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Bergedorfer Schloß von guliver
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Bergedorfer Schloß

Bergedorf, Hamburg

5 16 Beiträge Bewertungen im Detail

Adresse:

Bergedorfer Schloßstraße 4, 21029 Hamburg

Hierher mit Bus/Bahn

Kontakt:
040 428 91 28 94

www.bergedorfmuseum.de

Nutzer-Infos
  • Kindgerecht: Ja
  • Parken: Straße
  • Rollstuhlgerecht: Nein
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15 Beiträge zum Platz "Bergedorfer Schloß" auf Deutsch

Benutzerfoto: stebo9382
stebo9382
Hamburg
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 22 Mai 2013
Habe das Schloss vorher nie wirklich richtig wahr genommen. Bevor wir bei einer Geocashing-Tour drauf gekommen sind. Im Inhof ist ein Café mit tollem Kuchen. Und auch das Museum über die Geschichte Bergedorfs. Eine Empfelung sich dieses einzige Schloss in Hamburg mal anzugucken.

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Benutzerfoto: KevinSchumann
KevinSchu...
Hamburg
5 Beiträge
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 12 Februar 2013
Gemütlich im Schlosspark spazieren gehen, entspannen: Das mag ich unglaublich gern! Inmitten einer kleinen, aber durchaus turbulenten Stadt bedeutet das Schloss mit dem Park eine kleine Ruheoase. Wer Bergedorf besucht, sollte unbedingt das Schloss mitnehmen.
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Benutzerfoto: ynaracima
ynaracima
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5 Beiträge
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5 Sterne für Bergedorfer Schloß
Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 27 November 2012
Das Schloss ist einfach wunderschön. Letztes Jahr waren wir auf dem Mittelalter-Weihnachtsmarkt im Schlosspark, es schneite dicke Schneeflocken, das Feuer prasselte und der Glühwein schmeckte einfach lecker. Und im Hintergrund das beleuchtete Schloss, genial. Also für alle Glühweinfans mit romantischer Ader - unbedingt mal hingehen (vor allem natürlich bei Schnee)!!
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Benutzerfoto: Rena Larf
Rena Larf
Hamburg
7 Beiträge
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4 Sterne für Bergedorfer Schloß
Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 7 Februar 2012

Das Schloss macht Bergedorf zu dem, was es ist: einzigartig!
Eben weil es das einzig erhaltene Schloss im Hamburger Stadtgebiet ist, wunderschön und gut erhalten, direkt an der Bille.
Es gibt Lesungen, Ausstellungen, das Museum und das Café.
Man kann dort heiraten, weil es die Außenstelle des Standesamtes Bergedorf ist. Und Kindergeburtstage im Schloss sind doch auch mal was, oder?

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Benutzerfoto: Marielouis
Marielouis
Hamburg
62 Beiträge
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 21 Mai 2011

Das Schloss ist wirklich sehr schön und der Garten ist wunderbar. Wir waren zu einem Kindergeburtstag da, deshalb auch ein Hinweis für Leute, die dort ein Kindergeburtstag buchen wollen. Die Verkleidungen oder Kostüme waren alles andere als aus der alten Zeit. Ich würde sagen, es waren fast schon richtige Lumpen, die aus der Altkleidersammlung kamen. Vielleicht ein schöner Hut, den aber dann alle haben wollten.... Solche Streitigkeiten kann man da nicht gebrauchen. Ich habe in einem anderen Beitrag gelesen, dass die tollen Kostüme im Keller standen..., deshalb hier eine Richtigstellung der wirklichen Verkleidungsmöglichkeit. Die Kleider die unsere Kinder anziehen durften, kamen auch nicht aus dem Keller, sondern waren in der normalen Etage in einer Box, die zwischen Ausstellungsstücken stand.
Also dies nur zur Info, vorher wird immer viel erzählt und geworben!
Trotzdem war es aber ein schöner Vormittag und hat allen gefallen!

