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Petrowski-Stadion
Sankt Petersburg
- Adresse:
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Nekrassowa 3/5, Sankt-Petersburg
- Kontakt:
- Geöffnet:
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Zu jedem Heispiel von Zenit St. Petersburg
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1 Beitrag zum Platz "Petrowski-Stadion" auf Deutsch
86 Beiträge
Wer sich schon immer mal gefragt hat, warum die russische Fußball-Liga im Frühling anfängt und ihren Meister Anfang Winter kührt (im Gegensatz zu den anderen Ligen in Westeuropa) der sollte sich mal ein Spiel im Dezember (wenn Zenit zum Beispiel noch international vertreten ist) in Sankt Petersburg ansehen. Da ist es nämlich vor allem eins, nämlich kalt.
Das Stadion selbst hat seine besten Zeiten wohl bereits hinter sich, bis auf die 3 nagelneuen Video-Leinwänden und die in Containern untergebrachten VIP-Boxen hat sich seit den 80ern wohl nicht mehr all zu viel getan. Überdacht ist kein einziger Block und die Tribünen und Sitze (wenn überhaupt noch vorhanden - sitzen will bei der Kälte aber eh niemand) sind mehr als marode. Das Stadion liegt auf einer Insel in einem Nebenarm der Newa und man ist somit völlig den Witterungsbedingungen ausgesetzt.
Dies alleine würde aber bei weitem nicht für eine 2-Sterne-Bewertung ausreichen, eigentlich ist sowas ja genau der Grund, warum man wegen 90 Minuten Fußball nach Sankt Petersburg fliegt. Ausschlaggebend ist schlicht und ergreifend das nicht vorhandene Sicherheitsempfinden, welches man bei einem Besuch hat. Das Stadion verfügt über keinerlei Fantrennung von Heim- und Auswärtsfans, d.h. jeder gelangt über den gleichen Eingang hinein. Am Gästeblock (den es so nicht gibt, weil er lediglich durch einen sehr provisorischen Maschendrahtzaun auf der einen und einer Polizei-Kette auf der anderen Seite von den Heimfans abgetrennt ist - Stichwort "Nürnberg rechts") läuft vor dem Spiel auch unter anderem der harte Kern der Zenit-Fans vorbei. Auch während dem Spiel wartet man eigentlich nur darauf, dass irgendwelche Gegenstände in den Block geworfen werden. Da helfen dann auch die Polizisten (die eher aussehen wie Soldaten, vielleicht waren es auch welche) die locker mit ihren Schlagstöcken schwingend am Rand und vor einem stehen nichts.
Nach dem Spiel wäre es wohl unumgänglich zur Konfrontation mit den heimischen Fans gekommen, wenn die nicht 2 Wochen vorher ihre Meisterschaft gewonnen und diese nach dem Spiel ausgiebig gefeiert hätten.
Als Gästefan muss ich nicht unbedingt nochmal nach Russland zu einem Fußballspiel fahren (weil ich mir nicht vorstellen kann, dass es in Moskau anders zugeht).
Deutsch

Kommentieren 1 Kommentar zu diesem Beitrag
mit Moskau.
und anderen stadien dort.
rund um das runde ist man nämlich noch lange nicht auf den 'höhen' der westlichen 'zivilisation' angekommen, in den ländern der ehemaligen UdSSR.
zumal fußball dort bei weitem nicht DIE euphorie hervorbringt wie in europa.
und auch nicht die werbeeinnahmen ...