Adresse: Via Volta 18, 37022 Fumane
Stichworte ländlich pension restaurant valpolicella wein
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Felidae_ (24.05.2008)
Das el Pendola hat mir so gut gefallen, dass ich auch hier meinen eigenen Kommentar schreiben möchte.
Beschrieben worden ist es ja schon und meine Vorredner haben mehr als Recht. Das el Pendola ist eine kleine Oase der Erholung in Fumane. Man ist umgeben von den Weiten der Weinberge. Das Ambiente hier ist wirklich einzigartig und traumhaft.
Rein von der Anlage selbst erfüllt das el Pendola jedes italienische Deko- und Einrichtungsklischee. Aber hier wirkt es einfach “echt”. Die kleine Terrasse ist von zwei Gebäuden eingerahmt. Hier kann man am Abend wirklich gemütlich draußen sitzen. Viel los ist hier auch nicht, so dass man die Ruhe und Stille der lauen Nächte wirklich genießen kann.
Die Einrichtung des Restaurants und der Zimmer selbst mag hier und da etwas Kitschig sein. Das muss man entweder mögen oder ignorieren. Ich fands süß, auch wenn ich mich zu Hause nicht so einrichten werde :)
Die Speisekarte bietet mal etwas ganz anderes. Ich war zuerst schon etwas verwundert über Gerichte mit Esel, Pferd und Schnecken. Glücklicherweise gibt es eine Übersetzung in englisch und deutsch. Allerdings ist die nicht unbedingt so… verständlich. Versucht man das Italienische zu verstehen, versteht man auch das deutsche.
Nun, ich tat mir wirklich schwer etwas zu finden, aber je länger ich geschaut hab, und auch beim zweiten Essen, umso mehr hat mich interessiert und man muss auch einfach offen für neues sein. Das bedeutet hierbei aber nicht, dass man offen sein muss für Pferd, Esel oder Schnecken. Es gibt auch genug anderes.
Schade ist, dass die Paste nur Vorspeisen sind. Ich hab noch nie derart gute Pasta gegessen. Es war einfach himmlisch, wenn auch bestimmt alles andere als Kalorienarm! Der Nudelteig wird selbst und frisch zubereitet. Und das schmeckt man auch. Ich hatte einmal kleine Teigbeutel mit einer Füllung aus Ricotta-Spinat und das andere mal ganz einfach Tagliatelle mit Trüffel. Das war wirklich ein Traum! Die Einheitspreise machen es einem auch leichter auch mal etwas anderes zu probieren. Als Hauptgang am zweiten Abend hatte ich einen Braten mit Polenta. Oh, es war so ausgezeichnet, dass ich ganz sehnsüchtig werde, wenn ich an diesen Abend denke! Die Nachspeißen sind der Hammer und man kann hier schlemmen bis zum Umfallen!
Natürlich bekommt man hier auch immer kleine Knabbereien zum Wein. Ganz besonders haben es mir die “Torelli” angetan. Kleine runde Gebäckkringel. Ich weiß nicht genau, aus was sie bestehen, aber Olivenöl ist sicher dabei. Die wollten wir dann sogar kaufen und haben dann aber ein Päckchen geschenkt bekommen.
Zu den Zimmern wurde auch schon alles geschrieben. Aber aus meiner Sicht muss ich noch hinzufügen, dass es zwar sauber war, aber es hätte auch noch säuberer sein können. Ich stelle da manchmal schon ziemliche Ansprüche aber für den Übernachtungspreis darf man das auch, denk ich. Italien hin oder her, immerhin werden hier auch Gäste empfangen. Aber es war sauber und das war ok. Der eigentlichen Sauberkeit wirkt halt leider auch der viele Kitsch etwas entgegen. Nun, davon darf man sich nicht beirren lassen und wenn man es akzeptiert genießt man es auch. So auch ich.
