Kategorie: Essen & Trinken
Details: Cafés
06.02.2008 (aktualisiert am 27.06.2009)
Es gibt Cafés, die heißen „zvveites Zuhause“, „Einzimmervvohnraum“, „Heimkehr“, oder so. Das v.Lenz heißt nicht so, ist aber genau das für manchen der regelmäßigen Besucher.
Ein kleines, geradezu vvinziges Café, das versteckt in der Osterstraße liegt und für viele sicher erst beim zvveiten Hinschauen zu sehen ist. Klein die Größe, aber enorm charakterstark! VVer zu Regina und Stefan kommt, der möchte eine guten, sehr guten Kaffee trinken, vvahlvveise auch Tee oder Zotterschokolade, vielleicht auch nur eine rote Schorle und ein Brötchen essen. So ist das zumindest bei dem ersten Besuch. Die, die öfter oder gar ganz reglmäßig kommen, die kommen vvegen des Kaffees und des guten, bisvveilen sehr intensiven Gespräches hierher. „Öffentliches Lästern“, haben die „Stammgäste“ untereinander mal ausgemacht. Hier vvird Klartext geredet, über alles, über jeden, auch über die eigene Person.
Da gibt es eine Runde, die sich häufig trifft und die Unterhaltungen bei dem besten Cappuccino der Stadt genießt (so einen Milchschaum gibt es nur einmal in HI). Aber niemand vvird ausgeschlossen. Jeder ist herzlich gesehen und vvillkommen sich am Gespräch zu beteiligen, sich einen Stuhl zu holen und mit in den Kreis zu kommen. Ist man also allein in Hildesheim untervvegs, vielleicht gerade erst hierher gezogen, im v.Lenz lässt sich schnell Anschluss finden.
Oft gleicht das kleine Café auch mal einer Kindergruppe, vvenn sich fröhliche Mütter mit dem Nachvvuchs auf eine „ruhige“ Minute treffen.
Oder „Theaterleute“ sind da und es vvird gesungen, laut gelacht und der ein oder andere Tierlaut imitiert.
Da sind Tage, an denen findet man kaum einen Platz, dann vvieder ist es still und das Getränk, vielleicht samt Kuchen, schmeckt beim Lesen der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung, der taz oder der Süddeutschen.
Überhaupt vvird hier auf gute Lektüre Vvert gelegt. Gibt es doch auch einen Bücherschrank, der Buchhandlung Ameis Buchecke, aus Hildesheim. Hier können neue Bücher angelesen und auch gekauft vverden. Selbst Bestellungen vverden entgegen genommen und können tags drauf abgeholt vverden.
An den Vvänden vvechseln die Bilder im 3-Monats Rhythmus. Lokale Künstler können hier ihre Bilder ausstellen und auch verkaufen. In der Ecke neben der Tür die Tafel immer mit schlauen Sprüchen vvie: „Bei Hofe genießt der Narr Sonderrechte, außerhalb ist er der Dumme.“
Besondere „Events“ gibt es auch hin und vvieder. So gab es schon mal eine VVoche lang die Möglichkeit in einer kleinen Ecke die Alexander-Technik auszuprobieren, eine Bilderausstellung gab es und sogar ich hatte mit meinem kleinen Geschäft schon einmal die Freude einen Jack-VVolfskin-Sonderverkauf zu veranstalten.
Ein Ort, der zum Vervveilen einlädt. Immer vvieder. Gerne jeden Tag. Zeit ist Luxus, den Luxus gönne ich mir hier gerne!
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29.04.2009
Super liebe Leute und genau so, wie man sich ein Lieblingscafé vorstellt. Kaffee, Kuchen, belegte Brötchen und eine familiäre Atmosphäre. Weiter so!