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Benutzerfoto: benzi
benzi
5 Beiträge
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 27 März 2011

Wirklich die schönste Sehenswürdigkeit in Bergedorf

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: SasaKia
SasaKia
216 Beiträge
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4 Sterne für Bergedorfer Schloß
Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 10 März 2011

Das Bergedorfer Schloss ist die einzige noch innerhalb der Hamburger Grenzen erhaltene Burg aus dem Mittelalter. Einst als Wasserburg geplant, die um 1220 angelegt, später aber von den Sachsenherzögen übernommen, wurde diese 1420 von den Hansestädten Hamburg und Lübeck erobert. Gemeinsam wurde hier das Amt Bergedorf erschaffen, welches 450 Jahre lang der Doppelherrschaft unterlag. Erst 1868 wurde Hamburg Alleinbesitzer, nachdem es den Lübecker Anteil für 200.000 Taler erstand. 1955 wurde in der Schlossanlage das Museum für Bergedorf und die Vierlande eingerichtet, wohin uns nun unser Wochenendausflug führte.

Oft sind wir schon am Schloss vorbei marschiert und durch seinen wunderbaren Garten geschlendert. Doch hatte sich bisher noch nie der Weg ins Innere ergeben. Das sollte nun geändert werden und so entschieden wir einzukehren. Nachdem wir unsere Karten (5 Euro / Erwachsene) gelöst und unsere Jacken und einen Rucksack (der nicht mitgeführt werden durfte) an der Garderobe abgaben, ging es zunächst in den kleinen und doch sehr übersichtlichen Kellerabschnitt. Hier fanden wir einen Ständer mit historischen Kostümen für Kinder vor, die an Kindergeburtstagen vom Museum für ein zu buchendes Burgspiel zur Verfügung gestellt werden.

So können sich die Lütten mal so richtig in die Rolle eines edlen Ritters oder Burgfräuleins begeben und für den standesgemäßen Auftritt Ritterhelme und Kronen selbst herstellen. Außerdem bietet das Schloss noch ein paar andere nette Geburtstagsideen wie zum Beispiel eine Schloss Rallye oder Detektiv-Geschichten. – Aber das nur am Rande erwähnt.
Im Keller gab es auch noch ein kleines „Waffenarsenal“, Rüstungen, ein Modell von Bergedorf aus früheren Zeiten, sowie einen kurzen geschichtlichen Ablauf zur Sternwarte zu sehen.
Im Erdgeschoss und einem Teil des Obergeschosses befand sich die Sonderausstellung von Egon Klebe, der einst Fotoreporter bei der Bergedorfer Zeitung war. Das Thema „Immer am Auslöser. Der Fotograf Egon Klebe und sein Bergedorf“ war sehr nett und informativ dargestellt. Doch unser Hauptaugenmerk lag auf dem historischen Rundgang des Bergedorfer Schlosses und der damit verbundenen Dauerausstellung „Menschen, Bräuche und Veränderungen“. Angefangen in der guten Stube des „Landherren“,

ging es weiter zur Reformation, Aufklärung, Kaiserzeit über das Mittelalter in die frühe Neuzeit bis hin zum 19./20. Jahrhundert. Dabei erfuhren wir unter anderem viel über die Arbeiter und Bauern der Region, die Schulgeschichte sowie die Industrialisierung. Der gesamte Rundgang war sehr spannend und unglaublich informativ. Nur schade, dass bei den vielen internationalen Gästen, die stets in den einzelnen Räumen unsere Wege kreuzten keine englischen Übersetzungen neben den deutschen Informationen zu finden waren. Sonntagsführungen zum normalen Eintrittspreis werden zur Dauer- und Sonderausstellung angeboten. Schön ist auch das kinderfreundliche Angebot. Neben Kindergeburtstagen finden immer jeden ersten Sonntag im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr die „Sonntagskinder“ im Schloss statt, wo die Kleinen kostenlos ohne Eintritt tolle Sachen basteln können.

An Regentagen sicherlich auch ein willkommenes Angebot bei vielen Kindern aus der Umgebung.

