Kategorie: Essen & Trinken
Details: Österreichisch, Deutsch
19.06.2009
Ich liebe das Vienna seit vielen vielen Jahren. Es hat eine einmalige Athmosphäre bisher bin ich nur selten enttäuscht worden und ich habe viel nette Leute kennengelernt, die mit an die winzigen Tische gesetzt wurden bzw. zu denen man an den Tisch gesetzt wurde.
Die Karte wechselt regelmäßig ohne dass Klassiker gänzlich verschwinden (Es wäre ein Jammer). Der Service ist häuig verständlicherweise gestresst - wäre ich auch bei der Fülle, hat aber bei mir bisher immer den Überblick behalten.
Ja, und dann das Thema Reservierung. Hey - freut Euch doch alle, dass man hier nicht reservieren kann - so hat man die Chance in einem super Restaurant am Freitag oder Samstag zu essen, ohne schon Mittwoch reserviert zu haben. Und ist es nicht auch schön vor dem Essen an der Bar den ein oder anderen Apperitif zu trinken und dann richtig Spass beim Essen zu haben?
26.05.2009
Das “Vienna” ist einfach super. Kleine und immer wechselnde Karte, ambitionierte Küche (mit leicht österreichischen Einschlag) auf höchstem Niveau. Trotz wirklich zahlreicher Besuche gab es noch nie eine Enttäuschung ! Sehr Michelin-Stern verdächtig.
Etwas schwierig ist die Parksituation und dass man nicht reservieren kann. Es ist also Spontanität und ein gutes Zeitgeführ gefragt.
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23.03.2009 (aktualisiert am 25.03.2009)
Das Vienna bietet exzellente Bistro-Küche und eine kleine gediegene Weinkarte zu fairen Preisen. Das Essen ist von österreichischer Hausmannskost inspiriert, dabei aber originell mit unterschiedlichen Einflüssen kombiniert. Das Personal ist angenehm entspannt, gleichzeitig aber kompetent, nett und schnell. Ich war oft dort und eigentlich nie enttäuscht. Also: hingehen!
Jetzt noch ein Wort zur Reservierungsdebatte: Der Laden ist sehr klein und sehr beliebt. Nähme er Reservierungen an, wäre es auf Wochen unmöglich, einen Tisch zu bekommen. Der Deal ist doch ganz einfach: Entweder, man geht um Punkt 19 Uhr hin, setzt sich an einen freien Tisch und trinkt noch einen Aperitif, bevor es losgeht - das würde ich empfehlen. Oder man wartet eben eine Zeit an der netten Bar auf einen Tisch - auch ganz ok. Ich verstehe also die Aufregung nicht.
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17.02.2009
Das beste Essen und die lässigste Bar in meinen Augen in ganz Norddeutschland. Das Essen ist immer perfekt und die Preise halten sich in Grenzen. Die Küche würde ich als K&K + mediteran einstufen. Genau das was ich Liebe. Ich denke immer ich bin im Hawelka (in Wien) wenn ich ins Vienna gehe. Top(fen) Laden zum Essen und genießen.
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16.02.2009
Das Vienna ist ein kleines Restaurant mit ausgezeichnetem Personal und einer kleinen aber sehr feinen Karte.
Beim letzten Besuch hatten wir als Vorspeise eine hausgemachte Wildbratwurst. Wahnsinnig guter Geschmack, toll angerichtet.
Der Zwischengang war leider eine Enttäuschung. Es gab eine getrüffelte Pasta, welche wir leider zweimal zurück geben mussten, da es einfach versalzen war. Kann leider mal passieren.
Das Hauptgericht hat jedoch alles wieder entschuldigt. Es gab ein Barracudafilet auf mediterrane Art mit Muscheln. Eine ausgezeichnete Wahl.
Zum Nachtisch Creme Caramel. Nicht wahnsinnig spannend, aber trotzdem wunderbar. Es entsprach den Erwartungen.
Fazit:
Die Pasta war eine Entäuschung, jedoch wurden wir vom Ambiente, dem Personal und den anderen Gerichten mehr als entschädigt.
