Beiträge zu Plachutta (12)

03.02.2009

1pxt

Schon erstaunlich, was man aus einem Rindviech alles machen kann!!!!
Und fuer mich ganz persoenlich: Der Tafelspitz it hier bi weitem besser als im Sacher!

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Benutzerfoto: OliverF

OliverF

Schwetzingen

25.01.2009

1pxt

Gehobene Österreichische Küche, die insbesondere für ihre Rindergerichte weit über die Grenzen Wiens bekannt ist.

Ein echter Hingucker ist schon die Speisekarte, auf der man - von einer grafischen Darstellung des Protagonisten unterstützt - so ziemlich jedes genießbare Stück Fleisch des Rindes bestellen kann.

Dem Auswärtigen sei der Tafelspitz ans Herz gelegt: die Art der Anrichte und die Tatsache, dass man die Brühe (auf Wunsch mit Einlage wie Pfannkuchenstreifen angereichert) als Suppe vorneweg löffeln kann, kannte ich in dieser Form noch nicht.

Mein überbackenes Rinderfilet war zunächst trocken und übergart, nach einem entsprechenden Hinweis an den Service wurde es aber umgehend durch einen exzellenten zweiten Versuch ersetzt.

Nicht vergessen will ich an dieser Stelle die Rotweine, die alle von guter bis hervorragender Qualität waren.

Und zu guter letzt noch der “Mohr im Hemd” als Dessert … WOW! Unbedingt probieren :))

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Benutzerfoto: 1984

1984

Stuttgart

26.12.2008

1pxt

Hervorragender Tafelspitz in Wiener Atomosphäre. Im beheizten Vorzelt konnten wir dem emsigen Treiben der Kellner eine Weile zuschauen, bevor wir die Karte bekamen. Der hohe Anspruch des Services führt einen in das alte Wien zu K+K-Zeiten zurück. Der große Aufwand, der getrieben wird, bedingt trotz der zahlreichen Bedienung bei Vollbelegung am Samstag Abend leider Wartezeiten; aber darauf muss man sich einstellen, dann lässt sich der Abend dennoch genießen.

Wer das ursprüngliche Wien erleben möchte, sollte einmal dem Plachutta einen Besuch abstatten.

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28.11.2008

1pxt

Die in einigen Beiträgen angeklungenen negativen Aspekte kann ich nicht bestätigen. Gut: es war nicht gerade billig, es war voll, jedoch wurde wir freundlich und ohne Wartezeit an unseren reservierten Tisch geleitet. Was dann geboten wurde, war Wiener Küchenklassik pur: perfekte Terrine mit den Gustostücken und dem Schulterscherzl, das kann man nicht besser machen, für jeden Liebhaber dieser Richtung der österreichischen Küche ist der Besuch hier unverzichtbar. Beilagen, Weine, Service untadelig. Rechtzeitig reservieren!

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29.10.2008

1pxt

Also ich kann die Wertung von testtwo nicht ganz nachvollziehen…

Bin des öfteren im Plachutta und jedesmal wieder von der qualität der Speisen und dem Service begeistert! Man sollte durchwegs reservieren falls man am Abend einen platz haben will, da auch oft unter der Woche fullhouse herscht…

Dass das Lokal etwas teuerer ist, ist hinlänglich bekannt und zum Schnitzel essen ist Figlmüllers sicher besser, sonst aber kann ich jedem das Lokal nur ans Herz legen der ein freund der Wiener Küche ist…

Persönliche Apperatif empfehlung, das Beef Tartar und der früchte Vodka…

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Benutzerfoto: testtwo

testtwo

Reicherts...

21.09.2008

1pxt

wiener unwirt

Selbst dem größten Essbanausen ist »Wiener Schnitzel« ein Begriff. Auch wenn er nicht weiß, dass es nur aus Kalbfleisch zubereitet werden darf. Eingeweihte Wientouris haben vielleicht schon gehört, dass es hinter dem Stephansdom, in der Wollzeile, den »Figlmüller« gibt, das »Hofbräuhaus« für diese Spezialität, gewissermaßen in Übermaßen. Selbst ein halbes Exemplar lappt noch über den riesigen Teller hinaus. Dazu trinkt man original Wiener Kartoffelsalat, süßlich, schlutzig und beißt auf einem herben Veltliner herum.

