Hotel Friedrich Franz Palais, Bad Doberan
- Kategorie:
- Hotel und Übernachtung Bad Doberan
- Adresse:
-
August-Bebel-Str. 2, 18209 Bad Doberan
03820363036
- Mehr Details:
-
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Alexandrinenplatz 8, www.prinzen-palais.de, 18209 Bad Doberan
Herzlich willkommen in der ehemligen Sommerresidenz der Mecklenburger Prinzen und Herzöge!
4 Beiträge zu Hotel Friedrich Franz Palais auf Deutsch
Mit dem iPhone geschriebener Beitrag Hol Dir die App
Wir waren vom 17.12.11 – 20.12.11 im Hotel.
Zum Zimmer (203) : das Zimmer war zum Innenhof und dadurch sehr sehr ruhig!
Im Hotel bzw im Zimmer hat man kostenlos W-Lan. Die Betten sind sehr gemütlich. Einziger Nachteil waren die Bäder, die etwas heruntergekommen sind aber in diesem Winter erneuert werden.
Zum Personal: Wir waren schon in vielen Hotels und deshalb kann ich sagen, dass das Personal seeehr freundlich war und zudem sehr aufmerksam.
Das Essen: Das Frühstücksbüffet war sehr gut und alles frisch. Für jeden was dabei.
Wir hatten zum Abendessen jeweils 3-Gänge Menüs. Die Qualität und der Geschmack waren ebenfalls
sehr gut.
Alles im Ganzen war das ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Zudem vom Standort sehr gut gelegen.
Schnell ist man in Kühlungsborn oder in Warnemünde.
Wie man unter
http://www.friedrich-franz-palais.de/
sehen kann, hat das Hotel seit ende 2010 einen einen Betreiber. Wir waren vor kurzem da. Ein altes hoch herrschaftliches Hotel – etwas in die Jahre gekommen – das hat Charme. Angenehm große Zimmer, kein durchgängiger/einheiltlicher Standard. Personal teils sehr freundlich. Teils nicht so freundlich. Frühstück war gut und reichhaltig.
Hotel aus unserer Sicht empfehlenswert.
Abendessen / Restaurant leider nicht so empfehlenswert. Ziemlich sonderbare Kreation aus Matjes und allem möglichem. Wir waren die einzigen Gäste gegen 21:00.
Ich kann mich meinem Vorschreiber so gar nicht anschließen, bin erschrocken bei ihm zu lesen, dass dies das erste Hotel am Platze ist, und hätte mir auch beinahe den Koch kommen lassen, aber aus dem genau gegenteiligen Grund.
Durch glückliche Umstände haben wir zwei Übernachtungen mit Abendessen in Form eines "Relax & Gourmet"-Gutscheins gewonnen.
Schon der erste Eindruck war nicht der beste, denn vom Palais bzw. seiner Fassade blätterte ganz schöndie Farbe ab. Dieser erste Eindruck wurde aber vom sehr freundlichen Personal an der Rezeption schnell weider gutgemacht.
Wer dieses Hotel bucht, muss wissen, dass es unmittelbar an einer vielbefahrenen Kopfsteinpflasterstraße liegt, wodurch vorbeifahrende Autos gleich dreifach laut wirken. Es gibt aber auch Zimmer zum sehr ruhigen Hof. Den Wunsch nach einem ruhigen Zimmer sollte man unbedingt bei der Buchung angeben. Wir wussten es leider nicht, hatten aber keine Chance mehr ein anderes Zimmer zu bekommen.
Das Zimmer war absolut ok, bis auf die ekligen schwarzen Stockflecken in der Dusche. Da muss dringend etwas passieren.
Das Frühstück war ebenfalls ok. Ein anständiges Buffet, dass allerdings schon gut geleert war. Wir mussten das Personal bitten, die Butter aufzufüllen, die Milch, die Brötchen, die Eierlöffel ... alles kam dann schnell, aber wie gesagt, erst nach Aufforderung.
Eine absolute Katastrophe waren die beiden Abendessen im Restaurant des Hotels. Der Eindruck der stilvollen Einrichtung, konnte von der Küche nicht gehalten werden.