Einige doch recht kurzweilige Stunden haben wir uns im Schloss aufgehalten und anschließend überlegt dem dort beherbergten Café zum Abschluss noch einen kurzen Besuch abzustatten. Doch da es uns einfach zu überfüllt vorkam, haben wir letztendlich beschlossen, dort lieber im Sommer hinzugehen, wenn wir im Innenhof den dort angebotenen Tee und Kuchen genießen können. So kehrten wir im benachbarten Café Greco gegenüber der am Marktplatz befindlichen Kirche St. Petri und Pauli ein. Doch vorher hatten wir erst einmal eine kleine Runde durch den Schlosspark gedreht.

Das Bergedorfer Schloss bietet zwar keine Ausstellung zum Schlossleben, dafür aber eine sehr informative Dauerausstellung über die Geschichte der Vierlanden- und Marschlande. Wechselnde Sonderausstellungen bereichern das Programm und für Familien wird besonders viel geboten, denn hier werden die Lütten schnell mal zu Rittern, Burgfräuleins oder Detektiven. Ein Besuch ist also sehr nett und kann sowohl dem historisch Interessierten als auch Familien sehr empfohlen werden.

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  • jurgenehre, 13 März 2011:

    Wunderschöner Beitrag! Diese Schloss, so wuchtig dastehend, bietet Überraschungen, wie man es sich wünscht...

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Benutzerfoto: elchbulle
elchbulle
Hamburg
172 Beiträge
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 17 Januar 2011

Hamburg sucht zwar noch die alte gute Hammaburg....aber das Bergedorfer Schloss ist bis dahin immer eine gute (Besichtigungs)Alternative!

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Benutzerfoto: King2010
King2010
Hamburg
21 Beiträge
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 10 Dezember 2010

wie ich finde die schönste Sehenswürdigkeit Bergedorfs =)

ein super tolles Schloss, dass jeder einmal besichtigt haben muss...

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Benutzerfoto: Hallelujah_HH
Halleluja...
Hamburg
516 Beiträge
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 9 Oktober 2010

Das Bergedorfer Schloss ist das einzige erhaltene Schloss in Hamburg.

Es diente bis 1420 den Herzogen von Sachsen-Lauenburg als Residenz. Danach wurde Bergedorf abwechselnd von Hamburg und Lübeck „beiderstädtisch“ regiert. Die ältesten Teile des Schlosses sind die Flügel, sie stammen aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts und sind noch ganz im Stil der norddeutschen Backsteingotik errichtet. Als Hamburg im 19. Jahrhundert die Befestigungsanlagen entfernte, wurde die Umgebung des Schlosses zu einem kleinen Landschaftsgarten umgestaltet.

Der hübsche Stadtpark liegt an der Bille und unterstreicht den Reiz der gesamten Anlage. Heute beherbergt das Schloss das Museum für Bergedorf und Vierlande, eine Außenstelle des Museums für Hamburgische Geschichte.

Das über 800 Jahre alte Schloss ist heute eine sehr beliebte Hochzeitskulisse. Ein paar Meter weiter findet man die sog. Hochzeitsbrücke. Ganz in der Nähe befindet sich das Bille-Bad, eine Minigolfanlage und ein sehr guter Italiener sowie ein Bootsverleih. Für einen Familienausflug und für fußmüde Touristen sehr gut geeignet.

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  • MarkusHH, 10 Oktober 2010:

    Kommando zurück!!! Es hat sich aufgeklärt. Hier steht (bis gleich) die falsche Adresse und inzwischen auch der falsche Name.
    Herr "Fotost" hatte nämlich versehentlich falsche Bilder hochgeladen, was bei mir einige Verwirrung auslöste. Also werden nun doch keine Beiträge verschoben, sondern Name und Adresse geändert und dann passt es wieder.

    Schön das wir das auch geklärt hätten :)

  • Hallelujah_HH, 11 Oktober 2010:

    Okay, danke für Deine Aufmerksamkeit.

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Benutzerfoto: fotost
fotost
Hamburg
144 Beiträge
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5 Sterne für Bergedorfer Schloß
Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 21 Juli 2010

Wer bei Schloss an Versaille oder Sanssouci denkt, liegt hier völlig falsch aber solch aristokratische Prachtentfaltung wäre hier im Norden auch irgendwie fehl am Platz.

