Ach..ist der Krieg noch immer nicht zu Ende?..lach:=)))
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Bremer St. Petri Dom
Mitte, Bremen
22 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Sandstraße 10, An der Domsheide, 28195 Bremen
- Kontakt:
-
0421 3650 40
- Geöffnet:
-
Mo. - Fr. 10:00 bis 16:30 Uhr
Sa. 12:00 - 13:30 Uhr
So. 12:00 - 16:00 Uhr
| Nutzer-Infos |
|
21 Beiträge zum Platz "Bremer St. Petri Dom" auf Deutsch
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Der Bremer St.Petri Dom steht genau am Marktplatz neben dem Rathaus. Der südliche der beiden Türme des St. Petri Doms kann bestiegen werden. Die Besteigung kostet 1 Euro für Erwachsene. Dazu ist die Überwindung von 265 Stufen erforderlich! Es geht wie bei vielen alten Türmen eine gewendelte Treppe in einem schmalen Stiegenhaus hinauf. Im oberen Drittel passiert man eine der vier großen Glocken des Geläuts (die drei anderen hängen im Nordturm). Die Turmhöhe beträgt ca 98,5 Meter. Von der Aussichtsplattform hat man einen wunderbaren Blick auf den Marktplatz und die Bremer Innenstadt, bei gutem Wetter auch noch in weitere Ferne. Vor dem Dom werden des öfteren die Domtreppen gefegt. Das ist eine alte Tradition. Männer die 30 Jahre alt werden und noch nicht verheiratet sind müssen die Treppen fegen, Frauen die Türklinken vom Dom putzen. Dies geht solange bis eine Jungfrau mit einem Kuss das Geburtstagskind befreit. Zum Domtreppenfegen gehört standesgemäß ein Leierkasten und Bier und Schnaps. Heute dürfen nur noch Kronenkorken und nicht mehr Konfetti zum Fegen benutzt werden.
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Wow - der St. Petri Dom ist größer als wir dachten und auch die Geschichte ist länger als wir dachten.
Drum kommt hier eine Kurzfassung.
Die romanische Kirche wurde aus Sandstein und Backstein gebaut. Leider ziemlich anfällig - drum sieht der Dom für uns auch etwas "abgebrannt" aus. Diese Steine färben sich nämlich schwarz!
Damals...im 11. Jahrhundert bestand das Fundament aus Holz...im 13. Jahrhundert wurde alles im Stil der Gotik umgebaut. Eine Erweiterung gab es im 14. Jahrhundert, denn es kamen seitliche Kapellen hinzu. Eine komplette Umgestaltung in eine spätgotische Hallenkirche begann im 16. Jahrhundert. Im späten 19. Jahrhundert gab es eine Restaurierung, denn der Bau war schwer vernachlässigt und teilweise zerstört. Es entstand ein Neubau der Westfassade mit zwei Türmen und eines Vierungsturms in neoromanischem Stil.
Ein interessantes Beispiel der langen Geschichte ist "der 2. Weltkrieg"
Denn da wurde der Dom während eines Luftangriffs der Alliierten von Brandbomben getroffen.
Dabei gingen immerhin "nur" einige Scheiben des Südschiffes kaputt. Doch das war nicht alles. Ein Jahr danach gab es weitere Bomben, die größeren Schaden anrichteten. Im März des Jahres 1945 explodierte an der Nordseite des Doms eine Sprengbombe, die große Teile einstürzen ließ. Der Dom war einsturzgefährdet. Einige Trümmersteine dieses Angriffs liegen noch immer als Mahnmal im Dom.
Kaum war der lange Krieg zuende begann die Restaurierung des Dachstuhls des Nordschiffes.
Es dauerte nur ein Jahr (1950) und das Gewölbe war wieder komplett.
Der Dom steht seit 1973 unter Denkmalschutz.
Nun ein paar Infos zur Architektur.
Der Grundriss ist kreuzförmig. Es gibt unter anderem 2 Seitenschiffe, 2 Hallenkrypten und Chöre.
Der Dom ist 93 m lang und die Türme sind 92,31m hoch. Diese kann man auch erklimmen um Bremen mal von oben sehen zu können. Leider war bei uns die Zeit zu knapp - somit haben wir das leider nicht geschafft. 265 Stufen.... 68m hoch wären wir dann gewesen...
Im Dom gibt es einiges zu entdecken. Viele Glasmalerein, ca. 90 Gräber von Bischöfen, Erzbischöfen und anderen einflussreichen Kirchenpersönlichkeiten. Außerdem gibt es einen Bleikeller mit mehreren Mumien und einen Bibelgarten.
