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Qype Advanced Insider 2155
Benutzerfoto: Freq

Freq

Kompliment Freq (23.07.2008) •••••

Alleine sein, das ist was man sich hier wünscht. Alleine sein und Besinnung finden. Man möchte die Bauwerke zu Fuß abmessen, sie umrunden, sich von allen Himmelsrichtungen nähern, den Stein berühren. Ach wenn doch die Anderen endlich weggingen und ließen den Ort mit einem sprechen. Völlig egal wie viele Meter, wie viele Tonnen oder ähnliches. Hier hat man herausragendes geschaffen das alle Sinne und die Fantasie beflügelt. Die Pyramiden trotzen der Stadt die sich zu Ihren Füßen in die Unendlichkeit ergießt, hinter Ihnen scheinbar endloses Nichts aus Sand und Wind. Und kurz danach beim Abstieg in die Stollen beklemmende Enge und luftleere Atmosphäre. Von Schwindel befallen tritt man wieder aus dieser Innenwelt nach draußen. Jetzt zu Fuß über dünenartige Sandhänge hinab zum Areal der Sphinx. Unterwegs wird mir Klar. Die Großartigkeit dieser Welt spiegelt sich in jedem Sandkorn.

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Qype Advanced Insider 1004
Benutzerfoto: Headbanger

Headbanger

Kompliment Headbanger (14.07.2008) •••••

Sehr imposante Bauwerke, die nicht umsonst zu den Weltwundern zählen.

Sie liegen außerhalb der Großstadt am Rande des Wüstengebietes und es bietet sich eine wunderbare Aussicht auf die Stadt, die Wüste und die Felsenlandschaften. Man kann die Pyramiden zwar besichtigen, jedoch ist dies aufgrund des Klimas und der Raumhöhe nicht grad zu empfehlen.
Von außen betrachtet staunt man immer wieder über die beachtlichen baulichen Leistungen der alten ägyptischen Völker. Die Pyramiden von Gizeh sind in ihrer Art einmalig und immer noch sehr gut erhalten.

Man sollte sich bei den Pyramiden nicht von Kameltreibern oder Polizisten/Soldaten ausnehmen lassen:
- Die Kameltreiber locken einen mit Gratis-Touren (Rückweg wird teuer), Fotoshootings oder kleinen Geschenken.
- Die Soldaten und Polizisten drängen sich auf, Fotos von den Leuten machen zu wollen, die sie sich dann teuer bezahlen lassen.

Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass man sich nicht zu höheren Trinkgeldern überreden lässt.

Notfalls mit dem Spritvergleich den Wert des Geldes verdeutlichen:
Diesel in Ägypten = 10 Cent, Benzin = 20 Cent:
Man sollte ihnen vorrechnen, wie viel Sprit sie sich von dem Trinkgeld leisten könne, und was man in Deutschland für den gleichen Betrag bekommt.

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Qype Advanced Insider 8249
Benutzerfoto: mdh

mdh

Kompliment mdh (23.04.2008) •••••

Als eindrucksvollste und umfangreichste von insgesamt sechs Pyramidenfeldern der westlichen Wüste des Niltals, gilt die Pyramidengruppe von El Giza. Somit ist Gizeh auch die am meisten besuchte.
Mich hat die Nähe zu Kairo arg erstaunt. Von den lebhaften Innenstadtstraßen aus scheinen sie zum Greifen nah. Aber wenn sie auch fußläufig zu erreichen gewesen wären – wie zahlreiche andere Besucher auch, brachte unser Reisebus uns zu dem ersten der sieben Weltwunder!
Beeindruckend ist die Größe der Bauwerke aus der 4. Dynastie (2670 bis 2500 v. Chr.).
Gebaut aus mächtigen Steinblöcken, waren die Grabbauten einst mit feinem, weißen polierten Kalkstein bekleidet.
An der Pyramide des Chephren ist die Spitze noch im Ursprung erhalten.
Die anderen Grabbauten wurden im Mittelalter entblättert, da für andere Maßnahmen das Material als unentbehrlich angesehen wurde.
Die gewaltige Cheopspyramide ist mit heute 2,3 Mio. m³ der größte Steinbau der Welt. Hier fehlt nicht nur die Marmorbekleidung, auch die goldene Spitze ist nicht mehr vorhanden.
An der Ostseite der Cheops-Pyramide wurde bei Ausgrabungsarbeiten im Jahr 1954 ein zerlegtes, 43 m langes Sonnenschiff aus Zedernholz entdeckt. Dieses ist nun in einem Museumsbau der Pyramide zu bewundern.

