Naturmuseum Senckenberg / Senckenberg Natural History Museum, Frankfurt am Main

Adresse: Senckenberglage 25, 60325 Frankfurt am Main

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Qype Insider 889
Benutzerfoto: Jennylein

Jennylein

Kompliment Jennylein (26.05.2008) 4

Mein Beitrag geht nicht über das Senckenberg Museum im Allgemeinen, sondern um die einmal im Monat stattfindende Taschenlampenführung “Nachts im Senckenbergmuseum für Verliebte und Nachtschwärmer”

Zum Ablauf: Man muss sich vorher verbindlich über die Homepage anmelden und bekommt hinterher eine Bestätigungsmail. Am entsprechenden Abend ist eine Viertelstunde vor Beginn Einlass und man zahlt den Eintritt (20€).

Ich war am vergangenen Samstag (17.5.) dort. Die rund 30 Teilnehmer teilten sich kurz nach dem Beginn auf 3 Tische auf, an denen jeweils entsprechend Sekt- bzw. Orangensaftgläser standen und an denen man von einem Guide begrüßt wurde. Dieser führte durch besonders interessante Teile der Ausstellung und der Gruppenführer unserer Gruppe (Jan Wacker, Geologe) hat das sehr unterhaltend und witzig gemacht. Er hat zu den Ausstellungsstücken kleine Anekdoten erzählt und die Führung dadurch auch sehr persönlich gestaltet. Es war sehr nett und einmal nachts ein Museum zu besuchen, fand ich eine schöne Idee.
Die Taschenlampe sollte man übrigens wirklich nicht vergessen, da bis auf die Notbeleuchtung an den Ausgängen keine Lichtquellen vorhanden sind!

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Kompliment KnickerElastic (05.01.2008) 3

Es sind Ferien und meine Söhne "schuldeten" mir einen "pädagogisch wertvollen" Familienausflug. Frankfurt liegt in der Nähe, das Wetter bietet sich für überdachte Unternehmungen an, Jugenderinnerungen drängen auch in die Richtung - logische Folgerung: wir gehen ins Senckenberg-Museum.

Was folgte war eine große Enttäuschung. Ich hatte das Museum wesentlich größer, schöner, interessanter in Erinnerung. Meine Söhne meinten auch, nach meinen rhapsodischen Versuchen, ihnen den Ausflug schmackhaft zu machen, sei das Ergebnis leider eher mittelprächtig. Ich: "Ich hatte das viel größer in Erinnerung..." Sohn (er ist 15 - und kann somit auf einen beachtlichen Erinnerungsschatz zurückgreifen): "Damals warst du kleiner, da kommt einem alles groß vor."
Recht hat er.

Ich frage mich nun, wo die vielen Erinnerungen herkommen, die ich mit diesem Museum verbinde. Vom Senckenbergmuseum jedenfalls nicht. Auch mir viel der viele Staub auf, der über etlichen Ausstellungsstücken lag, aber viel bedrückender fand ich, dass das Museum scheinbar so gut besucht ist (es war wirklich viel Betrieb), dass man es nicht nötig hat, den Besuchern in irgendeiner Weise entgegenzukommen. Nahezu jedes Dorfmuseum bietet heutzutage mehr interaktive Exponate. In einem Alkoven gibt es eine kleine Ausstellung über die Entwicklung des Menschen im Mutterleib. Dort gibt es eine schwache Andeutung dessen, was man hier leisten könnte: Die Tafeln und Modelle zeigen die 9 Monate auf, man hört in diesem dreiwändigen Zimmer immer einen Herzschlag, ähnlich wie es vielleicht ein Foetus hört. Aber da hört es auch schon auf. Das Exponat ist irgendwo zwischen ausgestopften Vögeln und Bisamratten angesiedelt, ohne logischen Zusammenhang mit seiner Umgebung.

