Kategorie: Essen & Trinken
Details: Österreichisch
03.02.2009
Schon erstaunlich, was man aus einem Rindviech alles machen kann!!!!
Und fuer mich ganz persoenlich: Der Tafelspitz it hier bi weitem besser als im Sacher!
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25.01.2009
Gehobene Österreichische Küche, die insbesondere für ihre Rindergerichte weit über die Grenzen Wiens bekannt ist.
Ein echter Hingucker ist schon die Speisekarte, auf der man - von einer grafischen Darstellung des Protagonisten unterstützt - so ziemlich jedes genießbare Stück Fleisch des Rindes bestellen kann.
Dem Auswärtigen sei der Tafelspitz ans Herz gelegt: die Art der Anrichte und die Tatsache, dass man die Brühe (auf Wunsch mit Einlage wie Pfannkuchenstreifen angereichert) als Suppe vorneweg löffeln kann, kannte ich in dieser Form noch nicht.
Mein überbackenes Rinderfilet war zunächst trocken und übergart, nach einem entsprechenden Hinweis an den Service wurde es aber umgehend durch einen exzellenten zweiten Versuch ersetzt.
Nicht vergessen will ich an dieser Stelle die Rotweine, die alle von guter bis hervorragender Qualität waren.
Und zu guter letzt noch der “Mohr im Hemd” als Dessert … WOW! Unbedingt probieren :))
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26.12.2008
Hervorragender Tafelspitz in Wiener Atomosphäre. Im beheizten Vorzelt konnten wir dem emsigen Treiben der Kellner eine Weile zuschauen, bevor wir die Karte bekamen. Der hohe Anspruch des Services führt einen in das alte Wien zu K+K-Zeiten zurück. Der große Aufwand, der getrieben wird, bedingt trotz der zahlreichen Bedienung bei Vollbelegung am Samstag Abend leider Wartezeiten; aber darauf muss man sich einstellen, dann lässt sich der Abend dennoch genießen.
Wer das ursprüngliche Wien erleben möchte, sollte einmal dem Plachutta einen Besuch abstatten.
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28.11.2008
Die in einigen Beiträgen angeklungenen negativen Aspekte kann ich nicht bestätigen. Gut: es war nicht gerade billig, es war voll, jedoch wurde wir freundlich und ohne Wartezeit an unseren reservierten Tisch geleitet. Was dann geboten wurde, war Wiener Küchenklassik pur: perfekte Terrine mit den Gustostücken und dem Schulterscherzl, das kann man nicht besser machen, für jeden Liebhaber dieser Richtung der österreichischen Küche ist der Besuch hier unverzichtbar. Beilagen, Weine, Service untadelig. Rechtzeitig reservieren!
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29.10.2008
Also ich kann die Wertung von testtwo nicht ganz nachvollziehen…
Bin des öfteren im Plachutta und jedesmal wieder von der qualität der Speisen und dem Service begeistert! Man sollte durchwegs reservieren falls man am Abend einen platz haben will, da auch oft unter der Woche fullhouse herscht…
Dass das Lokal etwas teuerer ist, ist hinlänglich bekannt und zum Schnitzel essen ist Figlmüllers sicher besser, sonst aber kann ich jedem das Lokal nur ans Herz legen der ein freund der Wiener Küche ist…
Persönliche Apperatif empfehlung, das Beef Tartar und der früchte Vodka…
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21.09.2008
wiener unwirt
Selbst dem größten Essbanausen ist »Wiener Schnitzel« ein Begriff. Auch wenn er nicht weiß, dass es nur aus Kalbfleisch zubereitet werden darf. Eingeweihte Wientouris haben vielleicht schon gehört, dass es hinter dem Stephansdom, in der Wollzeile, den »Figlmüller« gibt, das »Hofbräuhaus« für diese Spezialität, gewissermaßen in Übermaßen. Selbst ein halbes Exemplar lappt noch über den riesigen Teller hinaus. Dazu trinkt man original Wiener Kartoffelsalat, süßlich, schlutzig und beißt auf einem herben Veltliner herum.
