Ich sollte mir auch ne Jahreskarte holen, die gilt dann auch mit für den Britzer Garten und den Südpark in Schöneberg. Stimme hier voll zu, siehe meine Fotos da oben. :)
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Erholungspark Marzahn mit den "Gärten der Welt"
Hellersdorf, Berlin
135 Beiträge
Bewertungen im Detail
- Adresse:
-
Eisenacher Straße 99, 12685 Berlin
- Kontakt:
-
030 700906699
- Geöffnet:
-
täglich ab 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr (November bis Februar)
bis 18.00 Uhr (März und Oktober)
bis 20.00 Uhr (April bis September)
| Nutzer-Infos |
|
Knaackstr. 97, Kulturbrauerei, 10435 Berlin
Kundenzitat: In Sachen Berlin auf 2 Rädern, in Sachen Kompetenz, in Sachen Freundlichkeit, in Sachen gut ausgebildete und zuvorkommende Guides und vor allem in Sachen zuverlässiger Partner: volle Punktezahl von InBerlinReisen !!!
124 Beiträge zum Platz "Erholungspark Marzahn mit den "Gärten der Welt"" auf Deutsch
10 Beiträge
Früher gab es sogar Tiere, die man füttern konnte und der Eintritt war 1 DM.
Heute gibt es ja nun die "Gärten der Welt" und der Eintritt ist 4€. Hat sich also viel geändert.
Ansich finde ich die verschiedenen Gärten unspektakulär. Da muss man schon ein großer Freund von Pflanzen und diversen Bauten sein. Ist zwar alles schön anzuschauen, aber man ist auch schnell durch einen solchen Park gelaufen.
Die großflächigen Wiesen sind ja früher auch schon gewesen und da kann man sich schön mit einer Decke hinlegen oder den Stühlen, die überall rumstehen.
Mein Highlight ist noch der Irrgarten, wo man wirklich etwas Zeit braucht, eh man durch ist. Das is schon was besonderes.
Was ich absolut negativ finde, was aber früher besser war: der Imbiss "aux fleurs" , der in der Nähe des Haupteinganges ist. Habe dort früher oft Pommes gekauft oder ein Eis. Diesmal habe ich eine Currywurst mit Pommes bestellt und einen Milchkaffee. Der erste große Kritikpunkt: der Kellner oder eher die Schüleraushilfe (die meisten der Leute dort waren Schüler, was ansich nicht schlimm ist, aber anscheinend fehlt Fachwissen, wie man in dem Bereich arbeitet) brachte mir den Milchkaffee und fasste beim Abestellen mit seinem Daumen an den Tassenrand. Der zweite Kritikpunkt: das Besteck war dreckig/schmierig gewesen, worafhin ich nach neuem gefragt habe. Was mir dann direkt auffiel: kein Zucker weit und breit. Auf dem Tisch stand nichts. Nur vorne am Imbiss stand Zucker, dann hätte ich mit dem Kaffee noch mal rüberlaufen müssen. Das ist keine schöne Lösung meiner Meinung nach.
Die Preise fand ich auch sehr happig. Für die zwei Sachen hab ich 8,90€ bezahlt.
Im Vergleich zu früher hat der Imbiss zumindestens abgebaut. Teilweise hat das Personal keine Ahnung vom Kellnern und arbeitet nicht hygienisch. Preis-Leistungs-Verhältnis war nicht so berauschend.
Aber der Rest des Parks is schon einen Besuch wert.
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Preise sind sehr vernünftig, wir haben Jahreskarten.
