Adler Wirtschaft Franz Keller, Eltville
- Kategorien:
-
Deutsche Restaurants Eltville
Gourmet Restaurants Eltville - Adresse:
-
Hauptstr. 31, 65347 Eltville
06723 79 82
- Website:
- Mehr Details:
-
Anzeigen
Taunusstraße 2, Erbach, 65346 Eltville
Super Location- auch der tolle Garten, entspannte Atmosphäre und, nette Bedienungen, endlich einmal sind die Kinder gut aufgehoben, klasse Bier und Weinkarte, top Preise und last but not least ein unglaublich nettes Publikum findet sich hier ein.
14 Beiträge zu Adler Wirtschaft Franz Keller auf Deutsch
Franz Keller, eine der ganz wenigen 5* Bewertungen die ich vergebe und vergeben werde. Wir waren nun in den letzten paar Monaten drei mal dort und es hat uns jedes mal sehr gefallen.
Die seltsamen Rachebewertungen hier finde ich sehr unangebracht und jemand fühlte sich wohl wegen irgendetwas auf den Schlipps getreten und dachte “denen zeige ichs mal”.
Vielleicht haben sie dort wirklich eine gewisse Arroganz. Und wißt ihr was, zurecht wie ich finde. Ich mag diese leicht überhebliche Haltung dem eigenen Wirken gegebüber. Da mir selbst immer verdammt wichtig ist wo mein Essen her kommt, finde ich es gut das es bei Franz Keller genau so ist. Denn das ist in der Gastronomie (auch in der etwas gehobenen) leider eine Seltenheit.
Es ist einfach schöne ehrliche gehobene Küche dort. Ich fand auch nicht immer alles perfekt für meinen Geschmack. Die Soßen waren mir immer etwas zu aufdringlich und “wuchtig”, vielleicht etwas zu sehr “französische Landküche”. Und die Portionen finde ich auch zu groß, das aber als negatieven Kritikpunkt zu sehen finde ich unpassend.
Alles in allem ein tolles Restaurant, dem ich vertraue und das ist selten genug.
Ich war recht enttäuscht von der fehlenden Raffinesse der Speisen.
Es war alles gut, aber das gewisse Etwas fehlte. Der Teig der Quiche war zu fest, die Soße zum Fleisch ok, aber nicht besonders, und alles in allem zu große Portionen, sogar beim “Damen-Menü”.
Auch die Beratung bei der Riesling-Wahl hätte um Längen professioneller ausfallen können.
Für den Preis gehen wir da nicht mehr hin.
Dieses Restaurant sollte man ganz einfach nur meiden!
Nach einer enttäuschenden Vorspeise folgten zwei fast kalte Hauptgerichte und ein kaum kaubarer Hirsch. Kritik ist bei Franz Keller allerdings leider nicht gerne gesehen, nachdem wir diese nämlich vollkommen sachlich vortragen wollten reagierte sowohl Herr Keller als auch die Bedienung beleidigt. Herr Keller wurde sogar noch unverschämt, Benehmen ist etwas anderes. So etwas ist uns noch nie passiert, man hat uns sogar am Ende zu viel berechnet und uns als wir dies reklamierten angedroht die Polizei zu rufen wenn wir nicht auf der Stelle den geforderten Betrag bezahlen.
Den negativen Bewertungen kann man daher nur voll beipflichten, die Küche ist bestenfalls mittelmäßig und der Service ist unglaublich unverschämt, sollte aber nicht verwundern bei einem so arroganten Chef.
Die Bewertungen sind ein Auf und ein Ab. Nach einigen weniger guten Bewertungen meiner Vorposter, kann ich nur durchweg positiv bewerten.
Der Service war einwandfrei. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, stets höflich und sehr gepflegt.
Das Lokal ist äußerst gemütlich eingerichtet.
Ebenso das Essen war meines Erachtens hervorragend. Geschmacklich einwandfrei, qualitativ - soweit ich es beurteilen kann - ebenso und die Wartezeiten zwischen den Gängen nicht zu lang, aber auch nicht zu knapp bemessen.
Die Toiletten sind sauber und wirken hygienisch einwandfrei.
Herr Franz Keller lief während unseres Aufenthalts ein Mal gemächlich durchs Lokal, begrüßte die Gäste eines jeden Tisches höflich sowie freundlich und nahm sich die Zeit zu einem kurzen Gespräch mit uns.
