Frankfurter Buchmesse, Gallus, Frankfurt am Main
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- Messe & Kongress Gallus | Messe & Kongress Frankfurt am Main
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Messehallen, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main
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10 Beiträge zu Frankfurter Buchmesse auf Deutsch
Boah, ist diese Messe groß! Ich war zwar auf einiges eingestellt, aber mit diesen Dimensionen hatte ich dann doch nicht gerechnet!
Bereits am Vorabend meines Messebesuchs wurde ich bei dem Versuch, mir im Internet einen Überblick zu verschaffen und interessante Programmpunkte wie Lesungen oder Podiumsdiskussionen herauszufiltern, von der schieren Masse der “special events” sprichwörtlich erschlagen!
Vor Ort konnte ich mich dann (mit meinen männlichen Begleitern ebenfalls ins Parkhaus “Rebstock” gewunken) erst einmal ausgiebig mit den entfernteren Ausläufern des Messegeländes vertraut machen.
Nach einem Shuttlebustransport + schier endlosem Fussmarsch durch verwaiste, schmucklose Gänge endlich im “Epizentrum” des Geschehens angelangt, ging es dann aber gleich mit dem ersten Programmpunkt, einer mehr schlecht als recht als “Diskussionsrunde” verkappten Werbeveranstaltung für eine deutsche Ausgabe der “Island-Sagas”, los. Streckenweise ganz amüsant (insbesondere als ein anderer Autor und ein isländischer Erzähler Kostproben ihres Schaffens lieferten), wurde es mir am Ende dann doch ein wenig zu viel der verlagseigenen “Selbstbeweihräucherung”.
Ein ähnliches Gefühl stellte sich bei der TV-Aufzeichnung eines Interviews mit Bastian Sick ein, bei der ich es – anders als meine Begleiter – bis zum Schluss aushielt. Auch hier hätte ich gerne mehr Inhaltliches erfahren und auf so manche zwischen Moderatorin und Autor ausgetauschte peinliche “Lobhudelei” verzichten können.
Statt weiterhin auf der Jagd nach mehr oder minder blutleeren “Showveranstaltungen” kreuz und quer übers Messegelände zu hetzen, befreite auch ich mich nach dieser Veranstaltung vom selbst gemachten “Termindruck” und hatte so noch ausreichend Gelegenheit, das besondere Messeflair, den Anblick des ein oder anderen auffällig gewandeten jüngeren Besuchers sowie das “schlechteste Steak meines Lebens” im messeeigenen Restaurant zu genießen bzw. “in mich aufzunehmen”.
Das Beste aber an der Messe waren für meine Begleiter und mich die persönlichen Gespräche, die sich an einigen Ständen ergaben – allein dafür (sowie für einige zu später Stunde noch käuflich erworbene ausländische Druckerzeugnisse) hat sich der Besuch der Buchmesse schon mehr als gelohnt!
Für verbesserungswürdig halte ich aber auf jeden Fall die messeeigene Informationspolitik. Die Veranstaltungsübersicht, die ich mir aus dem Internet gezogen hatte, war unübersichtlich, das “Layout” des Programms in meinen Augen der größten Büchermesse der Welt unwürdig. Zudem konnte uns an den Informationsständen niemand sagen, ob die Tagestickets auch zum Besuch der außerhalb des Messegeländes stattfindenden Veranstaltungen (z.B. der Lesung von Umberto Eco) berechtigten, ganz zu schweigen davon, dass es gar nicht so einfach war, die auf dem von der Messe herausgegebenen Plan teilweise nicht einmal eingezeichneten Veranstaltungsorte als Ortsfremder ausfindig zu machen.
Trotz dieser Kritikpunkte empfand ich meinen ersten Besuch der Frankfurter Buchmesse unterm Strich doch als so ereignisreich und anregend, dass er ganz bestimmt nicht mein letzter war. Insgesamt fürs erste Mal deshalb 3 Sterne +.
Bücher über Bücher. Wer liest und Bücher liebt, landet früher oder später auch auf einer Buchmesse. Nachdem ich 2008 in Leipzig das Stöbern in den Angeboten der Verlage auf der dortigen Buchmesse erlebt hatte, führte mich mein Interesse am Geschriebenen dieses Jahr nach Frankfurt zur größten Buchmesse der Welt.
