Sushimoto Japanisches Spezialitäten-Restaurant GmbH, Frankfurt am Main

Adresse: Konrad-Adenauer-Straße 7, Arabella-Passage; Eingang: Große Friedberger Straße, 60313 Frankfurt am Main

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smjo

Kompliment smjo (14.06.2008) 5

Vor allem Mittags absolut zu empfehlen! Wer nicht gleich seinen Bausparvertrag kündigen möchte (Japanisch ist nun mal teuer!) der sollte mittags hin gehen. Kleine Menüs von € 10,- bis € 15,-.

Die Qualität der Speisen ist einwandfrei und sehr authentisch. Bin selber oft geschäftlich in Japan…und es schmeckt wie dort!!! Auch die zahlreichen japanischen Gäste im Sushimoto sprechen für das Essen.

Also: Mittags für den kleinen Gedlbeutel und abends wenn es mal was Besonderes sein soll!

Und: Reservieren nicht vergessen!

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Kompliment Kindofpositive (27.03.2008) 4

Irgendwie hat das Ambiente japanischer Restaurants immer etwas Nüchternes: Schlichtes Mobiliar und zu hell, mich erinnert das vage an gehobene Werkskantinen. Man tritt am Eingang in eine fremde Welt – Irasshaimase! So auch das Sushimoto, von aussen kaum wahrnehmbar in der Arabella-Passage, innen doch recht weitläufig.

Das Personal spricht durchweg perfekt japanisch, mit der deutschen Sprache hapert es aber ein wenig. Irgendwie verständigt man sich. Scheinbar mangelnde Höflichkeit ist wohl in Wirklichkeit mangelnde Sprachkenntnis.

Im Sushimoto gibt es das volle Programm: Essen an regulären Tischen, Sushi an der Sushi-Bar und Teppanyaki, bei dem die Speisen auf in den Tischen eingelassenen Platten zubereitet werden. Ich habe bisher immer nur Teppanyaki ausprobiert.

Man bestellt für Teppanyaki am Besten eines der Menus. Drei gibt es zur Auswahl, vom Kobe Beef Fleisch-Menu zu 40 Euro bis zum Tokusen Menu zu 85 Euro. Man sieht die Speisen schon im Rohzustand: beste, frische Zutaten, knackiges Gemüse, erstklassiges Fleisch und Fisch. Alles vom Feinsten. Der Koch bereitet alles auf dem Tisch zu und brät einem direkt vor der Nase, so hat man auch am nächsten Tag zur Erinnerung noch japanische Essensdüfte in den Kleidern.

Der grimmige Gesichtsausdruck der Köche hat weiter nichts zu bedeuten, keine Angst! Obwohl – wer kennt schon die japanischen Sitten so genau? Es beschleicht den Gast das Gefühl irgendwas falsch gemacht zu haben oder den Herrn schon durch die pure Anwesenheit als “Geijin” zu beleidigen. Sind die nicht alle auch Kung-Fu-Meister? Oder Samurai-Ninjas? Und der wilde Gnom hinter der Sushi-Bar, der ständig völlig ausgerastet herumschreit, dazwischen plötzlich mit wutverzerrtem Gesicht und einem langen Messer in der Hand in die Küche rast, so dass alle erbleichen – er meint es nicht böse, das ist so seine Art von Humor. Obwohl der Unerfahrene unweigerlich ein blutiges Gemetzel erwartet hätte … Dem Gast ersetzen solche Szenen leicht den Kribbel eines Jackie Chan-Filmes.

Da das Lokal abends meist voll ist, geht alles sehr zackig. Die vielen verschiedenen Schälchen und Tellerchen der zahlreichen Gänge und Zutaten hat man plötzlich alle gleichzeitig vor sich stehen, wenn man nicht fix genug mit den Stäbchen schnabuliert. Serviert wird jeder Gang wenn er fertig ist – die Pace setzt allerdings der Koch, nicht der Gast.

Geschmacklich lässt es sich streiten, die japanische Küche setzt auf das Subtile, wer Deftiges, Gesalzenes und kross Gebratenes liebt, wird das Essen als fade empfinden. Soja ist angesagt. Vorsicht mit Wasabi, das Teufelszeug brennt nicht auf der Zunge sondern im Rachen und in der Nase (wohl dem, der Tempo hat!). Auf jeden Fall ist das Ganze aber eine klare, bekömmliche Angelegenheit von einwandfreier Qualität.

Wenn man zum Essen etwas warmen oder kalten Sake und dazwischen ein Schälchen Grünen Tee trinkt bleibt ein angenehmes Glücksgefühl nicht aus.

Wer zwischendurch mal zur Toilette muss, macht einen netten Spaziergang zur Verdauung: Durch die Tür ins Arabella-Hotel, dort an der Bar vorbei, durch das Foyer, dann die Treppen hinunter, dann an das Ende des langen Flurs, schon ist man da.