Da wir die Letzten waren, die das Lokal verließen, hatten wir abschließend die Möglichkeit uns mit einer der Angestellten ausgiebig zu unterhalten.
Unter anderem erfuhren wir, dass es nicht der Anspruch der Belegschaft ist, auf einen Stern hinzuarbeiten. Im Guide Michelin erwähnt zu sein empfinden sie als optimales Maß beziehungsweise als wünschenswerte Auszeichnung, einen Stern möchten sie nicht.
Wer um die Vergangenheit von Herrn Keller weiß, dem dürfte nicht entgangen sein, dass er als Chefkoch für zwei verschiedene Gaststätten jeweils zwei Sterne "erkocht" hat. Er wird sich demnach bewusst gegen ein solches Arbeiten entschieden haben.
Dafür spricht ebenfalls, dass er nicht mehr aktiv in der Küche mitwirkt. Mittlerweile ist sein Sohn hierfür verantwortlich.
Interessant ist auch die Liebe zum Detail, mit der das Lokal eingerichtet wurde - der Steinboden im hinteren Bereich des Lokals beispielsweise stammt aus einem alten belgischen Chateau oder einer Kathedrale (leider erinnere ich mich nicht mehr hundertprozentig).
Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfinde ich als unschlagbar und den Preis gemessen an der Qualität fast schon unverschämt günstig.
Im Gegensatz zu vielen anderen Qypern hatte ich kein Problem damit, ein Menü zu wählen, denn die Homepage stimmte mich vorab darauf ein.
Wer vor Ort ein Gespräch nicht scheut und die Philosophie des Lokals verinnerlicht, wird wie ich sicher mehrmals zu Gast sein.
Zum Schluss möchte ich noch die am häufigst genannten Kritikpunkte kritisch beleuchten und versuchen, diese aus der Sicht des Lokals zu betrachten:
- Keine Kreditkartenzahlung: Aus meiner Sicht absolut verständlich, da hierbei aufs Jahr gerechnet eine ordentliche Summe flöten ginge, die Visa und Co. einstreichen würden. Da ein möglichst kundenfreundlicher Preis eine der obersten Prämissen des Lokals ist, könnte man diesen Kritikpunkt lediglich mit höheren Preisen ausmerzen.
- Höhere Preise bei unterschiedlichen Gerichten: Hier gilt, wie auch bei der Kreditkartenzahlung, dass man dem Kunden einen guten Preis offerieren möchte. Einheitliche Gerichte an einem Tisch für mehrere Gäste reduzieren den Arbeitsumfang in der Küche. Das spart Zeit und Geld. Mehr Freiheit für Kundenwünsche ließen sich also auch hier nur durch höhere Preise oder einen Einnahmerückgang des Betreibers gewährleisten.
- Die Weigerung Fleisch durchzubraten: Bessere Köche verstehen sich oftmals als Künstler. Sie kreieren Menüs und stimmen Gerichte nach ihren Vorstellungen ab. Der Wunsch, Fleisch "bien cuit" zu braten, ist bei manchen Fleischsorten in guten Lokalen unüblich. In meinen Augen ist das nicht arrogant. Überspitzt formuliert: Würden Sie einen Künstler bei Kauf eines Bildes anweisen, einige Pinselstriche hinzuzufügen bzw. stieße es auf Unverständnis Ihrerseits, wenn der Künstler dies ablehnen würde?
In meinen Augen also keine Arroganz, sondern mangelnder Respekt des Gastes gegenüber dem Koch.
Essen ist ein Erlebnis, wird vom Großteil der in Deutschland lebenden Bürger aber leider nicht als solches verstanden.