Man läuft durch Vitrinen mit ausgestopften Tieren, die zum Teil wenig erklärend eher an ein Sammelsurium erinnern. Ja, die Eingangshalle mit den Saurierknochen und Rekonstruktionen ist beeindruckend. Auch der Ausflug in die Frühgeschichte der Menschheit hat uns gefallen. Aber ansonsten fanden wir nicht viel zum Loben. Auf der Website steht unter "Highlights" unter anderem eine Riesenschlange, die an einem kleinen Schwein erstickt ist. Öhm, ja.

Die Abteilung über die Grube Messel ist nicht schlecht (das Senckenbergmuseum leitet dort ja die Ausgrabungen), aber der kleine Baucontainer, der zur Zeit noch die Ausstellung in Messel selbst beherbergt, ist mindestens genauso gut. Weniger, weil er mehr Exponate oder Information bietet, sondern weil er eine Leidenschaft für das Thema vermittelt, die wir hier nicht gefunden haben.

Insgesamt kommt die Ausstellung als Ganzes ziemlich altbacken und irgendwie "lieblos" daher. Wie bereits erwähnt, ist davon abzuraten mit dem Auto bis ans Senckenbergmuseum zu fahren, weil es keine Parkplätze gibt - Anreise mit ÖV empfiehlt sich. Es werden in den Ferien Sonderführungen für Kinder und Jugendliche angeboten, für die man sich vorher anmelden muss und die vielleicht das bieten, was wir vermisst haben - Begeisterung für das Thema.

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Kompliment Jürgen Lechner (14.05.2007) 4

Familien oder Schulklassen in Frankfurt haben irgendwann fast zwangsweise einen Zielpunkt für Ausflüge: Das Senckenberg-Museum. Dank der Uninähe sollte man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen. Kurzparkplätze für Busse sind wenige vorhanden.

Die Auswahl der Museums reicht von Geologie über Biologie bis hin zur Paläontologie. Kurz: Wie ist die Erde entstanden, wie hat sich das alles entwickelt und was kreucht und fleucht heute darauf rum?

Neben einigen sehr imposanten Saurierskeletten (gruseliger T-Rex!) hat man jetzt zwei "lebensechte" Blickfänger direkt am Eingang: ein T-Rex und ein Brontosaurus.

Der Bereich Geologie mit einem "echten" Vulkan und einem astronomischen Lehrbereich ist auch nett aufgemacht.

Es existieren auch viele Tierpräparate. So nah kommt man sonst keinem Elefantenbullen! Einer der Klassiker dürfte die Schlange sein, die sich an einem Schwein verschluckt hat und daran wohl erstickt ist.

Auf der Webseite des Museums kann man sich sehr gut über alles Wichtige informieren. Vor allem der Ausflug mit Kindern sollte wohlgeplant und -überlegt sein. Erst ab 5 oder 6 Jahren kann das Museum ein Kind länger als eine Stunde fesseln. Dann wird es zu "Ich-will-hier-raus!". Als Großer kommt man gerne mal wieder ins Senckenberg, wo eigentlich jeder "schon mal irgendwann als Kind drin war".

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Qype Insider 726
Benutzerfoto: toertsche

toertsche

Kompliment toertsche (05.06.2006) 3

Das Senckenberg Museum ist sicherlich eines der interessantesten und bekanntesten Museen Frankfurts. Es bietet Interessantes für Groß und Klein und eignet sich hervorragend als Ausflugsziel für die Familie.

Es gibt Tiere aller Art, Dinosauriergerippe und -nachbildungen sowie Originalknochen.

Leider befindet sich das Museum momentan im Umbau und nicht alle Bereiche sind zugänglich. Ich vermißte die Spinnenabteilung und die Bienen. Einige Schaufenster waren wegen Strommangel abgestellt bzw. nicht in Betrieb.

Staub allerorten machten auf mich einen verlotterten Eindruck, daher nur drei Sterne. Parken ist in der Nähe etwas schwierig, aber möglich.

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