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Qype Advanced Insider 47K
Benutzerfoto: mostro

mostro

Kompliment mostro (04.04.2008) 5

Wer die Impressionisten mag, kommt an Paris nicht vorbei. Mehrere Mussen bieten einen fürstlichen Bestand an hochrangigen Meisterwerken dieser Epoche. Neben der Orangerie und dem vielen (weil auswärts gelegenen) unbekannten Musee Marmottan ist natürlich das Orsay eine der bedeutendsten Instituitonen. Und ein Beispiel dafür, was man mit Bahnhöfen noch alles schönes anstellen kann, wenn man sie nicht mehr braucht - eine Idee, die anderswo auch mit Begeisterung aufgegriffen wurden.

Das Gebäude stammt dabei aus der gleichen Zeit wie die Gemälde und liefert daher in doppelter Hinsicht eine passende Kulisse. Das Licht ist erstaunlich gut, so daß die leuchtenden Farben einiger Maler besonders gut zur Geltung kommen. Vor allem an Renoirs und Van Goghs Gemälde kann ich mich beim Orsay besonders gut erinnern. Vor allem, wenn man zuvor in der Orangerie war, wird man hier belustigt feststellen, dass Renoir von einigen Werken mehrere Versionen erstellte, so von den wunderbaren Klavierspielerinnen, die hier im Orsay in einer weniger ausgearbeiteten Fassung vorhanden sind.

Natürlich sind alle anderen von Degas bis Cezanne auch hier vertreten, allerdings hat man sich auf die französischen Künstler beschränkt - aber für die meisten Franzosen ist der Impressionismus vermutlich eine rein französische Angelegenheit - wie Wein, Liebe und Chanson…

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Qype Advanced Insider 2952
Benutzerfoto: Vereniita

Vereniita

Kompliment Vereniita (31.03.2008) 5

Dass sich das im Dezember 1986 eröffnete Museum in einem ehemaligen Bahnhof, der für die Weltausstellung von 1900 errichtet wurde, befindet, ist ja nix Neues mehr…

Die hier ausgestellten Werke (Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Kunsthandwerk, Architekturmodelle) stammen aus den Jahren 1848 bis 1914. Bekannt ist das Musée d´Orsay v.a. für seine Impressionisten-Sammlung.

Trotz der Pläne, die im Museum aufliegen, fällt die Orientierung manchmal ein bisschen schwer.

Ich empfehle, den Rundgang im obersten Stockwerk zu beginnen - hier sind für mich die interessanten Werke (Monet, Renoir, Degas, Van Gogh etc.) zu sehen, allerdings gibt es auch im Erdgeschoss durchwegs noch interessante Ecken (z.B. Manet). Großartig ist auch der Ballsaal!

Im obersten Stock gibt es eine Terrasse, von der man einen wunderschönen Blick auf Paris hat (Bei Schlechtwetter ist sie allerdings geschlossen).

Hier gibt es auch das Café des Hauteurs, in dem man sich stärken kann.

Ich würde allerdings das Restaurant für eine Pause empfehlen, hier ist der Rahmen einfach wesentlich schöner.

Selbstverständlich gibt es auch einen MuseumShop.

Wer einen Museum Pass besitzt, muss sich nicht in die üblicherweise vorhandene Warteschlange einreihen, sondern kann einfach einen eigenen Eingang benützen (wenn man vor dem Gebäude steht: ganz rechts).

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User_star_grey 169
Benutzerfoto: Kikelina

Kikelina

Kompliment Kikelina (09.02.2008) 4

leider waren viele Bilder gerade im Ausland, als ich im Musee d'Orsay war. Aber es war trotzdem sehr schön und interessant.

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Qype Advanced Insider 3588
Benutzerfoto: emililly

emililly

Kompliment emililly (01.11.2007) 5

Keine Wartezeit wie im Louvre, das ist schon einmal sehr angenehm.

Ticket kostet 7 ,50 € und kann vorab im Internet gekauft werden, was ich allerdings nicht nutzte. Sehr familienfreundlich finde ich, wenn Kinder bis 18 Jahre, das gilt übrigens für alle Pariser Museen, freien Eintritt haben. Mäntel können gratis an der Garderobe abgegeben werden und Pläne sind in mehreren Sprachen erhältlich und auch übersichtlich.

Das Museum selbst ist unheimlich beeindruckend: sehr hell lichtdurchflutet und durch die Höhe hat es auch eine leise Geräuschkulisse. Zur Weltausstellung war der bis 1939 gebaute Bahnhof in Gebrauch und wurde dann eine zeitlang vernachlässigt, bis zur Mitte der 70er gab es für das Gebäude verschiedene Verwendungszwecke und drohte schlussendlich abgerissen zu werden, bis es dann 7 Jahre später zu einem Museum umgebaut wurde und das noch dazu sehr gelungen. In 3 Etagen befinden sich die Werke von Anfang bis Ende 19. Jhdt.
Zu jeden ausgestellten Kunstepochen findet man in den gängigsten Sprachen herausnehmbare Karten, die sehr einfach die Stilrichtungen, sowie die Merkmale erklärt.
Sehenswert die Werke van Goghs, Monet, Manet, Lautrec, Degas, Renoir, Courbet, Cabanel ...

Als Uhrenfan hat mich die überdimensionale große Uhr in den Bann gezogen - einfach wunderschön.

Im Schnelldurchgang muss man 2 Stunden veranschlagen, sonst kann man als Kunstfanatiker, wie in jedem anderen Museum Tage verbringen und hat noch immer nicht alles gesehen und betrachtet.

Im Museum darf man übrigens ohne Blitz fotografieren!

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