Eher eine norddeutsche Burg mit kleinem Wassergraben bietet das Bergedorfer Schloss einen wunderschönen Rahmen für eine interessante Museumsausstellung zum Leben in Bergedorf und den Vierlanden sowie wechselnde Sonderausstellungen.

Ein kleiner verwunschener Park drumherum und ein Cafe drinnen machen die Sache rund.

Zusammen mit einem Besuch in der Kirche St. Petri und Pauli an der man auf dem Weg von der S-Bahn Bergedorf sowieso vorbei kommt und eventuell einem Abstecher zum Rieckhaus oder zur Gedenkstelle Neuengamme in der Nähe ergibt das einen interessanten Tagesausflug.

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Benutzerfoto: Finanzen-im-Ganzen
Finanzen-...
123 Beiträge
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 20 September 2009

Ein kleines aber herrliches Schlss, dass jeder Hamburger zumindest mal betrachtet haben sollte.....

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: meme
meme
Welt
430 Beiträge
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Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 20 Juli 2009

Nur ein kurzer Spaziergang zwischen Mittagessen und Kaffeetafel sollte es werden, am Ende standen mindestens zwei Gründe, wiederzukommen und mit viel mehr Zeit Bergedorf zu erkunden. Grund eins ist die Kirche St. Petri und Pauli, die just ihre Pforten schloss, als wir noch bewundernd auf dem schön gestalteten Kirchplatz standen - eine interessante und schöne Kirche im Fachwerkbaustil.

Grund zwei ist das Bergedorfer Schloss – das einzige Schloss Hamburgs, wie uns ein Ortskundiger versicherte. Leider fehlte uns die Zeit hineinzugehen, um das von mostro schon vorgestellte Museum oder das hübsche Schloßcafé in historischen Räumen zu besuchen. Ein kurzer Spaziergang rund ums Schloss durch den romantischen Schlosspark belohnte uns allerdings mit sehr idyllischen Ansichten und Ausblicken.

Ziegelmauerwerk in Bestform

Gebaut aus roten Ziegeln - teilweise in Fachwerkbauweise - setzt sich das ansehnliche und sehr anheimelnd wirkende Gebäude im Stil deutlich ab von anderen Schlössern, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Der naturnahe Park, mit ausladendem Grün ist auf relativ befestigten Wegen gut zu begehen. Nach dem vorausgegangenen Regenguß war der Boden allerdings stark aufgeweicht, wird aber aufgrund seiner Beschaffenheit wohl sehr schnell wieder trocknen. Sehenswürdigkeiten und Denkmale - verteilt im Grün - habe ich bis auf den Sievers-Brunnen im ehemaligen Küchengarten des Schlosses, heute die Verbindung zur Bergedorfer "City", erst jetzt bei der Recherche über das Schloss im Internet gefunden habe. Aber dafür ist ja nun ein weiterer Besuch eingeplant.

der Sievers-Brunnen - und was man noch gesehen haben muß

Man muss keine großen Anstrengungen oder weite Wege auf sich nehmen, um dieses Kleinod hanseatischer Baukunst zu besuchen. Nur ein paar Schritte abseits vom kleinen aber feinen Bergedorfer Einkaufszentrum ist man in einer anderen Welt oder eben mitten in der freien und "wilden" Natur – einfach perfekt.

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  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    mostro, 20 Juli 2009:

    Ich werde von Dir zitiert, liebe Meme, das ist erhaben und fühlt sich an, als wäre ich der Baedeker, Dank sei Dir! Ja, das Schloß ist tatsächlich das Einzige auf Hamburger Boden, da das Wandsbeker Schloß abgerissen wurde und da Reinbek und Ahrensburg (obwohl ähnlich nah am Zentrum) bereits in Schleswig-Holstein liegen. Auch Bergedorf ist nicht gerade nah am Stadtkern aber historisch - wie bereits beschrieben- ja sehr lange zu Hamburg gehörig. Die Stadt Hamburg selbst hatte ja nie einen dauerhaften Herrscher, der sich dort schlösslich niedergelassen hätte, sieht man einmal von den Bischöfen der Frühzeit ab, die immerhin Burgen im heutigen Stadtmittelpunkt hatten.