Die beiden Eingangstüren sind mit jeweils 22 biblischen Szenen geschmückt.
Da kann man gern mal genauer hinschauen.
Wenn wir wieder in Bremen sind, nehmen wir uns noch mehr Zeit - es lohnt sich!
Kommentieren 7 Kommentare zu diesem Beitrag Alle anzeigen
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jurgenehre, 22 August 2012:
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Sommerferien, 22 August 2012:
Sehr interessanter Beitrag. Ist schon ’ne Ähnlichkeit zur Marienkirche Lübeck da, nur das die aus Backstein ist.
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Kiwi2008, 22 August 2012:
Sehr schöner Beitrag, Mädels, gut recherchiert…:-))
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Die2Mädels, 22 August 2012:
Danke :) Solche Beiträge dauern bloß immer eine halbe Ewigkeit.
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jurgenehre, 22 August 2012:
ja ja ..unsere Mädels machen da tolle Sachen..sie haben sich sicher einen neuen Fotoapparat gekauft?!…lach ! Sehen spitz aus die Türme!:=))
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buskutscher8, 22 August 2012:
Hervorragender Beitrag mit tollen Aufnahmen dazu!
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Die2Mädels, 23 August 2012:
neee keinen neuen Fotoapperat – hatten viel Zeit und so kam es…dass wir in Deutschland etwas herumgefahren sind :D
244 Beiträge
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123 Beiträge
Als Bremer vor einigen Wochen zum 1. Mal die Stufen erklimmt und die Aussicht über Bremen genossen.
Der Dom soll zu den höchsten Gebäuden Bremens zählen.
Um die Aussicht zu genießen, muss man lediglich 1€ zahlen, was ich mal einen absoluten fairen Preis nenne.
Den Dom selbst kann man kostenlos betreten.
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Der Dom macht von außen einen prächtigen Eindruck. Leider war die Zeit nur knapp bemessen und wir haben ihn nicht betreten.
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Sehr schönes Bauwerk. Sollte beim Sightseeing nicht fehlen. Hier hat man auch einen wunderschönen Ausblick auf Bremen (Fotomotive).
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Bin ich bei einem Weihnachtsmarkt-Besuch mehr zufällig hineingestolpert – und wäre ich es nicht, ich hätte etwas versäumt!
Wunderschön ist alles, was ich sagen kann. Mehr geht nicht.
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Sehr schöne Kirche, ist ein Pflichtbesuch für Touristen, finde ich. Die Treppe hoch zu gehen ist zwar ein weing anstrengend, aber so ist das nun mal :-).
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Nach (gefühlt) 50 Jahren habe ich es mal wieder geschafft Bremen zu besuchen.Natürlich gehört der St. Petri Dom zu einem Bremen Aufenthalt.
Eine schöne gotische, bis ins romanische zurückreichende Kirche direkt am Marktplatz. Da meine Tour noch am Anfang war habe ich mir die Besteigung des Südturms ‘angetan’. Das ist mit 250 Treppenstufen in einem engen Wendelgang wirklich eher etwas für jüngere Mitbürger :) Der Blick von oben ist toll und es ist ruhig, weil nur wenige Leute den Aufstieg wagen. Der Blick wäre noch besser, wenn nicht alle Seiten mit einem engmaschigen Gartenzaungitter gesichert wären. Selbstmorde sind damit ausgeschlossen, aber leider auch jeder Versuch, ein paar schöne Fotos zu machen.
Der Kircheninnenraum ist dunkel. Wenn die Augen sich daran gewöhnt haben, sind die farbigen Ornamente des eindrucksvollen Gewölbes und der Dachbögen zu erkennen.
Bevor man sich wieder nach draußen ins touristische Getümmel stürzt lohnt sich ein Blick in den Bibelgarten direkt neben der Kirche in dem viele der in der Bibel erwähnten Pflanzen gezeigt werden.
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Auf dem Marktplatz geht es oftmals turbulent zu - wer Luft holen will, kann dies im Bibelgarten tun. Rechts neben dem St.Petri Dom versteckt sich dieses grüne Kleinod - es ist erstaunlich, wie ruhig es schlagartig wird, wenn man in den ehemaligen Kreuzgang tritt. Plötzlich steht man in einem friedlichen Garten, der 1998 als Bibelgarten angelegt wurde. Wir finden hier also Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden - als Gleichnis für das Reich Gottes oder als Mahnung für mehr Geduld.
