Die Jugend ist ja wirklich ganz schön abgegriffen.
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Böttcherstraße
Mitte, Bremen
14 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Böttcherstraße 4, Böttcherviertel, 28195 Bremen
- Kontakt:
-
0421 33 88 222
boettcherstrasse
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13 Beiträge zum Platz "Böttcherstraße" auf Deutsch
Wow – was ist denn das für eine schöne Straße voller Backsteinbauten, Goldreliefs und Skulpturen?
Das ist die Böttcherstraße. Hier lebten vorher die Fassmacher und über das Wort „Bottich“ leitet sich der Straßenname her.
Heute ist die Böttcherstraße ein 110m langes expressionistisches Gesamtkunstwerk, was es ohne Kaffee Hag nicht geben würde.
Was hat denn die Straße der Fassmacher mit Kaffee zu tun?
Anfang des 20. Jahrhunderts begann der Bremer Kaffeekaufmann Ludwig Roselius die verfallenen Häuser dieser Straße Haus für Haus aufzukaufen und den Straßenzug außergewöhnlich und doch gleichzeitig einheitlich zu gestalten.
Warum hat er das gemacht?
Er wünschte sich, dass die Verbindung zwischen Marktplatz und Wesen einen ganz besonderen Charme ausstrahlt und man sich wieder auf die niederdeutsche Kultur in Sprache, Kunst und Kunsthandwerk zurückerinnert.
Ganz uneigennützig war das Ganze natürlich auch nicht: Die Böttcherstraße wurde zur Werbestraße für seinen Kaffee Hag.
Und ist die Böttcherstraße ein Rückbesinnungsort für die niederdeutsche Kultur geworden?
Ja, ich denke schon. So gibt es hier in den Häusern des Straßenzuges Kunsthandwerksstätten, Gastronomie, Einzelhandelsgeschäfte, Hotels, die Kunstsammlung Böttcherstraße und natürlich das berühmte Glockenspiel. In oder an all diesen Häusern kann man kleine Merkmale der niederdeutschen Kultur finden: Mal ein Lied, mal eine Sage, mal die Verbindung zur Seefahrt …
Man muss also nur die Augen offen halten.
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Die ca. 100m lange Böttcherstraße erinnert uns irgendwie an die Straßen von "Harry Potter". Kleine und recht enge Gassen mit besonderen Häusern und Laden.
Zu finden ist sie auch ganz leicht. Entweder man folgt den vielen Touristen oder man schaut nach dem "Lichtbringer". Eines der vielen Kunstwerke von Hoetger. (Auch die Pläne zum Haus Atlantis kamen von ihm)
Die meisten Gebäude sind in der Zeit von 1922 bis 1931 entstanden und Bernhard Hoetger hatte die Aufgabe, diese Straße künstlerisch zu gestalten. Somit enstanden nicht nur Kunstwerke wie...
"der 7 Faulen Brunnen" bei der leckeren Bonbon Manufaktur und "der Panter und der Silberlöwe"...
.....sondern auch diese hier.....
Der Mann symbolisiert den Tag..... das ist der Abend.......
.....hier die Dämmerung .....und das ist die Jugend
Wobei klar zu erkennen ist, welches Kunstwerk (und welche Region) bei den Leuten am besten ankommt.
Die Böttcherstraße steht seit 1973 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz.
Aber die Geschichte startet schon im Mittelalter. Die Straße in der Böttcher, Kimker und Fassmacher arbeiteten war eine wichtige Verbindung zwischen dem Marktplatz und der Weser. Als jedoch der Hafen verlegt wurde, zogen alle weg und die Straße war unwichtig.
1902 wurden die ersten Häuser wieder gekauft. Dann kam das Interesse langsam wieder. Aber in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg wurden viele baufällige Gebäude abgerissen.
Die Böttcherstraße wurde in der NS-Zeit, am 7. Mai 1937 als ein Beispiel der Verfallskunst der Weimarer Zeit unter Denkmalschutz gestellt. Dies geschah obwohl die Straße für ihre Art der Kultur in Konflikt mit dem nationalsozialistischem Regime geriet. Ab dem Jahr 1935 nahm die NS-Presse die Straße zunehmend ins Visier und forderte sogar den Abriss einiger Teile.
