Adresse: Wartburgstraße 54, Schöneberg Akazienstraße, 10823 Berlin
Stichworte elsässisch flammkuchen schöneberg storch wein
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6 Beiträge
Top Empfehlung:
Tucholskystr. 33, 10117 Berlin
Restaurant - Bar in Berlin Mitte. Kundenzitat: "Wer nach der Arbeit einfach mal gepflegt versacken oder am Wochenende die Nacht bei Endlosgeprächen ausklingen lassen will, ist in dem für Mitte außergewöhnlich entspannten Ort an der richtigen Adresse."
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Jürgen (31.05.2008)
Die Einrichtung ist sparsam, schlicht, wie auf den Webseiten gut zu sehen, mit den Fotos von Renger-Patzsch schön und unaufdringlich ergänzt.
Das Essen war gut, teilweise sehr gut. Die Salamis vorweg, ein paar Scheiben von drei verschiedenen Sorten, waren intensiv im Geschmack und dabei schön verschieden, die Senfsorten sehr passend dazu. Der Sauerbraten vom Schweinebäckchen bestand entsprechend aus kleinen Stücken, sehr zart und mit der braunen Soße sehr gelungen. Das Kohlgemüse dazu war nicht so spannend, die Schupfnudeln gut, so in Richtung solide.
Die Crème Brulée war überraschend tief und voluminös, ich kenne sie eher flach, so dass man mehr Kruste pro Volumen hat. Die Creme selbst war mit Vanille, was nicht ganz so mein Fall ist. Gut geschmeckt hat sie mir aber durchaus.
Von den offenen Weinen war ich etwas enttäuscht. Der Elsässer Pinot Noir, deutlich teurer als die anderen offenen Weine, war eher flach und uninteressant. Der Rioja war ordentlich, aber zum Beispiel am Abend drauf bekam ich im Chichikan einen besseren chilenischen Merlot für deutlich weniger Geld. Der Grauburgunder aus der Pfalz war genau wie erwartet und wirklich gut.
Der Service war ganz ordentlich; manchmal etwas lang abwesend, vielleicht insgesamt etwas zurückhaltend. Klar in Ordnung, aber hier hätte ich doch mehr erwartet. Und war es keine gute Idee, wenn man den Abend und den Laden abschließen will, so vielen Gästen die Gesamtrechnung auf den Tisch zu legen. Dann fangen die selbst an zu rechnen, und das dauert ganz schön lange.
Hm, nun also: Von Wein und Service war ich nicht begeistert, vom Essen teilweise. Mir schien es für den Preis nicht ganz das Erwartete zu bieten, deshalb nur drei Punkte. Als Gegensatz: Im Hamburger Cox war ich für unwesentlich mehr Geld erheblich zufriedener.
Nichtsdestoweniger war das eine tolle QCN, und es hat sehr viel Spaß gemacht!
Stichworte wein, restaurant, berlin, schöneberg, elsässisch
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lepalmier (14.04.2008)
Art-Déco-Minimal würde ich als Begriff für die Einrichtung der Gaststube verwenden und der mich empfangende Mâitre versprüht eine Max-Raabe-Aura, dass ich sogleich “Mein kleiner grüner Kaktus” intonieren möchte. Dunkle Hölzer an Wand und Stuhl werden kombiniert mit dem strahlenden Weiß der gestärkten Tischdecken sowie dem charmanten Lächeln der Kellnerinnen und die Wände zieren groß- und kleinformatige Fotografien des Namengebers Albert Renger-Patzsch. In dem von uns besetzten Séparée erblickt man z.B. den annähernd wandfüllenden Abzug eines wunderschön weinberankten Pfades und weitere Schwarzweißmotive, die mich in ihrer Sachlichkeit bisweilen an Werke von Bernd und Hilla Becher erinnern. Kurzum ein gepflegtes Wohlfühlambiente ohne Getüdel.
Am heutigen Tage habe ich das Glück, einem ausgebildeten Sommelier gegenüber zu sitzen, der mich schnell von dem mittelmäßigen rheinhessischen Riesling zum Grünen Veltliner aus Österreich (beide 4,50 das Glas) umlenkt. Letzterer mundet mir so vorzüglich, dass ich ihn im Verlauf dieses Abends auch gleich durch eine Flasche aus der recht umfangreichen Weinkarte hätte ersetzen können. Bei der Wahl der Speisen tue ich mich trotz der Überschaubarkeit der Tageskarte sehr schwer. Nicht weil ich nichts Passendes für mich finde, nein vielmehr, weil fast Alles sehr gut in meinen Ohren klingt und den großen Appetit weckt.
Obwohl ich unbedingt einen der Flammkuchen probieren wollte, entscheide ich mich nun doch dagegen und wähle den Salat mit Roter Bete, Röstzwiebelpesto und Croutons, als Hauptgang die Ente mit Spitzkohl, Apfel und Kartoffelkrapfen. Der Salat ist trotz einer ausgeprägten Knoblauchnote (oder war es das Zwiebelpesto?) durchaus nach meinem Geschmack und die knusprige Ente mit ihren schmackhaften Begleitern ausgesprochen delikat. Auch andere Speisen im näheren Umfeld, wie das Lammkarree mit Kartoffelspeckkuchen, die Salamis aus dem Savoyen, die Polenta mit gratinierten Pilzen oder die Flammkuchen sprechen mich optisch an und laut den “Verzehrenden” munden sie ebenfalls köstlich. Als Nachspeise wähle ich die Fenchel-Orangetarte mit Champagnerschaum und werde auch hier nicht enttäuscht, wobei man mir wohl auch einen Sektschaum hätte vorsetzen können, ohne enttarnt zu werden!
