Zu normalen Zeiten hätten Hunderte das hilfreich und gut geschrieben bewertet, lesenswert ja nun wirklich alle Mal.
Das hat Spaß gemacht zu lesen, Agent Mostro. Exzellenter Beitrag.
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Neustadt, Hamburg
Drehbahn 52, 20354 Hamburg
| Nutzer-Infos |
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Langenhorner Chaussee 139, 22415 Hamburg
Nehmen Sie selbst Platz im Cockpit und starten Sie zu einem virtuellen Rundflug unter Echt-Bedingungen - so realitätsnah, dass selbst professionelle Piloten in unseren Simulatoren trainieren. Ein 30-minütiger Schnupperflug ist bereits ab 99 Euro buchbar.
toll war es.... :)
hatte vor einigen monaten ein flugticket für zwei personen bei canair gekauft und haben uns das letzte wochenende für den großen panoramaflug ausgeguckt. auf die fluggesellschaft bin ich beim "googlen" im netz gestoßen, hab dort angerufen und mich nach den öffnungzeiten des büros erkundigt und bin spontan persönlich im büro an der drehbahn vorbei, habe bezahlt und das ticket sofort mitbekommen. den eigentlichen flugtag kann man sich nachträglich ausgucken und telefonisch vereinbaren. wie schon von meinen vorschreibern vermerkt, ruft man am flugtag morgens am flughafen an und lässt sich den flug noch einmal endgültig bestätigen. mit dem wetter hatten wir wahnsinniges glück. das machte die ganze sache noch viel schöner...es ist einfach beeindruckend seine heimatstadt einmal von oben und dann auch noch bei wolkenlosem wetter zu betrachten. jetzt wissen wir auch, wie unser haus von oben aussieht ;-)
service, vom ticketkauf bis zum eigentlichen flug war sehr freundlich...alles wurde erklärt, man fühlte sich einfach rundum gut betreut ;-)
der flughafen liegt in uetersen etwas westlich von hamburg, ist aber mit dem auto sehr gut zu erreichen. Kostenlose parklpätze sind ausreichend vorhanden. Selbst bei ein wenig wartezeit, wird einem die zeit nicht zu lang. es gibt vor ort ein cafe-restaurant mit vielen außen- und innenplätzen und einige sitzbänke mit blickrichtung auf das rollfeld. es herrscht dort reger „rundflugbetrieb“ mit kleinen propellermaschinen, segelfliegern wie auch hubschraubern und es gibt immer etwas zu sehen.
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Habe meine Prüfung für den PPL bestanden. Juhu!
Vielen Dank der Flugschule Canair.
Meine Zweifel bezüglich meiner Flugkünste wurden von Euch schnell beseitigt.
Mein Fluglehrer war sehr geduldig und konnte mir den Unterrichtsstoff sehr gut vermitteln. Er hat mir jede Frage beantwortet, auch wenn sie noch so “dumm” war.
Aber was mir besonders gefallen hat, war die familiäre Atomsphäre.
Immer ein freundliches “Hallo”, “Kaffee ist fertig” und unsere Gespräche, die vermisse ich sehr.
Ich bin jetzt für ein Jahr im Ausland. Aber wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich auf jeden Fall bei Euch fliegen.
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Am Wochenende waren wir mit unseren Kindern auf dem Flugplatz Uetersen.
Als unsere Kinder die vielen Flugzeuge sahen, strahlten Ihre Augen. Um ihnen eine Freude zu machen, entschlossen wir uns, einen Rundflug zu buchen.
Wir fragten bei Canair an, ob kurzfristig ein Rundflug möglich wäre. Eine freundliche Dame teilte uns mit, dass noch ein Flug frei wäre und es sofort losgehen könnte.
Wir freuten uns riesig. Die Dame führte uns zum Flugzeug und animierte meine Kinder so toll, das sie den Start kaum abwarten konnten. Sie stellte uns den Piloten vor, legte uns die Sitzgurte an und wünschte uns viel Spaß.
Nun war es soweit. Wir rollten zur Startbahn und flogen dem Himmel entgegen. Einfach toll!
Der Pilot zeigte uns die schönsten Plätze von Hamburg.
Meine Kinder fragten ihn aus ohne Ende - er aber blieb ganz ruhig und antwortete. Ich staunte über seine Geduld.
Vor der Landung hatte ich etwas Panik (ich dachte mir wird schlecht beim abwärts fliegen).Aber wir flogen ganz sacht hinunter und mir ist nicht schlecht geworden. (so schlimm war das gar nicht)Meine Kinder schrien “nochmal”.Für sie war die Landung ein Higlight.
Bei einem Eis im Restaurant schwärmten wir alle noch von unserem Flug und entschlossen uns, im nächsten Jahr wieder nach Hamburg zu kommen und einen Rundflug zu machen.