Die „netten“ Parkeinweiser schickten uns zunächst ohne Erklärung vom Parkplatz unserer Wahl zum weit entfernten und relativ teuren Parkhaus Rebstock. Von dort aus war ein Bustranfer organisiert, der immerhin kostenfrei war. Der Bus brachte uns direkt zu Halle 3, wo wir eine Familienkarte für 35 Euro erstanden. Die Halle 3 beherbergte zu einem großen Teil die Kinder- und Jugendliteratur, aber auch einige bekannte und unbekannte Verlage, die Bücher für Erwachsene in ihrem Angebot haben.
Da die Messe für so genannte „Privatbesucher“ nur an zwei Tagen geöffnet war, drängten sich in den Gängen zahlreiche Menschen jeder Altersschicht. Das ist auch einer meiner größten Kritikpunkte zu dieser Veranstaltung. Vom 12. bis zum 14.10. öffneten sich die Pforten der Messehallen nur für „Fachbesucher“. Daraus ergaben sich zwei wesentliche Probleme für alle „normalen“ Interessierten. Erstens waren bestimmte Programmpunkte, wie Lesungen von Umberto Eco oder anderen interessanten Autoren, so nur für eine bestimmte Besuchergruppe zugänglich und zweitens war der Andrang am öffentlichen Wochenende für Familien mit Kindern fast unerträglich hoch.
Die Fülle der Stände zu erfassen, war in der Kürze der Zeit kaum möglich. An verschiedenen Stellen waren kleinere und größere Events, wie Lesungen, Präsentationen und Minishows zu erleben. Einige davon konnte auch ich sehen, wobei auch hier ein guter Platz mit Sicht auf das Geschehen wegen der vielen Menschen Mangelware war. Die Verlage durften am Samstag nichts verkaufen. Dafür war wiederum nur der Sonntag vorgesehen. Ob das dann allerdings der beste Tag für einen Besuch gewesen wäre, weiß ich nicht. Viele Menschen sah man mit Trolleys durch die Gänge ziehen und alle kostenlosen Give-aways einsacken. Vor den Toren der Halle fand man dann einen Großteil der Kataloge und Werbeflyer wieder, weil die Grabscher feststellten, dass sie eben kein kostenloses Buch, sondern „nur“ einen Katalog des Verlags erhalten hatten. War man zur richtigen Zeit am richtigen Ort, konnte man aber durchaus auch ein Schnäppchen machen, so verschenkte einer der Verlage eine Ausgabe von Hemmingways „Der alte Mann und das Meer“ und erhielten unsere Kinder von einem christlichen Verlag ein Puzzlebuch mit der Weihnachtsgeschichte. Interessant war es allemal. Vor allem bei den kleinen Verlagen. Mein kleiner Lehrer konnte sich zahlreiche Ideen für den Unterricht holen und wir hatten Spaß an den vielen Jugendlichen, die sich im Stil ihrer Fantasyhelden verkleidet hatten.
Leider haben wir mit den Kiddies nicht alles gesehen, was uns interessiert hätte, aber zumindest einen interessanten Tag erlebt, der uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Unsere Wünsche an die Messe: 1. Mehr Tage für die Öffentlichkeit. 2. Mehr Interesse der Verlage am „Privatbesucher“. 3. Übersichtlicherer Webauftritt und Gesamtaufbau mit deutlichen Hinweisen, wann, wo und wer zu sehen ist. 4. Messepreise (Rabatte) für den Verkaufstag.
Buchmesse 2011
So ich war dann auch mal auf der Buchmesse. Wohl das erste und letzte Mal.
Sicher kann man hier abseits des Mainstreams interessante Bücher finden.
Den Weg zu den Großen Verlagen kann man sich sparen.
Schön das man Sonntags auch Bücher und Co. erwerben kann – Unschön das die Preise denen im freien Handel entsprechen oder teilweise höher ausfallen.
Einzig die kleinen machen mit satten Rabatten vor wie es sein sollte.
Halle 8 (Internationale Verlage) war für mich am interessantesten.