Im el Pendola schadet es nicht, wenn man der italienischen Sprache mächtig ist, aber irgendwie kann man sich auch mit Händen, Füßen und Englisch verständigen. Nur hat man dann halt nicht die Möglichkeit herzliche Pläuschchen mit den Gastgebern zu führen. Da hab ich andere Gäste schon beneidet. Es ist hier wirklich alles sehr herzlich und familiär.
Was ich auch empfehlen kann, ist einfach ganz romantisch ein wenig im Gelände durch die Weinbepflanzung zu spatzieren. Es gibt kaum was schöneres!
Verliebt hab ich mich in die Olivenbäume und weil sich mein rotes Auto so gut unter grünen Olivenbäumen macht, war mir das des Avatars würdig :o)
Wer etwas abgelegenes sucht, etwas romantisches und einzigartiges und wunderschönes, keinen Touristenort mit dem was man erwartet, der ist im el Pendola richtig! Ich hab es mir auch nicht nehmen lassen mal durch die Gästebücher zu stöbern. Viele haben hier wohl auch ihre Flitterwochen verbracht und ich bin auch schon am Überlegen…. :) Aber ob ichs schaffe in einem Jahr Italienisch zu lernen? Daran zweifle ich…
Nun, dass der Wein gut ist, wurde auch schon geschrieben… also probiert und kauft ordentlich für euren Vorrat ein!
Stichworte lecker, wein, gemütlich, restaurant, pension, familiär, empfehlenswert, olivenbäume
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Haegar1 (17.05.2008)
Ich muß mich bei meinen beiden Vorschreibern erstmal über die Beiträge zu “El Pendola” bedanken. Denn auf deren Anregung hin haben wir vier wunderschöne Tage im Valpolicellatal verbracht.
Die Lage ist wirklich wunderbar und uns war auch das Wetter hold, so daß wir den Freiplatz optimal genießen konnten. Abendessen und Frühstück in der italienischen Sonne, begleitet vom Zwitschern der Vögel und gestreichelt von einem weichen, sanften Wind. Viva Italia, möchte da man nur ausrufen. Aber ich schweife ab.
Wir haben es uns gegönnt, die Küche vom El Pendola zu testen. Zugegeben, die Karte ist etwas gewöhnungsbedürftig, da hier Speisen aus der Region angeboten werden. Und da ist halt auch Esels- und Pferdefleisch mit von der Partie genauso wie Schnecken. Aber es gibt auch leckere Alternativen.
So bin ich mir ziemlich sicher, daß die Pasta hausgemacht war, jedenfalls hat sie dementsprechend lecker geschmeckt. Und auch die Hauptspeisen wie Wildschwein mit Maispaste war äußerst lecker.
Für den Biertrinker ist das El Pendola allerdings eher nichts, aber der Bajuware von Welt schwenkt auch gern mal auf Vino um. Ob Valpolicella, Ripossa oder dem edlen Amarone - aus eigenem Anbau - selbstverständlich, da tut man sich schwer mit der Entscheidung.
Anna-Maria, ihre Mutter und ihre Tochter schmeißen den Laden hervorragend, unterstützt wohl von ihren Männern, die aber eher für die Landwirtschaft zuständig sind. Und auch wenn man kaum bzw. kein italienisch spricht, mit Händen und Füßen kann man sich schon irgendwie verständigen.
Allerdings kostet das Ganze auch seinen Preis: Das DZ mit Frühstück für 78 EUR, die Gerichte schwanken zwischen 9-10 EUR je Gang, die Flasche Wein gibt es nicht unter 10 EUR. Aber wenn man sich davon nicht abschrecken läßt, kann man das pure ländliche Italien erleben.
Stichworte ländlich, valpolicella, agritourismo
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cgradert (23.10.2007)
Stichworte italien, wein, restaurant, pension, gasthof, valpolicella, olivenhain
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Andreas Gradert (23.10.2007)
Veröffentlicht auf: gradert.wordpress.com
Stichworte wein, restaurant, ruhe, landgasthof, olivenöl, valpolicella
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