ALLEE THEATER GmbH, Altona-Altstadt, Hamburg
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Kinder Freizeit Altona-Altstadt | Kinder Freizeit Hamburg
Sehenswürdigkeiten Altona-Altstadt | Sehenswürdigkeiten Hamburg - Adresse:
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Max-Brauer-Allee 76, 22765 Hamburg
040 382959
- Website:
- Geöffnet:
- Mo.-Fr. 10-18 Uhr, Sa./So. 11-16
Du kannst so viele Bilder hochladen wie Du willst.
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Blankeneser Hauptstrasse 139, 22587 Hamburg
Besucht werden u.a.alteingesessene Schuhmacher, Schneidermeister,junge kreative Künstler und auch Delikatessengeschäfte für Kostproben, abseits der Touristenpfade.
10 Beiträge zu ALLEE THEATER GmbH auf Deutsch
Kleine Bühne, niedlicher Orchestergraben mit kleinem Orchester, meistens auch ziemlich gute Sänger, gutes Bühnenbild. Man kann hier wirklich schöne Opernabende erleben. Das Opernmenü ist sehr zu empfehlen.
Unbedingt reinschauen....aber Kinder mitbringen weil es dann doppelt Spaß macht. Das Ambiente und das Programm sind sehr gut.
Für`s Opernhaus Sydney, das edle Gehäuse,
da brauchst du zum Eintritt bekanntlich viel Mäuse.
Und hörst an der MET du mal die Barkarole,
dann kostet das dich eine Menge an Kohle.
Auch wem ein Besuch in der Staatsoper einfällt,
dem reicht letztlich nicht nur ein Säckchen voll Kleingeld.
Und willst du die Mailänder Scala betreten,
dann kannst du das nur mit genügend Moneten.
Als Opernfreund bin ich seit kurzem nun einer,
der weiß jetzt: Es geht auch ein paar Nummern kleiner!
Die Kammeroper in Altona macht sich,
und was sie da macht, das ist wirklich beachtlich.
Denn ohne viel Moos ist hier richtig was los
mit kleinem Orchester, doch stimmlich ganz groß.
Und dass dieses Haus gut besucht und nie leer ist,
beweist wieder mal, dass oft weniger mehr ist!
Das Operngeschehen mit großen Gefühlen
verfolgt man auf urigen goldenen Stühlen.
Wer will und wer noch den besonderen Clou liebt,
bestellt ein Menü, dass auf Wunsch es dazu gibt:
Für Vorher, für Nachher und Hauptgang zur Pause,
vielleicht ganz willkommen im Operngebrause.
Man hört, sieht und schmeckt - und man spart auch noch Geld.
So schafft das kein Opernhaus sonst auf der Welt.....!
43mitReis Schade eigentlich, dass es bei Qype keinen #ff (follow friday) gibt. Ich würde dich erwähnen/weiterempfehlen ;)
27 November 2010
Das Allee Theater wurde 1969 als Deutschlands ältestes Kindertheater gegründet.
1996 folgte auf der gleichen Bühne eine Kammeroper nach dem Vorbild der Barockoper. Die stets deutschprachigen Inszenierungen in dem außergewöhnlichen, in Rot und Gold gehaltenen Theatersaal haben eine feste Fangemeinde.
Ich finde ein tolles Angebot ist dabei: Nämlich das Opernmenü. Für ca. 27 Euro gibt es ein auf die Musik abgestimmtes viergängiges Menü, das in den Pausen im Bistro serviert wird.
Wagner mit 9 Musikern in einem kleinen Theater.
Leichte Shakespearetexte und Klamauk.
Eine Stewardess, die den Gästen vor der Ouvertüre einen guten Flug nach Palermo wünscht. Das klingt ziemlich abgedreht, und das ist es auch.
Spielfreude, Sinn für Situationskomik und die seltene Fähigkeit, mit kleinen Mitteln einen großen Opernabend auf die Bühne zu bringen, das findet man in der Hamburger Kammeroper im Aleetheater. Egal, was läuft, man kann blind hingehen, man wird sich immer amüsieren.
Vergesst Sterilios wie Netrebko und AIDA als Stadionrockevent und gebt Euer sauer verdientes Geld lieber den Vollblutmusikern bei der Kammeroper.