Zur Messe selbst… Unübersichtlicher geht es kaum noch. Hier fehlt ein frisches Konzept. Ebenso hat man den Trend hin zum eBook völlig verpasst. Hier hätte ich mit einen separaten Bereich gewünscht, anstatt einzeln und kaum auffindbar das Thema allenfalls zu streiffen.
Den Eintritt mit 15 € zuzüglich Parkgebühren nicht gerade günstig, zumal gerade in der Halle 4 sehr viele Stände bereits am Sonntagmorgen geräumt waren. Fachliteratur suchte ich vergeblich. In Halle 3 hier wurden die Bücher teilweise zum Ladenpreis verkauft. Über Amazone brauch ich Sie wenigstens nicht schleppen. Über die App war es nicht möglich anhand des Buchtitels den Verlag zu finden. Auch wurde in der Kategorie Hallenplan ein Ausstellerverzeichnis angezeigt und keinen detaillierten Hallenplan mit Standort.
Der krönende Abschluss war dann am Ausgang Halle 8 die Toilette hier kam eine Reinigungskraft rein und unterschrieb nur das Formular nicht mal 10 sec benötigte Sie hierfür das die Toilette gereinigt wurde. Sonst machte sich nichts!! Gar nichts! Sie kontrollierte noch nicht mal die Toiletten ob hier was getan werden muss.
Es wird hier eine Hygiene vorgegaukelt die nicht auf nur in Ansätzen den Tatsachen entspricht. Das kostete den letzten Stern.
Ich war am Sonntag auf der Buchmesse,es war richtig schön,ich fand es super.
aiaiai...
wer hätte das gedacht? ich habe dem kommentar unten gar nicht geglaubt. solchen infos gehe ich auch eigentlich nicht nach aber diesmal hat mich die neugierde irgendwie gepackt. ich habe mir auf buecher.de diese videos mal angeschaunt und bin total entsetzt. natürlich habe ich sofort NEIN angeklickt. wer möchte schon das ende wissen, wenn ein buch noch nicht auf deutsch draußen ist?? ICH NICHT! das buch habe ich mir zu meinem geburtstag gewünscht (am 16.Oktober) und möchte noch voller spannung darauf warten. den geburstagskuchen isst man ja auch nicht einen tag vorher. was meint ihr dazu??
Hallo an alle Bücherwürmer und Leseratten,
auch ich freu mich auf die Frankfurter Buchmesse. Aber insbesondere auch auf das Eröffnungsdatum, den kommenden Mittwoch: In Deutschland soll Dan Browns rekordverdächtiger Thriller „The Lost Symbol“ pünktlich zur Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober erscheinen.
Einen Tag vorher, am 13. Oktober 2009 wird das Abstimmungstool auf buecher.de "demokratisch" entscheiden, ob das Ende aus dem amerikanischen Roman zusammengefaßt und "verraten" wird.
Das stellt sich die Frage:
Dont believe the Hype oder böser Verrat?! Bereits seit dieser Woche erscheint ein Abstimmungstool auf den Blogseiten von buecher.de: Hier kann jeder abstimmen: Dan Browns Ende "verraten" oder die Podcast-Lesungen des letzten Kapitels verhindern?
....die letzten Seiten des englischen Romans von Dan Brown „The Lost Symbol“ gelesen und für die neugierigen Leser und Fans auf deutsch zusammengefaßt. auf budurl.com/danbrown
lawmaster76 Wünschenswert wäre, wenn eine Bewertung der Frankfurter Buchmesse erfolgen würde (sobald sie begonnen hat) und nicht etwa ein Hinweis auf ein Teilprojekt, das letztlich nur Promotion ist für buecher.de und Dan Brown.
9 Oktober 2009
2008 - 60 Jahre Buchmesse. Ich war live dabei! Interessante Veranstaltungen rund um’s Buch und Bücher soweit das Auge reicht. Durch die Novitäten stöbern macht besonders Spaß und manchmal gibt es auch Leseproben. Hier und da trifft man mal einen Prominenten. Ein echtes Erlebnis und riesig ist diese Messe. Ein unbedingtes Muss für Bücherliebhaber sämtlicher Bereiche, egal ob Roman, Sachbuch oder Ratgeber.
