Für eine anspruchsvolle „Musikreise“ muß auch das Drumherum passen. Unsere Buchung über ADAC-Musikreisen (Beitrag folgt) deckte neben den eigentlichen Veranstaltungen auch Stadtführung, Besichtigungen, Museumsbesuche und, ganz wichtig, die Unterkunft ab.
5 Sterne beansprucht das Kempinski – Taschenbergpalais für sich und übernimmt damit die Führerschaft in Dresden. Ich hatte das Taschenbergpalais im Urzustand schon vor 19 Jahren zum ersten Mal gesehen. Auf Grund der Traurigkeit dieses Anblicks gibt es von mir keine Fotos hierzu. Schlimm, ganz schimm sah das aus. Die Bombenangriffe der Alliierten während des 2. Weltkrieges hatten ganze Arbeit geleistet. Bis zum Jahre 1992 lagen da Trümmer herum, bevor sich ein Investor der Sache an nahm und das Palais von Grund auf neu aufbaute. Nach alten Plänen, Zeichnungen und Fotos wurde rekonstruiert und geplant, angepasst und auf ein Niveau gebracht, welches das Hotel in die Spitzengruppe der Stadthotels – weltweit – brachte. In Deutschland zählt es zu den „Top-Ten“. Berühmtheiten, Stars und Sternchen, Präsidenten und Adel verweilen bei Ihren Besuchen in Dresden anscheinend ausschließlich hier. Barack Obama, Herr Putin mit seinem deutschen Gasmann Gerhard Schröder, Beatrix Königin der Niederlande, um nur einige zu nennen, wissen das Haus mit dem besonderen Ambiente und Service zu schätzen.
Schon bei der Ankunft wird man sehr aufmerksam begrüßt, um Gepäck und den Wagen muß man sich nicht kümmern. Die Rezeption war freundlich bis verbindlich und schon kurz nach der Unterschrift auf dem Anmeldeformular wurden wir mit vielen Erklärungen und Hinweisen zu den wichtigsten Gegebenheiten und Einrichtungen des Hauses zu unserem Zimmer begleitet. Irgendwelche Gemütsäußerungen, die Überraschung vermuten lassen, konnten wir mühsam unterdrücken. Dennoch, überrascht über ein sehr geschmackvoll eingerichtetes recht großes Nichtraucherzimmer waren wir schon. Da paßte nun wirklich alles zusammen. Und all dies wiederum unbedingt zum Haus. Ein Palais halt. Ein großzügiges Badezimmer mit Wanne und Dusche samt exzellenter Ausstattung runden das Bild harmonisch ab ( oder eher auf! ).
Wir waren durch eine, durch Stau auf der A-4 bedingte, mehr als 3-stündige Verspätung nicht mehr in der Lage alle Annehmlichkeiten auszuprobieren. Die Semperoper befindet sich qausi nur schräg über die Straße. Und das war auch gut so. Nur 5 Minuten vor 19:00 ‘Uhr und dem Gong betraten wir das Opernhaus mit der hervorragenden Akkustik. Es gab eine Premiere zu genießen : ein Maskenball von Herrn Verdi.
Wieder zurück im Hotel konnten wir mit etwas mehr Zeit, als bei der Ankunft, das Haus inspizieren.

Unaufdringlich aber fast ständig präsent die guten „Geister“ des Hauses in ihren gut sitzenden Livrees. „Haben Sie Fragen? – Kann ich Ihnen helfen?“ Nein danke, wir kommen alleine zurecht.

Es war recht früh, als ich am nächsten Morgen erwachte. Die Beleuchtung des Innenhofes brannte noch. Der Blick aus dem Fenster, versprach einen wunderbaren Tag.


„Haben Sie gut geschlafen?“ wurden wir gefragt, als wir zum Tisch für das Frühstück geleitet wurden. Es war wirklich eine hervorragende Nacht. Und geschlafen haben wir auch gut. Nun stand aber die Stärkung für den Tag an. Das Buffet ließ keinerlei unerfüllte Wünsche aufkommen. Und was nicht war, wurde gemacht. Spiegelei ohne Spiegel (ohne Eigelb) ? Frisch in der Küche zubereitet. Spezielle Obstsäfte, die nicht sowieso schon vorhanden gewesen wären. alles kein Problem. Der Küche ist exzellent und schnell. Ein guter Schmaus zur Morgenstunde hat Auswirkung auf den ganzen Tag.
Über den SPA-Bereich kann ich keine Aussage machen, da hierfür einfach die Zeit nicht reichte. Aber wir sind ja auch nicht wegen der Streicheileinheiten oder einem Sauna-Gang nach Dresden gekommen.

Die Lage gegenüber von Zwinger und Semperoper ist grandios. Mit wenigen Schritten ist man in der Altstadt und kann sich von der Schönheit Dresdens verzaubern lassen.



Am Tag der Abreise schließlich, wurde das Gepäck auf die Minute genau abgeholt. Bis wir unsere „Nebenkosten“ beglichen hatten, wurde das Auto aus der Garage gebracht und das Gepäck war bereits verstaut. Ein kleines Dankeschön für unsern Besuch fanden wir im Wagen. Sehr aufmerksam, danke.
Fazit: Ein unvergesslicher Aufenthalt. Perfektion bis ins Detail.
Ein Haus, das ich im gehobenen Preissegment uneingeschränkt empfehlen kann. Den 5 Sternen für den Anspruch an die Hotelkategorie kann ich nur beipflichten.
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Sehr geehrte/-r svennov,
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine ausführliche Bewertung Ihres kürzlichen Aufenthalts bei uns genommen haben.
Für die von Ihnen erlebten Unstimmigkeiten während des Frühstücksservice möchten wir uns in aller Form aufrichtig bei Ihnen entschuldigen. Bitte seien Sie versichert, dass die von Ihnen geschilderten Unzulänglichkeiten in keiner Weise den hohen Standards unseres Hauses entsprechen. Wir haben Ihren Kommentar umgehend an unseren Director of Food & Beverage sowie an unseren Restaurantleiter weitergeleitet, die entsprechende Maßnahmen wie gegebenenfalls Service-Schulungen ergreifen werden, um derartige Vorfälle in Zukunft vermeiden zu können
Wir bedauern die Ihnen auf diese Weise verursachten Umstände zutiefst und hoffen, dass Sie dennoch mit positiven Eindrücken an Ihren Aufenthalt in Dresden zurück denken werden.
Wir würden uns sehr freuen, Sie erneut bei uns im Taschenbergpalais begrüßen und von unseren Leistungen überzeugen zu dürfen
Mit den besten Wünschen,
Ihr Team vom Hotel Taschenbergpalais Kempinski