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Die 2te Heimat

Max-Brauer-Allee 34, 22765 Hamburg

Neu! In Hamburgs Speicher34 bietet die 2te Heimat mehr als nur Theater: Persönlicher Empfang, Kultursalon, Ambiente mit anschliessendem Feinschmeckermahl an langen Tischen zwecks Geselligkeit. Empfehlenswert.

Kompliment macadora (17.05.2008) •••••

Wir sind ausgemachte Fans der Kammeroper und hatten das Glück über die Jahre viele Aufführungen zu sehen. Das spannende an der Kammeroper ist die Reduktion der Musik das kleine Orchester. Viele Stücke bekommen dadurch einen eigenen Glanz, durch die Wohnzimmeratmosphäre hat man das Gefühl die Sänger würden ganz allein für einen selbst singen. Gar kein Vergleich zu dem Erlebnis im “richtigen” Opernhaus.

Die Inszenierungen sind durchweg sehr gelungen und echte Interpretationen der Stücke und keine Kostümklamotten. Besonders gerne denke ich immer noch an Cosi fan Tutte welches in die Fifties verlegt worden ist. Badeanzüge mit Blockstreifen und Hornrand Sonnenbrillen - sehr groß.

In Verbindung mit dem schon oft gelobten 4-Gänge Menü eine super Abendveranstaltung auch für Nicht-Klassikfans durchaus geeignet.

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Kompliment hamburgerin55 (05.04.2008) •••••

Ich habe mir dort Die Hochzeit des Figaros angehört. Mit dem Dinner vorweg. Ein wirklich gelungener Abend! Am schönsten finde ich die Sitzplätze. Alles verschiedene goldbemalte und mit rotem Samt bezogene alte Stühle. Keine üblichen Klappsessel! Am schönsten sitzt man in Reihe 4, dort sitzt man auf einer Seite gleich im Orchester. Für Kinder gibt es dort eine Extrafassung der Zauberflöte - auch für erwachsene Mozartfans ein absolutes MUSS.

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Qype Advanced Insider 1167
Benutzerfoto: floho

floho

Kompliment floho (17.02.2008) •••••

Auf der Suche nach einem schönen Theaterabend bin ich über die guten Bewertungen des Allee Theaters hier auf Qype gestolpert... und dachte mir nach einem Blick auf das aktuelle Programm (Orpheus und Eurydike): Das probieren wir!

Kurz um: Wir waren begeistert. Das Setting ist fast schon intim, dafür sorgen der relativ kleine Zuschauerraum und die Nähe zur Bühne. Das wissen die Schauspieler zu nutzen: Das Stück lebte in den großen und eben auch in den kleinen Gesten und Worten. Gesanglich tadellos, auch aus dem Orchestergraben kam nur Gutes. Was mir am Meisten imponierte, waren zwei Dinge: Zum einen die Übersetzung dieses alten Dramas in ein modernes Apartment, die ohne Klischees, ohne erzwungene Moderne auskommt, sondern die Tragik von Orpheus und Eurydike in der Form der Kammeroper wunderbar übersetzt; zum anderen die Lust am Spielen, die allen Schauspielern anzumerken war, diese gespannte Entspanntheit mit Stimme und Gestik. Es hat einfach riesig Spaß gemacht.

Nächstes Mal sollten wir das zum Stück geschnittene 4-Gänge Menü probieren - das sah wirklich lecker aus ;-)
(Oh, und 50% Studentenrabatt sind natürlich auch nicht zu unterschätzen!)

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Qype Advanced Insider 3364
Benutzerfoto: musensohn

musensohn

Kompliment musensohn (26.10.2007) •••••

Da meine Vorschreiber den musikkulturellen Aspekt hinreichend treffend beschrieben haben, möchte ich kurz noch auf den kulinarischen hinweisen. Es mag in einem so kleinen Haus schwer vorstellbar sein, mehr als hundert Gästen gleichzeitig ein mehrgängiges Menü aufzutischen. Aber das klappt durchaus. Und der Verdauung kann es nur förderlich sein, daß hier keine Ruckzuckbeköstigung stattfindet, sondern ein auf die Aktpausen verteiltes stilvolles Dinner, das inhaltlich ganz auf die Vorstellung abgestimmt ist. So stellt die Menükarte augenzwinkernde Bezüge zu den Opernfiguren und dem Ort der Handlung dar. Die servierten Speisen, in diesem Fall ging es um Sizilien, blieben den Erwartungen in nichts schuldig. Sogar kleine Sonderwünsche wurden berücksichtigt. Und die Tischdekoration ist durchaus festlich. Es sei also vor der Opernvorstellung in jedem Fall empfohlen, das preiswerte Vier-Gänge-Menü mitzubestellen. Außer bei Fidelio vielleicht, dann dürfte es konsequenterweise nur hartes Brot und einen Schluck Wasser geben...

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Qype Insider 228
Benutzerfoto: kleppten

kleppten

Kompliment kleppten (15.02.2007) •••••

Wagner mit 9 Musikern in einem kleinen Theater.
Leichte Shakespearetexte und Klamauk.
Eine Stewardess, die den Gästen vor der Ouvertüre einen guten Flug nach Palermo wünscht. Das klingt ziemlich abgedreht, und das ist es auch.

Spielfreude, Sinn für Situationskomik und die seltene Fähigkeit, mit kleinen Mitteln einen große Opernabend auf die Bühne zu bringen, das findet man in der Hamburger Kammeroper im Aleetheater. Egal, was läuft, man kann blind hingehen, man wird sich immer amüsieren.

Vergesst Sterilios wie Netrebko und AIDA als Stadionrockevent und gebt Euer sauer verdientes Geld lieber den Vollblutmusikern bei der Kammeroper.

Pssst. Geheimtipp: Geburtskinder zahlen nur den halben Eintritt. Also das ideale Geschenk für den kleinen Geldbeutel oder die Einladung.


ek

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Qype Advanced Insider 2713
Benutzerfoto: Epikur

Epikur

Kompliment Epikur (24.06.2006) •••••

Ich kann dem nur zustimmen. Hier macht Oper richtig Spaß. Nicht nur den Zuschauern, sondern auch den Musikern. Es ist zwanglos und teilweise herrlich albern. Wer Berührungsängste mit der klassichen Oper hat, sollte unbedingt hierher gehen.

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Kompliment Wolfgang Thomas (01.06.2006) •••••

Man stelle sich einen Zuschauerraum mit ca. 200 Plätzen vor (alles individuelle, alte Stühle, nicht alle bequem), vorn sitzt ein 6-köpfiges Orchester, davor ein Dirigent und auf der Bühne singen 6 Darsteller z.B. gerade Cosi fan Tutte. Die Inszenierung ist wohltuend albern, wenig elitär, insgesamt sehr unterhaltsam. Ein sehr intensives Oper-Erlebnis, weil man so nah am Geschehen ist. Die können RICHTIG singen, und haben ganz offensichtlich Spaß daran. Und zwischen den Akten geht man mal schnell nach nebenan und isst schon mal eine Vorspeise. Der Spielplan wechselt halbjährlich, schade, ich würde da gern häufiger hingehen. Das Publikum ist Opern-typisch eher über als unter 50, was schade ist. Letztlich wird die Oper hier wieder in einen unterhaltenden und kulinarischen Rahmen gebraucht, in dem sie ursprünglich entstand. Sehr empfehlenswert !

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Beliebte Stichworte: altona, dinner, kammeroper, oper, stilvoll

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