Gestern kehrten wir nach einem schönen langen Spaziergang durch den Rheingau um 17.45 Uhr in der Adlerwirtschaft ein. Als wir fragten, ob noch ein Tisch zu haben sei, wurde uns angeboten, bis 19.00 Uhr zwei Gänge zu uns zu nehmen, da abends alle Tische restlos ausgebucht seien. Dies wurde uns als besonderers Entgegenkommen von Seiten des Restaurants verkauft - normalerweise sei es nicht möglich, dort weniger als drei Gänge zu speisen. Da wir schon einmal da waren, ließen wir uns auf den Kompromiss ein. Ich nehme schon einmal vorweg, dass wir um 18:55 Uhr mit dem Essen fertig waren, auf der Terasse mittlerweile noch 5 weitere Tische frei geworden waren und nicht wieder neu eingedeckt wurden, so dass nicht mehr davon ausgegangen werden konnte, dass unser Tisch dringend gebraucht wurde. Im Innenbereich waren ebenfalls noch geschätzte 6 Tische frei. Bezahlen durften wir erst um 19.30 Uhr. Obwohl offensichlich war, dass kein Platzmangel bestand, wurde uns in der Zwischenzeit nicht angeboten, doch noch ein Dessert zu bestellen ... sehr seltsam und befremdlich, sodass wir nun darüber rätseln, ob es mit unserer Person zu tun hatte, dass die Wirte ein solches Verhalten an den Tag legten. Das hinterlässt einen sehr fahlen Beigeschmack. Unter Gastfreundschaft verstehen wir etwas anderes.
Nun zum Essen:
- die geeiste Tomaten-Fenchel-Suppe mit gebratenem Oktopus war zwar kühl, aber nicht kalt, und nach einigen Löffeln entwickelte ich einen Wahnsinns-Brand, da der Koch offensichtlich frisch verliebt war. Von zu viel Salz abgesehen schmeckte sie aber ganz lecker.
- Die Hauptspeise war qualitativ hochwertig, aber nichtssagend: Es gab einen in Butter gebratenen Fisch, dazu in Butter geschwenktes Gemüse und als Beilage in Butter gebratene Kartoffeln. Ein wenig mehr Phantasie hätte ich bei diesen Preisen schon erwartet.
Den Nachtisch konnten wir wie schon erwähnt aus unerfindlichen Gründen nicht genießen.
Befremdet waren wir wie dir Vorgänger von den unglaublich vielen Bedingungen, die man als Gast zu berücksichtigen hat (keine Kreditkartenzahlung, höhere Preise bei unterschiedlichen Gerichten, die Weigerung, das Fleisch auf Wunsch durchzubraten,etc.). Dies lässt auf eine deutliche Arroganz des Hausherren schließen, die wir darin bestätigt sahen, dass auf den Tischen die "Hauspost" lag, eine Ansammlung von selbstbeweihräuchernden Zeitungsartikeln über den Chefkoch, dem offensichtlich mehr an den Sternen zu liegen scheint, als er vorgibt. Wie sonst lässt es sich erklären, dass er überall verkünden muss, von solchen Auszeichnungen eigentlich nichts zu halten (klassischer Fall des Wirkens eines freudschen Abwehrmechanismus).
Sich in der Speisekarte zurechtzufinden, verlangt dem Gast Einiges ab: Man erhält eine bunte Zettelsammlung zum kleinen und großen Adleressen sowie zum offenen Wein, dazu noch eine gebundene Weinkarte. Eine wahre "Zettelwirtschaft", die auch optisch äußerst unübersichtlich gestaltet ist.
Unser Fazit: nicht noch einmal! Schade.
Aus aktuellem Anlass:
Alles was ich unten geschrieben habe, stimmt immer noch. Aber unsere 4 Sternchen "Große Klasse – immer wieder"gerne!" haben mittlerweile etwas Glanz verloren. Hierfür gibt es für uns 2 Gründe:
Die Schilderungen anderer Gäste, auch hier auf QYPE, sind zu heterogen, zeigen doch deutliche Spuren von Überheblichkeit, Arroganz, Nachlässigkeiten. Das macht nachdenklich und da wir einiges davon auch schon erleben durften, macht es uns auch ein wenig traurig.
Und:
- entweder kleines oder großes Adleressen (keine Variation, je nach Hunger und Gusto an einem Tisch),
- mehr als 2 unterschiedliche Hauptgerichte pro Tisch kosten extra,
- Charolais-Rind nur im Rahmen des kleinen oder großen Adleressens,
- pro Tisch nur 1 Gesamtrechnung,
- Zahlung nur bar oder ec,
- "kleine Karte" nur mittags und Sonntag gar nicht (:
... das sind ganz schön viele Bedingungen seitens der Wirtes gegenüber seinem Gast. Zum Einen muss man hier erst mal den Überblick behalten, zum Anderen sollte man das alles wissen, bevor man reserviert hat und gekommen ist und dann vielleicht verdutzt guckt. Aber wer sucht schon nach 6 Disclaimern, wenn man in einer Wirtschaft (sic!) auf Basis vieler Empfehlungen gut essen will?