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18.01.2009
Eines der gemütlichsten mir bekannten Restaurants. Klein, eng, aber charmant in jeder Hinsicht. Reservieren geht nicht, das Warten im Barbereich macht aber sehr viel Spaß und lohnt sich in jedem Fall.
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19.12.2008
Super Restaurant. Klein, aber gemütlich. Zu Stosszeiten muss man auch mal 30 Minuten warten. Preis/Leistung ist gerechtfertigt. Kann ich mir nicht jeden Tag leisten, daher was Besonderes. Irgendwann gehe ich mal hin und esse nur die Deserts. Super lecker!
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09.12.2008
Richtig - typischer Szene Laden. Aber das Publikum ist ganz erträglich und die Atmosphäre irgendwie nett. Das Essen ist sehr ordentlich (Schnitzel ist top). Aufgrund der fehlenden Reservierungsmöglichkeit manchmal sehr lange Wartezeiten. Sehr eng, laut und stickig. Unbedingt alte Klamotten anziehen - man stinkt nach jedem Besuch wie eine Frittenbude. Für eine Investition in die Lüftung gibt es einen zusätzlichen Punkt ;-).
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17.11.2008
Typisches Hamburger Szene-Restaurant - Bedienung arrogant, Köche selbstherrlich, dabei Essen nur leicht überdurchschnittlich. Wichtig ist hier, wie so oft in Lameburg, das Sehen und Gesehen werden.
Jede Menge verklemmte Szeneschals und Szenebärte, also man hat schon was zu Lachen während man auf seinen Tisch wartet.
Ich habe von Insidern gehört, die Betreiber legen erst nach Ladenschluss so richtig los, nur sind wir dann schon auf Linie “nach Hause”...
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16.11.2008
Sehr gute Bistroküche. Man kann leider nicht reservieren, also entweder früh kommen vor 19.30 oder nach 21.30 h. Sehr angenehme kleine Bar, hübscher Garten im Sommer
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15.11.2008
Das Vienna wurde uns von einem Freund empfohlen, der gutes Essen zu schätzen weiß. Glücklicherweise hatten wir vorher keine Zeit, die hier aufgeführten Negativbewertungen zu studieren.
Wir haben drei excellente Abende im Vienna verbracht: Vor-, Haupt- und Nachspeisen waren top-zubereitet, außerordentlich lecker und von sehr guter Qualität. Die Wartezeiten waren mit Rücksicht auf das gut besuchte Restaurant absolut ok. Kein Gericht kam zu spät, kalt oder gar nicht. Ich bin kein Wein-Spezialist, aber geschmacklich gab es weder bei Rot noch Weiß Beanstandungen. Der Whiskey war auch super. Ein besonderes Lob verdient der Service: Sehr souverän, aufmerksam, angenehm locker und dabei natürlich – das habe ich in Deutschland noch nicht erlebt! Die Bistrot-Atmosphäre muss man natürlich mögen: Durch die Spiegel hat jeder Platz alles im Blick, aber der Schall wird natürlich anders reflektiert, als hingen Teppiche an der Wand. Preislich ist das Vienna absolut angemessen, wenn nicht – bei der Qualität – günstig.
Geraucht wurde übrigens nicht, ich als Nichtraucher weiß das zu schätzen.
Allerdings muss darauf hingewiesen werden: Es sind keine Reservierungen möglich! Um spätestens 19.15 Uhr waren alle Plätze belegt – und so viele Plätze gibt es nicht. Wer erst dann kommt, muss eben warten. Ich steh’ auch nicht besonders darauf, so früh zu essen, und stundenlang warten ist auch kein spezielles Hobby von mir. Allerdings ist der ständig gefüllte Eingangsbereich vor allem ein Indikator dafür, wie empfehlenswert das Vienna tatsächlich ist. Hat man je in Deutschland jemanden auf sein Essen warten sehen? Wer da meckert, sollte mal in “l’Atelier de Joël Robuchon” in Paris nach 18.00 Uhr versuchen, einen Platz zu bekommen.
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07.11.2008
Kaum ein Restaurant in Hamburg kann mit vergleichbaren Fakten aufwarten.
