Brauereigasthof Prösslbräu Adlersberg, Pettendorf
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Bayerische Restaurants Pettendorf - Adresse:
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Dominikanerinnenstraße 2-3, 93186 Pettendorf
09404 1822
- Website:
- Geöffnet:
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Di-So: 7:00 Uhr - 24:00
Montag Ruhetag
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15 Beiträge zu Brauereigasthof Prösslbräu Adlersberg auf Deutsch
Trotz der schlechten Erfahrungen mit dieser Lokalität während der sommerlichen Biergartenzeit, wollte ich unbedingt einmal das Schlachtschüsselessen testen, dass traditionell immer Donnerstags angeboten wird.
Leider haben meine Tochter und ich einen denkbar schlechten Zeitpunkt erwischt, denn bei unserer Ankunft, so etwas um 18:00, hatte der Service gerade Pause, die beiden Damen saßen an einem Tisch im Gastraum und waren gerade dabei, Ihr Abendessen einzunehmen.
Dagegen ist im Grunde auch nichts zu sagen, aber muß das gesamte Personal gleichzeitig Pause haben?
Aber, dass in diesem Lokal der Service König ist, und nicht der Gast, wurde ja in anderen Beiträgen schon erwähnt, und musste von mir im Biergarten auch selber schon festgestellt werden!
Nach geraumer Zeit, als die Damen ihr Essen eingenommen hatten, wurden wir dann auch bedient, natürlich mit der entsprechenden Verzögerung, da sich in der Zwischenzeit auch bei allen anderen Gästen ein gewisser Rückstand an Bestellungen aufgestaut hat, der abgearbeitet werden musste!
Unser Essen kam relativ schnell, denn es war ja alles schon fertig, es musste ja nur auf den Teller geschlichtet werden.
Eine sog. “Schlachtschüssel” für mich, bestehend aus je einer Blut und Leberwurst, 2 Scheiben gekochtem Schweinefleisch, Bratkartoffeln, Sauerkraut, und für meine Tochter eine kleine Portion Schweinebraten.
Den Bratkartoffeln konnte man deutlich ansehen,dass sie seit längerer Zeit fertig auf einer Warmhalteplatte auf ihren Einsatz warteten, auch die Blut und Leberwurst machten nicht gerade den frischesten Eindruck. So hat es auch geschmeckt! Meine Tochter erwähnte noch nebenbei, dass die zu Hause von mir gekochten Knödel besser schmecken würden. (Das freut einen doch) Dabei handelt es sich doch dabei meistens um den fertigen Knödelteig von Lidl oder Aldi.
Alles in allem keine Überraschung, fast wie von mir schon befürchtet. Aber das Bier war gut :-)
Besuch am heutigen Kirchweihsonntag.
Schon bei der Reservierung hatte man uns gesagt, dass nur noch was im großen Saal frei sei. Sehr professioneller Hinweis, für uns war das ok.
Im Saal standen Bierbänke mit Tischdenken, auf den Tischen lagen die Reservierungszettel, so dass man sich selbst seinen Platz suchen musste.
Die Kirchweihkarte war mit ca. 10 Hauptgerichten und einigen kleineren Speisen sehr umfangreich. Natürlich haben wir Gans und Göggerl gegessen!
Sehr freundliche (Aushilfs-?)Bedienung, die unsere Bestellung zügig aufegnommen und uns die Getränke schnell gebracht hat. Sehr leckeres Bier! Dass die Küche etwas überlastet sei, wurde uns gleich am Anfang mitgeteilt. Und das ist an einem soclhen Tag auch einfach kein Wunder, oder?
Nach einer Dreiviertelstunde kam das Essen. Drei Portionen Gans und alle hatten Brust! Das war sicher Glück, weil irgendjemand ja auch die Keule gegessen haben muss. Riesige Portion, zart gegart, wirklich toll. Dazu Knödel und Blaukraut. Perfekt.
Auch das Göggerl war gut, der Salat etwas lasch und lieblos.
Die Preise sind im direkten Vergleich zu Regensburg sehr moderat. Wir haben uns rundum wohlgefühlt.
Der Stern Abzug erfolgt zum einen für die etwas dunkle Architektur des Saals und den Umstand, dass es keinen Kindersitz gab.
