war sicher schön mit…äh…da “draussen” ;-)
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Romanfabrik
Ostend, Frankfurt am Main
- Adresse:
-
Hanauer Landstr. 186, 60314 Frankfurt am Main
- Kontakt:
-
069 494 09 02
- Geöffnet:
-
Abhängig von den Veranstaltungen. Näheres auf der Website.
| Nutzer-Infos |
|
Weidenstrasse 4b, 65468 Trebur
"Menschen erreichen . . . ". Seit mehr als 25 Jahren fotografiere ich, bundesweit, Menschen für Medien und die Unternehmenskommunikation. Nutzen Sie meine aussagestarken Fotografien für Ihre visuelle Kommunikation.
6 Beiträge zum Platz "Romanfabrik" auf Deutsch
45 Beiträge
Ein schöner Ort für Lesungen! An kleinen Tischen können die Zuhörer bei einem Glas guten Weins den Worten des Lesenden lauschen.
Studenten zahlen läppische € 3,- Eintritt und auch die Preise für Getränke und kleinere Tapas sind in Ordnung (Wein ca. 3,50 - 4,50 pro Glas, auch ganze Flasche erhältlich, dann mit kleinem Preisnachlass. Die Tapas-Portionen sind nicht besonders üppig - also lieber schon zuhause was essen!).
Parken ist...schwierig. Wir haben kostenlos auf dem Gelände geparkt, wurden aber mehrfach darauf hingewiesen, das dies nur für Vortragende vorgesehen sei und der Portier somit einen groben Fehler begangen hatte "schon wieder jemanden reingelassen" zu haben. Die Parkdiskussion war ein wenig müßig. (Das nächste Mal wieder per Bahn; die 11 fährt schließlich fast bis vor die Haustür)
Abgesehen davon: Schöner Abend, wieder einmal!
Ein Ort für das gesprochene Wort und den Austausch von Gedanken. ich durfte die Romanfabrik als Teilnehmer eines Debattenduells kennenlernen. Ein willkommener Anlass um nach so vielen Jahren in Frankfurt auch dort einmal gast zu sein.
Ein Raum der geschaffen wurde im Autoren bei Lesungen zu lauschen, oder eben einem Rededuell auf der Bühne zu folgen. Eine kleine Bar mit einer Auswahl an alkoholischen Getränken und kleinen Snacks sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Wer großen Hunger hat, sollte vorher etwas essen gehen. Eine große Auswahl steht im nahen Umfeld zur Verfügung.
Mir hat es Spaß gemacht dort zu sein und ich denke ich werde nun ab und an mal öfter einen Blick reinwerfen, denn mir hat die Atmosphäre gut gefallen.
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111 Beiträge
»Was ist das eigentlich, die Romanfabrik?«
»Na ja, da stehen so große Maschinen und oben kommen die Buchstaben rein«
:-)
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„Die Geschichte der Romanfabrik beginnt mit einer ebenso unglaublichen wie wahren Begebenheit. Nein, eigentlich mit einer Folge unglaublicher und wahrer Begebenheiten. Wie ein Roman eben. Die beteiligten Personen: ein Pelzdieb, Peter Z., beginnt im Knast zu schreiben. Eine erfolgreiche Cartoonistin, Doris L., verliebt sich in den Knacki. Ein Bordellbesitzer, Dieter E., verspricht, dem Knacki nach der Entlassung zu helfen. Richtet ihm tatsächlich eine Kellerkneipe in der Uhlandstrasse im damals stark vernachlässigten Ostend ein…. Dies geschah im Jahre 1985, zu einer Zeit, als es für Literaten und Künstler noch keinen festen Ort in Frankfurt gab und noch niemand an ein Literaturhaus dachte.“
Ist das nicht eine hinreißende Geschichte? Und ganz frisch geklaut von der Webseite der Romanfabrik. Also weiter.