120 mal wird auf diese Weise in der Bibel 'durch die Blume gesprochen', 120 verschiedene Pflanzen, von denen 60 es im Bremer Wetter aushalten. Sie sind im Bibelgarten vertreten und mit jeweils einem Schild mit Namen und Bibelstelle versehen. Da finden wir Senf und Knoblauch, Disteln und Oleander, Wermut und Myrte.
Am Eingang gibt es einen 'Begleiter durch den Bibelgarten' und wer Lust hat, kann sich die Bibel nehmen, sich auf einer Bank niederlassen und die Verse nachlesen. Im Bibelgarten ist man übrigens nie allein. In der Mitte steht eine steinerne Statue des heiligen Jakobus, der Schutzheilige der Pilger mit Pilgerstab, Mantel und Pilgerhut mit der Jakobsmuschel als Erkennungsmerkmal der Pilger. Früher sah man viele dieser Muscheln in Bremen, denn viele Gläubige aus Skandinavien pilgerten über Bremen, Osnabrück, Münster, Köln bis nach Santiago de Compostela zum Grab des Heiligen Jakobs. Der Bibelgarten ist in den Sommermonaten täglich von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr zugänglich, einmal im Monat finden Führungen statt.
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Der Missionar Willehad, der im Jahr 787 vom ehem. Kaiser & König Karl, der Große, zum Bischof von Bremen ernannt wurde, weihte am 01. November 789 den ersten aus Holz gebauten Dom in Bremen. Sieben Tage später verstarb der erste Bischof. Als drei Jahre nach der Einweihung der Sachsenkrieg (von 772 bis 805), der bis 799 andauerte, begann, wurde der Dom restlos in Schutt & Asche gelegt. Und, als 13 Jahre lang nach der ersten Einweihung es immer noch keinen Bischof gab, trat im Jahr 802 der zweite Bremer Bischof Willerich, der als Schüler bei Willehad war, die Nachfolge an & ließ den völlig zerstörten Dom wieder errichten, der aus Sandstein gebaut wurde. Darüber hinaus wurde im 11. Jahrhundert noch ein dreischiffiges Pfeilerbasilika mit zwei Krypten zusätzlich eingebaut, über denen Chöre erhoben, sodass der Dom die Eigenschaft zu einer Hallenkirche hatte. Um den Dom noch feiner zu schliffen, wurde dann im 13. Jahrhundert der Dom eingewölbt, mit Kapellenanbauten eingebaut & eine Doppelturmfassade errichtet. Nach etlichen Jahren wurde dann mit der Restaurierung der spätgotische Hallenkirche begonnen, diese erfolgte zwischen 1888 & 1901. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Dom erheblich zerstört & folgende zerstörten Teile wird aufgelistet:
- Scheiben des Südschiffes wurden zerstört
- Nordseite des Doms erfolgte eine Explosion
- Einsturz eines Großteils des Gewölbes
Der viel Schäden davon getragenen Dom galt als einsturzgefährdet. Nach dem Sieg der Allierten im Zweiten Weltkrieg begannen die Leute den einsturzgefährdeten Dom bis im Jahr 1950 das letzte Gewölbe zu reparieren. Noch heute gilt der Dom eines ältesten Doms von Deutschland.
Daten:
Standort: Sandstraße 10, an der Domsheide
Erreichbarkeit: Haltestelle "Domsheide" mit den BSAG-Linien 2-6, 3S, 8, 24 & 25
Mehr Infos unter:
http://www.stpetridom.de/
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Was mir persönlich am Bremer Dom gefällt, ist die Möglichkeit, in der Ostkrypta des Doms einen „Raum der Stille“ aufzusuchen, der es mir ermöglicht, inmitten des zum Teil hektischen Markttreibens der Innenstadt einen Ort der Ruhe, Einkehr und des Gebetes aufzusuchen. Wenn man nicht weiß, dass der Bremer Dom quasi auch einen Keller hat - den man bekanntlich Krypta nennt - kommt man vielleicht nicht auf den Gedanken, diesen wunderbaren Ort der Stille aufzusuchen. Übrigens hat der Bremer Dom gleich zwei Krypta - eine Ost und eine Westkrypta.
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Ich bin zu selten hier, gebe ich zu, reise aber derzeit auch aus Berlin an. Eine Hochzeit im Familienkreis hat mich mal wieder hergeführt und Pater Ulrich hat die Zeremonie großartig geleitet.
Schön finde ich den alten Brauch, wonach 30igjährige Männer die Domtreppen fegen müssen, und Frauen die Klinken putzen, wenn sie am Geburtstag noch unverheiratet sind.
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Plätze in der Nähe von Bremer St. Petri Dom
Rathaus Bremen Am Markt 21, 28195 Bremen
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