Unter anderen war hier einst Hamburgs bester Koch (Torsten G. mit 99 von 100 Punkten in der Abschlussprüfung) einmal Küchenchef!
Und Sven steht dem in nichts nach.
Die Zeit für Vorbereitungen der Küche ist ungleich größer als der Zeitraum, in dem Gäste dann abends ordern können (das macht die sehr hohe Qualität möglich!)
Und die Preise (Plat du jour/ Tagesgericht bei ca: 14,- Euro) sind eine Kampfansage an die renommierten Sterneküchen…
Die Weinkarte war seit jeher ein Gedicht.
Die Übersicht im Lokal verleitet zum Flirt.
Der kleine Garten vermittelt mediterranes Flair.
Viel Leidenschaft fürs Geld.
Geschmack ist wohl auch eine Frage des Understatements ;)
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29.10.2008
Das Vienna ist schon seit 1984 mein absolutes Lieblingsrestaurant in der Stadt. Das Essen ist gut bis herausragend, die Weine gut und die Bedienung leger und zuvorkommend. Ich finde es toll, mit anderen an einem Tisch zu sitzen; habe hier schon viele nette und manchmal verrückte Menschen kennen gelernt. Das Veinna hat eben so eine richtig gute Fressatmosphäre. Und ich finde es sehr angenehm, dass man nicht reservieren kann; die dort um 19 Uhr essen gehen, wissen schon warum.
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12.09.2008
Ich war gestern zum ersten mal im Vienna. Ich kann die letzten eher negativen Beiträge nicht bestätigen. Das Essen war köstlich. Ich hatte Lammsteak mit weißen Bohnen und Kartoffeln und als Nachspeise Creme Caramel. Der Service war gut. Ich komme bestimmt wieder.
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24.08.2008
Kann mich leider den negativen Besuchern nur anschliessen,der Kellner hat zwar sehr charmant die Pannen bei unserem Essen eingestanden,für mich aber das erste und letzte mal.DAS WAR LEIDER GAR NICHTS!!!
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28.07.2008
Gestern war ich im Vienna essen und der gute Ruf des Restaurants hat sich alles andere als bestätigt: Wir haben ca. eine halbe Stunde auf unsere Getränke gewartet und etwa 1,5 h auf unsere Hauptspeise. Unsere eigentliche Wahl (“gemischter Fisch”) war leider aus - das teilte uns der Kellner ca. 15 Min. nach Aufnahme der Bestellung mit. Im Nachhinein war ich beruhigt, da mein Tischnachbar die letzte Portion ergattert hatte und ein dunkles Haar darin vorfand… Meine Begleitung und ich haben uns dann alternativ für den Steinbeisser entschieden. Für 18,50 EUR darf man eine perfekte Zubereitung erwarten. Doch leider waren die Kruste angebrannt und die Artischocken holzig und bis jetzt klagen wir beide über Bauchschmerzen!!! Ich könnte jetzt noch weitere Kleinigkeiten hinzufügen (volle Aschenbecher auf dem Tisch etc.) aber auch so steht für mich fest: Das war wohl erstmal mein letzter Besuch im Vienna!
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24.07.2008
Viva la Reservierungsbuch!
Ich habe gehadert…. Kann ich einen Beitrag schreiben, obwohl ich hier noch nie war? Oder muss ich es bei einem Kommentar zu Herrn Paulsens Beitrag belassen? Ich habe mich gegen Letzteres entschieden…!
Erst neulich wieder: wir haben einen netten Abend mit Freunden zum auswärtigen Essen geplant. Gerne hätte ich dafür das Vienna (nach über 10 Jahren in Hamburg) endlich mal ausprobiert. Ich habe es zwar ins Spiel gebracht - aber genau aufgrund dieser “bescheuerten” und scheinbar unaufweichlichen “Wir reservieren nicht”-Haltung und dem damit verbundenen Risiko, auf einen Freitag Abend keinen Platz mehr zu bekommen, hat keiner Bock darauf gehabt. Denn Erlebnisse wie Herr P. sie eingangs beschreibst, sind gerade das, was man sich nicht antun will. Und die Alternative am Freitag Nachmittag aus dem Büro zu hetzen und sich schon um halb 7 um Tische zu prügeln (bilden sich vor Restaurantöffnung eigentlich Schlangen), ist wenig verlockend. Wir gehören ja auch nicht zur Gattung der “am frühen Morgen die Liegen am Hotelpool-Reservierer” - was nun gefährlich wird: ist genau das die Vienna Klientel? Autsch, das gibt böse Kommentare der Fangemeinde….
