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udonis (27.06.2006) •••••5
Hilfe und Beratung für HIV-positive und aidskranke Menschen
Die Stiftung hilft immer dann, wenn von keiner anderen staatlichen Stelle Leistungen zu erwarten sind. Sie bewegt sich dabei in einem Spannungsfeld zwischen sozialstaatlichen Verpflichtungen und privater Hilfe.
Die Hilfe, die die Stiftung gewährt, soll in der Regel eine einmalige Notfallhilfe sein, und keine Dauerhilfe, durch die die Betroffenen von Stiftungsmitteln abhängig werden könnten.
Dennoch müssen betroffene Menschen in Not die Stiftung auch mehrmals um Hilfe bitten – mehr als 80 Prozent der Anträge werden inzwischen von Wiederholungsantragstellern eingereicht. Gründe liegen sicher in der gestiegenen Lebenserwartung, aber auch im Verhalten gesetzlicher Kostenträger.
Die Notlagen der Antragsteller sind vielfältiger Art: So gibt die Stiftung zum Beispiel Zuschüsse zum Umzug in eine behindertengerechte Wohnung, zahlt für die Anschaffung notwendiger Einrichtungsgegenstände oder übernimmt anteilig die Kosten für eine Genesungsreise.
Dabei werden nicht nur Anträge akzeptiert, die der Existenzsicherung dienen, es werden auch Hilfen gegeben, die ein Mehr an Lebensqualität bedeuten und damit, wie in der Präambel formuliert, zu einem sinnerfüllten Leben beitragen.
Stichworte
deutsche, unterstützung, hiv, aids, aidsstiftung, stiftung
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