Heimat, Altstadt, Frankfurt am Main
- Kategorie:
- Deutsche Restaurants Altstadt | Deutsche Restaurants Frankfurt am Main
- Adresse:
-
Berliner Str. 70, 60311 Frankfurt am Main
069 29725994
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Engelthaler Str. 13, 60435 Frankfurt am Main
Deutsche Küche in Frankfurt. Kundenzitat: "Typisch Frankfurter Ebbelwoi-Kneipe eben. Die Qualität des Essens macht einen Besuch dennoch bezahlt. Besonders zu empfehlen: der Handkäs "mal anders" mit einer leckeren Senfsoße."
34 Beiträge zu Heimat auf Deutsch
Man wird freundlich empfangen. Die Einrichtung ist reduziert aber sehr geschmackvoll, man fühlt sich wohl. Die Speisekarte ist überschaubar aber verspricht sehr gute Speisen. Dieses Versprechen wird auch gehalten. Die Weinkarte ist sehr ausführlich und man wird in jeder Preisklasse sehr gut beraten. Es gibt zwar kein Bier, aber das passt zum Konzept des Ladens. Unbedingt rechtzeitig reservieren. Zum Abschluss eines sehr guten Essens und eines sehr guten Abends sind absolut die Obstschnäpse zu empfehlen.
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Für Kenner und Freunde Weins gepflegten Abends mit gutm Wein und Essen.
So, nach drei Anläufen hat es nun geklappt. Gut, was heißt geklappt: Wir willigen beim dritten Versuch einer Reservierung ein am angeblich gemütlichen Tresen mit Einblick in die Küche Platz zu nehmen. Es ist also ein schweres Unterfangen einen Tisch in der Heimat zu bekommen. Das mag am Essen liegen aber auch einfach daran, dass das Pavillon ziemlich klein ist.
Nichtsdestotrotz ist es am Tresen recht gemütlich und wir sind beeindruckt wie das Personal unter scharfer Beobachtung der Gäste auf knapp 5qm kocht und anrichtet und dabei stets entspannt und freundlich wirkt.
Die kontinuierlich wechselnde Karte ist sehr klein signalisiert Fokus auf frische Zutaten und kreative Küche.
Als Vorspeise lassen wir uns Jakobsmuscheln mit Kartoffelschaum, Rahmspinat, Steinchampignons und Trüffeln (€ 18,50) sowie hausgebeizten Label Rouge Lachs, Kartoffelrösti, Lachs-Kaviar-Créme Fraiche (€ 16,50) servieren. Vorher gibt es aber freundlicherweise noch ein leckeres Amuse Gueule bestehend aus Kabeljaucreme, Paprika und grüner Soße – all dies natürlich der Kategorie Rechnung tragend – aufgeschäumt!
Die Jakobsmuscheln sind tadellos gebraten und haben perfekten Biss. Für mich sind Jakobsmuscheln ja der Mozzarella des Meeres und benötigen dringend einen Geschmacksträger und diese Rolle wird vom Kartoffelschaum wunderbar ausgefüllt. Die Kartoffelrösti sind schön kross und schmecken mit dem sehr mild gebeizten Lachs und der Créme Fraiche leichter als die tatsächlichen Nährwertangaben wohl offenlegen würden.
Als Hauptspeise gibt es einmal die klassische Gänsebrust mit gezupftem Rotkohl und Maronenjus (€25,50) und das Black Angus Prime Rinderfilet mit Petersilienwurzeln, Dörrfeige, Blattpetersilie und Cassis (€ 29,50). Die Portion Gänsebrust fällt unerwartet üppig aus und sättigt schnell. Uns ist sie etwas trocken geraten, schmeckt aber mit dem gut abgeschmeckten Rotkohl insgesamt ordentlich.
Meine Begleitung hat es daher auf mein Rinderfilet abgesehen, dass wahrlich fantastisch schmeckt. Butterzart, leicht rauchig – sehr gutes Fleisch. Die cremig gekochte, leicht süßlich schmeckende Petersilienwurzel passt zusammen mit der Cassisfrucht – oder einfach schwarze Johannisbeere – und der Feige sehr gut dazu.