Bleibt ein Trost: Herr P.s Tiefschlag-Erlebnis! Lohnt sich also alles nicht. Somit ist das Vienna für mich erstmal wieder ad acta gelegt. Vielleicht legt sich ja der Hype auch mal.
In der Zwischenzeit warten ja jede Menge nette Dinger mit RESERVIERUNGSBUCH!
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24.07.2008
Wir gehen ja seit Jahren regelmäßig im Vienna essen. Hahaha, war nur Spaß.
Oft genug reisten wir umsonst an, im Vienna kann man nicht reservieren, romantischer Liberalismus, das Restaurant ohne Schranken. Nur leider ist das Vienna jeden Abend voll, der Besuch für den hungrigen Genießer ein unkalkulierbares Risiko. Ungezählt die Abende, die am Schnellimbiss endeten, weil mal wieder nix mehr ging im Vienna und wir natürlich nicht zur Sicherheit noch woanders reserviert hatten. Im Grunde gilt: nach 19 Uhr ist erstmal dicht.
Warum nimmt also überhaupt jemand das Wagnis Vienna auf sich, betrinkt sich gar auf nüchternen Magen im überfüllten Vorraum, auf einen frei werdenden „Tisch so gegen 22 Uhr“ hoffend? Es sind nicht die Tischnachbarn, denen man im eng bestuhlten Miniraum zwangsläufig auf dem Schoß sitzt, es ist die Küche. Weil im Vienna gut gekocht wird und das zu einem oftmals sensationellem Preis-Leistungsverhältnis. Gerade die Vorspeisen und Desserts sind oft schon ab 6 Euro zu bekommen, das Wiener Schnitzel ist legendär, die hausgemachten Würste ein Kracher, oft gibt es selten gewordene Innereien-Rezepte auf der Karte.
Da wir so selten einen Tisch bekommen, können wir die Küchenleistung im laufenden Jahr nur schwerlich bewerten, wir nehmen also zu Gunsten der Küche an, dass es sich bei unserem gestrigen Besuch um einen einmaligen Tiefpunkt der Küchenbrigade gehandelt hat. Der aber hatte es in sich:
Meine gebratenen Calamares waren nicht geputzt, innen Glibberreste, außen die rosa-schwarze Haut, die sich um die Zähne wickelt. Dazu vier Kirschtomaten an der Rispe und ein Teelöffelchen Bohnen, ein fettgetränkter Knusperbrotstreifen und ein riesiger Pflatsch alles überdeckendes Pesto. Entsetzlich. Mir gegenüber rang die Liebste nach Luft. Der mäßig belegte Pastrami-Sandwich bestand aus feuerscharfen Brotscheiben in die ganze grüne Pfefferkörner eingebacken sind, der Liebsten tränten die Augen, das war eigentlich nicht essbar.
Hauptgang Kaninchenrücken mit hausgemachter Bratwurst auf Pfifferlingsrisotto. Die Bratwurst ganz toll, locker, saftig. Die Pfifferlinge auf den Punkt, knackig. Da macht es nichts, dass der Kaninchenrücken trocken gebraten wurde. Was aber sehr nervt, ist das Risotto. Achtung jetzt kommt wieder die Risotto-Diskussion. Also. Es gibt zwei perfekt Garzeiten für Risotto: die Garzeit die der Koch für die Richtig hält und jene die der Gast bevorzugt. Einigkeit herrscht selten, darum behaute ich jetzt einfach mal: der Reis war noch hart gestern (“mit Biss”, “gehört so”, würde die Küche sagen). Der harte Reis erweichte sich leider auch nicht im leckeren Saucen-See aus dem ich alles Genießbare herausfischte.