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    mostro, 20 Juli 2009:

    Aber dass Du in Hamburg warst ohne mich zu besuchen….

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    meme, 9 August 2009:

    ... der Baedeker des Qypeversums - kann man wohl mit Fug und Recht so sagen !!!

    Und irgendwann stehe ich vor der Tür, um Deine “blauen Bilder” zu sehen ;-))

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    mostro, 9 August 2009:

    Gern, immer, freu mich drauf!

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Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs" Benutzerfoto: mostro
mostro
Hamburg
2072 Beiträge
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5 Sterne für Bergedorfer Schloß
Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 22 April 2008

Im schönen Bergedorfer Schloß befindet sich das Museum für Bergedorf und die Vierlande. Für den Nichtkundigen muß man natürlich erklären, dass die Region „Vierlande“ nicht etwa ein Königreich von der Größe oder Macht Mordors (wahlweise Andorra) darstellt sondern die Gesamtheit der Gemeinden Curslack, Altengamme, Neuengamme und bedeutet. All diese sind kleine Dörfer, die entstanden, als man im Mittelalter das Binnendelta der Elbe oberhalb von Hamburg eindeichte und die alten Flussarme der Dove-Elbe und Gosen-Elbe verlanden ließ – wodurch aus dem Sumpfgebiet fruchtbares Land wurde, das noch heute für Weiden und Gemüseanbau genutzt wird.

In diesen Dörfern entstand eine sehr eigene Kultur, die davon geprägt ist, dass die Dörfer eigentlich immer nur aus großen Höfen bestanden, die nebeneinander der Länge nach an den Deichstraßen standen. Jedes Haus hatte ein kilometerlanges aber relativ schmales Grundstück und wurde meist als Hallenhaus gebaut, in dessen Erdgeschoß Vieh und Heu Platz finden mussten.

Bergedorf hingegen war seit dem 12. Jahrhundert Sitz der lokalen Herrschergeschlechter und fiel um 1400 an Hamburg und Lübeck, so dass das dortige Schloß stets Amtssitz der herrschenden Macht war. Aufgrund der Abhängigkeit von fremden Mächten bildete sich hier eine relativ „zahme“ Bürgerschaft mit starker Orientierung zu den Hansestädten aus.

Die Sammlungen des Museums gehen auf den 1847 gegründeten Bergedorfer Bürgerverein zurück, der bereits um 1890 einen Teil seiner historischen Objekte der Öffentlichkeit zugänglich machte. Einen wesentlichen Beitrag leistete der Kurator des Hamburgischen Museums für Kunst und Gewerbe, Justus Brinckmann, der mit Vehemenz die Vierlande bereiste und eigentlich gegen jede Neuerung (wie elektrischen Strom) war, die die ursprüngliche Bauernkultur verfälschen könnte. Er sorgte für eine umfangreiche Archivierung von vielen Kunstgegenständen, die er zeichnen, fotografieren und sogar aquarellieren ließ.

1953 schenkte der Bürgerverein die mittlerweile ausgedehnten Sammlungen dem Hamburger Staat, nur zwei Jahre später konnte in der Schlossanlage das Museum für Bergedorf und die Vierlande als Abteilung des Museums für Hamburgische Geschichte, eingerichtet werden.

