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Schwimmbad und Freibad in Köln

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Fühlinger See, Köln

Neusser Landstrasse, Fühlingen, 50769 Köln

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SeasickSailor (20.04.2008) •••••

Die ersten Sonnenstrahlen erwecken zur Zeit den Frühling. Beste Zeit sich auf den Weg zum Fühlinger See zu machen. So widme ich meinen ersten Beitrag hier bei Qype dem 'Fühli’. Meiner Meinung nach der beste Platz in Köln um Sport zu treiben. Egal ob Schwimmen, Joggen, Inlineskating, Paddeln, Surfen oder auch Tauchen, wofür ich die meiste Zeit am bzw. im See bin. Letzte Woche war ich schon das erste Mal in dieser Saison dort um die Grillkohle anzufeuern und die Würstchen zu wenden.
Zur allgemeinen Info: Das Naturfreibad bei Parkplatz P3 ist an eine Tauchschule (TTS) verpachtet worden, die aber auch in den Sommermonaten den Freibadbetrieb wieder aufnehmen werden. Daher besteht die Möglichkeit nicht auf den Sandstrand verzichten zu müssen. Zusätzlich gibt es auch einen Imbiss mit auf dem Gelände, der von demselben Betreiber aus angeboten wird, wie der des Imbisses beim Parkplatz P1. Und ein kleiner Tipp: Die Pommes sind der Wahnsinn!
Zum Tauchen: Es besteht einmal die Möglichkeit über den offiziellen Einstieg an Parkplatz P1 über ein Ponton direkt ins Wasser zu kommen, was sehr bequem ist, da es sofort auf eine Wassertiefe von 5m abfällt. Nur hat man an dieser Stelle das Ärgernis sich auf dem Parkplatz umzuziehen, was bei regnerischem Wetter nicht schön ist. Daher bietet sich die andere Möglichkeit beim Naturfreibad ins Wasser zu gehen, wo man die Räumlichkeiten des Freibades nutzen kann, um sich umzuziehen, zu duschen und auch die Sachen auszuwaschen. Seine Flasche kann man hier auch sofort wieder füllen lassen. Hier spricht Ihr einfach Jürgen oder Silke an. Auch Nicht-Taucher sind immer willkommen.
Zum Schwimmen: Nun hier gibt es nicht viel zu sagen. Da ich halt häufig zum tauchen dort bin, geh ich auch an der Stelle anschließend ins Wasser, um noch ein wenig zu schwimmen. Idealerweise natürlich am Sandstrand (Freibad). Hier geht es sehr flach ins Wasser, ohne Steine und ohne viel Seegras. Falls das Freibad geschlossen sein sollte, kann man auch vom Parkplatz P2 ins Wasser. Eine große Wiese herab, auf der man auch sehr gut picknicken kann.
Zum Parken: Am Wochenende und Feiertagen sind P1 und P2 kostenpflichtig. P3 ist zur Zeit noch verschont geblieben und bisher noch kostenfrei, allerdings auch sehr in seiner Größe begrenzt. Deswegen… Früh da sein!
Was übrigens auch sehr angenehm ist, wenn Ihr mal mit dem Fahrrad zum 'Fühli’ fahren solltet, kann man eine sehr schöne Tour um die gesamte Seenplatte machen. Was sehr abwechslungsreich ist, da viele Sportarten zu beobachten sind.

So nun wünsch ich jedem viel Spaß… Vielleicht fahr ich gleich noch hin.

Weiß eigentlich jemand, wo man sich dort Boote zum paddeln mieten kann?!?

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Jacqueline_4 (09.02.2008) ••••

Wer wie ich im Kölner Norden mit dem Fühlinger See aufgewachsen ist, kann den Beitrag von Wanda_de gut nachvollziehen.
Ich habe im Fühlinger See das schwimmen gelernt, nachdem alle Versuche in den Hallenbädern gescheitert sind.
Inzwischen ist das Freibad wohl leider geschlossen bzw. an eine Tauchschule (o.ä.) verpachtet.
Aber macht ja nichts: man kann auch an den anderen Stellen sehr gut ins wasser gehen. Nur wie Angelika bemerkt hat, muss man sich auf sehr unterschiedliche Wassertemperaturen gefasst machen. Also, nicht mit Anlauf hineinspringen.