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whitewedding, 26 Februar 2013:
Dieser Park ist das Highlight im östlichen Berlin und dort gibt es neben schönen sauberen Wiesen und Wasser die Gärten der Welt, die da sind der orientalische Garten mit Orient-Kacheln, der Italienische Renaissance-Garten mit Figuren, der Labyrinth-Irrgarten, der schon über Berlin hinaus berühmte Chinesische Garten, der Koreanische Garten und der Japanische Garten. Und der Balinesische Garten (Tropenhaus). Ab 2010 gibt es auch einen christlich-jüdischen Garten. Dazu kommt der Märchen- und Rhododendronwald und der Staudengarten. Im April ist dort die Japanische Kirschblüte sehr sehenswert – so um den 20. April herum, je nach Wetter – sonst noch Forsythienblüte (gelb) und ab mitte Mai gibt es Rhododendron und Azaleenblüte. Zuvor Anfang Mai blühen die Tulpen. Im Sommer gibt es dann zum Teil Rosen und man kann sich im Park bei Sonne gut sonnen. Erreichbar mit Bus 195 ab S-Bahn Marzahn (Eastgate) oder U-Bahn Hellersdorf (U5). Neben dem Park lädt das LSG Wuhletal zum Radfahren ein.
Soweit mein Text von damals, den ich als tegeler3 schrieb hier. Nun war ich erneut dort und auch im Winter ist es zauberhaft, auch wenn die meisten Gärten geschlossen sind. Aber der chinesische Garten hat offen, Vorsicht vor Glatteis bei Schnee!!! Im Schnee bei Sonne ist man da fast allein und es ist dennoch schön dort!!! Siehe meine Fotostrecke oben vom Januar 2013.
Euer whitewedding. Stand Februar 2013.
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72 Beiträge
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Berlinesser, 6 Februar 2013:
Heute waren gegen 15:00 Uhr keine Autos auf dem Parkplatz des Parks….im Winter gibt es hier wohl wenig Besucher
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Soeinding, 6 Februar 2013:
Im Herbst kann man in der Woche auch sehr gut parken. Im Frühjahr ist es sicher voller;)
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Zum Teil wenig Bepflanzung.
Die eigentlichen "Gärten der Welt" waren leider unspektakulär.
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Unser großer Gartentag begann gleich mit einem weniger schönen Erlebnis, denn wir bezahlten Parkgebühren, bekamen keinen Parkschein heraus - Geld aber weg - ,um dann gesagt zu bekommen, dass wir das gar nicht gemusst hätten, weil ja die Schranke offen war. Ja, wir haben wohl nicht Hauptstadtniveau oder Insiderwissen, kamen nur aus dem Brandenburger Süden.
Nachdem wir das Gelände betreten hatten, waren wir erstmal enttäuscht - na, so weltbewegend war das ja nun nicht. Wir spazierten noch eine ganze Weile lustlos umher, dachten, dass wir nun wüssten, weshalb der Eintrittspreis so niedrig war, aber dann...., der Chinesische Garten ein Traum, wir wären am liebsten nicht weitergegangen. Da die Sonne so herrlich schien, entschlossen wir uns zu verweilen und einen schönen Eisbecher zu essen, aber nix da, kein Eis, also weiter. Wir wurden nicht enttäuscht, es war einfach wunderschön. Das gesamte Gelände war toll sauber ( eigentlich schon ungewöhnlich für deutsche Gefielde, wo sonst überall Abfall rumliegt), gepflegt, weitläufig und sehr schön angelegt.
Zu bemängeln wäre allerdings die Gastronomie, aber wir hatten ja wohlweißlich unser Bemmenpaket mit.
Alles in allem war es ein herrlicher Tag, und wir kommen ganz bestimmt zu einer interessanteren Jahreszeit - was die Blumen betrifft - wieder.
Schade, dass wir nicht in der Nähe wohnen, dort könnte man seine Freizeit verbringen.
Christina
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Ideal für Familien , welche mit Picknickkorb sich hier einen vergnüglichen Tag verleben können.
Dafür sprechen die vielen Kinderspielplätze und weit gestreuten Ansehnlichkeiten bei absolut bezahlbarem Eintrittspreis.Die Gastronomie ist m.E. als ambivalent zu bezeichnen. Wenn wir mal vom Eis- und Bratwurststand ab- und den Frittenstand übersehen , finden wir noch den chinesischen Teil mit seinen Teespezialitäten sowie das m.E. überteuerte "Cafe aux jardins" . Für ein Tortenscheibchen nicht unter 3,80 € das ist selbst bei freundlichster Bedienung doch recht happig !
Aber wie gesagt , der Picknickkorb sollte nicht fehlen, zumal ernährungsbewußte Mitbürger hier wohl außer grünem Tee nichts finden werden.