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13.03.2009 (aktualisiert am 19.03.2009)
Unglaublich, aber wahr! Ich hätte nicht gedacht, dass es so etwas gibt - und dazu noch in Hildesheim!! Ein Café in dem man sich vom ersten Moment an wohl und willkommen fühlt. Bei unserem ersten Besuch wurden wir mit einem so herzlichen “Hallo” von Nicola hinter der Theke begrüßt, als wenn wir schon lang Stammgäste wären. Und dass, obwohl wir (zwei Mütter)mit zwei Kinderwagen unterwegs waren. Der Kaffee schmeckt hervorragend, es gibt ihn sogar mit Bio- und Soja-Milch und sucht seinesgleichen in der Stadt!! Die selbst gebackenen Kuchen wie auch die belegten Brötchen und Toasts gehören mittlerweile schon zu meinem wöchentlichen Ernährungsplan ;o) Und das alles noch zu “Geldbeutel-schonenden-Preisen”! Viele der Gäste kennen sich, da es selten bei einem Besuch in der Woche bleibt!! Für mich ist das V.Lenz zum 2.Wohnzimmer geworden - nicht nur in der Elternzeit!! ;o)
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26.10.2008
Nun darf also auch ich mich zu den Eingeweihten zählen: ich war im v.Lenz.
Das Café ist genau so, wie ich es mir vorgestellt habe, relativ klein, sehr gemütlich und stilvoll eingerichtet.
Die Wände zieren wunderschöne Bilder von mostro, ausdrucksstark in warmen Farben - zu schade, dass der Künstler selbst verhindert war, ich hätte ihm gern die ein oder andere Frage zu den Bildern gestellt.
Zu trinken gab´s Verbotenes und ganz Geheimes, weshalb ich mich dazu leider nicht äußern kann.
Was ich aber preisgeben darf: der Chai Latte mit Sojamilch war gut und die Waffeln ein Traum.
Auf jeden Fall ein Ort mit lieben Menschen, zu dem ich gerne zurückkehren werde.
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23.07.2008
Was lange währt, wird (hoffentlich) endlich gut…..Dann will ich doch auch mal endlich den lange versprochenen und vor mir hergeschobenen Beitrag zu meinem Hildesheimer Lieblingscafé schreiben. Das ich überhaupt so etwas habe, ist schon merkwürdig. Ich hätte noch vor einem Jahr nicht erwartet, dass es so etwas überhaupt mal in meinem Leben geben wird. Nun ja, so ändern sich die Zeiten zum durchaus Positiven und deshalb….
Hereinspaziert in dieses gemütliche, kleine und immer sehr persönliche Café! Hier gibt es neben Kaffeespezialitäten, Saftschorlen und Co. auch sehr leckere selbstgebackene Kuchen in ständig wechselnden Ausführungen und Geschmacksrichtungen sowie delikate Brötchen und Sandwiches. Seit neuestem bietet das Café aber noch mehr – die besonderen Veranstaltungen am Abend, die ab und an geplant, im Café per Aushang beworben und natürlich auch durchgeführt werden.
Den Anfang machte der virtuose Marionettenspieler Viktor Kucera, der zur großen Begeisterung der Zuschauer, die das Café bis auf den letzten kleinen Platz bevölkerten, sein musikalisches Quartett dort zum Leben erweckte. Hin und wieder verharrten sogar Passanten angelockt von Musik, Lachen und Applaus vor der offenen Eingangstür und spähten vorsichtig hinein.
Zu Gast war an diesem Abend als krönender Beginn der Teufelsgeiger Paganini, der sein Instrument wie kein zweiter beherrschte. Abgelöst wurde er von keinem Geringeren als dem König des Jazz Louis Armstrong, der Trompete spielend, singend und steppend das Publikum in seinen Bann zog. Das Zepter gab er dann auch nur an die Königin des Jazz Ms. Ella Fitzgerald ab, die ebenfalls singend und steppend alle Register ihres Könnens zog und mit ihrem gekonnten Hüftschwung die Gäste für sich begeisterte. Den furiosen Abschluss bildete dann der „Nobody“ des Quartetts – der kleine, aber dafür umso charmantere Italiener Frederico. Er brillierte am Klavier, intonierte „Moonriver“ und bezirzte dabei das weibliche Publikum derart, dass er zu mehreren Zugaben genötigt wurde, die er aber auch nur zu gerne gab.