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Suchtlive (08.02.2008) •••••

Der Fühlinger See ist sicherlich eins der bekannteste “Naherholungsgebiete” von Köln. Im Sommer ist es natürlich brechend voll. Dann fallen natürlich in erster Linie Familien dort ein. Wenn man bereit ist von den Parkplätzen etwas zu laufen findet man aber auch noch ruhigere Ecken.
Das Publikum ist gemischt. Von der ganz normalen Familie bis zu einigen “Vertretern” des benachbarten Chorweiler ist so ziemlich alles vertreten. Auch was die Altersstruktur angeht.
Allerdings finde ich den Preis für die Parkplätze unverschämt.
Regelmäßig finden Veranstaltungen statt. Sei es der Summer Jam, dann ist rund um den Fühlinger See alles dicht oder wie letztens ein Super Konzert von Coldplay.
Genug Auslauf für Radfahrer und Inlineskater gibt es alleine neben der Regattastrecke…

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Angelika Fleckenstein (07.07.2007) ••••

Den Fühlinger See im Kölner Norden verbinde ich seit jetzt dreißig Jahren mit einer Reihe intensiver Erinnerungen….
Man erreicht den See über die A1 und fährt in Fühlingen raus. Ehemalige Kiesgruben wurden zu einem Naherholungsgebiet umfunktioniert, das neben dem Wasser sehr viel Grün bietet. Große Rasenflächen laden zum Picknicken ein, ein Reitweg führt rund um das weite Gelände, Grillplätze, Bänke zum Verweilen, ein abgeteiltes Schwimmbad, das Wasser eignet sich für Sporttaucher (an der tiefsten Stelle ist der See 15 m tief) und man kann um den See ganz herumlaufen.
Mit siebzehn radelte ich mit meinem Freund und späteren Ehemann oft dort hinaus… die Kanuten trafen sich zu diversen, nicht unbedeutenden Wettbewerben. Seine kleine Schwester war zu der Zeit noch aktiv und sie war gut im Kajak, Einer und Vierer. Entweder zu Fuß im Laufschritt oder mit den Rädern - wenn die zahlreichen Besucher das zuließen - begleiteten wir sie oft mit anfeuernden Rufen ins Ziel. Ein herrlicher Anblick, wenn ein Kanut in ästhetischer Bewegung das Paddel schwingt, ins Wasser eintaucht und das Kajak pfeilschnell die Wasseroberfläche durchschneidet, sich unaufhaltsam dem Ziel nähert. Muskeln, die sich spannen, konzentrierte Mimik eines für Kampf und Sieg entschlossenen Gesichtes, spritzendes Wasser und von überall an beiden Ufern die lauten Rufe der Trainer durch das Megaphon…
Und immer ist es windig dort…
Getaucht bin ich dort nie. Ich kann nicht tauchen, nur mit zugehaltener Nase und zusammengekniffenen Augen kann ich ins Wasser springen, will immer rasch wieder auftauchen und Luft schnappen. Aber geschwommen bin ich dort. Ein einziges Mal - das hat gereicht! Wir waren zum Grillen dort an einem heißen Sommertag. Sehr heiß! Das Wasser lockt zum Abkühlen. Während mein Freund, die Schwester und ihr Freund sich langsam in das Wasser trauten, dachte ich, hey, was für Weicheier! Also nahm ich Anlauf und preschte in froher Erwartung des kühlenden Nasses hinein in den See…. DAS hatte ich nicht erwartet! Als ich bis zum Hals im Wasser war, blieb mir die Luft weg, der Körper unterhalb des Halses war wie gelähmt…. Atemnot in der Eiseskälte der tieferen Wasserschichten… das ist die Tücke des Fühlinger Sees. Die Oberfläche wird warm und gleich darunter fällt die Wassertemperatur sehr erheblich. Ich hatte Glück, dass die Jungs mich wieder aus dem Wasser holten, allein hätte ich es wohl nicht geschafft und hätte unfreiwillig abtauchen müssen.
Seitdem betrachte ich das Wasser dort mit tiefem Respekt und gehe nicht mehr hinein.
Später bin ich ungezählte Stunden mit meinen Kindern dort spazieren gegangen. Steinewerfen, Enten füttern, Spielplatz besuchen, die ersten Fahrten auf dem Dreirad, später die ersten Versuche mit den Fahrrädern…
Dann hab ich den See lange nicht mehr gesehen.
Vor drei Jahren war ich dort zu einem Date verabredet. Inline-Skaten! Ich, die ich zwar aufs Eis gehe - klappte auch nach 25 Jahren Abstinenz noch sturzlos - stellte mich in die Inlineskates und … stürzte filmreif à la Buster Keaton oder Charlie Chaplin auf den Allerwertesten. Die Rollen setzten sich selbsttätig in die Vorwärtsbewegung, mein Körper blieb reaktionsschwach dahinter zurück. Schwuppppps!!! Zwei blaue geprellte Handgelenke und ein dicker blitzblauer Fleck auf dem Po erinnerten ich noch lange an diesen rasanten Ausflug. Immerhin… es gab zum Trost einen rasanten ersten Kuss… auch den werd ich nicht vergessen :-)
Danach bin ich nie wieder gefallen mit den Inlinern… die liegen im Keller… vielleicht sollte ich mal wieder fahren? Die Übung macht ja den Meister.
Hin und wieder fahre ich dorthin, mag auf das Wasser schauen, die Nase im Wind, etwas melancholisch auf einer Bank sitzen und manchmal ungestört ein bisschen weinen, wegen der schönen Erinnerungen… vielleicht liegt’s ja auch am Wind? Er raschelt im Laub der Bäume und kräuselt die Wasseroberfläche so schön, das rüttelt auch manchmal am Gemüt.

