Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße, Tiergarten, Berlin

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Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße - Tiergarten, Berlin
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Beiträge zu Staatsbibliothek zu Berlin, Haus Potsdamer Straße (4)

23.02.2009

1pxt

Hier habe ich viel Zeit verbracht. Aber scheinbar hat es ja auch etwas gebracht.
Obowohl ich nach dem Diplom froh war, nie wieder hineinzuMÜSSEN, hab ich die Stabi in guter Erinnerung.

Einzig die Mitarbeiter könnten manchmal etwas freundlicher sein.

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10.12.2008

1pxt

Ich war eine Weile sehr oft in der Stabi zum lernen. Die Arbeitsplätze sind bei Studenten unheimlich beliebt und wenn “Prüfungszeit” ist, kann es auch mal sein, dass man keine Plätze mehr findet. Wenn man eine Pause braucht, kann man einfach hinaus gehen, man hat ja seinen Ausweis dabei, bzw. man geht in die Caféteria. Diese hat eine gute Auswahl und es gibt täglich auch jeweils eine warme Mahlzeit. Der Kaffee am Automaten, für den man Chips an der Kasse erhält, schmeckt besser als der, den man direkt an der Kasse bekommt, dafür ist er aber auch teurer. Im Lesesaal selbst, kann man zu allen Themengebieten Fachliteratur lesen, das ist sehr praktisch. Man kann diese jedoch nicht ausleihen.

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14.12.2007 (aktualisiert am 01.03.2008)

1pxt

Die Staatsbibliothek (StaBi) besitzt Kultstatus unter den Berliner Studierenden. In der Prüfungszeit bildet sich morgens um 9 Uhr eine Schlange am Eingang und die lernwillige Herde scharrt mit den Hufen - bereit zum Spurt auf die besten Arbeitsplätze. Etwa 700 Menschen werden gleichzeitig in den Lesesaal gelassen. Doch zum Glück ist es meistens nicht so voll. Eine Anzeige beim Drehkreuz am Eingang zeigt die aktuelle Belegung an (je nach Andrang grün, gelb oder rot). Eigene Bücher dürfen mitgebracht werden, müssen am Eingang aber vorgezeigt werden.

Aber was macht es so reizvoll, als Student hier bis zu 12 Stunden täglich zu verbringen?

1. ganz klar wegen der Atmosphäre. Wer in dem riesigen Raum über seinen Unterlagen sitzt und um sich herum hunderte konzentrierter, schweigender Menschen sieht ...der muss einfach irgendwann anfangen selbst was zu arbeiten. Hier lässt sich auch nichts anderes tun - kein Abwasch, kein Fernsehen, keine Ablenkung. Endlich produktiv sein! Doch eine Ablenkung gibt es:

2. die Cafeteria. Nur vom Lesesaal zugänglich befindet sich eine kleine Mensa-ähnliche Cafeteria mit Selbstbedienung. Zu Essen gibt es kleine Snacks (z.B. belegte Brötchen) und zu trinken gibt es das ganze Sortiment von Bionade über Cola bis Kaffee. Das ist der einzige Ort in dem man sprechen darf. Als einzige Ablenkung ist die Cafeteria sehr beliebt. Leider ist die Qualität des Essens ziemlich mäßig. Also bei Hunger lieber Stullen mitbringen oder zum Food Court in den Potsdamer Platz Arkaden tingeln.

3. die Arbeitsplätze. Jeder besteht aus einem bequemen einfachen Stuhl, einem einzelnen kleinen Tisch, einer Lampe und einer Steckdose für das Notebook. Die Oberfläche des Tischs verträgt sich gut mit dem Sensor der Infrarot-Maus. Ein Notebook-Schloss sollte man selbst mitbringen, damit man seinen Rechner nicht immer mit aufs Klo nehmen muss. Diese Arbeitsplätze sind meist wie Schulbankreihen angeordnet, mal in kleineren und mal in größeren Gruppen. Der Lesesaal hat drei Ebenen von denen man wie von einer Galerie auf die jeweils unteren blicken kann.

4. die Bücher. Der Katalog der Staatsbibliothek ist riesig ( http://stabikat.de/ ) und man kann sich die Bücher direkt für den Lesesaal oder zum mitnehmen bestellen. Im Lesesaal gibt es auch einige Duzend PCs mit Internetanschluss. Ich habe den Eindruck, die werden vor allem genutzt um in einer Arbeitspause mal seine privaten E-Mails zu checken. Denn WLAN für die vielen mitgebrachten Notebooks gibt es nicht (so wird Ablenkung vermieden)! Im Lesesaal selbst gibt es auch eine Menge Bücherregale, an denen man sich einfach bedienen kann. In der geografischen Abteilung stehen sogar riesige Globen herum.

Die Kombination aus gemeinsam leiden (Trost) und endlich produktiv arbeiten (Freude) schafft unter den Studierenden fast so etwas wie eine Club-Atmosphäre. Einer Bekannten von mir wurden sogar Zettel von Verehrern zugesteckt!

Übrigens: In dem berühmten Wim Wenders-Film "Der Himmel über Berlin" kommen die Engel in den Lesesaal der Staatsbibliothek um den Gedanken der Menschen zu lauschen ( http://www.moviepilot.de/movies/der-himmel-ueber-berlin ). An diese Szene muss ich jedes Mal denken, wenn ich die breite Treppe zum Lesesaal hinaufgehe. ;-)

Fazit:
Wer mal in Ruhe arbeiten will, muss die StaBi zumindest einmal als Lernort ausprobieren. Für mich gilt: Ohne diesen Ort wäre meine Diplomarbeit nie etwas geworden!

Benutzungsgebühren:
Monatskarte € 10,-
Jahreskarte € 25,-
Es gibt keine Tageskarten mehr!

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17.11.2007

1pxt

Welcher Student kennt es nicht: Die Vorbereitung einer Prüfung steht an, eine Seminararbeit will geschrieben werden und die typische Reaktion des homo studens heißt: Procrastination - auch bekannt als "Aufschieben".

Auf einmal muss der Kühlschrank schrecklich dringend abgetaut, die Vorhänge gewaschen, die Kontoauszüge sortiert oder den Freunden beim Renovieren geholfen werden. Alles ist willkommen, um dem Kampf gegen die Forschungsliteratur zumindest zeitweise zu entrinnen.

Das effizienteste Gegenmittel ist die Stabi: Hingehen, an einen der Arbeitsplätze setzen, Buch aufschlagen und auf der unsichtbaren Welle von geistiger Konzentration surfen.

Die Anwesenheit der anderen Benutzer, deren Alter von 18 bis 81 variiert, das Gros aber als "twentysomething" durchgeht, spornt zu bisher ungeahntem Fleiß und Ausdauer an. Teilweise verbringen sie hier täglich 12 Stunden an den Leseplätzen und inhalieren Wissen.

Aber auch dieser Ort birgt seine Gefahren: Im Laufe eines Stabitages trifft man zwischen Lektüre, Recherchecomputer, Kopierer, Cafeteria und sanitären Anlagen durchschnittlich drei altbekannte Gestalten, die dann mit einem unschuldigen "Kaffee?", der Lernbereitschaft einen gewaltigen Dämpfer verpassen können...

Nicht zuletzt sei hier darauf hingewiesen, dass die Stabi die größte deutsche wissenschaftliche Universalbibliothek ist und betreffend ihres Umfangs und der Qualität der Bestände international in der ersten Liga spielt.

Mit 25 Euro Jahresgebühr kann sich hier jeder Mensch, ob Student, Hausfrau, ALG II-Empfänger oder Top-Manager, so richtig schlau machen.

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