07.10.2007
5
Man meint ja immer, die Amerikaner hätten keine Esskultur. OK. Auf "die Amerikaner" mag das vielleicht zutreffen, aber es gibt auch nocht eine unverzagte (?) Minderheit in diesem Land (geographisch konzentriert auf einen kleinen Streifen an den beiden Küsten...) die es einem als Genussmenschen möglich macht hier zu überleben.
Das Seafood House gehört ganz klar in die Kategorie "Überlebenshilfe". Ein köstlicher, unwahrscheinlich frischer Krabbencocktail, Linguine mit Shrimps, eine Creme brulée und ein nicht zu verachtender Kalifornischer Weißwein haben einen Tag in dieser phantastischen Stadt zu einem würdigen Abschluss gebracht. Preislich für amerikanische Verhältnisse vollkommen angemessen, unaufdringliche aber sehr aufmerksame Bedienung. Bei meinem nächsten Besuch in der Stadt werde ich wieder hier einkehren.
PS: Ich habe noch nicht herausbekommen, wie man Qype erklärt, dass es sich um einen außereuropäischen Ort handelt. Daher die doofe Notlösung mit Berlin...
Stichworte
restaurant, seafood, kalifornien, california
|
Bedenklicher Inhalt?
|
Kompliment