Dieses Wochenende findet am Fühlinger See der Summer Jam statt. Eine Riesenveranstaltung. Die Karten sind nicht eben billig. Ziemlich viele Menschen dort. Keine gute Zeit zum Inlineskaten, zum Schwimmen ohnehin nicht und zum Verweilen auf einer Bank auch nicht.
Wenn der Sommer noch schön wird, bevölkert sich das grüne Umland um den See mit hunderten von Ausflüglern. Sie kommen mit Decken, Liegestühlen, Picknickkörben, es wird gegrillt und die Luft ist erfüllt von allerlei Düften. Kinder toben, spielen Ball, lassen die Frisbee-Scheiben fliegen, die meist im Wind weiter und höher getragen werden, als beabsichtigt. Und manchmal stürzt eine in den See.

Der Fühlinger See empfiehlt sich also für allerlei Aktivitäten. Ob man nun eine der stattfindenden Großveranstaltungen besuchen mag oder nur die Natur genießen möchte.

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frogxl (25.06.2007) ••••

Schöner See zum tauchen und schwimmen. Im Sommer gute Sicht und viel Fisch. Es gibt einen Imbiss am Tauchereinstieg Parkplatz 1. Die Fritten Spezial sind klasse.

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Wanda_de (12.07.2006) •••••

Wenn man wie ich das Glück hat, im Kölner Norden zu wohnen, ist der Weg zum Fühlinger See nicht weit. Neben den zahlreichen Events (z.B. Reggae-Festival), die hier stattfinden, ist es einfach herrlich, mit dem Fahrrad hierher zu fahren und schwimmen zu gehen. Es gibt viele kleine Seen und die Regattastrecke. Die Wege neben der Regattastrecke sind asphaltiert, so dass viele Inlinger hier regelmäßig trainieren. Schön ist, dass das Nebeneinander der verschiedenen Interessen so gut möglich ist - ob Spaziergänger, Fahrradfahrer, Jogger oder Inliner - hier ist Platz für alle!
Unser Geheimtipp, wenn es im Sommer mal etwas bedeckt ist: dann kann man fast alleine schwimmen. Aber auch sonst ist genügend Platz, selbst wenn viele Menschen da sind, findet man noch ein Plätzchen für sich. Übrigens, es gibt auch ein ganz offizielles Schwimmbad. Aber es ist auch kein Problem, an allen anderen Stellen ins Wasser zu gehen. Ach ja, auch da gibt es die verschiedenen Sportarten: Ruderer und Kanuten, Taucher, aber auch Surfer und natürlich Schwimmer. Eine Bitte an alle, die den Fühli genießen wollen: Bitte nehmt Euren Müll wieder mit! Die großen Betonringe, die oft für den Müll genutzt werden, werden leider von Tieren durchwühlt - Ergebnis: verstreuter Müllbeutel-Inhalt. Das muss ja nicht sein!

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