Wir wollten unter der Woche abends zu sechst kommen und erfuhren nun, dass man bei dieser Personenzahl schon vorher angeben muss, was man möchte (großes oder kleines Adleressen). Das wurde uns nun langsam wirklich zu viel! Nicht nur Adlerwirte können ein wenig eigenwillig sein, auch vl und selbst der husky, wenn wir dazu so sehr angespornt werden! Wir beschlossen als, woanders einen schönen Abend zu verbringen. Was uns auch gelungen. Mit weniger Geld und durchweg freundlicher Bedienung ;)
----
Unser Original-Beitrag vom 28.11.08:
"Es gibt sie noch, die Küche der Vernunft. Schlicht, bürgerlich, aber mit königlichem Wohlgeschmack. Zum Beispiel in einem Rheingauer Wirtshaus" schrieb Wolfram Siebeck irgendwann einmal im 'Zeit Magazin Leben'.

Wirtschaft? Wirtschaft! Das mögen vl und auch husky und viele unserer Freunde und Bekannte.
Richtig gute Hausmannskost, z.B. ein saftiges, erstklassiges Schweinekotelett, jaaaawoll!

Die Adler Wirtschaft kommt meinem Ideal einer sehr guten, trotzdem schlichten Wirtschaft ziemlich nah:
Runde, Holztische, viele ohne Deckchen, nicht wirklich bequeme Stühle, kein aufdringlicher, aber aufmerksamer, flinker Service, der den richtigen (lokalen) Wein empfiehlt und diesen auch so lange nach schenkt, bis er mich fragt, ob er doch noch eine weitere Flasche für uns öffnen darf.
Die Gerichte auf der Karte klingen alle solide und nicht nach Luxus. Die Produkte dahinter sind aber oft von erlesener Qualität und sehr gewissenhaft zubereitet!

Hier zum Beispiel: Linsensalat mit gebackener Leberwurst von unseren Freilandschweinen „Bunte Bentheimer“ mit Schalottenvinaigrette - ein Gedicht! Super abgeschmeckt, ganz fein die Leberwurst - unglaublich lecker und einfach.

Man isst bei Franz Keller abends entweder das "kleine" oder das "große Adleressen". Man?
Eigentlich beginne ich "man" schon zu hassen, wenn ich nur diese Formulierung höre :( Aber, wie schon beschrieben, hier geht's nicht um Gourmetküche, sondern man weiß schon sehr genau, was einen hier erwartet und deshalb kommt man ja schließlich auch ab und an mal wieder. Weil's so schön und so lecker war. Geht nicht nur uns so. Meist ist das Lokal gut gefüllt und ohne Vorbestellung bleibt dann allenfalls der Tisch direkt am Eingang.
Wer nun nicht man heißt oder ist, hier kann (und sollte) man sich informieren, damit die Erwartung nicht getrübt wird. Schließlich kann man ganz schön Geld hier lassen, ohne Probleme. Qualität kostet halt, mein altes Credo!
So, nun flux wieder von man zu mir:

Über jeden Zweifel erhaben und quasi die schiere Lust in Fleischesform ist das doppeltes Charolais-Hochrippensteak für 2 Personen, z.B. mit Schalotten-Rotwein-Sauce und glaciertem Chicorée (genial, ganz leicht süßlich, schön sämige Sauce dazu) sowie einer Art knuspriger, kleiner Bratkartoffeln.
Wie ernst der gute Franz Keller dieses Stück Fleisch nimmt, kann und sollte man mal hier: 'Von der Zubereitung' nachlesen. nach dieser kleinen Lektüre versteht, glaube ich, jeder was ich meine ;)
Ach ja, der Wein: Die Karte (Auszug) bietet eine schöne Auswahl lokaler Weine und die von Bruder Fritz aus Oberbergen sowie eine klug zusammengestellte Auswahl interessanter deutscher und internationaler Gewächse.