1944 wurden große Teile der Böttcherstraße zerstört. Die Fassaden wurden innerhalb der nächsten Jahre wiederhergestellt. Doch die Straße ware baufällig und wurde mehrfach verkauft. 1989 wurden erneut große Schäden festgestellt. Die Sparkasse Bremen kaufte bis auf das Haus Atlantis die gesamte Straße inklusive ihrer Gebäude und ließ sie restaurieren. Das dauerte 10 Jahre.
Aber in dieser Straße gibt es nicht nur schöne Läden, guten Wein und leckeres Essen sondern allein diese Häuser sind sehenswert! Da gibt es das Robinson-Crusoe-Haus, Haus St. Petrus, Roselius-Haus, Paula-Becker-Modersohn-Haus, das Haus der 7 Faulen, Haus Atlantis und Haus des Glockenspiels (Das Glockenspiel läutet vom 1. Januar bis zum 31. März um 12, 15 und 18 Uhr. In der übrigen Zeit zwischen 12 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde) (rechts)
Ganz sicher eine der schönsten Ecken in Bremen! Diese Straße muss man besuchen, wenn man in Bremen ist! Wir mögen Ecken die keine modernen Klötze haben =)

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Handkäsfan, 25 August 2012:
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oppaheinz, 26 August 2012:
…aber nach Jahren spiegelblank poliert und noch immer fest und wohl geformt!
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Libellenflug, 28 August 2012:
Wieder bestechende Bilder und gut geschrieben!
Herzlichst
Frank
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jurgenehre, 29 August 2012:
Interessanter Bericht!!!:=)
244 Beiträge
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Schnucklige schmale Gasse in der Nähe des Schnoorviertels. Unbedingt mal durchlaufen, es lohnt sich!!! Hier gibt es viele schnucklige Geschäfte.
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Eines DER Highlights von Bremen und jedes Mal einen Besuch wert. Auch wenn hier das Gedränge nicht so stark ist wie im Schnoor muss man allerdings damit rechnen, dass man bei weitem nicht allein ist.
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Hübsch und interessant. Wenn man sich touristisch in Bremen aufhält – unbedingt ansehen. Da sich die Böttcherstrasse unmittelbar an der Marktplatz anschließt sollte ein Besuch bei jedem Bremenaufenthalt ermöglichen lassen.
Es lohnt sich, die interessante Geschichte dazu zu lesen http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6ttcherstra%C3%9Fe_%28...
Von mir keine vollen 5 *, weil die vielen Besucher und die enge Anlage der ganzen Einheit leider kaum einen ungestörten Blick auf die einzelnen unbedingt sehenswerten Gebäude erlauben.
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Ich kann mich allen die hier berichtet haben nur anschliessen und sagen:
Klein aber fein! Sollte man unbedingt gesehen haben.
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Die älteste, aber auch die bekannteste Straße, wo damals Fässer hergestellt wurden, ist die Bremer "Böttcherstraße" im Bremer Zentrum.
Der Senator beschloss damals im Jahr 1903 die Straße in Böttcherstraße umzubenennen, da die Böttcherstraße damals ständig Bottich hergestellt wurden, diese an die Werft abtransportiert wurde. Ludwig Roselius, ein bremischer Kaffeekaufmann, kaufte im Jahr 1904 ein Haus direkt an der Böttcherstraße 6. Nach & nach kaufte er weitere Häuser, eins nach dem anderen, & somit ließ er die Böttcherstraße neu gestalten. 30 Jahre lang war die Bauzeit. Im Jahr 1934 wollte die Nationalismus unter Hitler (1939 bis 1945) die neugestalte Böttcherstraße niederreißen, die aus der damaligen Weimarer Republik unter Denkmalschutz stand. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Böttcherstraße wieder & nahezu zerstört. Nachdem die Naziherrschaft ein Ende gefunden hat, wurde die Böttcherstraße wieder aufgebaut. Heute dient die Böttcherstraße seit langem als Fußgängerzone der Bremer Innenstadt.
