01.10.2007
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"Funktional" ist eine treffende Beschreibung, die ich in früheren Beiträgen über Ibis-Zweigstellen aufgeschnappt habe und die auch aufs Heidelberger Bahnhofshotel zutrifft.
Der aktuelle reguläre Mindestpreis von 71 Europro Zimmer (Stand: 29. September 2007) ist angesichts des im Ibis anzutreffenden "Mindeststandards" nicht wirklich preisgünstig, soll aber in Heidelberg angesichts der zentralen Lage und des ohnehin höheren Preisniveaus in der Touristenstadt angeblich nicht aus dem Rahmen fallen.
Tipp: Besteht auf jeden Fall darauf, ein Zimmer zu erhalten, das nicht dem Bahnhof zugewandt ist! Trotz der angeblichen Schallschutzfenster hört ein nicht allzu fester Schläfer jede einzelne Bahnsteigdurchsage.
Das Frühstücksbuffet ist nichts Besonderes. Da ich am Abend gut gegessen hatte, kann ich persönlich keine Kritik anmelden - mir reichten Birchermüsli, Käseplatte, Orangensaft und Kaffee. Es gab aber weniger leicht zufriedenzustellende Frühstücksgefährten, die beklagten, dass gekochte Eier die einzige warme Frühstückspeise waren - sie hatten sich auf Rühreier und Schinken gefreut.
Was mir am Ibis Heidelberg am meisten in Erinnerung bleiben wird, ist die spontane Reaktion eines Freundes und Kollegen auf die mit merkwürdig zackigen Gipsreliefs versehenen Flure, die ich zuletzt in den 80er Jahren in länger nicht renovierten US-Motels und -Hotels gesehen hatte: Er nannte sie "Porno-Flure", weil es offensichtlich eine Schnittmenge der Innenarchitektur im Ibis Heidelberg, in den von mir zeitweise frequentierten US-Billigherbergen und an den Drehorten von 70er-/80er-Jahren Billigpornos gibt. ;-)
Stichworte
übernachtung, hotel, bahnhof, ibis, heidelberg, kettenhotel, bahnhofshotel, funktional
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Kompliment