Frankfurter Buchmesse 2008
60 Jahre Buchmesse und ich durfte dabei sein. Neben einem Minifernseher über die Geschichte der Messe wird vor allen die gelungene Ausstellerveranstaltung vom Samstagabend lange als schöne Erinnerung im Gedächtnis bleiben. Wie sich Jung und Alt, Deutscher, Russe oder Türke zusammen bei Shantel - “Disko Partizani!” im Kreis bewegten, war einfach wunderbar. Aufregend, die Halle 4.1 mit den kleinen Verlagen bis zu Manufacturen und Buchkünstlern wirklich ein Hochgenuss für Geist und Seele. Toll die Idee der Nonbookabteilung in der 4.0, habe ich sogar den Lamero Verlag gefunden und weiß jetzt wo die tollen CIAK Bücher herkommen. Leider war das Ganze etwas zu weit hinten plaziert, so dass nur der Zufall mich dorthin führte. So wünsche ich Frau Niesrath, die den Nonbookbereich wohl organisierte, dass Sie mindestens ganz nach vorne zum Haupteingang darf, vielleicht ja sogar den Sprung in die 4.1 oder 3.0 / 3.1 Halle schafft. Verdient hätte es diese gute Idee wirklich.
Danke Frankfurt für die schönen Tage.
Schäfchenwelle Frau Niestrath und die Nonbook-Ausstellung sind deshalb in Halle 4.0 untergebracht, weil diese Produkte hauptsächlich den Buchhändlern ins Auge fallen sollen. Die sollen dann diese Produkte in ihr Sortiment aufnehmen und den dankbaren Kunden in ihren Buchhandlungen verkaufen. Da der Großteil der Halle 4.0 vom Sortimenter- und Fachbesucherzentrum eingenommen wird, in dem Dienstleistungen für Verlage und Buchhandlungen vorgestellt werden, sitzt die Nonbook-Ausstellung somit goldrichtig.
6 Juli 2009
Frankfurter Buchmesse 2007
Nein, nein ich will hier nicht den offiziellen Berichten in Presse und sonstwo ins Gehege kommen.
Qype ist doch der Ort, wo Plätze, an denen man sich wohlfühlt vorgestellt werden. Ich möchte hier die Frankfurter Buchmesse als Wohlfühlort darstellen. Ich hör es schon in den Ohren klingeln, boäh, in den Menschenmassen, spinnt der.
Beileibe nicht, es gibt auch in Riesenmenschenmassen wie den Frankfurter Messehallen Orte, die Geborgenheit bieten und Gelassenheit ausstrahlen können. Du musst sie nur finden und erkennen wollen .
Ich wollte. Die Riesenstände der Großverlage waren für mich weniger von Interesse. Deren Angebote werden in Prospekten und Zeitungsbeilagen schon reichlich für Informationen sorgen. Mich zogen die kleinen Stände an. Da wo kaum einer stehenblieb. Da gab es ja keine Plastiktüten, mit Papier gefüllt, höchstens mal einen Keks oder eine Salzstange. Und sogar die wurden im Vorübergehen schnell in den Mund gestopft.
Da war dann ein kleiner Verlag aus Ostfriesland, http://www.leda-verlag.de/ , der bietet Krimis aus dem Norden an und hat jetzt in 7 Jahren 100 Bücher herausgebracht.
Ein inzwischen etablierter Verlag aus dem Norden. Mal reinschauen.
Auch der KBV Verlag bringt Krimis raus, http://www.kbv-verlag.de/index2.htm
Sollte man, wer Krimis mag, sich ruhig mal zu Gemüte führen.
Unschwer erkennbar, ich lese gern Krimis, da kann man so gut mitgrübeln, ob es der Gärtner war oder der Butler.
Vom KBV Verlag gibt es sogar ein Präsentpaket, das nennt sich „Schwarzer Tod“.
Dieses Paket enthält 1 Taschenbuch sinnigerweise mit dem vorgenannten Titel, dazu 250 g Kaffee in einer Dekordose. Es ist eine dunkle Röstung edler Hochland Arabicas von einer Kaffeerösterei aus der Eifel.
