18.11.2007
(aktualisiert am 20.11.2007)
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Von Vaduz kommend nach Norden, Richtung Schaan,
finden wir rechter Hand der Landstraße einen
großen Weinberg.
Durch schöne, weithin lesbare Schilder markiert als
Weingut des liechtensteinischen Fürsten.
Dieser "Herawingert" (so heißt der Weinberg) ist mit
seinen 4 ha der größte und schönste Weinberg im
kleinen aber feinen Fürstentum.
Schon 1712 erwarb der damalige Fürst Johann Adam I
die Grafschaft Vaduz, und mit ihr auch den herrlichen
Besitz des Herawingert, der damit in den Besitz der
fürstlichen Familie überging. Damit steht der wohl
traditionellste und bedeutendste Weinberg des Ländle
der fürstlichen Hofkellerei von Vaduz zur Verfügung.
Da blieb es nicht aus, dass ein so wirtschaftlich engagierter
Fürst wie der amtierene daraus recht erfolgreich eine sehr
beliegte, eigene Marke machte, Wein und Sekt aus dem
Hause der Hofkellerei des Fürsten von Liechtenstein.
Ein sehr beliebtes, angesehenes Produkt, man kann es
sogar trinken, wenn es natürlich schöner wäre dafür
etwas weniger zu zahlen, denn preislich bescheiden
kann man die fürstliche Hofkellerei nicht gerade nennen,
aber es war ja schon immer etwas teurer eine besonderen
Geschmack zu haben.
Wie sollte ich da sagen? Was einem Georges Lobkocovicz zu
Melnik recht ist sollte einem Adam Liechtenstein zu Vaduz
billig sein.
Jedem stolzen Fürsten das seine, seis drum, den Landsleuten
gefällt es.
Stichworte
tradition, weingut, fürstlich, fürst, weinberg, herawingert
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