Alles in allem war dies ein gelungener und sehr kurzweiliger Abend, zu dem das v. Lenz hoffentlich noch des öfteren einladen wird. Und wer daran teilhaben möchte, der sollte sich mal auf den Weg ins Café machen, sich dort gemütlich hinsetzen, ein Getränk und etwas zu Essen bestellen, die nette Atmosphäre genießen und vom Alltag ein wenig ausspannen. Ganz nebenbei kann er dann in Erfahrung bringen, wann und unter welchem Thema der nächste „große“ Abend im kleinen Café stattfindet.
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28.05.2008
ganz erstaunlich und grosses Kompliment an die beiden Betreiber, was die aus diesem ehemaligen Loch in der Wand gemacht haben.
(ich glaub ich darf das so sagen-ich war selber mal Mieter dieses Ladenlokals und habe dort vor ca.16 Jahren den Grundstein für meinen Papierladen gelegt)
Hätte mir nie träumen lassen,das man dort erfolgreich und auf angenehmste Art und Weise Cafe-Gastronomie betreiben kann.
Von den unbestrittenen Leistungen auf dem Gebiet der Kaffee
Kultur ist hier ja schon mehrfach berichtet worden, deswegen hier mein Tip für die Hungigen unter Euch:
Testet mal die belegten Brötchen a la Chef!
Das Rohmaterial stammt vom populären Bäcker gegenüber von Ameis und wird auf gesunde, appetitliche Art von den Lenzens veredelt.
Zum Bäcker Safft in der Goschenstrasse mehr bei anderer Gelegenheit-denn wer so gut backt-
ist einen weiteren Beitrag wert.
so long …...........
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21.05.2008
Hildesheim.
Wessen zuhause?
Also unter anderem auch das Heim vieler rühriger Qyper.
Vor allem in der Osterstrasse gibt es so viele QYPE Schilder an den Fenstern, da hätte ich meine „Superweißeqypetasche“ mal so richtig stolz spazieren führen können, die hätte in einer Tour vor wiedererkennensfreude herumgeqietscht.
Nun gut, nachdem wir den sehenswerten Hildesheimer Marktplatz besichtigt hatten und meine BaE und @Nicola noch kirchenbesichtigend weiter spazieren wollten, klinkte ich mich aus, denn mich gelüstete es nach dem Cafe in der Osterstrasse, das bereits mehrfach lobend erwähnt wurde.
Zum Glück war noch ein genialer Platz frei, mit vollkommenem Blick nach innen und aussen.
Der Meister an der Kaffeemaschine waltete seines Amtes und heraus, bzw. auf meinen Tisch kam ein excellenter Latte Macciato, musstu kucken.
Es war ein ständiges Kommen und Gehen und 2 junge Mütter mit Kind und Kinderwagen belegten schon fast das halbe Cafe.
Aber trotzdem herrschte überhaupt keine Hektik, man kennt sich, begrüßt sich per Bussi-Bussi und Stefan, schon ob seiner Körpergröße, behält gekonnt die Übersicht.
Kontakte und Gespräche entstehen sehr schnell, wie willst Du auch jemanden übersehen, der schon fast auf deinem Schoß sitzt.
Beim nächsten Besuch werde ich mal weiter herumprobieren, auf alle Fälle komme ich gern mal wieder vorbei.
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02.04.2008
ich bin diejenige, die den Latte immer außer Haus mitnimmt - und anschließend das Geschirr zum abwaschen zurück bringt. Es ist wunderbar im Café v. Lenz und der Latte ist SENSATIONELL !!! Aus ganzem Herzen kann ich diesen Platz empfehlen - ES IST SO SCHÖN DASS ES DIESES CAFÉ HIER IN DER OSTERSTRASSE GIBT !!!
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16.03.2008
Es wurde schon viel über das v.Lenz in Hildesheim berichtet.
Und was soll ich sagen?! Ich bin DER Stammsitzer auf dem Sofa hinten rechts (das ist vorne links) - es stimmt alles!
Vorankündigung:
Demnächst auch “Blockflötenkonzerte” von Igepa! Wir freuen uns! :-)
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03.03.2008
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05.02.2008
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Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 8.00-19.00h
Sa: 10.00-15h