Das Überraschungsdessert darf man sich nicht entgehen lassen. Gebratenes Vanille-Eis mit Wunderkerzen, flambiert mit einem gigantisch explodierenden Feuerpilz bis zur Decke, offensichtlich inspiriert vom Gedenken an Hiroshima und Nagasaki. Vorsicht, Köpfe zurück! Anschliessend riecht es immer nach verbranntem Haar.

Wer mal einen Abend lang in eine andere Welt abtauchen möchte und dafür rund 150-250 Flocken für zwei Personen zu investieren bereit ist, der bekommt im Sushimoto etwas geboten, was er nicht so schnell vergisst.

Ich gehe nach jedem Lottogewinn da hin.

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Benutzerfoto: mwest

mwest

Kompliment mwest (16.03.2008) 5

Einen Dank an Kindofpositives ausführliche Beschreibung. Empfohlen von japanischen Kollegen als qualitativ hochwertiger und recht authentischer Japaner, waren wir vor einiger Zeit auch mal im Sushimoto, endlich mal Teppanyaki genießen, dazu Sake (Sake-Fans: hier gibt es eine feine Auswahl an Junmai-Sakes, natürlich im Masu-Holzbecher serviert) und grünen Tee. Nach einer ausgiebigen Portion Edamame, bei der uns dank der großzügigen Salzschicht fast die Lippen aufsprangen, bestellten wir einmal das Chef Menü und einmal eine Einzelportion Lachs-Teppanyaki. Auch Kobe-Rind kann man hier genießen, aber das überstieg unser Budget.

Als Starter gab es eine kleine Variation von Spinat, Eierrolle, Sushi, dann den Hauptgang, der vor uns auf der heißen Stahlplatte gebraten und kunstvoll auf dem Teller arrangiert an unseren Tisch gereicht wurde - bestehend aus Fleisch bzw. Fisch und Gemüse, Spargel, Zuckerschoten, Zucchini, Pilze…alles mit feinem Grillgeschmack und einer aromatischen Sauce auf Sojabasis gewürzt. Sehr lecker.

Kleiner Nachteil: Man riecht nach einem besuch im Sushimoto so stark nach gegrilltem Essen, dass man sich fast wieder eine Schicht Zigarettenrauch auf den Klamotten wünscht…

Aber trotzdem alles in allem ein tolles erlebnis, vor allem weil die Köche (in der tat sehr neutral bis grimmig dreinschauend, was aber in diesem Fall als authentisch-japanisch anzusehen ist) eine Show bieten, die sehenswert ist - vor allem, wenn etwas flambiert wird, dann steigt ein Flammenmeer in den Abzug hoch und die Gäste schrecken ehrfürchtig zurück. Und ab und zu schneiden die Messer schneller als die Augen mithalten können. Das netteste war, dass auf einmal unerwartet eine Garnele auf meinen Teller flog und ich nicht mitbekam, woher eigentlich, bis der grimmig schauende Koch dann dochmal freundlich zwinkerte ;-)

Übrigens bietet die Karte auch noch einige andere japanische Gerichte und natürlich Sushi-Variationen aller Art, im Vordergrund steht hier aber das Teppanyaki-Angebot.

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Kompliment formfaktor (07.02.2008) 5

Mein Lieblingsjapaner in Frankfurt. Tolles Teppanyaki Menu, dass nichts zu wünschen übrig lässt, aber auch die Sushi bar vom allerfeinsten. ZUdem kommt der unterhaltsame Faktor des japanisch schreienden Sushi-Chefs.

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Siri

Kompliment Siri (13.12.2007) 4

Kindofpositive hat das Sushimoto ja schon ausführlichst beschrieben.
und mein besuch hier ist schon einige erdumdrehungen her ...

... da ich aber alle erfahrungen von Kindofpositive bestätigen kann, heißt das ja auch, das das restaurant etabliert und damit eine zuverlässige adresse ist.
zuverlässig scheint aber auch die unkenntnis der deutschen sprache zu sein - ob das absicht ist (habe ich schon bei italienern erlebt) oder vielleicht das personal nicht lange genug in Deutschland, sei mal dahingestellt ...

die nicht gerade geringen preise seien auch noch mal erwähnt - für einen abend anläßlich wasauchimmer bestimmt der kochkunst und der exotik angemessen, für's businesslunch auf dauer aber ???????? (ziemlich) expensive.

???????? (zufrieden) war ich mit dem abend trotzdem!
deshalb - "Wer mal einen Abend lang in eine andere Welt abtauchen möchte ..."
... sollte das Sushimoto mal einplanen.
einen kenner der japanischen küche mit dabeizuhaben kann natürlich nicht schaden!

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ich würde dem lokal auch ***** geben, da ist aber der schon beschriebene wanderweg zur toilette vor ... ;-)

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