Ja und irgendwann kommt dann das Dessert, für das nach einem "großen Adleressen" nicht wirklich noch Platz ist... Aber ich muss 'ihn' Euch einfach zeigen:

Ist er nicht niedlich der Kleine? Wenn man ihn mit der Gabel anschneidet, fließt aus seinem Mündchen (sehe ich da nicht sogar eine kleine Zunge?) ein süßer, wohlschmeckender Inhalt, mitten in eine leckere, leicht aufgeschlagene Vanillesauce :)
Was bin ich froh, dass Franz Keller sich vor vielen Jahren von seinen 2 Michelin Sternen getrennt hat und sich dann, über einen kleinen Umweg (Köln) zu uns, direkt gegenüber, auf die andere Rheinseite gesetzt hat. Luftlinie einige wenige Kilometer von uns. Leider fährt aber immer, wenn wir wieder diese gastlichen Ort wieder verlassen möchten/müssen, keine Fähre mehr, so dass es doch einige Kilometer mehr zurück bis nach Hause sind. Was nicht das Allerschlimmste ist. Das Allerschlimmste ist, dass der Fahrer nichts (bzw. nur wenig) trinken darf. Zumindest ist das dann das Allerschlimmste, wenn das Los mich getroffen hat, wie aktuell :(


:::::::::::::::::::::::::::::::
© 2009 vlhusky vor der Tür
:::::::::::::::::::::::::::::::
hildchen @oli245 gute Wahl,nach Mainz zu gehen. Kann ich nur bestätigen. Waren Ende letzten Jahres zum ersten mal da, preiswert war es nicht, aber hervorragend.
12 Februar 2010
Seit vielen Jahren gehen wir zweimal bis dreimal pro Jahr in die Adlerwirtschaft.
Meist essen wir das große Adleressen. Was mir im Zeitverlauf augefallen ist.
- Es wird teurer, am Anfang hat es mal 50 € gekostet heute sind es > 60 und jeder Pups kostet extra.
- Es wird nicht besser. Der Rindfleischsalat war nicht wirklich gut, der Kaninchensalat war zu kalt und völlig geschmacksneutral.
- Der Kartoffelsalat, auf dem die Wildschweinbratwürste liegen war schonmal besser aber noch ok.
- Der Chef oder seine Frau lässt sich seltener - gar nicht mehr blicken.
- Das Hauptgericht (Lamm mit Kartoffelkratin) war echt "mittel". Kartoffelgratin war kalt, Lamm bestand quasi nur aus Knorpel.
- Lebeknödelsuppe schmeckt nicht dolle (das war schon immer so).
- Die grösse des Schokoladenkissens (Nachtisch) wurde um ca. 1/3 reduziert.
- wenig Sachverstand beim Wein (das war auch schon immer so, finde ich aber nicht schlimm)
ABER
- Arroganz konnten wir noch nicht feststellen, eher würden wir die Chefs als "eigen" beschreiben
- Wir finden das Ambiente sehr nett
- Das Bier ist gut
- wir werden wieder hingehen, da wir an ein temporäres Tief glauben.
- Das Saltimbocca meiner Frau wahr sehr gut.
Update zur Trendfeststellung folgt in ca. 3 Monaten;-)
Ein bisschen viel wird gerfagt,wenn man sich telefonisch anmelden will.Ich dachte ich bin die Auskunft oder auf der Wache.
Ich wollte Rind-es gab nur Schwein.
Ich wollte das kleine Menü-es gab nur das Grosse.
Ich wollte mehrere Personen am Tisch-dann müssen alle das selbe essen.
Ich wollte um diese Uhrzeit-es geht nur dann und dann.
Ich wollte was von der Karte-nur aus dem Menü.
Ich wollte mit Karte zahlen-das nehmen wir nicht.
Ich war schon überall-hier noch nicht.
Vergiss ES
Es fängt schon mit den Messern an.
Bei Manufactum,des deutschen neue Quelle Katalog für Kultur und Allerlei,als Buttermesser angepriesen hier chez Franz im Keller als Fleisch-Steak oder Essmesser bei Tische präsentiert.
Die Blutwust war vor 10 Jahre,n auch schon besser,wie wir alle,doch hier ist alles anders nun.
Der Schweinehirt ist nicht mehr Koch im eigenen Hause noch im eigenen Saftladen.
Liegt es daran dass vielleicht bald geerbt wird-oder hat man schon ?-wozu also diese Zeitverschwendung ?