Zum anderen hat beim Blaukraut der Vorlegelöffel gefehlt und nur einer bekam für die Gans ein scharfes Steakmesser. Das haben wir dann eben em Tisch rumgehen lassen. Diese Nachlässigkeit ist sicherlich dem Ansturm an Kirchweih geschuldet, könnte aber durch eine Qualitätskontrolle am Pass leicht behoben werden.
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Sehr gutes Bier und ein recht gutes Essen. Besonders das Ambiente und der herrliche Blick auf Regensburg ist zu empfehlen.
Bedienung und Essen schlecht,Getränke selbstbedienung,Leben anscheinend von der Lage und nicht von Service und Qualität
Wir haben heute hier im Biergarten Station gemacht und wurden sehr freundlich bedient und auch das Essen war lecker. Es gab keinen Grund zur Klage. Das Preisniveau empfanden wir als angemessen. Gerne wieder.
Schade!
Als ich vor über 2 Jahren nach Regensburg kam, war das eines der ersten Lokale, die ich aufsuchte und wurde schnell zu einer meiner Lieblingsgaststätten. Jeder Gast - wirklich JEDER wurde hierher eingeladen.
Auch unsere Firmenfeiern wurden hier ausgerichtet.
Heute kann ich leider nur noch das Bier empfehlen!
Gestern gab es wieder einen Teamabend in der Brauereigaststätte und es war einfach nur furchtbar.
Die unfreundlichen Gesichter der meisten Bedienungen kann man mit gutem Willen unter "bayrisch/urig" verbuchen und man bringt ganz sicher Verständnis auf für den äußerst anstrengenden und wahrscheinlich eher unterbezahlten Job der Damen. Wir waren ja auch nicht dort, um mit diesen zu plaudern, sondern um bei gewohnt gutem Essen einen schönen Abend zu verbringen.
Wir essen traditionell Schweinekrustenbraten oder Haxe - dafür fasten wir den ganzen Tag in der großen Vorfreude darauf.
Leider wurde unser Hunger bereits bei der Bestellung jäh ausgebremst, da es weder das eine noch das andere gab. Wir waren zwischen 19 Uhr und 19:30 Uhr dort - also hätten wir erwartet, das meiste von der Karte noch zu bekommen. Stattdessen gab es nur noch 3 oder 4 Gerichte. Die Frage, wie das passieren könne blieb unkommentiert.
Notgedrungen bestellten wir andere Dinge.
Zunächst bekamen wir als Vorspeise einen Obazden. Im vergangenen Jahr war dieser so lecker, dass wir sogar einen nachbestellt haben, in diesem Jahr handelte es sich um einen Frischkäse mit Paprikapulver, das noch dazu so schlecht verrührt war, dass überall weiße Batzen sichtbar waren. Als wir uns darüber beschwerten, sagte die Bedienung, wir sollen selbst in die Küche gehen. In Adlersberg würde der Obazde so gemacht. Die Bedienung versicherte uns, dass es keinen Zweck habe, wenn sie etwas sagen würde, da der Koch nicht auf das hören würde, was sie ihm sagt. SUPER TEAMKOMMUNIKATION!!!
Zurückgeben durften wir das Gericht nicht.
Der Zwiebelröstbraten war ganz in Ordnung, auch wenn "medium" anders geht, allerdings waren die dazu gereichten Bratkartoffeln eher undefinierbare teildunkle Objekte, die in Fett versenkt waren und ohne jeden Pfiff zubereitet wurden. Die (Convenience-)Zwiebeln waren in Teig ausgebacken und schmeckten leicht nach ranzigem Fett.
Das Cordon Bleu der Kollegin (das letzte übrigens) sah ebenfalls nach Convenience aus und schmeckte wohl auch so.
Das Fazit:
WIR GEHEN DA NIE MEHR HIN!!!
Alles ist DEUTLICH teurer geworden als im vergangenen Jahr aber leider auch deutlich schlechter.
Wir waren vor ein paar Tagen dort....bzw. wurde ich mitgeschleift :)
Der erste Eindruck war ok. Das Bier war gut, mal davon abgesehen, dass wir doch etwas warten mussten. Da das Wetter gut und unser Gesprächsstoff interessant war, stellte das aber kein Problem dar.
