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Kompliment hansimglueck (11.06.2008) 5

fünf sterne- schon allein wegen des gartens…

ein ganz grosses lob an die bauherrschaft,
der es nicht hoch genug angerechnet werden kann,
peter zumthor als architekten zu beauftragen
und dann auch noch bis zur fertigstellung des gebäudes durchzuhalten,
was keine selbstverständlichkeit ist,
siehe “topographie des terrors” in berlin-

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Qype Advanced Insider 4877
Benutzerfoto: Anja

Anja

Kompliment Anja (07.01.2008) 5

Ich war begeistert als ich die ersten Schritte durch die Ausgrabungen machte und sah, wie sich das Licht durch die kleinen Aussparungen in dem Gussbeton drückte und eine einzigartige Stimmung in den Raum brachte. Das Gebäude ansich ist ja von außen schon sehr beeindruckend , aber von innen...

Am Eingang erhält man einen kleinen A6 Prospekt in dem zu jedem Raum und Exponat Künstler, Entstehungsdatum und ggf. Material und Technik angeschnitten werden. Manche bekommen auch einen umfassenden, erläuternden Text.

Die Architektur gefällt mir sehr, zumal ich ja auch eine Leidenschaft für Waschbeton habe... Der sieht so herrlich sauber und unschuldig aus :) In Kombination mit den restbestandteilen der Kapelle oder den einzelnen Exponaten wirkt er gleich noch mal ganz anders.

Die Räume sind durchnummeriert, so dass man sich leicht zurecht finden sollte und schnell erfasst, auf welcher Seite man in der Broschüre schauen muss... So die Theorie. In der Praxis hat mich der 2. Stock sehr verwirrt. Allerdings liegt dies wohl mehr an der architektonischen Raumaufteilung, denn alle Räume gehen von Raum 13 ab und man muss immer mal sehen, welche Nummer nun der Raum hat.

Aber es hat alles funktioniert.

Zumthor gewann die Ausschreibung dieses Projekts schon 1996 und setzte sich damit gegen 166 (meine ich zumindest) Konkurrenten durch. Man merkt, dass viele Ecken in enger Absprache mit dem Museum gestaltet wurden, so zB das Lesezimmer. Hier kann der Besucher in Büchern die ganze Entstehungsgeschichte nachschlagen. Aber nicht nur der Bau des Kolumbas wird dort dokumentiert, sondern auch die Zeit in der die Kapelle noch stand, vor dem Krieg. Die Fotos haben mich fast am meisten gefesselt.

Algemein kann ich nur sagen, man muss es sich ansehen. Aber besser nicht sonntags und besser ohne Kinder. Wir waren sonntags dort und trafen auf viele Eltern mit Kindern. Ich hab nix gegen Kinder, ganz im Gegenteil, aber wenn alle um einen herum quängeln und altklug behaupten, dass sei keine Kunst und Laute wie "bäh" und sonstigem Gemotze, verliert man schon die Lust sich weiter mit den Exponaten zu beschäftigen und geht lieber irgendwo lecker Kuchen essen :) Ich denke der einzige, für Kinder interessante Teil, sind die Ausgrabungen. Daher würde ich empfehlen, ohne Kinder rein zu gehen.


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Qype Insider 639
Benutzerfoto: Hausbreit

Hausbreit

Kompliment Hausbreit (07.11.2007) 5

Mitten in der Kölner Innenstadt schießt der Neubau „Kolumba“ eine Wunde des zweiten Weltkriegs in der Stadt. Die Narben bleiben jedoch sichtbar.

Reduziert auf das wesentliche schafft der Schweizer Architekt, Peter Zumthor wirklich eindrucksvolle Räume. Mit Respekt vor dem vorhandenen baut er selbstbewusst 1.) eine Hülle um die Ausgrabung alter Fundamente, die bis in römische Zeit zurück reichen. 2.) eine Verbindung mit der Kapelle aus den 50er Jahren (gebaut von Gottlieb Böhm), die eine nicht Zerstörte Heiligenfigur „Madonna in den Trümmern“ würdigte. Und durch die Jahre einen Ort des Gedenkens und des Glaubens ist. 3.) Museumsräume für die ungewöhnliche Sammlung des Diözesanmuseums.

Ich habe bereits einige Bauten Zumthors angesehen und bin jedes Mal begeistert. Auch Freunde, die mich begeleiteten teilen diese Meinung. Bei mir hat der Besuch von Kolumba öfter mal ein Déjà-vu. Der Architekt scheint sich, wie in der Musik oder im Film, selbst zu zitieren. (Garderobe: Felsentherme, Vals; Treppenaufgang, Kunsthaus, Bregenz: Steg über die Ausgrabung, Schutzbauten in Chur). Ich könnte hier noch viel schreiben. Besser ist: hingehen und sich von Räumen und Material beeindrucken lassen, Licht und Schatten, Ein- und Ausblicke auf sich wirken lassen und einen Lieblingsplatz markieren.

Noch ein Wort zur ersten Ausstellung. Hier treffen Moderne und zeitgenössische Kunst mit mittelalterlicher Kunst zusammen, Alltägliches trifft auf Besonderes. Ein Dialog entsteht und das Gefühl mitten im Leben zu sein. Da passen auch viele Besucher die diskutieren und Kinder, die laut fragen dazu.

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Kompliment Christof Meinhold (04.11.2007) 4

Der neue Musumsbau beeindruckt durch seine Architektur, seine Ausmaße, sein abwechslungsreiche Einzelmodule seine drei Etagen, seine zwei Innenhöfe.

Von Innen ist er viel schöner anzusehen als von außen und wirkt nicht so massiv. Die Ausstellungsstücke sind interessant gewählt und haben natürlich vielfach religiösen Bezug.

Ein Ort der sich nicht von einem Besuch allein erschließen läßt. Sicherlich werde ich mal wiederkommen und die Entwicklung verfolgen!

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