutsch-niederländischen Forschungsprojektes standen, präsentiert das Rheinische LandesMuseum Bonn des Landschaftsverbandes Rheinland mit den aktuellen Untersuchungsergebnissen im Rahmen der Ausstellung „Krieg und Frieden. Kelten – Römer – Germanen".
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Das Landesmuseum ist ohne Navi etwas schwer zu erreichen, nicht so üppig ausgeschildert wie die Kunstmuseen an der Museumsmeile, aber ausgesprochen hochkarätig, was die ausgestellten Exponate betrifft. Schon die Herbst- Ausstellung KRIEG UND FRIEDEN, die das wechselvolle Miteinander von Kelten, Germanen und Römern thematisiert hatte, war exzellent. Seit dem 9.2.2008 wird nun in vielen Vitrinen, Großobjekten und einem gut erklärenden Film der SCHATZ DER BARBAREN bestens präsentiert! Allemannen, Chatten, Germanen, Kelten hatten immer wieder deit dem 3. Jahrhundert den Rhein überquert, um in römisch verwalteten Gebieten (heute Frankreich, Belgien, Spanien) reiche Beutezüge zu unternehmen. Bei der Rückkehr ins heimische Sauer- oder Münsterland mussten SIe zwangsläufig die gesamte Beute über den Rhein verschiffen, was mangels seetüchtiger Lastkähne oft genug misslang. Auch die gut im Uferbewuchs getarnten römischen Schnellboote rammten gerne die schwerfälligen Floße der "Barbaren" und versenkten Mann und Beuteschätze auf dem Grund des Rheins. Zufällig fand man bei Baggerarbeiten einen ansehnlichen Beuteschatz, der nun - bestens präpariert und erklärt - die Museumsbesucher erfreut. Äußerst sehenswert, diese Ausstellung, es gibt reichlich Parkplätze unter dem Gebäude, und eine sehr gute Restauration verwöhnt den hungrigen Historiker mit Jacobsmuscheln, Scampis, Steaks, Dorsch und vielen anderen Spezialitäten.
Kommentieren 2 Kommentare zu diesem Beitrag
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meme, 22 Februar 2008: sehr interessant - aber was sind Chatten, habe ich noch nie gehört ??
Ich gebe zu, dass ich Banause zuerst an unser modernes "chatten" gedacht habe. -
Höhlenmusiker, 22 Februar 2008: Dieser germanische Volksstamm (taucht heute noch in Flurnamen oft als Katten auf) hat den Römern ganz schön zugesetzt und oft den Rhein zu Beutezügen überquert. Die Jungs waren auch im Bergbau tätig, die Tagebau- Gruben heißen hier noch Kattenohl.
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