Und dann das Dessert. Gratinierte Himbeeren mit Vanilleeis. Vor unserem inneren Auge imaginieren wir ein flaches Gefäß in dem sich eine heiße, goldbraune, fluffige Gratinmasse leicht aufplustert, überall schauen liebliche Spitzen von frischen Himbeeren heraus, in der Mitte zartschmelzendes, elfenbeinfarbenes Vanilleeis, ein feiner Schnee aus Puderzucker fällt. Hätten wir nur weiter geträumt. Es kommt ein überdimensionales, tiefes Pillivuyt-Förmchen in dem eine Kugel Vanilleeis gegen den Ertrinkungstod kämpft. Die milchhautdünne oberste Schicht abgeschöpft findet sich darunter flüssige, eiskalte Crem-Masse mit vereinzelten Himbeeren. Da aber eine Gratinmasse klassisch mit Ei zubereitet wird, bekomme ich es mit der Angst zu tun, ich bin Salmonellenphobiker und nicht bereit ungegartes Ei zu mir zu nehmen. Jetzt kommt was ich hasse, ich muss den Service rufen. Mich umständlich erklären. Mich ungläubig anstarren lassen. Es nervt.
Die Küche war stets das Argument für einen Besuch im Vienna, dafür nahm man Wartezeiten, Doppeltbelegungen, die irrsinnige Nicht-Reservierungspolitik und einen Abend am Schnellimbiss in Kauf. Wenn jetzt die Küchenleistung einbricht gibt es im Grunde keinen Grund mehr, den Zirkus mitzumachen. Ich kann mir das aber nicht vorstellen, vielleicht war wirklich nur an diesem Abend „der Wurm drin“. Wenn das Vienna irgendwann mal reservierbar wird, oder wir irgendwann mal wieder viel Geduld und Zeit haben, werden wir das noch mal ausprobieren.
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23.07.2008
Ein Frauenabend im Vienna: urig & eng, gestresster und trotzdem freundlicher Service und absolut köstliches Essen! Es empfiehlt sich sehr rechtzeitig da zu sein, denn das Restaurant ist ab 19.00 Uhr einfach nur voll. Unbedingt hingehen und ausprobieren! 4*
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04.07.2008
Hatte mir mit meiner “Test-Esser-Freundin” mal wieder ein Restaurant rausgesucht, unsere Wahl fiel auf das Vienna. Um 19 Uhr waren wir endlich angekommen, nachdem wir uns einen Parkplatz erkämpft hatten.
Die Außen-Plätze waren natürlich schon alle vergeben, selbst bei Regen kann man hier nämlich toll überdacht sitzen.
Wir wurden freundlich und in locker, entspannter Art empfangen.
Wie man den Stil vom Vienna beschreiben soll???
Gemütlicher Shabby chic, nur noch anders.
Das Personal bedient im Freizeitlook, dennoch mit Stil!!
Vorweg gab es für uns einen kleinen gemischten Salat (6 €), dieser war gut aber nicht außergewöhnlich.
Der Wein zum Gericht war okay! (Wein-Schorle 2.75)
Der Hauptgang war für uns ein Genuß, Thunfisch im Sesam-Mantel (8 €) und für meine Freundin Pasta mit Pfifferlingen(12 €).
Danke für den schönen Abend, wir kommen gern mal wieder!
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02.05.2008
Geht Ihr nur alle woanders Essen, wenn’s Euch hier nicht passt…
Ich jedenfalls bin froh, einen Ort gefunden zu haben, an dem ich nicht Wochen vorher meinen Namen raushängen lassen muss, um dann mal irgendwann einen Tisch zu bekommen, wo ich einfach vorbeigehen kann, wenn mir danach ist, und wo ich an der Bar einen leckeren Schaumwein geniessen kann, während ich auf meinen Tisch warte!
Ein Ort ohne livrierte Lakaien, in dem von Menschen, die Ihr Handwerk verstehen, leckere Gerichte und hervorragend korrespondierende Getränke auf den Tisch gebracht werden.
Ein Ort, an dem Gastronimie wirklich noch etwas mit Gästen und deren Bewirtung zu tun hat, und die Anwesenheit der Gäste nicht als finanziell notwendiges Übel wahrgenommen wird.