Jedenfalls fanden dann in der Uhlandstrasse über Jahre und regelmäßig Lesungen, Autorengespräche und sonstige literarische Veranstaltungen statt. Mitten in der Stadt so wie es sich gehört aber in zugegebenerweise viel zu kleinen Räumlichkeiten. Ende der 90iger zog die Romanfabrik fernab von der Stadtmitte zugunsten neuer größerer moderner Räume in die Hanauer Landstrasse auf das Areal der ehemaligen Union-Brauerei in die Nachbarschaft zu Autohäusern und Clubs.
In puristischer Eleganz werden dort nun seit fast 10 Jahren Autorenlesungen, Chansonabende, Tango-Café, Salsa-Abende, Jazz, Klassik in der Romanfabrik und ein Philosophisches Café angeboten. Empfehlenswert ist es sich über den Kulturbrief per Mail regelmäßig über das Programm zu informieren, denn Ausversehen kommt man hier garantiert nicht vorbei. Die Romanfabrik verfügt über eine nette Bar und freundliches Personal. Die coolen Getränke erschwinglich zu moderaten Preisen können im Sommer auch auf der Dachterasse eingenommen werde. Alles was das Herz begehrt. Eigentlich.
Eigentlich müsste ich ihn sehr gerne haben. Er ist schlau, eloquent, hat phasenweise etwas schelmiches. Immerhin. Feridun Zaimoglu liest aus seinem Neuling „Liebesbrand“.
Für € 8,00 kann man in der Romanfabrik den Worten des Mannes lauschen, den die FAZ vor gar nicht so langer Zeit als interessantesten deutschen Gegenwartsautoren bezeichnete, der zahlreiche Literaturpreise bekam und von dem Romane wie „Kanak Sprak“, „Abschaum“ oder „Leyla“ stammen. Die Lesung ist gut besucht. Die Zuhörer interessiert und Zaimoglu gut gelaunt. Dennoch sein Funke will nicht auf mich übergreifen.
Eine seltsame Sache ist das. Da liegen rein objektiv die besten Voraussetzungen dafür vor, dass ich der Romanfabrik und diesem Autor für immer hoffnungslos verfalle. Trotzdem und warum auch immer warm werde ich nicht mit ihnen.
Es ist der 10.06.2008. Europameisterschaft. Die Hanauer Landstrasse ist leergefegt. Es herrschen Temperaturen von knapp 30 Grad. Es ist schwül und die Hitze steht. Zwei Qyperinnen, die sich kaum kennen, treffen sich zu dieser Lesung. Die eine ist viel zu bescheiden. Das Sprichwort „Neugier tötete die Katze“ ist ihr unbekannt. Aus ihr sprudeln Fragen wie aus einer Popcornmaschine Popcorn. Die andere ist schüchtern und dann doch über das Ziel hinaus schießend. Ihr Herz liegt ihr auf der Zunge. Beide sind auf ihre Art überdreht und haben gemeinsam die Liebe zum Wort.
Manchmal passt es dann doch. Einfach so und ohne jede Anstrengung. Schön.
Trotz Hanauer Landstrasse und einen Autor, in den ich mich partout nicht verlieben kann, insgesamt objektive vier Punkte für die Romanfabrik, die schon lange ihren verdienten Platz im Frankfurter Kulturleben eingenommen hat.
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iNord, 1 Juli 2008:
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Draussennurkännchen, 1 Juli 2008:
Wer soll das denn sein?
Übrigens, ich hab noch wunderbare Fotos… -
iNord, 1 Juli 2008:
Ei, schreib doch auch nen Beitrag…uns interessiert ja Deine Sicht der Dinge… und wie stehts eigentlich um Dich und den Autor?
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Draussennurkännchen, 1 Juli 2008:
Der Autor würde bei meinem Beitrag nicht so gut wegkommen und das würde mir wiederum leidtun. Schwierig.