Der Sommelier führt sehr gute Weine auf der Karte wobei der Preis von mindestens 8 € pro Glas meiner Ansicht nach nicht gerechtfertigt ist. Das Personal ist insgesamt sehr freundlich und wer auf sehr gutes Essen in gehobener Atmosphäre inmitten von Börsianern und auf dem Parkett tätigen Journalisten steht ist hier richtig.
Insgesamt ein ansprechendes und dem Preis gerecht werdendes Erlebnis. Ein zweiter Test muss sein und zu einem besonderen Anlass – und wenn sich die Essenskasse von den € 90 (exkl. Getränke) erholt hat – kommen wir gerne mal wieder.
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Von wegen Heimat. Wir sind schon an der Tür auf das unhöflichste wieder hinaus komplimentiert worden. (dienstag abends) Nachdem wir mit Vorfreude, Esprit und guter Laune den Laden betreten haben, wurden wir vom Personal (Eine der Besitzerinnen) ganz schnell in unsere Schranken gewiesen. Originalgesprächswortlaut: "bei euch ist es aber voll, überall wo wir bisher waren ist gähnende Leere ( Kompliment?!). Die unwirsche Antwort: Dann geht doch dahin
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Das Ambiente ist wunderschön und detailverliebt, die Karte klein, aber durchdacht und mit feinsten Zutaten. Die Weinkarte für meinen Geschmack zu groß, aber das ist ja nichts Schlechtes. Unser Essen war wirklich gut, auch wenn von den Beilagen mengenmäßig etwas dürftig, der Wein ebenfalls lecker. Der Service war freundlich, aber eher studentisch/Aushilfen.
Was mich gestört hat, war der enorm hohe Preis von über 100 Euro für zwei Personen für zwei Hauptgerichte plus 1 Dessert für zwei und Getränke. Das muss man sich erst mal trauen.
Wer schlecht behandelt werden will, ist hier goldrichtig!
Geschirr wird auf den Tisch geknallt, es wird mit Nachdruck auf den unwideruflichen Küchenschluß hingewiesen. Wem Wein nicht liegt kann zwischen Wasser (nur flaschenweise), Spirituosen und Apfelsaft wählen. Sonst nix. Die Menükarte ist sehr übersichtlich. In dieser Heimat gibt es auch keinen Apfelwein. Wessen Heimat soll das sein?
Handkäsfan Als das Ding noch Jazzkneipe hieß und Herr Bruder das Klavier malträtierte oder die Barrelhouse-Jazz-Band vor sich hin dixite war es schon heimatlich.
1 Oktober 2011
Tolle Küche, Ambiente vielleicht ein wenig eng und der Service na ja auch nicht so freundlich, daher nur 4 Sterne – aber das Essen ist wirklich gut, nichts für alle Tage, ziemlich hohe Preise….wir waren 2 mal dort und es ist def. zu empfehlen.
Seit längerer Zeit war ich mal wieder ind er Heimat. Wie immer, ging Nichts ohne Vorreservierung, da sehr klein.
Ambiente, Style, wie immer. Gaestestruktur, wie immer.
An der Speisekarte hat sich nichts geaendert. Die Preise sind noch immer gleichbleibend, einige Mitbewerber haben da deutlich die Preise angehoben. Wer aber fuer 15 Euro pP essen gehen will, der soll lieber an die Pommesbude gehen.
Pro Person gaben wir rund 60 Euro aus und das ist noch absolut ok. Nur, diesmal war das Personal etwas unaufmerksam und teilweise etwas “unhoeflich”. Ein Laecheln hilft da teilweise duetlich weiter, als herunterhaengende Mundwinkeln. Der Wein, wie immer ok, die Speisen auch.
Punktabzug nur wegen dem Personal.
Ich war auch enttäuscht, nachdem ich es endlich einmal da hin geschafft habe. Affektierte Karte und ein Getue um wirklich merkwürdigen Wein. So viele schlechte Weine in Folge habe ich noch nie trinken müssen. Und dann die Lage da an der »Stadtautobahn«, wo alle Motorrad- und Cabriofahrer vor der Tunneleinfahrt schonmal richtig Gas geben. Essen war gut, aber zu wenig und damit überteuert. Wiederholungsgefahr: sehr gering.
