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Kompliment prosecco1955 (08.09.2008) •••••

Eine der schönsten Kirchen in Deutschland: klein und fein, war sie als Grabstätte für Prinzessin Elisabeth, einer Zarentochter gedacht, die mit 17 Jahren im Kindbett starb. Und ihr Ehemann und gleichzeitig hessischer Fürst war so verliebt und traurig über ihren Tod, dass er einen deutschen Architekten nach Russland schickte und ihn bat, so eine entsprechende Kirche für seine verstorbene Frau zu bauen. Direkt hinter der Kirche befindet sich ein russischer Friedhof, früher für die russische Gemeinde, die nach der Oktoberrevolution in der Kurstadt verblieben war oder hierher vor dem kommunistischen Pöbel floh. Die Namen auf den Grabsteinen lesen sich wie das Who-is-Who der russischen High-Society. Auch heute gibt es eine große russische Gemeinde in Wiesbaden. Früher waren es die Intellektuellen, die vor dem mordenden Mob geflohen waren und in Wiesbaden lebten. Heute sind es die pöbelnden neureichen Russen, die laut-lärmend in den Kneipen die Petrol-Dollars rauschmeißen…:-)

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Qype Advanced Insider 594
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renio

Kompliment renio (05.07.2008) •••••

Es ist ja schon fast alles über “unser” Wahrzeichen geschrieben worden, aber für einen echten Wiesbandener ist und bleibt es eben auch das romantischste Fleckchen - eine Pilgerfahrt hierher ist für Frischverliebte fast unerläßlich.
Die Kapelle ist ja auch das Zeichen der großen Liebe des Herzogs zu seiner russischen Prinzessin; dieses Grabmal wurde übrigens inspiriert durch eine seiner Reisen nach Indien, zum … ja, tatsächlich, das .. oje, jetzt weiß ich nicht, wie es geschrieben wird….

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Qype Advanced Insider 1733
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satorius

Kompliment satorius (05.07.2008) •••••

“Wo finde ich die russisch-orthodoxe Kirche?” - fragen Sie dies einen Wiebadener, die Antwort ist zumeist ein Achselzucken. Wenn’s gut geht kommt die Gegenfrage “Meine Sie edwa die grieschische Gabelle?” Dann antworten Sie sofort mit JA und Sie bekommen sofort die tiefschöpfende Wegbeschreibung “da müssense uffen Nerobersch”. Alles klar? Also ab ins Nerotal, mit der Nerobergbahn rauf auf den Hügel und nach kurzem Fusmarsch stehen Sie vor der Griechischen Kapelle, die eigentlich eine russisch-ortodoxe ist. So oder so - sie ist absolut sehenswert.

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Qype Insider 806
Benutzerfoto: freeway24

freeway24

Kompliment freeway24 (28.03.2008) ••••

Das Auge im inneren der Hauptkupel der Kirche ist faszinierend. Aber auch das Abbild der Herzogin auf dem Sarg zieht einen in den Bann. Ein Ort der Stille und gleichzeitiger Faszination.

Der Herzog der die Kirche erbauen lies lebte damals im Schloss in Wiesbaden-Biebrich

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Qype Advanced Insider 11K
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mwest

Kompliment mwest (14.12.2007) •••••

...da kann ich ja kaum noch etwas qualifiziertes hinzufügen...
Außer dass es hier einen großen Parkplatz gibt, von dem man auch einen schönen Blick auf die Stadt hat. Und man kann hier parken, falls man "oben" mal wieder keine Plätze findet :-) Nur bisschen holprig und voller Schlaglöcher ist der Platz - oder wurde das dieses Jahr behoben?

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Qype Advanced Insider 26K
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Kompliment gourmet (03.12.2007) •••••

Die russisch-orthodoxe Kirche auf dem Neroberg in Wiesbaden ist eine Grabkirche. Sie wurde vor ca. 150 Jahren für die Herzogin Elisabeth Michailowna und ihre neugeborene Tochter errichtet, die beide bei der Geburt des Kindes starben.
Man kann die relativ kleine Kirche besichtigen. Gleich hinter der schweren Eingangstür wird man von einem ganz in schwarz gekleideten Herrn mit einem riesigen Rauschebart begrüßt. Allerdings verlangt er pro Person 1,00 € Eintritt. Aber das lohnt sich. Eine außerordentlich prachtvolle Kirche, wo jeder Zentimeter Wand oder Kuppel mit edlem Marmor verkleidet ist. Das muss man einfach mal gesehen haben. Seitlich ist die Figur der Elisabeth auf einem Schrein dargestellt. Genutzt wird die Kirche auch noch von der russisch orthodoxen Gemeinde für Gottesdienste. Aber Bänke sieht man hier nicht. Nur am Rande einige Stühle.
Fünf Zwiebel-Türme schmücken diese Kirche, die gerade eine neue Vergoldung erhalten. Deshalb ist die Kirche zur Zeit auch vollständig eingerüstet. Nach Auskunft des russischen Geistlichen, sind die Arbeiten aber zu 80% fertig, so dass das Gerüst bald verschwinden wird.

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