In diesem Sinne ein empfehlenswertes Ausflugsziel für die ganze Familie.
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Die sehr gepflegte Parkanlage ist in verschiedene länderspezifischen Themenbereiche aufgeteilt. Es gibt u.a.ein balinesisches Tropenhaus, den größten chinesischen Garten Europas mit Teehaus (Gastronomiebereich), dann den orientalischen Garten, ein sehr schöner italienischer Renaissancegarten usw. Auch einen Irrgarten gibt es. Ein sehr schönes Erlebnis zum kleinen Preis (z. Zt. 3 Euro). 3 Stunden braucht man, um alles zu sehen, man kann sich natürlich auch länger aufhalten. Es gibt jede Menge Bänke, Rastplätze und Liegestühle.
Den Haupteingang des Parks erreicht man mit dem Bus 195 vom S-Bahnhof Marzahn aus. Von der Berliner Stadtbahn (Bahnhof Zoo, Hauptbahnhof, Friedrichstr., Ostbahnhof etc.) die S7 → Ahrensfelde nehmen. Gar keine Frage 5 Sterne!!!!
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HUNGRIG IM PARK
“Am kommenden Sonnabend heirate ich in den Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn um 11.00 Uhr!” eröffnete mir Horsti Schultze am Montag."Wenn du als Hochzeitsgeschenk einen Zwanzig Liter Fruchtensafter mitbringst, bist Du eingeladen!
Nun hatte ich zwei Probleme. Wo ist der Erholungspark Marzahn und wo bekomme ich einen Zwanzig Liter Fruchtentsafter her!
Das erste Problem löste ich per Qype. Das mit dem Fruchtentsafter dauerte bis Freitag,den erwischte ich Ecke Savignyplatz/Kantstraße. Edelstahl, hochglanzpoliert, 10 Kilo.
Pünktlich eine viertel Stunde vor dem Hochzeitstermin rollte ich zum Parkplatz vor den Gärten der Welt. Überall auf dem Parkplatz stiegen feingewandete Menschen mit großen Blumenbukets, Geschenktüten und -kartons aus den Autos. Nur, es gab keinen einzigen Parkplatz mehr. “Das muß ja eine Mammuthochzeit sein, die Horsti da zelebrieren lässt” dachte ich und erinnerte mich, das Horsti ja eine wohlhabende russische Freundin aus Petropawlowsk hat. Petropawlowsk liegt in Kamschatka und Russen in Kamschatka haben wohl eine weitläufige Verwandschaft in ganz Russland, in Europa und in Amerika.
Es dauerte 10 Minuten, bis ich einen Parkplatz mit Halteverbot in einer Nebenstraße gegenüber den Gärten der Welt gefunden hatte. Ich wuchtete den Fruchtentsafter auf den Rücken, klemmte den Blumenstrauß unter den Arm und eilte zum Eingang.
Schon nicht mehr verwunderlich war, dass noch mehr Hochzeitsgäste vor mir und hinter mir mit Schweißperlen auf der Stirne durch den Eingang eilten. Zum ersten mal in meinen Leben zahlte ich zu einem Hochzeitsritual Eintritt. Drei Euro. Auf die Frage, wo ist hier im Garten eine Hochzeit, bekam ich zur Antwort, es gäbe momentan sieben Hochzeiten. Meine Erwiederung, es wäre eine russische Hochzeit, weil der russische
Schwiegervater die Hochzeit ausrichtete, wurde erwiedert, es wären alle sieben Hochzeiten russische Hochzeiten.
Verzweifelt lief ich mit meinen hochglanzpolierten Fruchtentsafter in den Garten und sah als erstes am Balinesischen „Garten der drei Harmonien“ eine Braut im rosa Brautkleid umringt von vierzig Hochzeitsgästen, drei TV Kamerateams und 4 Fotografen. Der Bräutigam im strahlend blauem Anzug war nicht Horsti. Zweihundert Meter weiter fand ich den Koreanischen „Seouler Garten“. Zwischen großen braunen Töpfen, kommentiert mit einem Hinweis, das man die Deckel der Töpfe nicht öffnen sollte, stand ein Brautpaar und öffnete die Deckel und ließ sich dabei filmen und fotografieren. In den Töpfen waren Hochzeitsgeschenke. “Na fein dachte ich, mein Fruchtentsafter hätte da nicht rein gepaßt und es ist eh die falsche Hochzeit.”
