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Kompliment UschiBlum (16.09.2008) •••••
In der Mitte der Pfaueninsel liegt das Vogelhaus in dem Fasane und bunte Papageien leben. Pfauen sind die Attraktion dieser Insel und wenn man Glück hat (so wie wir) schlagen sie auch noch ein Rad. Pferde und Gänse leben auf einem alten Bauernhof. Eine große Liegewiese die man ausnahmsweise auch mal betreten darf und sich ausruhen kann, gibt es auch. Ideal für einen Sonntagsausflug!
Stichworte ausflug, pfau, pfaueninsel
Kommentare (0) Bedenklicher Inhalt?Kompliment susele (01.09.2008) •••••
FErien in Berlin und jeden Tag die neue Frage: Was machen wir heute?
Zur Pfaueninsel fahren z.b.. Diese Insel in der Havel erreicht man mit einer kleinen Fähre, die nach Bedarf hin und her fährt vom Düppeler Forst. Ist man ausgestiegen, riecht es schon nach Urlaub und rasch verlaufen sich die überschaubaren BesucherInnen auf dem Gelände mit den urigen alten Bäumen. Große Rasenflächen zum verweilen, aber auch Bänke an den gepflegten WEgen. Dazwischen das Schloß, das 1793 von König Friedrich Wilhelm dem II. erworben wurde. Heute ist die Pfaueninsel Unesco Weltkulturerbe und Naturschutzgebiet. Vereinzelt sieht man tatsächlich Pfauen auf der Insel . Erholung satt und man glaubt es kaum, mitten in Berlin gelegen. Schade , dass der Bus nur einmal in der Stunde vom Bahnhof Wannsee abfährt, doch bei schönem Wetter kann man sich ja die Zeit gut auf der Insel vertreiben.
Stichworte urlaub, berlin, in, mitten
Kommentare (0) Bedenklicher Inhalt?Kompliment Skylinemen (14.08.2008) •••••
Mein Besuch auf der Pfaueninsel war nachhaltig beeindruckend. Als ich nach Verlassen der Fähre einen Weg rechts nach oben wählte, begegnete mir schon bald ein Radschlagender Pfau - das tun nur die männlichen Pfauen- und ich dachte das sei ein guter Anfang. Ließ sich auch breitwillig fotografieren, der eitle Pfau. Ich setzte meinen Rundgang fort und seine lauten Rufe begleiteten mich ein Stück des Weges.
Vorbei an den Brunnen und Fontänen, die eigentlich keine mehr sind, da sie ihren Dienst verweigern. Die Strecke wird so langsam zu einem staubigen Sandweg welcher sich durch den deutschen Mischwald seinen Weg bereits vor über einem Jahrhundert gesucht haben dürfte. Anfangs sind keine Parkbänke zu sehen, Fußkranke und Gehbehinderte sollten zumindest nicht den von mir gewählten Weg benutzen. Nach einiger Zeit tauchen Gebäude auf, die ich aber nicht zuordnen kann da nicht beschildert. Ich entdecke dafür eine menge Schilder die auf einen elektrischen Zaun aufmerksam machen sollen und wieder andere die das Füttern von Tieren verbieten oder gleich den Zutritt untersagen. Man soll auch nicht die Wege verlassen und ich frage mich, weshalb eigentlich nicht, alles wächst eh wild und die Besucher kommen ja nicht gerade in Scharen.
Auf der Wegesstrecke ist weder etwas zu Trinken zu bekommen und zu Essen erst Recht nichts, das erklärt wahrscheinlich auch den Umstand, das es keine Toiletten gibt.
Gut, ich wandere weiter meines Weges und plötzlich tauchen auch Bänke am Wegesrand auf, manchmal sogar alle par Meter, unterstützt werden die Holzbänke von vielen älteren Steinbänken die jedoch keine Rückenlehne haben. Man hat halt nicht zu viel bei der Aufstellung nachgedacht.
Gelegentlich lichtet sich der Wald ein wenig und man hat einen Blick auf das Wasser, wenn man schon keins kaufen kann so doch wenigstens mal anschauen. Im Grunde genommen sind die meisten Wege schattig nur in der Mitte der Insel befinden sich einige sonnige Sandwege.
Die Inselgebäude werden zum Teil bewohnt und Stallungen bewirtschaftet sowie Acker bestellt. Da befinden sich dann Schilder mit Zutritt Verboten Privat! Alle Gebäude befinden sich in einem desolaten Zustand.