Das Personal ist trotz gut gefüllter Gaststube sehr aufmerksam und freundlich. Auf das eine oder andere Getränk muss man dennoch warten, was aber wohl an unserer individuellen Bestellweise liegt. Die anwesende Runde ist, obwohl sie zum Termin doch noch kräftig zusammen geschrumpft ist, mal wieder eine unheimlich nette, mit der sich angeregt über Gott und die Welt, Speis und Trank oder Sinn und Unsinn reden lässt. Für meine Redseligkeit nach dem dritten oder vierten Veltliner möchte ich mich in aller Form bei den Vollgetexteten entschuldigen … ;-)
Fazit: Das mit Abstand beste Essen auf einer von mir besuchten Qype-City-Nacht. Die dafür aufgerufenen Preise sind leicht überhöht, aber noch deutlich unter der Grenze zum Ärgernis. Das gepflegte Ambiente endet leider an der Schwelle zu den Toiletten und verlangt dringend danach, einen kleinen Teil der Einnahmen in deren Sanierung zu stecken.
Stichworte wein, flammkuchen, weine, schöneberg, elsaß, storch, elsässisch, art déco, renger patzsch, qype city nacht
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Rinaldo (11.04.2008)
Wahrscheinlich lag es an meiner zu hohen Erwartung. Denn so richtig rund bin ich mit dem “neuen Storch” noch nicht. Ich bin bestimmt kein Nostalgiker. Aber hoffnungsvoll, dass es eine kulinarische Steigerung gibt. Der Service ist aufmerksam, schnell und unaufdringlich. Einfach gut. Der Grüne Veltiner und der Riesling mit € 4,50 durchaus nicht preiswert, aber ebenfalls gut. Als ich dann die Entenbeine und Lammbraten um mich erblickte, war ich mit meiner Wahl des Schäuferle nicht mehr begeistert. Es war mir zuviel fettes Fleisch. Aus der Fränkischen Landküche bin ich anderes gewöhnt. Das elsäßische Sauerkraut war sehr delikat, aber deswegen habe ich das Gericht nicht bestellt. Nachdem ich Wolframs Beitrag mehrmals über Renger-Patzsch gelesen habe, der das Schäuferle mit Speck und Wurst beschrieben hat, kann ich es mir nur so erklären, dass das Schäuferle auf meinem Teller vergessen wurde. Speck und Wurst mit € 14,- etwas übertrieben. Das Ambiente (außer Toiletten) hat gegenüber dem alten Storch dazugewonnen.
Stichworte wein, essen, flammkuchen, berlin, schöneberg, schäuferle
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mazze (10.04.2008)
10.April 2008:
Um draußen zu sitzen war es noch zu kalt bei der elften QYPE City Night, wir haben aber das Separee bekommen und einen sehr schönen Abend verbracht.
Für meine Verhältnisse konnte das Renger-Patzsch mit einer sehr guten Getränkekarte aufwarten und die Bedienung war tadellos. Es gibt jeden Tag eine neue, kleine aber feine Speisekarte, die auch auf der Internetseite abrufbar ist. Das Tegernseer Hell vom Fass war frisch und leicht. Ich hatte als Hauptgericht das Lammkarree (Foto) bei dem mich einzig die Soße (Thymianjus) nicht überzeugen konnte. Die Crème Brulée (Foto) war auch sehr gut. Punktabzug gibt es eindeutig für die Toiletten (Foto), die für ein Restaurant dieser Preisklasse eine Zumutung sind.
- nicht barrierefrei
- ec-Kartenzahlung möglich
Stichworte deutsche küche, renger-patzsch, nicht barrierefrei
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Bemo (10.04.2008)
Liest man Wolframs Beitrag etwas weiter unten, so lässt sich die nach oben laufende Preisspirale deutlich erkennen. Für die von ihm angegebenen Beträge gibt es kaum noch Gerichte. Der offen ausgeschenkte Grüner Veltliner konnte mich überzeugen. Die Vorspeise, Rote Bete mit Salat, war deutlich knoblauchbetont, ansonsten jedoch tadellos. Ich wählte als Hauptgericht Polenta mit Pilzen gratiniert, dazu Artischocken. Ein schönes Gericht, wenn auch mit 12,50 EUR knackig kalkuliert. Um mich herum wurde die ein oder andere Ente entbeint, Ochsenbäckchen geschlemmt und insgesamt machten alle einen recht zufriedenen Eindruck.
Im Eingangsbereich steht ein Strauß mit Lilien. Ich frage mich ernsthaft, welche Floristen so etwas noch dekorieren. Es gibt toal viele Allergiker und der Duft ist einfach zu dominant für die Gastronomie. Vor allem, wenn in dem Lokal Wein getrunken wird.
Schöne QCN mit sehr netten Menschen. Vielen Dank dafür!
Stichworte wein, süddeutsche küche
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Dshamilya (21.02.2008)
Stichworte flammkuchen, schöneberg, storch, elsässisch
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Wolfram (17.11.2007)
Stichworte lecker, gut, flammkuchen, architektur, kreuzberg, fotografie, schöneberg, schön, akazienstraße, fritz, clug, zollverein, elsaß, storch, maitre, oliver, gorgonzola, behrmann, renger, patsch, schupp, hannes, würgeengel, hauptvogel, cochon
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