In der gleichen Gasse, Richtung Stadtpark, und das wollte ich eigentlich erzählen, gibt es eine weitere, interessante Rinds-Gastwirtschaft. Mit Haube sogar! Also besser – und teurer. Stimmt das? Nirgendwo auf der Welt wird ein Rind so oft unterteilt, heißt zerlegt, wie in Wien, sagen die Wiener. Kommt aus der k.u.k.-Zeit. Ein Kultzerteiler also steckt in dem schönen weiß-tannengrünen Eckhaus an der Stubenbastei, die, Understatement, »Gastwirtschaft Plachutta«. Eine Institution. Ein Imperium inzwischen. Qualität hat ihren Preis, das sieht man schon beim Gedeck. Butter, kleine Brötchen, leider nicht frisch und eine Stoffserviette schlagen schon im Start mit 2,80 € zu Buche! Wolfgang, Prototyp eines Serviceprofis mit echter und gelernter Freundlichkeit, bringt tröstend schnell ein kleines, kühles Ottakringer Pils (0,3 l, 3,10 €). Zwei Schluck, dann steht eine Wiener Tafelspitzsulz mit Salatbukett (klein 7,60 €, groß 9,70 €) vor mir. Ein halber Guglhupf mit fein süß-saurer Soße, das Gemüse knackig, der Salat nicht angemacht. Den tunkt man, fertig. Na gut! Schnell zwischendurch eine Suppendopplung, so klärt mich Wolfgang freundlich auf. Aber ich muss sie verkosten: Wiener Erdäpfelsuppe mit Speckwürfel und Champignons (4,90 €). Stolzer Preis, ich weiß, aber sehr gut. Jetzt wird es endlich ernst. Zuerst die Wärmeplatte, arg »patiniert«. Darauf kommt, in der Kupferkasserolle, das Heiligtum aus einem Edelrindteilchen Tafelspitz – ein Stückchen Wien (20,50 €), reichlich Rindsuppe, Wurzelgemüse, Markscheibenknochen, Apfelkren, Schnitt-lauchsauce, Rösterdäpfel und gebähtem Schwarzbrot. Alleine diese Suppe lohnt einen Umeg. Man kann zur Brühe eine Einlage (2,50 €) bestellen und die Köstlichkeit vorher weglöffeln. Zwei riesige Fleisch-stücke, mürbe, saftig, rindig, gut. Nein, hervorragend. Ich unterbreche immer wieder mit mehreren Löffeln »Totenaufwecker«. Die Erdäpfelbeilage, reicht für Zwei, schweizert in Richtung Rösti, aber noch gut. Für 8,00 € Aufpreis kann man sich das Nationalgericht teilen, dann gibt es extra viel Suppe, Rösterdäpfel und Markscheiben. Gute Idee. Der Apfelkren hat für mich viel zu wenig Pepp, ich tune mit frisch geriebenem Meerrettich und heule ein paar Mal.
Aber als Bayer darf man in Wien fast alles. Franz Josef, der Bayer, hat das so gerichtet, klärt mich ein Fiaker auf und heult fast. Und das ganz ohne Meerrettich.

*Nachtest im August. Der Service verbietet mir, meinen Vorspeisenteller zu fotografieren. Ich ging sofort ohne Diskussion, und dieser »Ungastwirt« kann mir in Zukunft gestohlen bleiben. Ergo gibt es auch kein Foto, oder doch. Ich suche in meinem Fotokeller …

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02.08.2008

1pxt

Im Plachutta wird tatsächlich ein exzellenter Tafelspitz serviert. Neben anderen Spezialitäten vom Kalb stellt dieser den Kern des Angebots dar.
Und was man für den zugegebenermaßen hohen Preis bekommt, ist dafür aber auch eine ganze Menge: Der im Kupferkessel servierte Tafelspitz kommt mit so viel Brühe, dass man mindestens zwei mal die Suppenterrine gefüllt bekommt (eine Einlage wie Frittaten kostet leider zusätzlich).
Dabei besorgt ein “Ballet” von hektischen Kellnern den zugehörigen Service und legt bei Bedarf ständig neu vor oder füllt die Suppenterrine.
Wir fanden die Kellner überhaupt nicht schlecht ausgebildet, wohl aber neigten einige der jüngeren Servicekräfte zu derben Späßen untereinander, was nicht so ganz zu dem selbstgewählten Image des Genußtempels passen wollte.
Insgesamt waren wir aber mit dem hier gebotenen wirklich sehr zufrieden.

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19.02.2008

1pxt

Das Plachutta an der Wollzeile Nähe Stephansdom ist wohl eine der besten Touristenfallen Wiens - wer hier Spitzenköche, die allerorten für ihre Kochbücher werben, und einen entsprechenden Service erwartet ist komplett fehl am Platz, wir waren doch derbe enttäuscht.

In der Tat hat das Plachutta Wiener Charme aber angesichts der horrenden (!) Preise für Tafelspitz oder auch eher mittelwertigere Weine muß man doch staunen. Bei uns ging es schon los daß wir trotz zweiwöchiger, vorheriger Reservierung (aus Deutschland) heraus eine Stunde falsch gebucht waren und dann einen Tisch direkt neben der Kasse inmitten des Geschehens erhielten.

Die Servicekräfte, junge Wiener Männer, waren dann wirklich das Schlimmste was wir seit langem erlebt haben:

Komplett ungelernt... da wird über den Tisch der Teller dargereicht, von links angereicht und Witze über andere Gäste in direkter Nähe zu einem selbst lauthalts abgehalten. Beim Kassieren hatte ich kaum die letzte Münze a.d. Tisch gelegt wurde quasi "gierig" danach gegriffen... Übelst.