In der Miniküche werden durchaus leckere Gerichte zubereitet. Zur Begrüßung gab es Brot mit Olivenöl. Der Platz an der Theke sorgte für appetitanregende Aussichten. Die Tomatenessenz mit einer Griesnocke war intensiv. Die Pfifferlingrahmsuppe war mit knackigen Kartoffelstücken Pfifferlingen als Einlage. Beides war gut aber nicht überragend. Dazu gab es einen sehr mineralischen Weißburgunder aus der Pfalz. Die kalt marinierte Foie Gras mit Mirabellen und Sauerkirschen kam mit einer Auslese (Keller, Rheinhessen). Die Kombination war an sich ganz gut, wobei die Mirabellen sehr dominiert haben. Als Hauptgänge wählten wir Kalbsbäckchen mit Serviettenknödeln und Seeteufel mit Senfkohl und Paprikacreme. Die Bäckchen kamen mit marinierten Streifen von Sellerie und Möhren und etwas Currypulver. Das war ein schöner Kontrast zu den deftigen, sehr zarten Bäckchen. Etwas mehr Sauce wäre aber für die Knödel anzuraten. Der Grauburger (Salwey, Kaiserstuhl) war etwas schwach auf der Brust. Der Fisch war auf dem Punkt und mit frischer Paprikacreme; das Gemüse war knackig und gut gewürzt. Vielleicht hätten man die andere Weinempfehlung dazu versuchen sollen. Als Nachtisch gab es Griesflammerie mit Zwetschgen bzw. Schokoladenmousse mit Brombeeren. Zur Valrhonamousse gab es einen roten Süßwein (Mas Amiel, Vintage Maury 2007) mit sehr intensivem Johannisbeergeschmack.
Das Essen war für Frankfurter Verhältnisse im preislichen Rahmen (Suppen 8-9 Euro, Foie Gras 18, Hauptgerichte ca. 26 Euro). Die Weine waren gut, wobei ich es nicht verstehe, warum alle Weißweine eisgekühlt kamen. Da perlte das Wasser am Glas runter, wie in der Bierwerbung. Wenn die Weine irgendwann mal etwas Temperatur hatte, konnte man auch schmecken, dass sie gut waren. Da war das Glas aber schon fast leer. Dafür gibt es zusammen mit dem teilweise (einer von drei Kellnern) unaufmerksamen Service Punktabzug.
Insgesamt ist das Heimat empfehlenswert.
Die Location ist schon klasse. Das Essen ist ok aber total überteuert. Der Service ist Lala und der glatzköpfige Sommelier ein arroganter Pinsel.
Einmal und das letzte Mal
Ich weiss mal gar net was ich schreiben soll. Im Grunde bin ich so die Mitte der Schreiber bevor;-)
Service sensationell! Küche hervorragend! Der georderte Rose`vom Gardasee und mit der äußerst seltenen Marzemino Traube vom Trentino versetzt eine Perle in der Weinlandschaft!
Doch irgendwie hats nicht so gepasst. Das Ambiente ganz nett (wer gerne an einer 4 spurigen Hauptstrasse in Frankfurt sitzt verweilt auf einer schön gestalteten Terrasse), allerdings hatten wir das Glück innen im Hellen zu sitzen und nicht in einer der Nischen ohne Fenster im verlängerten Teil des Gastraums, welcher Teils Kinoflair hatte.
2 Gerichte (mir persönlich zu teuer fürs Gebotene, meine Frau begeistert vom Seibling), 1 Flasche Wasser und der angesprochene Wein für 71 Euronen ist mir zu heftig, der Laden wird aber auch ohne uns weiterlaufen und das erfolgreich, denn das anwesende Klientel stand sichtlich aufs Gebotene und wird (falsch vor der Tür parkend) die “Heimat” weiter leben lassen;-)
Ich habe kurz gezögert ob ich hier was zur Heimat schreibe, denn ich hab Angst in Zukunft keinen Tisch zu bekommen: denn von mir gibts volle Punktzahl!!!
Wir waren zum Geburtstag meines Freundes da, zu zweit. Sehr empfehlenswert fürs erste Date, wie ich finde.
Die Weinauswahl und die Beratung sind klasse gewesen, selten so guten Weißwein gehabt (Schloss Johannisberg). Auch die übersichtliche Speisenauswahl ist top. Man kann sich kaum entscheiden.
Wir hatten als Vorspeise die "Foie Gras"- lecker, gut, sowie man sie sich vorstellt. Ein bisschen mehr Brioche hätte es sein dürfen...