So langsam möchte ich zurück in Richtung Fähre und versuche es auf gut Glück. Wird aber nichts da die Beschilderungen für diesen Zweck wohl nicht für notwendig erachtet wurden. Ich beginne ganz und gar ungewollt darüber nachzudenken was eigentlich passiert wenn man hier umfällt und ob und wann man wohl gefunden wird.
Nach ca. 20 Min. begegne ich den ersten Menschen aber auch die können mir nur vage sagen wo es zum Fährmann geht. Also weiter wandern und vor allen Dingen alles fotografieren um zu Hause im Internett zu erkunden, was ich da alles gesehen habe und um die Fotos betiteln zu können.
Nach und nach begegneten mir Inselbesucher in kürzeren Abständen die aber auch nicht wussten wo es lang geht, die erkundigten sich ausgerechnet bei mir über den Verbleib der Pfauen und wo sie entlang gehen sollen um etwas schönes zu entdecken. In einem kurzen Gespräch erörterten wir die Lage und gingen in entgegen gesetzten Richtungen weiter.
Irgendwann entdeckte ich das einzige Gebäude das ich kannte, das Schloss. Schneeweiß stand es vor mir und ließ sich von der Sonne bestrahlen. Nun wusste ich, dass die Anlegestelle in unmittelbarer Nähe sein musste. War auch so und da gabs doch tatsächlich auch das einzige WC und zuvor an einer Wegeskreuzung, auch das einzige, winzige, 15cm hohe Schildchen auf dem - zur Fähre stand - . Die brachte mich auch zeitnahe zum Festland.
Ist mit der S1 bis S Bhf. Wannsee zu erreichen, von dort 10 Min. mit dem Bus 218 bis Pfaueninsel.
Das kostet pro Pers. 4,10 Euro Fahrgeld und 2,00 Euro Fähre.
Auf der Insel kann man kein Geld ausgeben.
Stichworte insel, pfaueninsel, pfauen
Kommentare (0) Bedenklicher Inhalt?Kompliment Karde (10.08.2008) •••••
Mit der S-Bahn/Bus/Fähre fuhr ich bequem von Potsdam zur Pfaueninsel. Eine Inselskizze hatte ich in der Hand, und nun konnte mein Rundgang beginnen.
Ich schaute mir das Schloss von außen an, von nahem sieht es wie eine Theaterkulisse aus. Sogar ein Tor ist kunstvolle Attrappe. Aber von weitem sieht es wunderschön aus in seiner strahlend weißen Pracht.
Die alte Linde steht immer noch, der junge Baum wächst aus dem hohlen Stamm heraus, so etwas gefällt mir zu gut. Den uralten Eichenstamm mit der Holztür habe ich erst suchen müssen, ob hier früher Königskinder gespielt haben?
In der Nähe des Schlosses erhebt sich eine Statue. Sinngemäß entnommen aus Google: Es zeigt eine große Tragödin ihrer Zeit. 1852 trug Demoiselle Rachel vor dem gesamten Königshaus und dem russischen Zaren, der zu Besuch bei seinem Schwager weilte, Szenen aus Athalie vor. Der Hofstaat war extra zur Aufführung mit Gondeln aus dem Potsdamer Schlössern herüber gerudert worden. An jenem späten Abend hat die Rachel einen ihrer größten Triumphe gefeiert. Ihr zu Ehren erhebt sich jetzt, auf schlankem Postament, eine Statuette der Künstlerin, einfach die Inschrift tragend: Mlle. Rachel, den 15. Juli 1852. Einzelheiten zu dem denkwürdigen Abend unter http://www.textlog.de/41280.html
Der äußere Inselrundweg wird neu erstellt, das heißt, er ist nicht überall begehbar. Ich wollte doch so gerne zum Beelitzer Jagdschirm. Auch Borkenhaus genannt, weil es ganz mit Baumrinde verkleidet ist. Bin bis zur Robinienbrücke neben dem gesperrtem Weg geschlichen. Oh ha, die Brücke ist auch gesperrt! Lohnte sich nicht, trotzdem drüber zu gehen, das Borkenhaus ist mit Planen verhangen. Dieses Jahr ist nicht unbedingt mein Glücksjahr in punkto Fotomotive.
Auf der ganzen Insel waren die durchdringenden Rufe der Pfauen zu hören. Einige Male habe ich sie sehen können. Auf dem Brunnenrand der Fontaine konnte ich einen Pfau aus der Nähe fotografieren. Die Fontaine führt wohl auch seit längerer Zeit kein Wasser mehr?! Vor drei Jahren war der Brunnen noch in Betrieb.