Obwohl wir genug zu plaudern hatten, ließ das Essen aber dann wirklich auf sich warten. Meine Suppe war ok aber das Essen der anderen nur noch aktzeptabel. Als meine Freundin sich dann wegen der Temperatur des Essens muckierte, wurde sie verständnislos angeschaut und nach einigem Hin und Her dann für "Ausgleich" gesorgt.
Leider kann ich daher auch nicht mehr Sterne vergeben. Hoffentlich wirds besser bzw. nur die Ausnahme.
Der "Prösslbräu" auf dem "Adlersberg" - Tolle Lage, gutes Bier, mehr aber dann auch nicht...
Wohne seit zweieinhalb Jahren im wunderschönen Regensburg und habe die Stadt und ihr Umland sehr gut kennen- und liebenlernen dürfen. Was mir aber auf dem Adlersberg wiederfuhr, war einfach nur übel.
Im Sommer des letzten Jahres (2010) fuhr ich mit meinen Eltern zum Berg hinauf, um mit Ihnen einen herrlichen Sommerabend im Biergarten zu verbringen. Sie waren schon einige Male zu Gast bei mir und so wollte ich Ihnen neben dem Spitalgarten oder dem Biergarten im Stadtpark auch mal den Adlersberg zeigen.
Ein Ort, der, wie ich finde, die Bayrische Lebensart auf wunderbare Weise verkörpert: Kultur, Tradition und Lebensfreude.
An eben selben Abend aber, lies die Bedienung, wie schon andere Male zuvor, als ich alleine oder mit Freunden dort war, auf sich warten, was ich hier in Bayern ansonsten eher als orginell und urig empfinde, denn wir sind ja schließlich nicht auf der Flucht. Wenn man dann aber das Gefühl vermittelt bekommt, hier ist der Sevice der König und man selbst ist nur geduldet, dann droht der Schuss schon nach hinten loszugehen.
Nachdem wir 15 Minuten gewartet hatten, bestellten wir die Getränke, nach weiteren 15 Min. wurden diese dann gebracht und die Essensbestellung aufgenommen. Im Biergarten saßen so ca. vierzig Leute und drinnen war nix los. Unser Essen erreichte uns eine dreiviertelstunde nach der Bestellung mehr kalt als warm und dann fehlte schließlich noch mein Besteck, was wiederum nach fünf Minuten gebracht wurde. Derweil hatte mein Schweinsbraten die Umgebungstemperatur angenommen und ich war froh, dass es ein warmer Sommerabend war.
In der Regel bin ich ja ein geduldiger Mensch, der auch viel Verständnis für arme Servicekräfte aufbringt, die an einem Sonntagabend, nach acht Stunden Schicht und schlechtem Trinkgeld, in einem Biergarten kein Lächeln mehr übers Gesicht bringen, aber derart barsch das Besteck hingepfeffert zu bekommen, dass geht mal überhaupt nicht.
Es kam aber noch viel schlimmer. Als ich meinen Knödel aufschnitt, verbarg sich darin ein 15cm langes Haar und ich war im wahrsten Sinn des Wortes bedient. Ich lies dass Essen, ohne etwas neues zu bestellen zurück in die Küche gehen, wobei ich visuell wie ein Verbrecher angestarrt wurde. Denkt Ihr jetzt aber, dass war's, dann aufgepasst! Als meine Mutter nämlich ihr Schnitzel fast aufgegessen hatte und sich daran begab, die Pommes Frites zu verspeisen, tauchte unter dem Häufchen Pommes eine 5 Cent große, tote Schmeißfliege auf. Echt widerlich und ekelerregend. Auch diesen Teller ließen wir in die Küche zurückgehen, bezahlten dann einen Schweinsbraten (den meines Vaters), dazu 6 Getränke, denn mehr hatten wir in gut zwei Stunden ja nicht bekommen und fuhren, gesättigt von Eindrücken, in die Stadt zurück, wo am nächsten Morgen zwei Mal Herpes auf uns wartete. Guten Appetit!