Es empfiehlt sich besonders, am Sonntag hierher zu kommen – ohne Aufpreis kann man an einer umfangreichen Führung teilnehmen, die alle wesentlichen Teile des Museums streift. Im Kellergewölbe des Gebäudes sind zunächst die Rüst- und Waffenkammern, Folterinstrumente sowie weitere Gegenstände aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit zu sehen. Im ersten Stockwerk erinnern das Gerichts- und vor allem das prächtig mit Intarsienarbeiten geschmückte Landherrenzimmer an die Funktion des Schlosses als Amtsgebäude. Das klassizistische Soltauzimmer bietet Einblicke in die gehobene Bergedorfer Bürgerkultur; hier steht übrigens ein Klavichord des berühmten Hamburger Instrumentenbauers Hieronymus Albrecht. Das Vierlandenzimmer zeigt den vielfältigen Reichtum der bäuerlichen Kunst und des Handwerks, man sieht hier vor allem Trachten, bei denen prachtvolle Kopfschmucke und eine geradezu irrwitzige Menge von Knöpfen auffallen – die Anzüge der Herren für die Festtage hatten Knopfleisten, die praktisch keine freie Lücke zwischen den einzelnen Knöpfen aufwiesen – vermutlich ein Weg, seinen Wohlstand zu demonstrieren – im übrigen sehr viel charmanter als (wie heutzutage) seine Mitmenschen mit dem Gedröhne roter Lamborghinis zu nerven. Auch hier gibt es zahlreiche Intarsienarbeiten, die das innere eines Zimmers zierten – man sieht genau, dass die kunstvollen Wandverzierungen nicht zum gleichen Zeitpunkt entstanden, sondern über Jahre hinweg zusammengefügt wurden und langsam immer prachtvoller wurden, so dass die eine Wand des Zimmers der letzten kaum noch ähnlich ist – was man aber in den eher dunklen Bauernstuben kaum bemerkt haben dürfte… Auch der Neuzeit wird mit Produkten der lokalen Industrie aus dem frühen 20. Jahrhundert gehuldigt, auch das KZ Neuengamme wird erwähnt, aber man weist darauf hin, dass der Raum hier nicht ausreicht, das Thema gebührend zu behandeln und empfiehlt, das KZ direkt zu besuchen.

Des Weiteren gibt es im Museum ein umfangreiches Archiv mit mittelalterlicher Bibliothek. In den Amtszimmern werden noch heute Hochzeiten durchgeführt. Und wer einfach nur hungrig geworden ist, kann im Erdgeschoß im Museumscafé sicher etwas Entsprechendes finden…

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  • fotost, 21 Juli 2010:

    Der Beitrag ist so umfangreich, daß ich daneben jetzt kein 'hat mir auch gut gefallen' schreiben möchte. Nur eine kleine Ergänzung zu der Geschichte mit den Trachten und den Knöpfen.

    Die Knöpfe bei den reicheren Bauern etc. waren aus Silber und wenn die Bauern mal etwas über den Durst getrunken hatten oder bei Kartenspiel verloren hatten und nicht bezahlen konnten, wurde ihnen ein Knopf abgeschnitten - daher stammt unser Spruch 'jemandem etwas abknöpfen' oder 'sich jemanden vorknöpfen' ;)

  • Auszeichnung für "Very Important Qyper", kurz "VIQs"
    mostro, 31 Juli 2010:

    Sehr nette Ergänzung, danke, fotost!

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Benutzerfoto: KrümelHH
KrümelHH
Hamburg
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5 Sterne für Bergedorfer Schloß
Beitrag zu Bergedorfer Schloß vom 21 September 2007

Ursprünglich als Wasserburg 1220 erbaut wurden im 16. Jahrhundert die Flügel im Stil der Backsteingotik errichtet, Ende des 19. Jahrhunderts wurden die baufälligen Teile in Neogotik restauriert.

Im Schloß befindet sich das Museum für Bergedorf und die Vierlande.

Im Erdgeschoß finden ab und an Veranstaltungen und Sonderausstellungen statt. An Freitagen kann dort auch geheiratet werden.

Das Schloß liegt in einem gepflegten Schloßpark mit sehr altem Baumbestand. Dort befinden sich auch großer Kinderspielplatz und eine Rollschuhbahn.

Und ein Bummel durch die Einkaufsstraße mit den vielen gut restaurierten Fachwerkhäusern und einem reichhaltigen Angebot an Eisdielen, diversen Restaurants rundet den Tag in Bergedorf ab.

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