In dieses Restaurant sind wir gezielt wegen guter Bewertungen auf einigen Portalen, rein zufällig hätte ich dort sicher nicht den Weg hin gewählt. Das Europacenter ist (bis auf das von mir sehr geliebte Daitokai) nicht gerade ein Ort für Berliner, sondern eher ein Touristenmagnet. Dort vermutet man dann – besonders bei asiatischer Küche – eher auch nur unteren Durchschnitt. Auch der nicht besonders attraktive Eingangsbereich und die eher durchschnittliche Einrichtung hat uns also nicht abgeschreckt, hier ein Essen zu versuchen. Und – kurz gesagt – wir wurden nicht enttäuscht. Die Karte bietet für alle Kategorien von Gästen etwas (so zum Beispiel die Pommes frites am Nachbartisch für die englischen Gäste….) und also auch für uns als Asia-Küche-Fans. Sehr lecker waren die gewählten Vorspeisen – ein knuspriger Sesam-Pfannkuchen mit Fleisch gefüllt, die obligatorischen Jiaozi (gebraten oder gedämpft), scharfes eingelegtes Gemüse und Rindfleisch in Chilisauce (es gibt auch Pansen, Schweineohren etc für richtige Fans). Die Hauptspeisen: Rindfleisch in Chilliöl, krosse Ente als Kinderportion und Pak Choi mit einer säuerlichen Sosse mit Pilzen waren ebenfalls richtig gut. Der Kellner, ein junger Mann mit sehr gutem Deutsch war nett und schnell. Also hat sich der Versuch gelohnt und wir werden sicher einmal wiederkommen. Zum Lieblingsrestaurant reicht es aber dann doch nicht, vielleicht ist hier die zweite Niederlassung in Mitte räumlich attraktiver.
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