Ja als es Josef noch gab der sich künslerisch mit Pommerol volllaufen liess etcpp
Wer hier noch isst hat keine Ahnung -kein Selbstvertrauen-kein Standing und seinen Geschmack bei Schubecks Dosensuppen a la Escoffier geformt,geht nie aus ausser an Sonn und Feiertagen-nimmt das dementsprechende Menü-was auch sonst?-dem schmeckt es eben -ist auch gut so-wenns läufft-wenns geht.
Salz hat man hier gerne und das reichlich-vielleicht nochmal ein paar kleine Streuer bestellen -dort wo auch die messer herkommem-um diesem kostbaren Gut wieder den rechten Platz im Hause einzuräumen.
Das Essen war beschissen.Und das ist noch nett gesagt.
5 mal Reklamiert
den chef nicht zu Gesicht bekommen
erst bei der Rechnung
Na dann
Franz weitere so !
besser noch pack die Scweine ein und auf zu Papi,da kennen sie dich noch nicht und es gibt auch Sterne und viel Wein im Stollen gegenüber
Grüsse
Gestern waren wir in der Adlerwirtschaft - und alles in allem bin ich enttäuscht. Natürlich war die gebotene Leistung nicht schlecht, aber gemessen am a) Personenkult um Franz Keller und b) am ambitionierten Preis war die Leistung nicht zufriedenstellend.
Der Gastraum ist angenehm eingerichtet und der Empfang war freundlich. Die Sitzmöbel waren leider den doch längeren Aufenthalten nicht angemessen und die Lautstärke im Restaurant war so hoch, dass die Verständigung schwierig wurde.
Die reichlich vorhandenen Bedienungen bedienen kunterbunt durcheinander und geben widersprüchliche und damit für den Kunden äußerst verwirrende Auskünfte. Beratung und Freundlichkeit sind nicht immer ausreichend; als wir um eine Empfehlung für einen Rotwein baten, wurden wir auf die Weinkarte verwiesen. Das war schwach. Die Aufmerksamkeit des Personals ist mangelhaft; einige Kräfte wirkten nicht ausreichend geschult.
Franz Kellers Küche ist gehoben, aber trotzdem lokal orientiert und bodenständig. Hieraus resultiert auch eine gewisse Beschränkung bei der Speisenvielfalt. Weitere Beschränkungen entstehen durch einige nur tischweise bestellbare Gerichte, durch die Nicht-Akzeptanz von Kreditkarten und den Hinweis in der Speisekarte, dass man nur eine Rechnung pro Tisch ausstelle. (Generell spricht aus der Speisekarte wie auch aus der Webseite der Adlerwirtschaft eine Spur Arroganz.)
Beim großen Adlermenü erhält der Gast vor dem Hauptgang alle 13 Vorspeisen von der Karte, sinnvollerweise jeweils mehrere zeitgleich in winzigen Portionen. Die ersten drei wurden uns als “Gruß aus der Küche” vorgestellt, gehörten aber bereits zum Menü. Diese Vorspeisen waren von unterschiedlicher Qualität, das Entenleberparfait zum Beispiel lag mit der grauen Seite nach unten und war kein geschmackliches Highlight. Einige Vorspeisen kamen in einem kleinen Schälchen pro Gast, nur mäßig ansprechend präsentiert, andere kamen für alle Gäste am Tisch zusammen auf größeren Tellern; hier war entsprechendes Aufteilen erforderlich, Löffel und Gabel zum Auffüllen wären nett gewesen, waren aber nicht vorhanden, so dass die Gäste dies mit dem eigenen Besteck erledigen mussten. Tiefpunkt bei den Vorspeisen war der langweilige, nach nichts schmeckende Rindfleischsalat.
Der Hauptgang kam in unerwartet kleinen Portionen, was aus meiner Sicht aber als ausreichend anzusehen war. Die “besten Stücke vom Milchkalb” erwiesen sich als gekochtes Rindfleisch auf Nudeln. OK, vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, aber es handelte sich um gepflegte Langeweile.
Ein großes Lob (das einzige Lob) verdienen die Seeteufelmedaillons auf hervorragendem Risotto.
Die Desserts waren ganz OK, leider kamen die hierzu gehörenden Parfaits viel zu spät auf den Tisch. Und für das Haferflockenkrokant zum Römerbecher sollte man seine stärksten Zähne mitgebracht haben.