Ein Ort, an dem ich mich als Gast rundum angenommen und kulinarisch verwöhnt fühle, wo sich nicht miniaturisierte Portionen unter allerlei einfallsreicher Kunst versteckt.
Ein Ort der reellen Leistung für reale Geniesser.
Aber ihr müsst Euch dass nicht antun. Geht ruhig woanders Essen, dann komme ich das nächste mal noch etwas schneller an meinen Tisch. Allerdings entgeht mir dann auch der leckere Cremant an der Bar…
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23.04.2008
Man könnte fast glauben, die schlechten Kritiken meiner Vorredner hätten den alleinigen Sinn, selbst schneller einen Tisch im Vienna zu erhaschen!?
Wir waren am Sonntag abend mit Freunden im Vienna und was soll ich sagen - allein wegen dieser wunderbaren Restauration wird der nächste Hamburgbesuch nicht lange auf sich warten lassen. Essen, Wein, Service, Ambiente - alles war 200% nach unserem Geschmack.
Ich mag es - gerade wenn es sich um gehobenes Küche handelt - wenn es sich anfühlt, als sässe man in einem Wohnzimmer und nicht in einer Lounge. Wenn es mehr ums wirkliche exzelente Essen geht, als um Tischdekorationen und Geschirrmarken. Wenn die Kellner in Jeans und Sneakers bedienen und trotzdem besten Service bieten. Wenn Freundlichkeit einen höheren Stellenwert besitzt als Arroganz.
Ich finde es toll, dass man hier Kunden schätzt, die spontan aus Lust vorbei kommen und in kauf nehmen 15 Minuten zu warten statt jenen, die früh genug angerufen haben oder einen wichtigen Namen besitzen.
Gastronomie sollte immer mit Gastfreundschaft zu tun haben - hier hat sie es wirklich!
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18.04.2008 (aktualisiert am 21.04.2008)
um es mal deutlich zu sagen: nein, man kann keinen tisch reservieren. und deshalb geht man optimalerweise schön früh hin und lässt sichs schmecken. eines der besten wiener schnitzel der stadt, ebenso der tafelspitz und die topfenknödel mit zwetschgenröster … mmmmh.
gut, manchmal nimmt einem der duft aus der nahen küche den atem, manchmal sind die tischnachbarn aus medien, werbung und maklerbüro etwas zu laut und aufdringlich. aber bisher (seit 12 jahren etwa?) konnte das das essen immer wieder wett machen…
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21.04.2008
Das Vienna ist wirklich einen Besuch wert! Auch wenn wir etwas beengt gesessen haben, so war es doch ein Erlebnis. Die Karte war überschaubar, aber der Wein und das Wiener Schnitzel waren einfach unschlagbar.
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16.04.2008
Ich gebe zu, dass ich bei meinem ersten Besuch im Vienna irritiert war. Fuhr doch der Taxifahrer plötzlich in ein stilles Wohnviertel ohne jegliche Geschäfte oder gar Restaurants. Aber dann sah ich es doch: Das Vienna.
Was soll ich sagen? I’m in love! Phantastisches Essen mit einem schönen österreichischen Einschlag, sehr leckere Weine und ein unglaublich freundlicher und präsenter Service. Nicht aufdringlich, sondern freundschaftlich anwesend.
Meines Wissens kann man im Vienna nicht reservieren, so dass man auf jeden Fall (es ist kein Geheimtipp mehr) mit einer Wartezeit rechnen muss. Aber die lohnt sich auf jeden Fall!
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10.04.2008
Immer wenn ich einen besonders lieben Menschen ausführen möchte, reserviere ich einen Tisch (unbedingt machen, denn das kleine charmante Restaurant ist längst kein Geheimtipp mehr!) im Vienna. Fantastisches Essen und schöne Weinkarte - bin noch nie enttäuscht worden. Da nimmt man den Trubel und den Ellenbogen des Nachbarn gerne in Kauf. ;)
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08.01.2008
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01.10.2007
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03.09.2007
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10.07.2007
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