In der gleichen Gasse, Richtung Stadtpark, und das wollte ich eigentlich erzählen, gibt es eine weitere, interessante Rinds-Gastwirtschaft. Mit Haube sogar! Also besser – und teurer. Stimmt das? Nirgendwo auf der Welt wird ein Rind so oft unterteilt, heißt zerlegt, wie in Wien, sagen die Wiener. Kommt aus der k.u.k.-Zeit. Ein Kultzerteiler also steckt in dem schönen weiß-tannengrünen Eckhaus an der Stubenbastei, die, Understatement, »Gastwirtschaft Plachutta«. Eine Institution. Ein Imperium inzwischen. Qualität hat ihren Preis, das sieht man schon beim Gedeck. Butter, kleine Brötchen, leider nicht frisch und eine Stoffserviette schlagen schon im Start mit 2,80 € zu Buche! Wolfgang, Prototyp eines Serviceprofis mit echter und gelernter Freundlichkeit, bringt tröstend schnell ein kleines, kühles Ottakringer Pils (0,3 l, 3,10 €). Zwei Schluck, dann steht eine Wiener Tafelspitzsulz mit Salatbukett (klein 7,60 €, groß 9,70 €) vor mir. Ein halber Guglhupf mit fein süß-saurer Soße, das Gemüse knackig, der Salat nicht angemacht. Den tunkt man, fertig. Na gut! Schnell zwischendurch eine Suppendopplung, so klärt mich Wolfgang freundlich auf. Aber ich muss sie verkosten: Wiener Erdäpfelsuppe mit Speckwürfel und Champignons (4,90 €). Stolzer Preis, ich weiß, aber sehr gut. Jetzt wird es endlich ernst. Zuerst die Wärmeplatte, arg »patiniert«. Darauf kommt, in der Kupferkasserolle, das Heiligtum aus einem Edelrindteilchen Tafelspitz – ein Stückchen Wien (20,50 €), reichlich Rindsuppe, Wurzelgemüse, Markscheibenknochen, Apfelkren, Schnitt-lauchsauce, Rösterdäpfel und gebähtem Schwarzbrot. Alleine diese Suppe lohnt einen Umeg. Man kann zur Brühe eine Einlage (2,50 €) bestellen und die Köstlichkeit vorher weglöffeln. Zwei riesige Fleisch-stücke, mürbe, saftig, rindig, gut. Nein, hervorragend. Ich unterbreche immer wieder mit mehreren Löffeln »Totenaufwecker«. Die Erdäpfelbeilage, reicht für Zwei, schweizert in Richtung Rösti, aber noch gut. Für 8,00 € Aufpreis kann man sich das Nationalgericht teilen, dann gibt es extra viel Suppe, Rösterdäpfel und Markscheiben. Gute Idee. Der Apfelkren hat für mich viel zu wenig Pepp, ich tune mit frisch geriebenem Meerrettich und heule ein paar Mal.
Aber als Bayer darf man in Wien fast alles. Franz Josef, der Bayer, hat das so gerichtet, klärt mich ein Fiaker auf und heult fast. Und das ganz ohne Meerrettich.
*Nachtest im August. Der Service verbietet mir, meinen Vorspeisenteller zu fotografieren. Ich ging sofort ohne Diskussion, und dieser »Ungastwirt« kann mir in Zukunft gestohlen bleiben. Ergo gibt es auch kein Foto, oder doch. Ich suche in meinem Fotokeller …
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02.08.2008
Im Plachutta wird tatsächlich ein exzellenter Tafelspitz serviert. Neben anderen Spezialitäten vom Kalb stellt dieser den Kern des Angebots dar.
Und was man für den zugegebenermaßen hohen Preis bekommt, ist dafür aber auch eine ganze Menge: Der im Kupferkessel servierte Tafelspitz kommt mit so viel Brühe, dass man mindestens zwei mal die Suppenterrine gefüllt bekommt (eine Einlage wie Frittaten kostet leider zusätzlich).
Dabei besorgt ein “Ballet” von hektischen Kellnern den zugehörigen Service und legt bei Bedarf ständig neu vor oder füllt die Suppenterrine.
Wir fanden die Kellner überhaupt nicht schlecht ausgebildet, wohl aber neigten einige der jüngeren Servicekräfte zu derben Späßen untereinander, was nicht so ganz zu dem selbstgewählten Image des Genußtempels passen wollte.
Insgesamt waren wir aber mit dem hier gebotenen wirklich sehr zufrieden.
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Tafelspitz in Vollendung
Öffnungszeiten:
täglich
von 11.30 bis 24.00 Uhr durchgehend
Küchenschluss 23.30 Uhr