Natürlich bei Canair - Vielen Dank nochmal!
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Ein schnauzbärtiger Teufelskerl in zünftig abgewetzter Pilotenmontur und Lederhelm aus dem Koreakrieg kommt auf mich zu und haut mir mit seiner holzharten Pranke auf die Schulter: „Captain McSteel, Ihr Pilot für heute. Wetter gut, Sicht klar, schon mal ´ne SP-305 geflogen? Macht nix, ich zeig Ihnen alles nötige und oben dürfen Sie dann mal übernehmen. Aber erst mal ein paar technische Details zur Maschine und zur Route…“. Minuten später zieht er die Nase der Maschine halsbrecherisch in die Höhe, wir sitzen bequem in breiten Hightech-Sitzen, die jede Erschütterung schlucken, blitzende Armaturen zeigen unzählige rätselhafte Diagramme. Egal, die vier Rolls Royce-Motoren geben ein gleichmäßiges Summen von sich. Unter uns bleibt ein Eurofighter quasi in der Luft stehen….
Aufwachen. Ich bin bei CanAir. Ein Rundflug über Hamburg. Nicht von Cape Canaveral sondern von Uetersen aus. Auf dem Land. Familiär. Und so ist auch die Prozedur der Terminfindung. Geflogen wird nur zu wenigen Terminen, nicht an Werktagen. Und am Flugtag wird rege per Handy kommuniziert. Ich rufe an und werde mehrfach zurückgerufen, der Flug wird wiederholt bestätigt. Am kleinen Flughafen ist das CanAir-Büro dann recht schnell aber nicht auf den ersten Blick zu finden obwohl ich quasi davor parke – natürlich kostenlos. Aber ab dem Betreten ist klar, dass es hier wirklich anders abgeht als auf großen Flugplätzen. „Ach, schön, Sie sind da, wir fliegen vielleicht sogar etwas früher los. Ich habe hier ja Ihre Handy-Nummer, schauen Sie sich noch ein bisschen auf dem Gelände um, ich rufe sie ein paar Minuten vor dem Abflug an.“ Gesagt, getan. Ich esse ein Würstchen und dann klingelt auch schon das Handy. Keine Personenkrontrolle, kein Ausweis, keine Bürgerbefragung. Alles recht direkt und ohne Umwege.
So ist dann auch der Flug. Vom Büro geht es direkt zur Maschine zehn Meter weiter, die Bürodame hilft uns mit den Sitzen und Gurten. Und beim Flieger schlucke ich etwas. Hatte man nicht moderne Flugzeuge versprochen? Oder nur flugtaugliche? Oder erfahrene? Oder nur eine Cessna? Im Infoblatt steht im Nachhinein betrachtet nur, dass man „mit sicheren Maschinen und erfahrenen Piloten“ fliegt. Die Maschine, in die wir uns zwängen ist vom Design der Armaturen sicher aus der Zeit vor 1980 oder gar 1970 (tatsächlich wurde die Cessna 172 von 1956 bis 1986 produziert). Jedenfalls erinnern mich die Türen sehr an unseren VW Käfer von 1966 damals. Ist sich die Maschine sicher, dass sie sicher ist?
Nun ja, egal – Hauptsache, der Pilot glaubt an seine bewährte Maschine. Neben mir tönt eine Stimme: „Hallo, ich bin der …“, ein junger Kerl, sehr jung. Sehr sehr jung. Na gut, der wird wenigstens in der Luft keinen Herzinfarkt bekommen. Denn ich sitze neben ihm und habe lustigerweise nicht nur einen recht beengten Platz, sondern auch alle Armaturen in redundanter Zweitausführung, so dass ich mit steuern könnte, bzw. übernehmen. Mein Traum. Pilot kollabiert. Maschine am Abschmieren. Ich am Funkgerät. „Hier Agent Mostro. Pilot wurde liquidiert. Aber wie steuert man das Mistding hier?“ Die erwartet beruhigende Unterweisung über Technik und Route bleibt aus. „Geht gleich los. Feuerlöscher ist da, Fensteraxt da hinten.“ Klasse. Ich liebe moderne Tools.
Wenige Minuten später rattern wir über die Rasenpiste, jenseits von Uetersen, mit dem pinnebergischen Pilot. Was mich positiv verwundert ist, dass die Federung auf dem Gras überhaupt nicht unangenehm ist. Pluspunkt. Und zack dreht sich der Propeller, leider nur einer (keine vier Rolls Royce-Motoren)– ich gehöre zu den Skeptikern, die wissen, warum ein Flugzeug fliegen kann – aber bezweifeln, dass sie das tun, wenn ich aufhöre, meine telekinetischen Kräfte auf dieses Geschehen zu bündeln (und 4 Motoren wären da immer besser als einer). Und vermutlich ist es völlig zu Unrecht, aber Piloten vertraue ich kaum – irgendwie denke ich immer, die wollen nur Sprit sparen und lassen das Flugzeug in der Kurve abschmieren, weil der Schub zu niedrig ist.