Eine Parkwächterin, die bei den Göttern vor dem Seouler Garten stand und Hochzeitsgäste mit den Digitalkameras oder Handys der Hochzeitsgäste fotografierte, empfahl mir zum Japanischen Garten zu eilen, wo heute am Samstag, wie jeden Samstag auch geheiratet wurde.
Zwei Minuten später war ich dort. Am Japanischen „Garten des zusammenfließenden Wassers“ zeigt ein Gartenwächter mit einem abgewetzten Bambusstock am Eingang auf typische japanische Pflanzen, wie Fächerahorn, Japanischen Blumenhartriegel oder Japanische Lavendelheide. Es sollen aber nur die Steinplatten der Wege benutzt werden, neben dem Weg, die Kieselsteine wären Wasser. Momentan wäre aber kein Einlass, weil´eine geschlossene Gesellschaft, eine Hochzeitsgesellschaft, den Japanischen „Garten des zusammenfließenden Wassers“ für eine halbe Stunde Hochzeitszeremonie gemietet hätte.
“Ich gehöre dazu” sagte ich und wurde an zwei finster blickende Bodyguards verwiesen, die mich sofort mit einem Metallsuchgerät scannten und mir den Hinweis erteilten, meinen hochglanzpolierten Metalltopf am Eingang zu deponieren. Da mein Blumenstrauß mit Draht versteift war, mußte ich ihn auch dazu legen, der Gürtel piepte auch, ebenfalls mein Kleingeld und ein Schlüsselbund.
Mit rutschender Hose kletterte ich nun bergauf und bergab über die Steine, die Shunmyo Masuno, ein Gartendesigner und Professor der gleichzeitig Zen-Priester ist hier in Berlin anlegte. In den “Gärten der Welt” schuf er einen Garten mit Stilelementen der klassischen japanischen Gartenkunst, wie Steinsetzungen, einem Trockenwasserfall und einem Garten mit Pavillon.
Das Problem, dass Berlin manchmal kein Geld für künstliche Wasserfälle an Hanglagen, wie dem Kreuzberg hat, wurde hier meisterlich gelöst. Auf einen “Trockenwasserfall” muß man erst mal kommen.
Eilig und schon total verschwitzt näherte ich mich einem Pavillon,um den eine Horde mandeläugige Menschen im edelsten Brokat und Zwirn erwartungsvoll vor einem Schamanen mit Bimmeln am gelben Hut standen. Es waren keine Japaner, es waren keine Mongolen, es waren zumeißt schwarzhaarige russisch sprechende Kasachen. Nur die Braut hatte Kulleraugen, blonde Haare und kam, wie mir vermittelt wurde, aus Charlottenburg. Wieder die falsche Hochzeit!
Als ich am chinesischen Garten an kam, entdeckte ich endlich Horsti vor Konfuzius mit seiner Braut. Horsti war seit fünfzehn Minuten verheiratet und Natascha, Horstis Frau hatte ihren für einen Berliner unaussprechlichen Nachnamen Preobrazhenskij (von Preobrazhenie – Verklärung /Christi/) endgültig verloren.
Sie hieß jetzt Natascha Schultze. Die Zeremonie war vorbei und inzwischen warf in einem kleinen chinesischen Pavillon, eine andere Schar Hochzeitsgäste, einer anderen Braut Reis nach der Trauung in die Haare und in den Ausschnitt.