Ich hatte als Vorspeise Aalrauch-Matjes, die hätten nach Hausfrauen-Art serviert sein sollen. Es waren dann vier aufgerollte und mit einer einer undefinierbaren Tubenpaste gefüllte Matjeshälften, die um ein paar trockene Salatblätter mit Zwiebelringen drauf herumdrapiert waren. Nach Apfelstücken und der typischen Sauce nach Hausfrauen-Art suchte man vergeblich.
Meine Frau hatte vorweg einen Salat, der mit viel zu wenig Dressing angemacht war. Anschließend hatte ich ein Gericht, dass sich "Apfelschwein" oder so ähnlich nannte. Dies war aufgewärmter(!) Schweinebraten unter einem fetten Matsch aus gedünsteten Äpfel und Zwiebeln, weder gewürzt noch abgeschmeckt. Ein Schweinebraten kann ja sehr lecker sein, wenn er frisch aufgeschnitten und saftig ist. Ist der Schweinbraten aber nicht mehr frisch und wärmt man dann die einzelnen Scheiben im Backofen auf (worauf die Bräunung an den Seiten schließen ließ), kann Schweinebraten ein furchtbar trockene Angelegenheit sein.
Einzig gut war die knackig frische mediterrane Gemüsepfanne aus Zucchini, Auberginen und Paprika, die zwar überhaupt nicht zu diese angeblichen lokalen Spezialität passte, dafür aber als einziges wirklich lecker war.
Meine Frau hatte Schweinmedaillons unter einer völlig lieblosen und offensichtlich ebenfalls nicht abgeschmeckten Parmesankruste. Lieblos, dröge, trocken. Auch hier war die Rettung die mediterrane Gemüsepfanne, die wohl der Standard des Hauses ist, aber zu diesem Gericht wenigstens passte.
Da ich in der Nacht furchtbare Magenprobleme hatten, haben wir am nächsten Tag lange überlegt, ob wir den 40€-Gutschein für den zweiten Abend einfach verfallen lassen.
An diesem zweiten Abend gab es Menue, 3 Gänge. Die Vorspeise, gekörnter Kräuterfrischkäse auf Salat war lecker, das sehr trockene Thunfischsteak als Hauptgang ging noch gerade so, und das Dessert war dann die größte Unverschämtheit, die mir je in einem Restaurant vorgesetzt wurde.
Fast eine Stunde mussten wir aufs Dessert warten. Es gab Marillenknödel auf einer Schokoladen-Pfirsich-Sauce, zumindest hieß es so auf der Karte. Beiden, die Knödel und die Sauce waren absolut ungenießbar. Für die Sauce hatte man wohl Dosenpfirsiche mit Kakaopulver in einer Mixer gekippt. Und die völlig drögen, trockenen, pappigen Knödel mit ein paar trockenen Aprikosenstücken im Inneren schmeckten einfach nur nach Pappmasché. Pfui Teufel!
Hauptkunden scheinen übrigens Busgruppen und Leserreisen-Kunden zu sein, Schnäppchenjäger für dei diese Küche villeicht ok sein mag. Alle anderen sollten vielleicht lieber das zweite Haus am Platze wählen.
Cabernet24 Zwischen unseren Besuchen lagen mehr als 6 Monate. Vielleicht hat ein Personalwehsel stattgefunden oder die Strategie des Hauses wurde neu ausgerichtet, auf ein preisbewussteres (Busgruppen-)Klientel.
5 Juli 2010
Kurzfristig zum Essen im Palais angemeldet - trotzdem, es hat funktioniert.
Als wahrscheinlich Erstes Haus am Platz geht dem Palais natürlich ein gewisser Ruf voraus.
Hier jetzt viele Worte zu machen scheint mir wenig sinnvoll, man muß es erleben. Vieles kann man im Internet nachlesen - und auch was dort geschrieben steht ist nicht übertrieben.
Nach dem Essen habe ich den Koch kommen lassen.
Wahrscheinlich nicht gewöhnt an eine solche Aktion stand er mir mißtrauisch und unsicher gegenüber, entspannte sich aber als ich mich bei ihm persönlich für seine Arbeit und die Qualität des Essens bedankte. Er hatte es verdient.