Man fragt sich wirklich ob der Gault Millau damals seinen Besuch angekündigt hat, anders ist es nicht zu erklären...

Wer auf Tafelspitz unbedingt steht - ja, gehen Sie hin -- alle anderen: Finger weg !!

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28.01.2008

1pxt

Vielleicht ist das Plachutta die beste Touristenfalle, in der ich jemals war. Denn dies hier ist die Hölle für einen Vegetarier, also der Himmel für mich. Fast alle Gerichte sind aus Rindviechern gemacht. Diese verwandelt die Küche dann in wunderbare, sehr typisch wienerische Köstlichkeiten.

Bis vor kurzem noch hielt ich es ja für eine Sünde, Rindfleisch in Wasser zu werfen und grau werden zu lassen. In einer brühmten Szene aus Apocalypse Now erzählt ein Koch, warum er Soldat geworden ist, und es hatte sehr viel mit gekochtem Rindfleisch zu tun. Nun ist man in Wien allerdings auf die Idee gekommen, das gekochte Rindfleisch, Tafelspitz oder auch andere Stücke, in seiner Brühe zu servieren. Und das schmeckt dann plötzlich wirklich wunderbar. Dazu gibt es dann auch noch diverse Beilagen, so dass niemand hungrig gehen muss. Und auch Tartar oder Tafelspitzsülze als Vorspeisen holen aus dem Fleisch das Maximum an Geschmack heraus, was man so haben kann. Und wenn einem garnichts mehr einfällt, hier gibt es natürlich auch Wiener Schnitzel, und zwar nicht wahnsinnig groß sondern wahnsinnig gut.

Wichtig in Wien sind aber auch die Nachtische. Hier stand vor gut zwei Jahren noch Mohr im Hemd auf der Karte, der allerdings nicht wirklich frisch gemacht war. Nun ist er durch einen Sachertortenauflauf (oder so ähnlich) ersetzt worden, der zwar wenig Schokolade enthielt, aber dafür trotzdem ganz traumhaft war. Die anderen Wiener Klassiker gibt es dann natürlich auch.

Der Service ist auch wientypisch. Also nett aber für einen Berliner quälend langsam. Dafür hat man zwei sehr hübsche Damen an den Eingang gestellt, die einen zum Tisch bringen, dann aber leider nicht mehr zu sehen sind. So wird man also erfolgreich eine Attraktion für Touristen. Und kann sich auch der vielen Prominenten rühmen, die hier schon waren.

Mit sehr guten Weinen aus Österreich haben wir hier gut 60 EUR pro Person gelassen. Aber wenn man schon einmal in Wien ist, dann lohnt es doch, oder?

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09.01.2008

1pxt

Was mir gefallen hat am Plachutta war der "Wiener Charme", den das Lokal an den Tag brachte. Die Kellner waren äußerst zuvorkommend und zeigten sich in klassischer Wiener Höflichkeit und Eleganz.

Der Tafelspitz ist natürlich unvergleichlich. Die Speisen abseits des Tafelspitzes schienen aber auf dem ersten Biss durchschnittlich zu sein.

Was vielleicht weniger vergleichlich ist, ist der Preis der Speisen. 21 Euro für einen Tafelspitz ist heftig.

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Benutzerfoto: reiner

reiner

Irschenberg

18.11.2007

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Dem Beitrag von Sven und dem Kommentar von emililly (http://www.qype.com/review/101081#comments) möchte ich folgendes zufügen: Das war mein bester Tafelspitz, den ich je gegessen habe.

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16.11.2007

1pxt

Im Rahmen eines geschäftlichen Anlasses habe ich erstmalig das eigentliche Stammhaus der Plachutta Restaurants in Wiens Innenstadt besuchen können, das laut Eigenwerbung und der sehr ausladenden Vorstellung des Eigentümers Mario Plachutta zu Wien gehöre, wie der Stephansdom oder das Riesenrad. Unser Menü hat die ganze Klaviatur des guten Rindfleiches ausgemacht. Angefangen mit einer Rindssuppe ging es dann zum eigentlichen Tafelspitz, also dem gekochten Rindfleisch, über, was stilgerecht in Messingtöpfe serviert wird und mit Spinat sowie Meerrettich und einer Apfelmusmischung gereicht wurde. Insgesamt hat es recht lecker geschmeckt, aber es ist halt schon eine recht deftige Mischung und für meinen persönlichen Geschmack trägt das Restaurant zu dick mit seiner im Endeffekt doch recht einfachen Speise marketingtechnisch auf - man sieht es nicht zuletzt an den ganzen Bilder von Prominenten, die auf dem Weg zum WC zu sehen sind. Für Touristen aber sicherlich einen Abstecher wert.

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