Eu nao conheco muitos locaistípicos da Baviera,mas conheco bem este da família Prossl.E o que tenho a dizer é só bem.É natural que algumas pessoas,esperem algum tempo para comer e ainda por cima,num restaurante como aquele que está no roteiro turístico alemao,está sempre cheio e nos fins de semana é muito pior.É sempre muito difícil agradar a todos,o que é preciso é ter alguma paciencia.Quanto ao servico,é preciso que as pessoas entendam,que as empregadas de mesa nao sao máquinas,sao pessoas como todas aquelas que ali vao para comer.Chegam ao fim do dia com muitos quilómetros nas pernas.Já lá estive por várias vezes e fui sempre bem atendido,umas vezes mais rápidas do que outras mas sempre com simpatia,por parte de todos os empregados.Vou lá todos os anos á festa da cerveja,Starkbierfest "Palmator" e é um dia muito bem passado.
Para finalizar,nao tenho nada a dizer contra este restaurante e pessoal em geral.
Rui Pinheiro
Bier und Lage gut, aber der Service ist eine Katastrophe.
Erster Besuch, mit Familie: 15 Minuten wurden wir von untätigen Bedienungen nur beäugt, nach dem Motto was wollen denn die? Dann kam ein Reisebus, und als die bereits das Essen bestellt hatten, war bei uns immer noch niemand.
Als ich ging rein, um mich zu beschweren, bekam ich zur Antwort, ich solle mich hinsetzten, kann käme schon jemand. Natürlich sind wir sofort gegangen.
Zweiter Be-/Versuch, eine befreundete Familie wollte unbedingt hin:
Wieder wurden wir vom Personal nur angeglotzt. Wieder nach ca. 15 Minuten ging ich zu einem der Angestellten, der lief jedoch weg, als ich kam. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd um ein paar Tische hatte ich ihn gestellt, jedoch er bellte mich an, er sei nicht zuständig. Mehr nicht!
Irgendwann ließ sich eine Kollegin sichtlich widerwillig herab, sich auf den Weiten Weg zu machen und nahm kommentarlos unsere Bestellung auf.
Das Essen ist übrigens leider diese typisch bayerische Standard-Wirtshaus-Kost, mit viel fertigen Anteilen und "günstigem" Fleisch, mit wenig aus echten Zutaten selbst gekochtem, völlig ohne Rafinesse.
Aber das Bier ist gut.
Hallo ,
also das was uns gestern auf dem Adlersberg passiert ist, das geht auf keine Kuhhaut.
Wir waren mit einer Hochzeitgesellschaft dort. Zuerst bekamen wir keinen Hauptgang, als wir uns dann beschwerten gabs dann doch etwas. Leider hats nicht mal zu satt werden gereicht. Als wir dann Nachschlag verlangten, da hieß es dann. Es gibt nix mehr, wir haben weder Fleisch noch Knödel. Man muss anmerken, dass ein Teil der Gesellschaft vorher sowohl Fleisch, als auch Knödel als Nachschlag bekommen hat. Außerdem hat ein Gast der kurz nach dem Essen kam nach einer kurzen Debatte eine normale Portion Fleisch und Knödel mit Salat bekommen.
Bei der Nachspeise kams noch Dicker. Teile unseres Tisches bekamen nicht die Vorbestellten "Apfelküchel" und warten fast zwei Stunden. Bis man Ihnen eine andere Nachspeise vorsetzte. Und dies auch nur weil wir uns beschwerten, dass die Reihe neben uns die "nicht mehr vorhandenen" Apfelküchel nochmals bekamen (2te Protion).
Bei der Gulaschsuppe machte man dann gegen 22 Uhr eine weitere Strichliste (für die Nachspeise gabs schon eine). Das Problem mindestens 25 Leute standen draußen und bekamen von der Sache nichts mit. Nachdem wir auf diese Sache hingewiesen haben, wurde endlich mal ein Gang in ausreichender Anzahl und Menge ausgeliefert.
Meine Meinung schöner Biergarten, tolle Lage. Aber wenn man es von der Küche und vom Service her nicht schafft, dann sollte man keine Hochzeit annehmen.
Ich kann Jedem nur raten, der dort eine Hochzeit oder größere Gesellschaft plant. Streicht den Prössl von Euerer Liste - Sonst gibts Frust.
Der Prößlbräu am Adlersberg ist in Regensburg und Umland weithin bekannt.