Tut der junge Mann hier nicht. Sonst könnte ich das hier ja auch nicht mehr schreiben. Aber er hat eine etwas andere Auffassung vom reizvollen Flugwetter als wir. „Es regnet heftig über der Stadt. Das ist viel spannender“. Als er unsere Skeptik merkt, sagt er: „dann leuchtet der Hafen richtig“ (zum Glück immerhin nicht: “Hey, das macht echt Spaß, wenn man so in die Wolke reinknallt und das Teil so rückwärts hochgeschleudert und dabei vom Blitz getroffen wird, das ist doch endlich mal Action, außerdem hat meine freundin mich verlassen…”).
Wir fliegen erstmal in die Sonne, die Elbe glitzert unter uns und die wilden Bilder nehmen ein wenig die Angst, die die ruckelnden Luftlöcher verursachen. Über dem Strom geht es nach Osten, unten ziehen Schiffe, liegen Flußinseln, Strände, dann das Alte Land mit den Obstplantagen, grüne Wiesen, Felder, Deiche, kleine Dörfer, und links beginnt die Stadt. Schnell ist der Hafen erreicht. Vor uns türmen sich graue Regenschleier und Wolken auf. Mitten hinein. Die Windschutzscheibe perlt.
Ich mache einen Fehler und lerne schnell. Ich mache ein Foto nach vorne und mir stockt der Atem: Der Propeller wird langsamer. Er steht. Motorausfall. Das Ende? Nein: Nur der dumme Fotoapparat. Im Sucher ist der Propeller tatsächlich wie stehend zu sehen. Unschön. Lieber der Realität ins Auge sehen. Und da dreht das Mistding sich zum Glück noch.
Unten leuchtet der Hafen nicht, aber immerhin sehen wir Container und Kräne wie ein buntes Mosaik vorbeiziehen, die Köhlbrandbrücke, die Innenstadt. Die Maschine legt sich schräg in die Kurve, meine Lieblingsposition. Dennoch schließe ich die Augen nicht. Alster, Rathaus, alle Kirchtürme, allerdings etwas grauschleierig. Der Pilot fliegt einige Schleifen, wir hören mehrere Funksprüche, aber zu meiner Enttäuschung kommuniziert er nicht mit dem Tower. Eigentlich komisch, denn wir haben doch gerade die Airbus-Werkslinie gekreuzt. Oder haben die Wochenende?
Egal, der Pilot hält die Mühle in der Luft, und wir sind auf dem Rückweg. Jetzt erscheint die Stadt auch auf meiner Seite – unten die Grindelhochhäuser, die Außenalster, kleine Boote, ein ICE fährt in den Hauptbahnhof, die Sternschanze, und tatsächlich auch mein Haus, es hat keiner geklaut, während ich hier oben machtlos zusehen muß.
Langsam nimmt die Hoffnung Gestalt an, dass wir doch nicht in der Luft zerlegt werden. Unten blinkt der Jenischpark. Es geht wieder über der Elbe nach Westen, das Wasser schillert lieblich silbrig, denn da drüben wartet die Sonne auf uns. Sie hat am Flugplatz gewartet. Wie die Schafe, die auf der Wiese grasen. Der Pilot ist doch cool. Schon vor der Landung beginnt er, irgendetwas in sein Fahrtenbuch zu kritzeln, mal eben noch eine präzise Schleife, der Boden kommt näher – wir sind auf dem Gras. Weich gelandet. Richtig gut. Und im Nu am Tower.
Puh. Überstanden. Bin halt doch nur ein Laie, der keine Ahnung vom Fliegen hat. Weichei. Halt Zivi. Und latente Flugangst. Wie ein Großteil der Menschheit. Aber gleichzeitig ist es halt auch so faszinierend, da oben zu sein und hinunter zu blicken. Sehr ambivalent. Sehr. Ich klopfe mir im Geiste auf die Schultern und beschließe, dass trotz aller Faszination Fliegen nicht mein Hobby wird. Muß halt ein anderer übernehmen, wenn der Pilot dann doch mal kollabiert…
P.S.: Und natürlich Danke nochmal an Qype fürs Sponsoring!!
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Zu normalen Zeiten hätten Hunderte das hilfreich und gut geschrieben bewertet, lesenswert ja nun wirklich alle Mal.
Das hat Spaß gemacht zu lesen, Agent Mostro. Exzellenter Beitrag.
ja, komisch, kaum einer liest mehr hier, finde ich auch - dank Dir fürs auch-merken! Und fürs Lob erst recht!
echt lustig!
Ein Vergnügen solche Beiträge zu lesen!
Cooler Geschichtenschreiber! wirklich witziger Beitrag!
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