Ähm…
es ist ein FREIBAD….dort schwimmt man……
von BLH
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Osdorf, Hamburg
Am Osdorfer Born, 22549 Hamburg
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Ich kann diese beschreibungen schlimmer zustände nicht bestätigen. Das bad ist sicher alt und man sieht ihm an, dass lange nichts in die äußeren anlagen investiert wurde. Es ist eine schlichte, aufs wesentliche reduzierte anlage. Meine erfahrung aus mehreren, wenn auch vereinzelten besuchen in den letzten jahren ist, dass man dort hervorragend schwimmen kann, und dass auch die sauberkeit nicht zu wünschen übrig lässt. Anders als in anderen bädern sind die bahnen lang (25 meter, wo hat man das sonst noch?). Die bademeister, die ich erlebt habe, waren zuvorkommend und haben akribisch blätter und gräser aus dem wasser gefischt.
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Es ist dreckig!!!! Auf der grünfläche in den umkleiden , in den becken und am rand! Die fasade sieht auch nicht gerade sauber und einladend aus!
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Ähm…
es ist ein FREIBAD….dort schwimmt man……
ja in dreckigen becken ;)
Absolut ekelhaftes Freibad und keinem zu empfehlen!
Gestern Abend waren mein Freund und ich noch schnell zum Abkühlen nach einer langen Autofahrt im Osdorfer Born, vor allem wegen der geringen Entfernung zu unserem Wohnort Klein Flottbek. Um 17:00h waren wir da, zwanzig Minuten später auch schon auf dem Heimweg, weil es nicht auszuhalten war.
Die Umkleiden sind praktisch nicht benutzbar, da sie komplett zugesifft sind. Ich hatte meinen Badeanzug zum Glück schon drunter, mein Freund allerdings musste nach dem Umziehen erstmal gründlich duschen.
Das Schwimmbecken (8 Bahnen, 50m lang; ein Teil ist für Nichtschwimmer abgetrennt, hier befindet sich auch die Rutsche) ist ebenfalls versifft bis zum geht nicht mehr, auf dem Boden hatte sich schon einiges angesammelt, auf der Wasseroberfläche ist alles voller Blätter und irgendwelcher Beeren, die gepflückt und ins Wasser geschmissen wurden.
Die zwei anwesenden Schwimmeister machen sich anscheinend lieber einen lauen Lenz, anstatt mal ein Auge auf die Badegäste zu werfen, die sich dementsprechend benehmen wie im Saustall.
Während wir versuchten, Bahnen zu schwimmen, sprangen drei etwa 10-jährige Jungs uns dreist fast auf den Kopf, obwohl aufgrund der niedrigen Besucherzahl absolut kein Platzmangel herrschte. Als wir um etwas Rücksicht baten, wurden wir auch noch ausgelacht und als „Schwuchteln“ beschimpft (da lacht doch das Herz eines jeden LGBTQ-Aktivisten!).
Da Sport somit nicht möglich war, versuchten wir es mit der Rutsche. Trotz Warnschildern spielen Familien seelenruhig im Auslaufbereich der Rutsche (auch hier wieder kein Platzmangel, warum geht man nicht einfach ans andere Ende des Nichtschwimmerbereichs?). Die Rutsche führt quer über die Umrandung des Beckens und einige Kinder sind anscheinend zu faul, einen Umweg zu gehen oder zu schwimmen bzw. verwechseln die Rutsche vermutlich mit einem Klettergerüst. Jedenfalls muss man beim Rutschen schon aufpassen, nicht auf ein kletterndes Kind zu prallen. Ein beliebtes Spiel scheint auch zu sein, Rutscher einfach anzutatschen. Ich hatte jedenfalls plötzlich eine wildfremde Hand erst im Schritt und dann an der Brust. Natürlich in geschah das alles blitzschnell; umdrehen und gucken, welches der Kinder es war, half dementsprechend auch nichts mehr.
Im Aulaufbereich spielte dann seelenruhig eine etwa 12-jährige, die auf mein „Vorsicht!“ auch eher gelassen, bzw. gar nicht, reagierte. Bei dem Versuch, ihr auszuweichen, knallte ich mit den Füßen zuerst auf den Boden und stauchte mir die Wirbelsäule derartig, dass ich nun erst einmal krank geschrieben bin. Die Mutter des Mädchens dankte mir dann auch noch durch Geschimpfe. Die Aufsichtspflicht setzt anscheinend auch dann erst ein, wenn den lieben Kleinen (fast) etwas passiert ist, schon klar.
Auch die anderen Erwachsenen bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm, ein Vater, der gerade mit Junior am Beckenrand saß, nutzte die Gelegenheit, erstmal das aufgeweichte Hühnerauge zu entfernen und die Hautfetzen unauffällig im Becken verschwinden zu lassen. Macht bei dem Siff ja nun auch nichts mehr.
Ich bin normalerweise nicht auf den Mund gefallen, aber bei dem dermaßen widerlichen Verhalten der Badegäste blieb mir doch glatt die Spucke weg. Bleibt zu hoffen, dass das eine Ausnahme war. Allerdings wollen mein Freund und ich es gar nicht erst drauf ankommen lassen und in den Osdorfer Born kriegen uns ganz bestimmt keine zehn Pferde mehr!
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Das tut mir überaus leid für euch! :-(
Aber ich persönlich würde nie ein Schwimmbad im Osdorfer Born besuchen.
Wir jetzt auch nicht mehr. ;)
Hätten wir uns mal vorher über die Zustände in Osdorf informiert, dann wäre uns das Ganze wohl erspart geblieben. Nun ja...
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