Das Starkbierfest "Palmator" am Palmsonntag legendär.
In den Ruinen des Dominikanerinnenkloster wird seit Jahrzenten Bier gebraut. Der Betrieb ist seit dem 19. Jahrhundert in Familienbesitz der Familie Prößl.
Der Gasthof liegt idylisch am Berg und verfügt neben mehreren Gaststuben noch über Fremdenzimmer und herrlichen Biergarten.
Beliebtes Ausflugsziel für Jung & Alt
♦ bierhimmel ♦
An sich ist der Prößl der Kirchenwirt schlechthin. Klar, das Wirtshaus steht direkt neben dem Gotteshaus, wie wo anders auch, aber hier heroben auf steiler Bergeshöh’ mit weitem Blick ins Donautal, bei dem sicher niemandem schwindlig wird –es sei denn, er hätte den verdammt süffigen Spezialtrunk des Hauses unterschätzt – hat es doch eine besondere Bewandtnis zwischen den beiden ungleichen Nachbarn.
Die frommen Frauen haben die Häuser schon lange verlassen, aber deren oberster Wolkenboß, der wohnt noch immer da. Und damit dem sein altehrwürdiges Haus »St. Maria«, das von unten das Adlernest unübersehbar beherrscht, nicht eines Tages zusammenbricht, hat der Wirt immer wieder ein kräftiges Scherflein zum Erhalt beigetragen. Als bislang letzte gut Tat gab es einen Volksaltar aus Dolomitgestein, das hier herum zu Hause ist. Wahrscheinlich pflegt Familie Prößl so intensiv die Nachbarschaft, damit dem Junior ja auch immer ein besonders gutes Bier gelingen möge. Ganz wichtig ist das bei ihrem Palmator, über dessen Entstehung berichtet wird, eine Äbtissin der Dominikanerinnen aus dem einstmaligen Kloster habe verfügt, daß am Sonntag vor Ostern, dem Palmsonntag also, jeder Besucher ein Starkbier und jedes Kind eine Brezn bekommt. Daraus entstand eine fast rabenschwarze Hopfenperle, bei deren Genuß ich jedesmal in Verzückung gerate und einfach dableiben möchte.
Wenn das Wetter mitspielt, dann treten sich am heiligen Tag vor der Auferstehung des Herrn gut zehntausend »Pilger« fast auf die Füße, denn von Setzen ist da nicht mehr viel drin, und verputzen ein paar Zentner Bratwürst in der Semmel. Während die Münchner Oktoberfestwirte angeblich für das passende Wiesnwetter riesige Kerzen nach Altötting schleppen, tut sich der Heinrich da leichter. Mit Erfolg, wie man weiß. Schließlich ist denen da oben einmal sogar das dunkle Gesöff ausgegangen, und da muß vorher bestimmt schon die halbe Donau in Hopfengestalt durch die durstigen Kehlen geströmt sein. Trotz des alljährlichen Starkbiermekkas mit Gewinngarantie ist der urbayerische, deftige Wirtshauscharakter erhalten geblieben. In der Küche bestimmt immer noch der Braumeister. Fabrikfingernudeln z. B. haben hier nichts zu suchen, fast alles wird frisch zubereitet und das schmeckt man. Die Wurstsuppe gab es nur am Schlachttag, am Donnerstag, eine prima Deftigkeit aus Blut- und Leberwurst. Beim Schweinekotelett »Braumeister Art« mit frischem Gartengemüse und Röstkartoffeln verleiht die Palmatorstammwürze, mit der das Fleisch bestrichen wird, der Hauptspeise eine leichte, aber ganz reizvolle Süße. Wer es deutlicher mag, ganz einfach eine Halbe Palmator dazu trinken, oder auch zwei – aber nur wenn das Radl an der Hauswand lehnt. Halt, das giltet ja auch nicht!
♦ Nur schwankend zu Fuß, unterghakelt beim eigenen Wei, stört nie nicht die Polizei! ♦
Das soll Goethe gesagt haben. Ich glaub’s nicht …
anno 06.07.06
Der "Brauereigasthof Prösslbräu" in Adlersberg wird von Einheimischen und Umliegenden auch gern nur "Adlersberg" genannt.