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ICE515, 27 März 2010:
Warum schreibe ich in Klammern "(1939 bis 1945)" den Zweiten Weltkrieg in den vorvorherigen Satz? Das soll in den übernächsten Satz "Während des Zweiten Weltkrieges (1939 bis 1945) die neugestaltete Böttcherstraße..." stehen. Sorry!
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scandon, 30 März 2010:
Das kannst du jederzeit verändern: klick auf " bearbeiten", dann nötiges löschen und wie gedacht neu schreiben...
Naziherschaft??? Das war Autoritäre Arnarchie! -
ICE515, 30 März 2010:
Nein, das stimmt wirklich so! Die Nazis wollten die Böttcherstraße abreißen, warum weiß ich bis heute nicht.
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scandon, 30 März 2010:
Naja, da hatte die Strasse aber Glück, das nicht versehentlich ein allierter Bombenangriff die Strasse zu Schutt gemacht hat.
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ICE515, 30 März 2010:
Aber es gab mal einen Gerücht, dass einige Geschäfte an der Böttcherstraße von den Nazis in Schutt & Asche gelegt wurden. Wie gesagt, nur ein Gerücht.
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scandon, 30 März 2010:
Eigentlich haben die Bösen ganz Europa und mehr in Schutt&Asche gelegt, oder?
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ICE515, 30 März 2010:
Stimmt^^
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scandon, 30 März 2010:
Mir fällt grad auf, das ein Erdfuhrunternehmen in HH " Böttcher " GmbH heißt. Der hat früher auch Bottiche gebaut....
Die „Böttcherstraße” ist einfach eine Klasse Straße in Bremen, nicht weit vom Markt. Es ist aber mehr eine Gasse und ein in sich eigenes Viertel in der Altstadt und betritt man diese, so hat man das Gefühl, in eine andere Zeit versetzt zu sein. Die Architektur ist einzigartig und vergleiche ich sie mit Werken von Friedensreich Hundertwassser, so kommt mir der Gedanke, dass er sich durch die Bauten in der Böttcherstraße hat inspirieren lassen müssen. Wirklich ein kleiner Schatz innerhalb der Altstadt von Bremen.
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Die Böttcherstraße ist eine etwa 100 m lange Straße in der Bremer Altstadt, die aufgrund ihrer Architektur zu den Kulturdenkmalen und Touristenattraktionen in Bremen zählt. Die meisten Gebäude sind in der Zeit von 1922 bis 1931 entstanden und hauptsächlich Ludwig Roselius, einem Bremer Kaffeekaufmann, zu verdanken, der Bernhard Hoetger damit beauftragte, die künstlerische Gestaltung zu übernehmen. Die Straße und ihre Gebäude sind ein seltenes Beispiel für die Architektur des Expressionismus. Von den Häusern können mehrere dem Stil des Backsteinexpressionismus zugeordnet werden.
Heute zählt die Böttcherstraße zu den wichtigsten touristischen Attraktionen in Bremen und beherbergt Museen der Kunstsammlungen Böttcherstraße, Kunsthandwerkstätten, Gastronomie sowie Geschäfte, die Bremer Spielbank und ein Hotel. Fast alle Gebäude und Grundstücke der Straße befinden sich im Besitz der Sparkasse Bremen.
Wer die Altstadt Bremens und das Schnoorviertel besucht, sollte einen Bummel durch die Böttcherstraße machen, in der sich die Touristen meist nicht so sehr drängen wie im Schnoor.
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Plätze in der Nähe von Böttcherstraße
Paula-Modersohn-Becker Museum Böttcherstraße 6-10, 28195 Bremen
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_frauhase_: “ich liebe dieses museum und habe dort schon viele beeindruckende ausstellungen gesehen (z.b. die gegenüberstellung von modersohn-beckers bildern mi...” mehr…
Museum im Roselius-Haus Böttcherstraße 6-10, Kunstsammlung Böttcherstraße, 28195 Bremen
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