Als Hauptspeise hatten wir das beef für 2 Personen (59,-, die sich lohnen) mit köstlichen Gemüse dazu (Erbsen, lila Kartoffeln, Tomaten...). Ein absolut stimmiges Gericht.
Als "Nachtisch" hatten wir eine kleine Käseauswahl und einen Teller hauchzart geschnittenen Schinken- beides: wow. Am Ende gab es dann auch hinterher noch einen Gruß aus der Küche: 2 Mini Nachtische, beides super lecker.
Noch ein kleiner Tip: Setzt euch an die Bar und schaut zu wie euer Essen zubereitet wird. Da wird man fast neidisch auf jeden Teller, der da rausgeht.
Die Stimmung und der Service bei uns waren gut.
Eine DICKE WEITEREMPFEHLUNG!!!!!
Ich war gestern abend nach langer Zeit einmal wieder in der "Heimat" - kennengelernt hatte ich das Lokal 2008, als ich beruflich in Frankfurt tätig war - und war - gelinde gesagt - sehr enttäuscht.
Das Essen war allenfalls besserer Durchschnitt, die Preise allerdings unangemessen hoch, vor allem aber war der Service miserabel weil durchgehend unaufmerksam und unfreundlich - wofür es keinen Anlaß gab.
Die für uns zuständige junge Dame war nicht einmal im Ansatz um Höflichkeit bemüht.
Sehr schade, hatte ich die Lokalität doch in guter Erinnerung gehabt, und meiner Begleiterin davon vorgeschwärmt.
Einzig die geschmackvolle Einrichtung ist geblieben. Aber die alleine reicht leider nicht aus...
Hier in Stuttgart ißt man besser und wird vor allem höflicher bedient.
dan
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wo soll ich nur anfangen bei dieser einzigartigen Location in Frankfurt? die Aufmachung ist sehr stilvoll eingerichtet und bietet aufgrund der Größe leider nur wenigen Gästen die möglichkeit, in den Genuss dieser wahnsinnig leckeren und besonderen küche zu kommen. ja die Küche ist auch erwähnenswert, da diese sich direkt hinter der bar befindet und wer das glück hat, sich auf den plätzen an der Theke wiederzufinden, kann dort live erleben, wie das essen zu einem Erlebnis wird. bekocht wird man von Tanja Huber, die ihre Schule bei einem sternekoch von der Pike erlernen durfte. und ich sage euch: das merkt man und sie versteht ihr Handwerk meisterlich!!! wir hatten ein sechs Gänge Menü, sowie einen Gruß der Küche und tollem Brot. alles war auf den Punkt zubereitet und geschmacklich fantastisch aufeinander abgestimmt. es wurde von Gang zu Gang immer besser, wenn man das überhaupt so sagen kann. hier kann man nur ein Riesen Lob an diese Köchin und ihre Kreationen aussprechen!!! erwähnenswert ist auch die mehr als großartig bestückte Weinkarte, die auch meinen lieblingswinzer Knipser beinhaltete! Bier führen sie allerdings nicht , aber für meinen Geschmack ist dies auch nicht notwendig, passt es doch einfach nicht zu dem vorzüglichen essen. preislich sind wir mit einer Flasche Wein und zwei Flaschen Wasser bei etwas über 140 Euro gelandet und ich kann nur sagen, die waren aber sowas von gut investiert!!! absolute wiederholungsgefahr mit höchstem suchtfaktor und könnte ich 6 Sterne vergeben, wären sie hier absolut angebracht! 1000 dank Heimat, das es dich gibt...