Pssst. Geheimtipp: Geburtstagskinder zahlen nur den halben Eintritt. Also das ideale Geschenk für den kleinen Geldbeutel oder die Einladung.
ek
EDIT: Man kann am Wochenende die Aufführung auch inkl. Operndinner buchen. Das ist zwar kein kulinarischer Höhenflug aber sehr nett.
Wir sind ausgemachte Fans der Kammeroper und hatten das Glück über die Jahre viele Aufführungen zu sehen. Das spannende an der Kammeroper ist die Reduktion der Musik das kleine Orchester. Viele Stücke bekommen dadurch einen eigenen Glanz, durch die Wohnzimmeratmosphäre hat man das Gefühl die Sänger würden ganz allein für einen selbst singen. Gar kein Vergleich zu dem Erlebnis im “richtigen” Opernhaus.
Die Inszenierungen sind durchweg sehr gelungen und echte Interpretationen der Stücke und keine Kostümklamotten. Besonders gerne denke ich immer noch an Cosi fan Tutte welches in die Fifties verlegt worden ist. Badeanzüge mit Blockstreifen und Hornrand Sonnenbrillen - sehr groß.
In Verbindung mit dem schon oft gelobten 4-Gänge Menü eine super Abendveranstaltung auch für Nicht-Klassikfans durchaus geeignet.
Auf der Suche nach einem schönen Theaterabend bin ich über die guten Bewertungen des Allee Theaters hier auf Qype gestolpert... und dachte mir nach einem Blick auf das aktuelle Programm (Orpheus und Eurydike): Das probieren wir!
Kurz um: Wir waren begeistert. Das Setting ist fast schon intim, dafür sorgen der relativ kleine Zuschauerraum und die Nähe zur Bühne. Das wissen die Schauspieler zu nutzen: Das Stück lebte in den großen und eben auch in den kleinen Gesten und Worten. Gesanglich tadellos, auch aus dem Orchestergraben kam nur Gutes. Was mir am Meisten imponierte, waren zwei Dinge: Zum einen die Übersetzung dieses alten Dramas in ein modernes Apartment, die ohne Klischees, ohne erzwungene Moderne auskommt, sondern die Tragik von Orpheus und Eurydike in der Form der Kammeroper wunderbar übersetzt; zum anderen die Lust am Spielen, die allen Schauspielern anzumerken war, diese gespannte Entspanntheit mit Stimme und Gestik. Es hat einfach riesig Spaß gemacht.
Nächstes Mal sollten wir das zum Stück geschnittene 4-Gänge Menü probieren - das sah wirklich lecker aus ;-)
(Oh, und 50% Studentenrabatt sind natürlich auch nicht zu unterschätzen!)
Ich kann dem nur zustimmen. Hier macht Oper richtig Spaß. Nicht nur den Zuschauern, sondern auch den Musikern. Es ist zwanglos und teilweise herrlich albern. Wer Berührungsängste mit der klassichen Oper hat, sollte unbedingt hierher gehen.
Man stelle sich einen Zuschauerraum mit ca. 200 Plätzen vor (alles individuelle, alte Stühle, nicht alle bequem), vorn sitzt ein 6-köpfiges Orchester, davor ein Dirigent und auf der Bühne singen 6 Darsteller z.B. gerade Cosi fan Tutte. Die Inszenierung ist wohltuend albern, wenig elitär, insgesamt sehr unterhaltsam. Ein sehr intensives Oper-Erlebnis, weil man so nah am Geschehen ist. Die können RICHTIG singen, und haben ganz offensichtlich Spaß daran. Und zwischen den Akten geht man mal schnell nach nebenan und isst schon mal eine Vorspeise. Der Spielplan wechselt halbjährlich, schade, ich würde da gern häufiger hingehen. Das Publikum ist Opern-typisch eher über als unter 50, was schade ist. Letztlich wird die Oper hier wieder in einen unterhaltenden und kulinarischen Rahmen gebraucht, in dem sie ursprünglich entstand. Sehr empfehlenswert !
Dieser Ort ist mit Sicherheit für groß und klein. Aber richtig geniessen kann man ihn nur mit den Kleinen. Deswegen schnappten wir uns unsere Nichte (6 Jahre) und Neffen (3 Jahre) und schauten uns die Oper Dornröschen an. Was für ein magischer Nachmittag, was für ein Lachen, Bangen und Verzaubertsein - alles durchlitten wir. Mehr kann eine Oper nicht bieten, als diese kindgerechte Inszenierung. Mit 10 Euro pro Person ist eine Vorstellung übrigens mehr als erschwinglich.
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