Der Chinesische Garten entstand als „Garten des wiedergewonnenen Mondes“ nach einem Plan des Pekinger Instituts für klassische Gartenarchitektur. Der gesamte Bau wurde von Facharbeitern aus Peking ausgeführt – mit Materialien aus China. In rund 100 Seecontainern wurden kostbare Hölzer, Steine, Felsen, Skulpturen und Möbel aus Peking nach Berlin gebracht. “So ist Berlin – über die politische Symbolik der Partnerschaft hinaus – Heimat geworden für ein fast originales Werk chinesischer Gartenkultur. 1997 haben im Erholungspark Marzahn die Bauarbeiten am größten Chinesischen Garten (circa 2,7 Hektar) Europas begonnen wurde am 15. Oktober 2000 eröffnet. Die Benennung „Garten des wiedergewonnenen Mondes“ steht für die Wiedervereinigung der ehemals geteilten Stadt Berlin.”
Horsti hatte wenig Zeit, das Hochzeitsgeschenk, meinen Fruchtentsafter in Empfang zu nehmen. Horsti war im Streß, weil Natascha bei der Unterschrift vor dem Standesbeamten aus Marzahn das “t” im Namen Schultze vergessen hatte. Nun war Natascha nicht mit Horst Schultze, sondern mit Horst Schulze verheiratet und das ist personenstansmäßig nicht nur in Berlin ein Problem, sondern auch in Petropawlowsk. Natascha war nicht verklärt, sie heulte und ich bekam Hunger.
In einem Zelt, in dem sechs Dutzend Hochzeitsgäste um Stehtische versammelt waren, gab es Bionade und Wodka oder Wodka mit Bionade oder Bionade mit Wodka. Zu Essen gäbe es erst was bei Udo Walz auf dem Hof, also im Hinterhof vom Kempinski um vierzehn Uhr.
In dem Chinesischen Tsingtao Pavillon gab es außer vertrockneten Frühlingsrollen, Süppchen und Keksen nichts
Gescheites zu beißen. Mit knurrendem Magen irrte ich nun durch den Erholungspark Marzahn,um etwas vernünftiges zum Essen zu finden. Die kleinen Stände im Park, an denen man eigentlich preiswert Getränke und Eis bekommt, überbieten sich in der Tristess und Nichtvorhandenheit von etwas vernünftig eßbaren.
“gastronomie-kaiser.de” ist der Betreiber fast aller Stände und man kann die Speisen unter gastronomischen Ulk verbuchen, da dicke Schwaden von altem Frittierfett abschreckend um die Buden ziehen.
Endlich am Orientalischen „Garten der vier Ströme” (JANAN AL ANHAR AL ARBÀA) angekommen, den im Frühjahr 2002 der Garten- und Landschaftsarchitekt Kamel Louafi und in 2004 der marokkanische Gartenhistoriker Mohammed El Fai’z als Gartenhofes (Riyâd) plante, dachte ich im Paradies angekommen zu sein. Denn, der “Orientalische Garten” steht für Gartentraditionen verschiedener Länder. Mit den Beschreibungen des Paradieses (altpersisches Wort für ‚Garten‘: “para-deiza”). Sicher gibt es im Paradies was zu essen?
Nix wars. Keine Taijine, kein Falafel nicht mal einen lumpigen Döner gibt es. Nur Zedernholzduft umfängt mich und eine Ahnung von Zitronensaft auf Hammelrücken, da dort echte Zitronen an echten Zitronenbäumen baumeln.
Die Chance, den wirklich schönen und unbedingt sehenswerten Garten mit kulinarischen Erlebnissen der Länder, die gartenbautechnisch vertreten werden zu ergänzen, hat man meisterlich verpasst. Das Gastronomiekonzept ist bei Bratwurst mit Pommes Frites stecken geblieben.
Wenn ich da wieder mal hungrig hingehe, und sei es zu einer Hochzeit, nehme ich nie wieder einen Fruchtentsafter mit, sondern einen gefüllten Picknickkorb mit orientalischen und asiatischen Speisen. Die bekommt man überall in Marzahn oder Hellersdorf. Kaum aber in den Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn!
© rhebs 2008
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Kommentieren 1 Kommentar zu diesem Beitrag
Vielleicht wäre es fairer, Du bewertest zum einen den Park und zum anderen den Imbiss extra?
Dessen Betreiber gehören nicht zum Park und durch Deine sicher berechtigte Kritik (mehr als die Hälfte Deines Beitrages) ziehst Du den Park in meinen Augen ungerechtfertigt runter.