Eine Pyramide ist immer nur ein Teil eines Komplexes bestehend aus Tal-Tempel, Aufweg, Totentempel und Pyramide.
Im Totentempel fanden die wichtigsten Zeremonien nach dem Tode des Pharaos statt.
Sein Nachfolger vollzog in diesem Tempel die beiden Riten der Öffnung der Augen und des Mundes!

Der Totentempel der Cheops-Pyramide liegt verschwunden im Ort Giza.
Der am besten erhaltenen Totentempel ist der zur Chephren-Pyramide gehörende.

Als ausgesprochen lästig habe ich die Kameltreiber vor Ort empfunden, die sich mit einem freundlichen aber auch mit einem resoluten NEIN! NO! LA! NJET! OCHI! NON! nicht geschlagen geben. Unser ägyptischer Reiseleiter warnte uns mehrfach, aufmerksam und äußerst misstrauisch zu sein!

Erwähnte ich schon, dass ich Kamele wundervoll finde, in ihrer majestätischen Arroganz?

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Qype Advanced Insider 2742
Benutzerfoto: ArnieQ

ArnieQ

Kompliment ArnieQ (17.12.2007) •••••

Nicht oft kommt man dazu, ein Weltwunder zu bestaunen. Und hier gibt's gleich das letzte noch erhaltene Weltwunder der Antike: die Pyramiden von Gizeh (oder Giza, wie der Ägypter sagt).

So Leute, und diese Dinger sind noch einmal flott 1.000 Jahre älter als die bereits geqypten Stätten aus dem neuen Reich. Das bedeutet, dass wir hier 4.500 Jahre alte Bauwerke vor uns haben, die immer noch stehen! Einem mitfahrenden Statiker fiel bei dem Anblick fast ein Ei aus der Hose.

Auf Fotos (auch auf meinen) sieht man immer nur ganz viel Steine. Ganz anders ist der Eindruck wenn man davor steht und dieses uralte, dem Himmel zustrebende Bauwerk bewundern darf. Dem Glauben der alten Pharaonen nach konnten die hier beigesetzten Herrscher in dem Teil ihr Leben nach dem Tode führen. Wär's wahr, könnten Cheops, Chephren und Mykerinos dies heute noch tun, denn auch innen ist noch alles in Ordnung.

Ursprünglich waren die Pyramiden mit Kalkstein verkleidet, also glatt und glänzend (bis auf die kleinste, da gab's Lehmziegel). Die Spitze soll aus Gold gewesen sein. Hier einmal stoppen mit dem Lesen und sich den Anblick vorstellen. Cool, was?

So cool, dass auch Grabräuber von diesen Leuchtbojen angelockt wurden und drinnen sich außer leerer Sarkophage aus Granit nichts mehr befindet, was einen Innenbesuch lohnt. Vor allem wenn man klaustrophobisch veranlagt ist.

Witzigerweise ist das einzige Stück, was man vom Erbauer der größten Pyramide - Cheops - jemals gefunden hat, eine kleine Statuette von der Größe eines kleinen Fingers.

Hier stehen, schauen, staunen..... wenn einen die unzähligen fliegenden Händler lassen ("Hey mein Freund, Du Kamel reiten? Du kaufen Postkarten? Alles gratis, alles ein Euro.").

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