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HaikuKamikaze, 1 Juli 2008:
Ich bin ja auch sehr dafür, dass Kännchen die Dinge aus ihrer Perspektive beschreibt. Allerdings bin ich mir nicht sicher bin, ob sie während der Lesung nicht einfach nur erschöpft eingeschlafen ist, nachdem sie mir diesen Krater in den Bauch gefragt hat.
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Draussennurkännchen, 1 Juli 2008:
frech
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HaikuKamikaze, 1 Juli 2008:
Du bist so gut zu uns.
@Draussennurkännchen: Wie meint er das denn mit der Steilvorlage? -
Draussennurkännchen, 2 Juli 2008:
... und was meint er mit Psycho?
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Farnaz, 3 Juli 2008:
Jetzt kennen sich die beiden Qype-Mädels (mit Verlaub) schon viel besser und die Dritte, die eigentlich auch vorbeikommen wollte, aber leider vom Pelzdieb über den Haufen gerannt wurde, ist über den verpassten, kulturellen Höhenflug untröstlich. :-)
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HaikuKamikaze, 3 Juli 2008:
@Farnaz: Unvergessen mit Dir ist mir der wundervolle Abend auf einem Balkon mit Blick auf den Main. Weißt Du noch?:)
@Farnaz und Kännchen: Es gibt doch noch so viele Möglichkeiten in FFM. Nächste Woche?
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Lucie, 4 Juli 2008:
Egal ob nun Nichtliebe zum Autor oder Liebe zu quasseldenen Qyperinnen - hauptsache Liebe … :-)
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weinrot, 26 November 2008:
Ach ja… die Romanfabrik. Die neuen Räume kenn ich nicht, aber als sie noch in der Uhlandstr. war, waren wir sehr oft da und haben Doko gespielt. Und der Wirt, der nebenbei auch Anwalt war, hat uns unsere Bescheinigungen fürs Anwaltspraktikum unterschrieben…
Lang, lang her. :-)
9 Beiträge
Wenn man am Freitag in Frankfurt Salsa Tanzen gehen will, dann ist die Romanfabrik sicher mit die beste Location. Vom Platz ist es recht schnell etwas eng. Aber dann weicht man zu Not einfach auf die Dachterrasse aus. Nett ist das man hier beim Eintritt einen brauchbaren Welcome Drink erhält und sicher sein kann jemand bekanntes zu treffen.
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Grusel, 31 Juli 2008:
Für mich als blutige Salsaanfängerin sind enge Tanzflächen kein Fehler, zumal dann keiner meine beiden linken Füße avisieren kann und auch keiner mit Lachanfällen überflutet wird. Werde demnächst 2 Wochen in der Nähe sein und sicher mal reinschauen.
Schön war es gewesen im Epizentrum der Frankfurter "Hipness", der Hanauer Landstraße. Zwischen Halle der Helden, King Kamehameha und dem schönen Leben gelegen, ist die Romanfabrik ein gar kubischer Raum und fast klassisch mit Cafe-Tischen und Stühlchen bestückt. Die Größe ist gerade richtig, um sich nicht zu verlaufen, aber von jedem Platz aus gut zu hören und auch zu sehen.
Ein kleine Bühne, Bar und zwei Stockwerke hohe Decken runden das Ensemble ab. Zu einer Lesung war ich einst dort und habe mich nicht geärgert, denn der Eintritt war mit 6,- € sehr erschwinglich und die Luft auch nicht rauchgeschwängert.
Glücklicherweise, denn die Luftzirkulation lässt zu wünschen übrig und wären neben mir noch wilde Horden rauchender Germanistikwalküren anwesend gewesen, ich wäre nicht länger verweilt.
So trank ich ein günstiges Pils, jedoch aus der Flasche, denn Zapfhahn ist nicht und erfreute mich der guten Akustik ...
Das Programm lässt sich übrigens im Internet abrufen, bin mir nur nicht sicher, ob ich hier verlinken darf... Ggf. ergänz ich das noch.
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