Die Heimat gehört seit 3 Jahren zu den Lokalen, die mir bisher nur positiv aufgefallen war. Konnte sich Chefkoch Gregor Novak mit guten Produkten austoben und einige filigrane Geschmackskompositionen zaubern, war er auch bereit Risiken einzugehen und ein paar Gerichte so auszulegen, daß auch ein Feinschmecker nichts an Frische, handwerklicher Kunst und modernen Zubereitungen vermissen mußte. Dabei scheute er auch nicht auf jenem Pfad zu kochen, der absolute Präzision und Timing verlangt, ohne bei diesem Drahtseilakt herunter zu fallen. Zudem wirkte er immer bedacht, lässig und souverän in seiner kleinen, völlig einsichtigen Küche im Gastraum. Gäste, die diese eher seltene Kombination in Frankfurt auch preislich nicht schätzen können, empfehle ich die große Vielfalt an Restaurants der Stadt. Hinzu kommt eine sehr ambitionierte Weinkarte des Patrons, die sicherlich zu den besten in Frankfurt gehört. In der Vorweihnachtszeit gibt es Anzeichen, daß gewisse Marken dieser Küche verloren gegangen sind. Es muß nicht daran liegen, daß das Personal in der Küche etwas rochiert hat. Immerhin kommt die neue Stellvertreterin aus der Sterneküche Patrick Bittners in Frankfurt. Besser geht es kaum in dieser Stadt. Vielleicht liegt es daran, daß Gäste sich über glasige Fischzubereitungen und Jakobsmuscheln beschwert haben, ohne zu wissen, daß genau dies für Genussmenschen der letzte Kick bedeutet? Lautet darum die Devise, alles aus dem Meer wird durchgegart? Oder daß gerade zu Weihnachten mit opulenten, süßlichen Aromen aus eingelegter Feige, süßen schwarzen Nüssen und einem Schokoladenspiegel eine feine Gänsestopfleber eingelullt wird? Wird hier auf einer Woge gewöhnlichem und süßlichem Geschmack hin die große Allgemeinheit zufrieden gestellt? Gibt es tatsächlich keine ausreichend große Kundschaft, die eher auf feine, differenzierte aber dennoch komplexe Aromastrukturen abfährt? Liebe Heimat, ihr könnt es doch! Überlaßt den vielen anderen Lokalen doch einfache und überdeutliche Zubereitungen und Geschmacksnoten.
Das Heimat ist die ehemalige Jazz-Kneipe in der Berliner Straße. Riesen Weinauswahl. Das 1. Glas Tiroler Rotwein meiner Mutter war ein gutes Stück zu kalt (und glaubt mir, die kennt sich aus) das 2. Glas war verkorkt, auf unsere Reklamation kam dann ein neues. Mein spanischer Weißwein war ok. Brot und Butter kam auf den Tisch und dann auch einen Gruß aus der Küche. Die Hauptgerichte wurden zubereitet an bzw. hinter der ehemaligen Theke der Jazzkneipe, d.h. im offenen Raum, in dem es ziermlich nach Fisch roch, der an diesem Abend auf der Speisekarte stand. Portionen sind klein, also nicht hungrig dort hin. In der Sauce von meinem Schwein war leider Anis (igitt) verarbeitet. Das Apfelschwein (glaub so hieß es) war so eine Art Kasseler mit nem dicken Fettrand und ziemlich trocken (26 Euro für 2 kleine Stückchen Schwein und einige wenige Gemüsestückchen find ich heftig - vor allem mit Anis :D ) Meine Mutter schmolz förmlich dahin, da ihr Fisch so zart und lecker war und außerdem ein cremiges Sauerkraut als Beilage hatte.
100 Euro für 5 Glas Wein, 1 Flasche Mineralwasser und 2 Hauptgerichte in einem originellen Ambiente mag okay sein, aber ich kenne besseres und billigeres.
Perfekter Service und außergwöhnlich gutes Essen; ein Wunder bei den beengten Raumverhältnissen der Küche. Wir kommen bestimmt wieder!
Ich war zur Buchmesse dort. Eine gute Freundin hatte es empfohlen und ebenfalls reserviert. Wir wurden äußerst freundlich und zuvorkommend bedient. Der Gruß aus der Küche war schon exzellent und alle folgenden Gänge ebenso. Einen feinen Obstler gabs zum Nachtisch.
Bemerkenswert ist in der heimat vor allem, mit welch einer Ruhe und in welch einer Qualität auf so kleinem Raum gekocht werden kann. Für diesen Balanceakt und das sehr gute Essen und den top Service bekommt die Heimat 5 Sterne von mir.
Und mal zum Thema Preis Leistung - wer Mett bezahlen will, darf sich kein Filet bestellen.
Nette Bedienungen,
sehr ausführliche Weinkarte,
super Essen
Aber für mich das beste, Abends noch ein Weinchen, kleine Käse Auswahl
um den Tag in Frankfurt ausklingen zu lassen
nicht ganz günstig aber sein Geld wert.
Weiter so !