Dann wurde der Ausstellungsstand noch kleiner, es war der Logo Verlag, http://www.lvee.de/
Anschauen.
Viele Bücher waren nicht auf dem Stand, aber die Neugierde trieb mich hinein und der „Herr Verlag“ Eric Erfurth begrüßte mich recht freundlich. Wahrscheinlich waren noch nicht sehr viele Leute in seinen kleinen Stand hineingefallen. Ein Roman errregte durch seine Aufmachung meine Aufmerksamkeit. Es war ein Taschenbuch, weiß, mit einer gelben Blume darauf und bestach durch seine Haptik. Das Buch in die Hand nehmen und am liebsten gleich festhalten war eins. Die Erklärung von Herrn Erfurth erstaunte mich dann aber doch, speziell wegen seiner Haptik, war dieses Buch eigentlich für Frauen gedacht. Hoppla, ist da etwas in mir verborgen? Nein, nein, es war einfach sehr griffig.
An einem kleinen Schweizer Buchstand waren Bücher einer Schweizer Autorin ausgestellt, natürlich auch Krimis und phantastische Gechichten, die mich sofort zum Lesen verführten.
An der Rückwand des Standes war eine Sitzbank, die für eben jenen Zweck dort aufgebaut war, hinsetzen und lesen. Also, warum nicht. Und da war plötzlich die Buchmesse nicht mehr wichtig. Lesen, die Umgebung vergessen. Das Buch werde ich mir besorgen.
Autorin: Susy Schmid – Die Bergwanderung und andere Grausamkeiten.
Verlag http://www.cosmosverlag.ch/
Zum Abschluss landete ich dann an einem Stand, etwas größer, aber bestückt mit meiner zweiten Buchleidenschaft, Kochbücher.
An einer Wand waren die Kochbücher aus dem Verlag Olli Leeb ausgestellt. Zwei der dort ausgestellten Bücher finden sich auch in meinen heimischen Regalen wieder. Auf einem kleinen Stühlchen vor den Austellungsregalen sass eine nette ältere Dame und schrieb etwas in eines der Bücher. Da gab es nur zwei Möglichkeiten, die darf das oder die darf das nicht.
Des Friedens wegen sagte ich mir, „die darf das“
„Gefallen Ihnen die Bücher“ ihre Frage. Meine Antwort: „Ja sehr, das und das habe ich schon daheim“ Ein Strahlen erhellte ihr Gesicht und sie lud mich ein auf dem freien Stuhl Platz zu nehmen und in den Büchern zu stöbern, was ich mir natürlich nicht zweimal sagen ließ.
Eines gefiel mir besonders, es war eine Sammlung von Rezepten, die in keinem der anderen, thematisierten Büchern einen Platz gefunden hatte.
Abermals nach einer Weile ihre Frage nach dem Gefallen und meine Antwort natürlich wieder die Gleiche, ja, es gefällt mir sehr.
Und dann kam es: „ Dann schenke ich Ihnen das Buch“ und auf mein ungläubiges Staunen kam ihre stolze Ergänzung, „ich darf das“
Das war also die Bestätigung für mich, Olli Leeb in persona sass vor mir.
So ziert also ein weiteres Kochbuch von Olli Leeb mein Regal mit einer persönlichen Widmung von ihr.
Glaubt mir, die Massen der Buchmesse um mich herum waren verschwunden.
johna ... hätte nie gedacht, dass ich mal Lust habe, auf die Frankfurter Buchmesse zu gehen ... aber man soll ja nie nie sagen. Und was macht man, wenn man ein Buch gefunden hat, das man unbedingt sofort lesen will, (- Folter ist doch inzwischen in Deutschland verboten, oder?) und man kriegt es nicht geschenkt, darf man dann da bleiben und so lange lesen, bis es durch ist (vor meinem inneren Auge sehe ich Hallen voller Hängematten und Leseliegen, in denen Lesesüchtige mit rotgeränderten Augen das Hirnfutter verschlingen...)
13 November 2007
ottogang Du solltest am Besten schon vorher ein wenig Info einholen, was Du sehen willst, alles ist viel zu riesig und nicht zu bewältigen.
1 Oktober 2008