Vom Ufer aus kann ich über den Wannsee zum Teufelsberg sehen. Meine kleine Kamera hat sich tapfer durch die Weiten der Landschaft gekämpft. Mit etwas „gutem Willen“ ist der weiße Turm zu erkennen.
Die Insel ist größer als es den Anschein hat. Der landwirtschaftliche Betrieb, der von der Meierei aus unterhalten wird, bewirtschaftet Weideland und unterhält Pferde.
Am Waldrand, über die Wiese hinweg zu sehen, steht der Luisentempel. Er wurde vom trauernden Witwer, König Friedrich Wilhelm III. nach dem Tod seiner Luise errichtet. Der Kunckelstein erinnert an den Alchemisten Johann Kunckel, der für seinen König Gold herstellen sollte.
Auf der Pfaueninsel sind die Häuser (außer dem Schloss) alle bewohnt. Das Kavalliershaus, Kastellanhaus, Maschinenhaus. Es ist bemerkenswert, denn in so alten Gebäuden zu wohnen ist ja nicht nur schön.
Meine Lieblingsmotive sind auf der Pfaueninsel die alten Bäume. Sie dürfen hier im Stehen sterben, niemand holzt sie ab. Ein Stamm ist so zerfallen, dass er fast zu Humus geworden ist. Der Kreislauf des Lebens.
Stichworte berlin, spaziergang, besichtigung, potsdam, pfaueninsel
Kommentare (2) Bedenklicher Inhalt?Kompliment Marmelade (13.05.2008) •••••
Wahrlich eine idyllische Insel, romantisch und wunderschön. Überall Pfauen - nicht im Gehege, frei! Man mag es kaum glauben: Eine paradiesische Ausflugsinsel und wirtschaftlich total unausgebeutet - keine Gastronomie! Es ist fast eine skurrile Erfahrung im “hier und jetzt”. Die Überfahrt mit der Fähre kostet 2 Euro (erm. 1 Euro). Wir kommen unbedingt wieder, wenn die Rosen blühen!
Stichworte ausflug, wannsee, rosen, pfauen
Kommentare (0) Bedenklicher Inhalt?Kompliment Sonnenflaum (03.05.2008) •••••
Die Pfaueninsel ist immer noch ein Geheimtip unter den Berliner Ausflugszielen und nie überlaufen. Ihr Besuch läßt sich wunderbar mit einer Schiffsfahrt von Wannsee nach Potsdam verbinden.
Auf der Pfaueninsel herrscht eine besondere Stimmung, es ist ein verwunschener Ort und übrigens auch Schauplatz einiger Edgar-Wallace-Filme wie “Die Tür mit den 7 Schlössern”; und auch der “Hund von Blackwood Castle” trieb hier sein Unwesen….
Von den verschlungenen Waldwegen hat man einen traumhaften Blick auf die Havel und auf Sacrow. Da müßte man ein Häuschen sein Eigen nennen können…..
Karl Friedrich Schinkel hinterließ auch hier seine Spuren und errichtete mehrere Gebäude wie z.B. das idyllisch gelegene Schloß.
Die Pfaueninsel ist ein Ort von ganz eigenem Zauber, an dem man die Seele baumeln lassen kann.
TIP: Unbedingt Getränke mitnehmen, da es auf der Insel keinen Shop o.ä. gibt! Wir wußten dies vorher nicht und erreichten das gegenüber auf dem Festland liegende “Wirtshaus zur Pfaueninsel” (gutes Essen!) nur knapp vorm Verdursten…..
Stichworte romantisch, berlin, havel, wannsee, schinkel, verwunschen
Kommentare (0) Bedenklicher Inhalt?Kompliment akirajansen (26.02.2008) •••••
Stichworte genießen, abschalten, erholen, wannsee
Kommentare (0) Bedenklicher Inhalt?Kompliment evarose (03.12.2007) •••••
Stichworte zeit, die, hier, stehen, zu, schein, sein., geblieben
Kommentare (0) Bedenklicher Inhalt?Kompliment Wolfram (01.12.2007) •••••
Stichworte architektur, berlin, havel, wannsee, zehlendorf, potsdam, fähre, schinkel, gartenbau, prinzessinnen, grabsteine, preußen, hohenzollern, poesie, persius, goebbels, pfauen
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