Alles in allem ein Essen, von dem ich in einem anderen Restaurant gesagt hätte, dass versucht wird in einer Liga zu Kochen, zu der das Restaurant nicht gehört.
hildchen Tja-das ist ja ein ausführlicher Beitrag. Ich war noch nicht da, habe es aber in Erwägung gezogen. Wenn ich mir nun den Beitrag von @ilafmkm ansehe, spiegelt sich vieles wieder.
VLHUSKY beschreibt es wieder positiv. Bei ihm weiss ich genau, das er genau beobachtet und bewertet.
Offensichtlich hängt es in der Adlerwirtschaft von der “Tagesform” und Laune ab.
Da muss ich überlegen, hin zu gehen, denn wer weiss, wenn wir einen “schlechten” Tag erwischen, wäre das doch sehr ärgerlich
17 Juli 2009
wir haben dort einen wunderbaren abend mit phantastisch gutem essen verbracht.
Ahoi Freunde der variantenreichen Vorspeisen,
zwar wusste ich dass unsere Kanzlerin mit Putin mal im Rheingau aufgeschlagen ist, aber ich hatte ja keine Ahnung wo! Seit heute hat sich das geändert - auch ich durfte hier essen.
Lage: ein wenig unscheinbar, manchmal schwierig zu parkieren.
Restaurant: schön eingerichtet - an Bistro erinnern mich nur die Grösse der Holztische, ansonsten rustikal mit moderneren Elementen, aber nicht “Katalog-Bestellungs”modern, sondern mit Pfiff.
Der Service: hmm, ich las ja hier so einiges zum Thema: lieblos, etc. Dann hatten wir entweder den einen guten Tag oder man hat hier etwas getan: Service war sensationell! Freundlich, witzig, unaufdringlich, creativ, schnell! Wow - R E S P E C T!
Das Essen: wir waren angetreten um den Vorspeisen Marathon zu erleben - und wir hatten es uns angesichts des Tages auch verdient! Der Wein dazu (Kaisterstuhler Bassgeige) war leckerst! Dann kamen zig Vorspeisen in einer sehr angenehmen Geschwindigkeit, die viel Zeit für Essen, Trinken und Gespräch liess.
Ich bin ja ne ehrliche Haut: bei einer Vorspeise hab ich einfach alles liegen lassen - prompt wurden wir gefragt ob es nicht geschmeckt hat. 2 Minuten später war die Bedienung zurück aus der Küche mit einem Dankeschön, unser Feedback sei sehr gut gewesen und man hätte festgestellt, dass die Sossen noch unfertig seien! Fand ich richtig Klasse!
Insgesamt war es sehr lecker, nicht gerade “haut cousine” aber sehr leckere Küche, die schon anspruchsvoll ist! Spannende Kombinationen.
Preislich - naja was will man erwarten - Franz Keller: pro Person kann man rd. €60 anlegen und das ist gut angelegtes Geld!
Wünsche einen guten Apetit - hier geh ich auch wieder her!
Euer R~
P.S.: EC-Karten werden mittlerweile akzeptiert!!
vlhusky, da kann ich Dir nur zustimmen. Eine köstliche, bodenständige Küche! Und das Adleressen ist eine Aneinanderreihung von wunderbaren kleinen Schweinereien. Aber Meister Keller schaut nicht böse, wenn man auch mal nur von seinem Charolais schnabulieren möchte. Sehr viel Spaß machen übrigens auch seine Kochkurse. Hier bekommt man einen tollen Blick “hinter die Kulissen” und darf dem Meister nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch selbst Hand anlegen. Dazu gibt es viel guten Wein. Besser, man bucht gleich vorab eine Übernachtung mit.
vlhusky Guter Hinweis, das mit dem Kochkurs und der Übernachtung! Spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken…
Einerseits: Ganz schöne Beutelschneiderei, der Mann will reich werden an mir!
Andererseits: Soll er doch ruhig, solang’s mir gut geht bei ihm :)
1 September 2008
Franz Keller mag etwas eigenwillig sein, aber seine Küche ist einfach vorzüglich, von genial würde ich hier nicht sprechen wollen. Es ist eine höchwertige und leichte Küche. Die Weinkarte ist Regional geprägt. Ich würde hier immer wieder essen. Das einzige was etwas fehlt ist eine herzliche Gastfreundschaft.
vlhusky Ich finde Du hast mit wenig Worten den Nagel voll (!) auf den Kopf getroffen :)
5 August 2008