Bekannt für das eigene gebraute Bier und den berühmten Starkbieranstich "Palmator".
Den sollte man meiner Meinung nach als friedliebender Mensch, der es gerne ruhig und verhältnismässig beschaulich hat, tunlichst meiden.
Denn zum "Palmator" am Adlersberg trifft sich nach meinem Gefühl fast nur noch die Jugend unter 25.
Dann geht es nicht nur zahlenmässig so zu wie auf einem Volksfest, sondern meinem Empfinden nach auch etwas rauher unter den Besuchern.
Das Personal dagegen ist und bleibt - egal ob Palmator oder nicht - professionell. Die meisten sind seit Jahrzehnten angestellt und behalten somit auch die Nerven wenn es etwas voller ist.
Außerhalb des Palmators ist die Gaststätte das Ziel für Ausflügler oder Liebhaber der bayrischen Küche schlechthin.
Die Gerichte beschränken sich nicht nur auf die Standards Schweinebraten und Schweinshaxn, sondern bieten auch (verhältnismässig) ausgefallenere bayrische Gerichte. An einem Tag der Woche (ich glaube Mittwoch oder Donnerstag) ist Schlachttag. Da sind dann v.a. die Schlachtplatte oder diverse Wildgerichte der Renner.
Die Portionen sind üppig und die Preise dafür günstig bis angemessen.
Das Lokal ist gehoben rustikal eingerichtet, wer den Charme bayrischer Lokale mag, aber noch ein wenig Eleganz erwartet, wird sich hier sehr wohl fühlen.
Der "Adlersberg" ist für Liebhaber guter bayrischer Gerichte immer einen Besuch wert!
Parkplätze gibt es (außer zum Palmator) genügend und die Buslinie 12 des Regensburger Verkehrsunternehmens RVV fährt - außer an Sonn- und Feiertagen - alle 60 Minuten bis kurz vor das Lokal.
Anastacia Jawoll, ich würde sagen, die Krawall-, und Radau-liebende Jugend…
Einfach schrecklich, so, als würden wir im Neandertal leben….
24 Februar 2009
Der "Prösslbräu" ist seit bald 170 Jahren im Prössl'schen Familienbesitz und ein beliebtes Ausflugsziel des Regensburger Umkreises. Die Wirtschaft/das Hotel und die Brauerei liegt (als ehemaliges Kloster) prominent auf dem "Adlersberg", samt Kirche und großer Mauer. Bis vor ein paar Jahren fuhren die Besucher noch durch den "Tor-Turm" herein, der mittlerweile allerdings nur noch für Fußgänger zugänglich ist, auf den Parkplatz gelangt man von der anderen Seite. Die Einrichtung des großen, alten Hauses ist natürlich rustikal, je nach Raum teils gehoben. Manche meinen, das Interieur sei vor der Renovierung/Umbau vor einigen Jahren ansprechender gewesen und vermissen vor allem das alte, gemütliche "Jägerstüberl". Legendär auch die beiden Hunde von Prössl Senior, die früher stets im Biergarten und auch im Gasthof selbst unterwegs waren, bis sich vereinzelt Gäste darüber beschwert haben. Doch auch noch heute ist der Prösslbräu ein Ort, an dem man sich wohlfühlt. Das liegt natürlich auch am guten Essen - echte bayerische Hausmannskost und eine gute Auswahl an stilechten Brotzeiten. Wer gerade Diät macht, sollte sich vom Prösslbräu fernhalten. Natürlich kommt dazu das hausgebraute Bier auf den Tisch. Besonders zu empfehlen ist das Starkbier, der Adlersberger Bock "Palmator", der jedes Jahr bei einem großen Fest angezapft wird und auch einem Nicht-Biertrinker wie mir schmeckt. Die Bedienungen sind teilweise schon lange Jahre/Jahrzehnte im Haus und sind sympathisch und freundlich, auch wenn es im gut besuchten Lokal manchmal etwas länger dauert. Die Preise sind moderat, einen Gockel/Hahn bspw. gibt es für 5 Euro. Fazit: Ohne "Adlersberg", wie der Prösslbräu im Umland einfach genannt wird, würde dem Regensburger Umkreis etwas fehlen. Große Empfehlung!
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